Februar 2026

Woche vom 29. Januar 2026 bis 4. Februar 2026


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Fr 30.1. - So 1.2. 15.30 Uhr Großer Saal
SpongeBob Schwammkopf: Piraten Ahoi
USA 2025 Regie: Derek Drymon
88 Minuten Kinderkino ohne Altersbeschränkung
Weil SpongeBob Mr. Krabs beweisen will, dass er wirklich ein ganz mutiger Schwamm ist, steigt er hinab in die tiefsten Tiefen des weiten Ozeans, um sich dort dem Geist des Fliegenden Holländers, einem legendären Piraten, zu stellen.

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Do 30.1. - Mi 4.2. 17.30 Uhr Großer Saal
Song Sung Blue
USA 2025 Regie: Craig Brewer
133 Minuten
Wahre Geschichte um ein glückloses Musiker-Ehepaar, das eine Neil-Diamond-Tribute-Band gründet und zu lokalen Ikonen werden. Ein Wohlfühlfilm mit Mitheul-Garantie, Hugh Jackman und Kate Hudson brillieren als musikalisches Leinwand-Duo, das man so sehr ins Herz schließt, dass man (fast) genauso gerne auch mit ihnen mitleidet. - In der auf einer wahren Story basierenden Tragikomödie verkörpert der „X-Men“-Star einen Neil-Diamond-Imitator, der es immerhin zu lokaler Prominenz bringt. Jackman schafft es dabei, sehr nah an die Stimmfarbe und Phrasierung des „Sweet Caroline“- Sängers heranzukommen. Auch in Bezug auf sein Äußeres –von der Frisur bis zu den Koteletten! – nähert er sich dem Vorbild erstaunlich an.

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Do 30.1. - So 1.2. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Die Farben der Zeit
Frankreich 2025 Regie: Cédric Klapisch
126 Minuten Wunschfilm Do in OmdtU
Durch die unerwartete Erbschaft eines verlassenen Hauses in der Normandie entdecken vier Cousins eine geheimnisvolle Familiengeschichte. Im Jahr 1895 verlässt eine 21-jährige Vorfahrin die Heimatstadt, um nach Paris zu reisen und ihre Mutter zu suchen. Sie entdeckt eine Stadt an der Schwelle zur Moderne, mit dem Aufkommen der Fotografie und der Geburt der impressionistischen Malerei. Schließlich verflechten sich die beiden Zeitlinien von 1895 und 2024 und prallen aufeinander. Und dafür gibt es augenzwinkernde Wiedersehen mit so ziemlich allem, was in Zeiten der französischen Avantgarde einen Namen hatte – egal ob in der Malerei, der Literatur oder auf der Bühne.
Do in OmdtU.

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Do 30.1. - So 1.2. 20.30 Uhr Großer Saal
The Housemaid
USA 2025 Regie: Paul Feig
131 Minuten Do in OmdtU
Millie (Sydney Sweeney) arbeitet als Hausmädchen für ein wohlhabendes Ehepaar. Doch schon bald merkt sie, dass hinter der harmlosen Fassade nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Allein Ninas attraktiver Mann Andrew (Brendan Sklenar) ist rücksichtsvoll und nett zu ihr, was Nina natürlich rasend eifersüchtig macht. Trotz kryptischer Warnungen von Enzo, dem Gärtner der Winchesters, hat Millie keine andere Wahl – denn sie ist auf den Job angewiesen. Es dauert nicht lange und die ohnehin schon angespannte Situation im Haus eskaliert völlig...
Do in OmdtU

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Mo 2.2. - Mi 4.2. 20.30 Uhr Großer Saal
Der Fremde
Frankreich / Belgien 2025 Regie: Francois Ozon
123 Minuten
Mit „Der Fremde“ nach dem gleichnamigen Roman von Nobelpreisträger Albert Camus wagt sich Francois Ozon dieses Mal an einen echten Klassiker. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Sein Film über einen Mann, dem die Welt gänzlich sinnlos erscheint, lebt von einem untergründigen Brodeln und bietet reichlich Raum für Diskussionen.

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Mo 2.2. - Mi 4.2. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Jetzt.Wohin. – Meine Reise mit Robert Habeck
D 2025 Regie: Lars Jessen
90 Minuten
Ein sehr persönlicher Dokumentarfilm von Lars Jessen. Der Film blickt hinter die Kulissen des Wahlkampfs 2025 von Robert Habeck – einer Kampagne, die mit großen Erwartungen beginnt und mit deutlichen Einbußen für die GRÜNEN endet. Danach zieht sich Habeck aus der Politik zurück. Kaum ein deutscher Politiker hat in den letzten Jahren mehr Emotionen ausgelöst: Für die einen ist er Hoffnungsträger, für die anderen Projektionsfläche all dessen, was sie an der Gegenwart ablehnen. Lars Jessen – Filmemacher, Freund, Berater und langjähriger Weggefährte – sucht Antworten: Warum ist es so gekommen? Was ist schiefgelaufen und wie kann progressive Politik in Zeiten von Populismus wieder gelingen?

Woche vom 5. Februar 2026 bis 11. Februar 2026


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Fr 6.2. - Mi 11.2. 15.45 Uhr Großer Saal
Checker Tobi 3 – Die heimliche Herrscherin der Erde
D 2026 Regie: Antonia Simm
93 Minuten Kinderkino ohne Altersbeschränkung
In seinem dritten Kinoabenteuer begibt sich Checker Tobi erneut auf eine abenteuerliche Wissensreise rund um den Globus. Der Film richtet sich in erster Linie wieder an Kinder und Familien, spricht aber auch Erwachsene an, die Unterhaltung mit Neugier, Humor und Bildungsanspruch verbinden möchten. Mit viel Herz und Tempo gelingt es dem liebevoll gemachten Dokumentarspielfilm, komplexe Zusammenhänge kindgerecht zu erklären und zugleich die Freude am Entdecken zu feiern.

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Fr 6.2. - Mi 11.2. 18.00 Uhr Großer Saal
Extrawurst
D 2025 Regie: Marcus H. Rosenmüller
105 Minuten
Eigentlich meint Melanie es beim Treffen des örtlichen Tennis-Clubs nur gut, als sie vorschlägt, aus Rücksicht auf das einzige türkische Mitglied einen zweiten Grill anzuschaffen, damit er seinem Glauben gemäß eben Würstchen essen kann, die nicht aus Schwein sind und nicht neben Schweinewürstchen liegen mussten. Das ist die Ausgangslage von „Extrawurst“, der Verfilmung des erfolgreichen Theaterstücks. Ein vergnüglicher Film der stakkatoartig kommenden Pointen, immer zielgenau, durchaus auch frech und derart, dass von den Pedanten über die Woken und Toleranten bis zu den Integrierten wirklich alle ihr Fett abbekommen. Ein Film mit spritzigen Dialogen und vielen prominenten Darstellern: Hape Kerkeling, Christoph Maria Herbst u.a.

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Do 5.2. - So 8.2. 20.15 Uhr Großer Saal
Therapie für Wikinger
Dänemark / Schweden 2025 Regie: Anders Thomas Jensen
116 Minuten ab 16 Jahren
Nach vierzehn Jahren hinter Gittern wird Anker aus dem Gefängnis entlassen. Die Beute seines damaligen Raubüberfalls ist nie aufgetaucht – nur sein Bruder Manfred (Mads Mikkelsen) kennt das Versteck. Doch in der Zwischenzeit hat Manfreds geistige Verfassung stark gelitten, und die Erinnerungen an den Verbleib des Geldes sind verschwommen. Gemeinsam begeben sich die ungleichen Brüder auf eine Suche, die mehr als nur eine Jagd nach der Beute wird. Während sie sich durch ihre Vergangenheit und alte Wunden kämpfen, stehen sie vor einer noch wichtigeren Frage: Wer sind sie wirklich – und kann es für sie einen Neuanfang geben? - Bei Anders Thomas Jensen („Adams Äpfel“ + „Men & Chicken“) ist alles beim Alten geblieben. Wenn der Däne eine Tragikomödie dreht, kann man inzwischen davon ausgehen, dass es extrem makaber und finster wird.

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Do 5.2. - So 8.2. 19.30 Uhr Kleiner Saal
How to make a killing
Frankreich 2025 Regie: Franck Dubosc
113 Minuten ab 16 Jahren
Michel kann gerade so noch das Lenkrad herumreißen, aber die verschneite Straße lässt die Rutschpartie ein tragisches Ende nehmen, denn durch das Ausweichmanöver werden zwei andere Menschen in den Tod gerissen. In deren Auto entdecken Michel und seine Frau Cathy daraufhin unfassbare zwei Millionen Euro in Bar und eine Knarre. Also schmieden die beiden einen riskanten Plan: die beiden Leichen verschwinden lassen und mit dem Geld türmen. Doch niemand hat einfach so zwei Millionen Euro im Kofferraum und so tauchen schnell zwielichtige Figuren auf der Suche nach der Kohle auf. Für Michel und Cathy wird es also brenzlig...Dank der liebevoll-kauzigen Charaktere ein amüsant-kurzweiliger Film mit einem warmherzigen Tonfall.

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Mo 9.2. - Mi 11.2. 17.30 Uhr Kleiner Saal
Der Tod ist ein Arschloch
D 2025 Regie: Michael Schwarz
79 Minuten Der besondere Film
Eric Wrede gilt als Deutschlands bekanntester Bestatter, hat Bestseller geschrieben und taucht immer wieder in Dokumentarfilmen auf. Nun stehen er und sein Berliner Unternehmen im Mittelpunkt von „Der Tod ist ein Arschloch“, einem Film von Michael Schwarz, der weniger vom Sterben erzählt, als vom Abschiednehmen, weniger von den Toten, als von den Hinterbliebenen. „Wenn man einen Tag mit Eric Wrede verbringt, verliert der Tod so einiges an Schrecken.” Süddeutsche Zeitung

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Mo 9.2. - Mi 11.2. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Ein Tag ohne Frauen
Island / USA 2025 Regie: Pamela Hogan
71 Minuten Wunschfilm
Am 24. Oktober 1975 legten 90 Prozent der isländischen Frauen ihre Arbeit nieder, verließen ihre Häuser und weigerten sich, zu arbeiten, zu kochen oder sich um die Kinder zu kümmern. Damit brachten sie das ganze Land zum Stillstand und sorgten dafür, dass Island als „bester Ort der Welt, um eine Frau zu sein“ bekannt wurde. Pamela Hogan erzählt in diesem Dokumentarfilm über diesen historischen Tag zum ersten Mal aus der Perspektive der beteiligten Frauen, begleitet von spielerischen Animationen und einer humorvollen Note.

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Mo 9.2. + Di 10.2. 20.15 Uhr Großer Saal
Stromberg – Wieder alles wie immer
D 2025 Regie: Arne Feldhusen
95 Minuten Wunschfilm
Zwanzig Jahre sind vergangen, seit Bernd Stromberg (Christoph Maria Herbst) und sein Team von der Schadensregulierung der CAPITOL-Versicherung die deutsche Büro-Kultur auf den Kopf gestellt haben. Damals dominierten flapsige Sprüche, fragwürdige Umgangsformen und Kantinenessen ohne vegane Optionen. Nun steht ein Wiedersehen an, das klären soll, ob Stromberg und seine einstige Truppe sich ebenso verändert haben wie die moderne Arbeitswelt. Berthold „Ernie“ Heisterkamp (Bjarne Mädel), Tanja und Ulf Steinke (Diana Staehly und Oliver Wnuk) und Stromberg selbst treffen sich erneut – im Rahmen einer pompös inszenierten Reunion vor laufenden Kameras.

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Mi 11.2. 20.15 Uhr Großer Saal
Lost Highway
USA / Frankreich 1997 Regie: David Lynch
135 Minuten
Fred Madison (Bill Pullman) findet vor seiner Haustür ein Video. Darauf ist eine Aufnahme des eigenen Hauses zu sehen. Als er am nächsten Tag eine weitere Aufnahme findet, die ihn und seine Frau Renée (Patricia Arquette) schlafend zeigt, schaltet Fred die Polizei ein. Auf einer Party trifft Fred auf einen mysteriösen Mann (Robert Blake), der ihm sagt, er sei gerade in dem Moment, in dem er mit ihm spricht, in seinem Haus. Doch der Wahnsinn beginnt gerade erst... Mit dem Mystery-Thriller „Lost Highway“ schuf David Lynch 1997 einen echten Klassiker über Alptraum und Verfolgung.

Woche vom 12. Februar 2026 bis 18. Februar 2026


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Do 12.2. - So 15.2. 15.30 Uhr Großer Saal
Die drei ??? - Toteninsel
D 2026 Regie: Tim Dünschede
104 Minuten Kinderkino ohne Altersbeschränkung
Kaum haben die Sommerferien begonnen, planen Justus, Peter und Bob einen Roadtrip. Doch bevor sie aufbrechen können, bringt ein anonymer Anruf in der Zentrale ihre Pläne ins Wanken: Ein neuer Fall wartet auf die drei Detektive. Ihre Ermittlungen führen sie zu einem geheimnisvollen Geheimbund namens Sphinx. Welche Motive stecken hinter dieser riskanten Unternehmung?

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Do 12.2. - So 15.2. 17.50 Uhr Großer Saal
Wicked II
USA 2025 Regie: John M. Chu
138 Minuten ab 12 Jahren
Elphaba (Cynthia Erivo) lebt zurückgezogen in den Wäldern und setzt ihren Einsatz für die Rechte der unterdrückten Tiere fort. Als „Böse Hexe des Westens“ stigmatisiert, versucht sie unbeirrt, die Wahrheit über den Zauberer (Jeff Goldblum) ans Licht zu bringen. Glinda (Ariana Grande) hingegen gilt in der Smaragdstadt als leuchtendes Symbol des Guten. Nur wenn Glinda und Elphaba ein letztes Mal aufeinandertreffen, besteht die Möglichkeit, Einfluss auf das Schicksal von Oz zu nehmen.

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Do 12.2. - So 15.2. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Dann passiert das Leben
D 2015 Regie: Neele Leana Vollmar
123 Minuten Wunschfilm
Hans (Ulrich Tukur) ist Schuldirektor kurz vor seinem Ruhestand. Doch während seine Pensionierung immer näher rückt, empfinden er und seine Frau Rita (Anke Engelke) statt Freude einfach nur die pure Angst. Nach 35 Jahren Ehe stehen sie vor der Herausforderung, sich mit ihrer einst leidenschaftlichen, aber mittlerweile eingefahrenen Beziehung auseinanderzusetzen. Der gemeinsame Sohn hat das Nest schon lange verlassen, Hans und Rita sind nun also wirklich die ganze Zeit alleine miteinander. Besonders Rita kommt mit dieser Umstellung nicht so gut klar. Dann passiert auch noch ein tragischer Unfall, der sowieso alles verändert und den Blick in die Zukunft trübt...

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Do 12.2. - So 15.2. 20.45 Uhr Großer Saal
Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße
D 2025 Regie: Wolfgang Becker
122 Minuten Tipp
Im Dezember 2024 verstarb Wolfgang Becker, nun kommt, fast pünktlich zum 1. Todestag des Autors und Regisseurs, sein letzter Film in die Kinos. Er erzählt mit großem Herzen von leicht gebrochenen Menschen, bleibt stets sanft satirisch und vor allem sehr emotional. - Micha Hartung betreibt noch eine Videothek, gerade noch. Da kommt ihm das Angebot des windigen Journalisten Landmann gerade recht. Er hat herausgefunden, dass Micha Mitte der 80er Jahre an der größten Massenflucht aus der damaligen DDR beteiligt war: Als Weichensteller hatte Micha einen S-Bahn-Wagen mit über 100 Passagieren auf die falsche (oder je nach Sichtweise richtige Spur) gelenkt. Gegen ein gutes Honorar, man könnte auch Bestechungsgeld dazu sagen, erklärt sich Micha bereit, seine Geschichte zu erzählen: Die Landmann ein klein wenig umdichtet. - Darsteller. Charly Hübner, Christiane Paul, Wolfgang Becker, Leonie Benesch, Daniel Brühl

Woche vom 19. Februar 2026 bis 25. Februar 2026


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Do 19.2. - So 22.2. 15.45 Uhr Großer Saal
Mo 23.2. - Mi 25.2. 17.00 Uhr Kleiner Saal
Das Flüstern der Wälder
Frankreich 2025 Regie: Vincent Munier
93 Minuten ohne Altersbeschränkung
Nach der mit einem César ausgezeichneten Natur-Doku „Der Schneeleopard“ gelingt es dem französischen Wildtierfotograf und Dokumentarfilmer Vincent Munier mit „Das Flüstern der Wälder“, nicht nur die visuelle Pracht, sondern auch die poetischen Klänge des Waldes einzufangen. Sein Film ist eine Ode an Flora und Fauna der Vogesen, ein Brückenschlag zwischen Vater, Sohn und Enkel, zwischen Mensch und Natur, zwischen Fotografie und Film, zwischen Tag und Nacht, zwischen Persönlichem und Universellem.

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Do 19.2. - So 22.2. 18.00 Uhr Großer Saal
Mo 23.2. - Mi 25.2. 17.30 Uhr Großer Saal
Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
D 2025 Regie: Simon Verhoeven
137 Minuten
Joachim (Bruno Alexander) wird überraschend an der renommierten Schauspielschule in München aufgenommen und zieht in die herrschaftliche Villa seiner Großeltern ein. Dort erlebt er einen Alltag voller kurioser Rituale, geprägt von der charmanten Exzentrik und den alkoholgetränkten Gewohnheiten seiner Großmutter (Senta Berger) und seines Großvaters (Michael Wittenborn). Gleichzeitig taucht Joachim in die intensive und oft skurrile Welt des Theaters ein, wo Leidenschaft, Konkurrenz und Selbstdarstellung den Ton angeben. Zwischen den Bühnenproben und den Eigenheiten des Familienlebens gerät Joachim in einen Strudel aus Selbstzweifeln, skurrilen Begegnungen und inspirierenden Momenten.

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Do 19.2. - So 22.2. 20.45 Uhr Großer Saal
Mo 23.2. - Mi 25.2. 20.15 Uhr Großer Saal
Sie glauben an Engel, Herr Drowak?
D 2024 Regie: Nicolas Steiner
90 Minuten
Mehr rigorose Filme wagen! Das nimmt sich der Schweizer Nicolas Steiner mit seinem Kinodebüt vor und er geht dabei all in: Eine ausgesprochen schräge Story über einen schrulligen Sonderling. Die lebensfrohe Studentin Lena (Luna Wedler) will den titelgebenden Kotzbrocken-Kauz (Karl Markovics) mit Schreibtherapie aus seinem Elend retten. Als wäre das nicht schwierig genug, mischt sich der mehr als merkwürdige Amtsleiter (Lars Eidinger) ständig ein. Kontrastreiches Schwarz-Weiß sorgt für atmosphärisch dichte Bilder. Die schwer angesagte Luna Wedler (Venedig-Gewinnerin für „Silent Friend“) erweist sich einmal mehr als eines der aktuell großartigsten Schauspieltalente hierzulande. Die Auftritte des Lars Eidinger sind kurz und clownesk.

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Do 19.2. - So 22.2. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Astrid Lindgren – Die Menscheit hat den Verstand verloren
D 2025 Regie: Wilfried Hauke
93 Minuten
Meist sind Tagebücher nur für diejenigen interessant, die sie schreiben. Doch es gibt Ausnahmen, die unter anderem für Prominente und insbesondere für Autorinnen und Autoren gelten. Eine solche Ausnahme sind auch die Tagebücher, die Astrid Lindgren in den Jahren 1939 bis 1945 schrieb. Mit diesen Aufzeichnungen hat sie nicht nur eine Chronik von Schweden im 2. Weltkrieg verfasst, sondern auch ihr nicht immer einfaches Familienleben beschrieben und die Entstehungsgeschichte von „Pippi Langstrumpf“ zu Papier gebracht. Wilfried Hauke hat einen bewegenden Dokumentarfilm über die Entstehung dieser Tagebücher gedreht.

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Mo 23.2. - Mi 25.2. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Ostpreußen – Entschwundene Welt
D 2025 Regie: Hermann Pölking
100 Minuten Der besondere Film
Warum kommt in diesen Zeiten ein Film über Ostpreußen in die Kinos? Die Dokumentation bietet kein Futter für Revanchisten. Und ihr Urheber ist ideologisch unverdächtig. Sein Film hat nichts romantisch Verklärendes an sich. Also eher kein schönes, als „kein schöner Land“. Die ersten Bilder des ansonsten chronologisch erzählten Films stammen aus dem letzten Kapitel der Geschichte: dem Ostpreußen im Jahr 1944 mit der Flucht vor der anrückenden Roten Armee. Danach zeigt er dann Aufnahmen von der Landung eines Luftschiffs in Königsberg. Und am Ende stehen schöne und friedliche Bilder von einem herrlichen Sommertag im Jahr 1944. Bald danach gab es Ostpreußen nicht mehr.

Woche vom 26. Februar 2026 bis 4. März 2026


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Fr 27.2. - So 1.3. 15.45 Uhr Großer Saal
Woodwalkers 2
D 2025 Regie: Sven Unterwaldt
102 Minuten Kinderkino ab 6 Jahren
Ein neues Schuljahr beginnt an der Clearwater High – doch Ruhe kehrt für Carag, Brandon, Holly und Lou damit noch lange nicht ein. Das an die Schule angrenzende Naturschutzgebiet, also die Heimat der Gestaltwandler, steht vor einer ziemlich ungewissen Zukunft. Carags einstiger Mentor Andrew Milling (Oliver Masucci) verfolgt nämlich einen gefährlichen Plan: Er will den Wald rund um das Internat veräußern. Gemeinsam mit Brandon, Holly und Lou stellt sich der Puma-Wandler also gegen das drohende Unheil.

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Do 26.2. -So 1.3. 18.00 Uhr Großer Saal
Mo 2.3. - Mi 4.3. 17.45 Uhr Großer Saal
Die Ältern
D 2026 Regie: Sönke Wortmann
104 Minuten Tipp
In Sönke Wortmanns Dramödie zieht das Leben an einem alternden Schriftsteller (Sebastian Bezzel)vorbei. In der Ehe stimmt es nicht mehr, die Kinder werden viel schneller erwachsen, als ihm lieb ist. Während alles sich verändert, scheint er immer gleich zu bleiben. Auf zögerliche, oft unbeholfene Weise versucht er, sein Leben neu zu gestalten. Doch eine neue Bekanntschaft ermutigt ihn, aus seinem Schneckenhaus herauszukommen – mit oft komischen Ergebnissen. Die Ältern basiert auf dem gleichnamigen Buch von Jan Weiler.

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Do 26.2. -So 1.3. 20.30 Uhr Großer Saal
Mo 2.3. - Mi 4.3. 20.15 Uhr Großer Saal
Father Mother Sister Brother
USA, Frankreich, D 2025 Regie: Jim Jarmusch
111 Minuten Do in OmdtU
Satte sechs Jahre nach seinem bis dato letzten Werk kehrt einer der größten Kult-Regisseure der 1980er und 1990er, Jim Jarmusch, endlich mit einem neuen Spielfilm in die Kinos zurück. - Nach langer Trennung treffen entfremdete Geschwister erneut aufeinander. Das Wiedersehen bringt alte Konflikte an die Oberfläche und zwingt sie, unausgesprochene Spannungen zu durchleben. Zugleich geraten ihre Beziehungen zu den emotional zurückhaltenden Eltern ins Wanken – eine Konfrontation mit der Vergangenheit, die neue Sichtweisen auf familiäre Bindungen eröffnet. Darsteller: Tom Waits, Adam Driver , Mayim Bialik, Cate Blanchett, Charlotte Rampling, Vicky Krieps
Do in OmdtU

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Do 26.2. - So 1.3. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Ein Einfacher Unfall
Iran, Frankreich 2025 Regie: Jafar Panahi
105 Minuten
Jafar Panahi, einer der wichtigsten iranischen Filmemacher der Gegenwart, überrascht mit seinem neuen Film „Ein einfacher Unfall“: Aus einer Rachegeschichte, die an Ariel Dorfmans Bühnenstück „Der Tod und das Mädchen“ bzw. dessen Leinwandadaption von Roman Pola?ski erinnert, macht der in seiner Heimat lange Zeit mit einem Berufsverbot belegte Regisseur ein Roadmovie mit stark absurdem Einschlag. Auch wenn der in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnete Film immer wieder gewitzt Regimekritik übt, bleibt ein kleiner Beigeschmack: Sollte man ein aus Gefangenschaft und Folter erwachsendes Trauma wirklich so stark komödiantisch einfärben?