Liebe Clubkinofreunde,


seit 12. Juni haben wir wieder geöffnet, natürlich mit den notwendigen Corona-Hygienemaßnahmen. Wir haben unser bequemen Sessel mit genügend Abstand im Saal verteilt, so dass alle gut sitzen und sehen können. Wir haben auch unseren Kleinen Saal wieder geöffnet– allerdings bei halbierter Anzahl der Sitzplätze. Wir empfehlen eine Reservierung. Auch private Familienvorführungen sind möglich. Zum Besuch bitte eine Atemschutzmaske mitbringen und aufsetzen, diese kann am Platz dann abgesetzt werden. Natürlich bitten wir, Besucher mit Atemwegserkrankungen zu Hause zu bleiben.


Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Das Team vom Clubkino


Woche vom 01.10.2020 bis 07.10.2020


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Do 1.10. - So 4.10. 18.00 Uhr Großer Saal
Die Dirgentin
Niederlande, Belgien 2018 Regie: Maria Peters
137 Minuten
Eine Geschichte aus den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts, die jedoch immer noch viel über die Gegenwart erzählt. Der biographische Film „Die Dirgentin“ beschreibt in melodramatischer Form den erstaunlichen Lebensweg der in Holland geborenen Antonia Brico, die es mit unerschütterlichem Ehrgeiz schaffte, zur ersten Frau zu werden, die ein Orchester dirigierte. Insofern war ihr Traum so unwahrscheinlich wie kaum etwas anderes: Dirigentin wollte sie werden, aus der Armut eines Lebens mit ihren Adoptiveltern entkommen, auf der Bühne stehen und ein Orchester führen.

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Do 1.10. - So 4.10. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Eine Nacht im Louvre
Frankreich 2020 Regie: Pierre-Hubert Martin
95 Minuten Dokfilm
Während einer nächtlichen Tour durch das Louvre Museum fängt das Kamerateam die Ausstellung Leonardo da Vinci aus nächster Nähe ein. Diese Art Privatführung wurde einzig und allein für die Kinoleinwände gemacht und wurde vom Museum selbst kuratiert. So kann man da Vincis Werke betrachten, ohne selbst vor Ort zu sein. Die Leonardo da Vinci-Retrospektive umspannt seine ganze künstlerische Laufbahn und zeigt, wie er die Malerei über alle anderen Künste stellte.

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Do 1.10. - So 4.10. 21.00 Uhr Großer Saal
Mo 5.10. - Mi 7.10. 20.30 Uhr Großer Saal
Tenet
USA 2020 Regie: Christopher Nolan
150 Minuten
Die Welt steht kurz vor dem Kollaps und alles, was dem Protagonisten (John David Washington) für die Rettung zur Verfügung steht, ist ein einziges Wort: Tenet. Für seine Mission muss er sich in die dunkle Welt der Spionage begeben, doch er stellt bald fest, dass die Zeit hier anderen Gesetzen folgt. Sind das vielleicht Zeitreisen? Nein! Hier geht es um Inversionen... --- Vorfilm der Woche: „Love is all“ - Kurzspielfilm - GB 1999 Regie: Oliver Harrison

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Mo 5.10. - Mi 7.10. 18.00 Uhr Großer Saal
Corpus Christi
Polen 2019 Regie: Jan Komasa
116 Minuten
Das polnische Kino ist traditionell gut für rigorose Arthaus-Filme. Nach Polanski, Kie?lowski oder „Ida“ Oscar-Preisträger Pawlikowski, präsentiert sich nun Jan Komasa, 38, als hochkarätiges Regie-Talent – auch er bereits auf Oscar-Kurs! Seine Story vom religiösen Knacki, der nach der Entlassung als vermeintlicher Pfarrer auf die Kanzel einer Kirche in der Provinz steigt, klingt schlicht. Doch sie ist enorm ergreifend. Und kommt mit einer dramaturgischen Wucht daher, die einen zunehmend tiefer in den Kinosessel versinken lässt. Liebe, Glaube, Hoffnung als spannender Thriller verpackt.

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Mo 5.10. - Mi 7.10. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Anton Bruckner – Das verkannte Genie
D 2020 Regie: Rainer E. Moritz
95 Minuten
Betont unsentimental und erzählerisch konventionell, aber gleichzeitig sehr detailliert und hintergründig schildert Regisseur Rainer Moritz den Werdegang des österreichischen Romantik-Komponisten Anton Bruckner. Die gleichnamige, mit vielen interessanten Interviews angereicherte Doku rückt einen lange unterschätzten und missverstandenen Ausnahmekünstler ins Zentrum der Betrachtung, dessen Einfluss auf die klassische und die Kirchenmusik erst im Laufe des 20. Jahrhunderts gewürdigt wurde. Besonders berühmt ist Bruckner für seine Werke der Kirchenmusik (u.a. drei große Messen) und seine komplexen Sinfonien. Doch erst spät erhielt er diese Anerkennung: Zeitlebens von Kritikern ebenso wie von Komponistenkollegen verkannt, wurde Bruckner die ihm zustehende Würdigung erst lange nach seinem Tod zuteil.

Woche vom 08.10.2020 bis 14.10.2020


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Do 8.10. - So 11.10. 18.00 Uhr Großer Saal
Love Sarah
GB, D 2020 Regie: Eliza Schroeder
98 Minuten
Regisseurin Eliza Schroeder gelang hier eine wunderbare Tragikomödie mit Herz und Humor. Ihr sympathisches britisches Feelgood-Movie, das drei Frauengenerationen in die Welt der Konfiserie begleitet, ist nicht nur Augenschmaus. Zwischen Cremetörtchen, Himbeer-Eclairs und Schokoladenküchlein wachsen Stück für Stück neue Liebe und Hoffnung. Die kulinarischen Köstlichkeiten, die eigens vom Spitzenkoch Yotam Ottolenghi für den Film kreiert wurden, lassen jedem das Wasser im Munde zusammen laufen.

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Do 8.10. - So 11.10. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Auf der Couch in Tunis
Frankreich 2019 Regie: Manele Labidi
88 Minuten
Inspiriert von der Aufbruchstimmung des Arabischen Frühlings erzählt der Film von Regisseurin Manele Labidi von einer selbstbewussten jungen Frau, die nach dem Studium der Psychologie in Frankreich zurück in ihre tunesische Heimat kehrt. Obwohl anfangs belächelt, kann sie sich bald vor Terminen in ihrer Psychologiepraxis kaum retten. Exzellent besetzt mit Golshifteh Farahani, erzählt die angenehm leichte Komödie auf humorvolle Weise von den Schwierigkeiten eines Volkes beim Aufbruch in ein neues Zeitalter.

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Do 8.10. - So 11.10. 20.30 Uhr Großer Saal
Mo 12.10. - Di 13.10. 18.00 Uhr Großer Saal
Eine Frau mit berauschenden Talenten
Frankreich 2020 Regie: Jean-Paul Salomé
104 Minuten
Zu Recht gilt Isabelle Huppert als eine der größten Schauspielerinnen des Weltkinos. In Komödien sieht man die glamouröse Denkerin und einstige Chabrol-Muse freilich eher selten. Mit Regisseur Jean-Paul Salomé lässt sich die Ikone des zeitgenössischen Autorenfilms bravourös auf dieses Genre ein. Als schillernde Drogendiva führt sie die Polizei an der Nase herum. Eine Paraderolle wie geschaffen für die faszinierende Darstellerin vielschichtiger Frauengestalten. Ein turbulentes Komödien-Highlight für ungezähmte Frauen, die sich ihre Unabhängigkeit in der Männerdomäne bewahren wollen. Darsteller: Isabelle Huppert, Hippolyte Girardot --- Do 8.10 - So 11.10.: Vorfilm der Woche: „Farewell Packets of Ten“ - Kurzspielfilm - IRE 2007 Regie: Ken Wardrop

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Mo 12.10. - Fr 16.10. Kleiner Saal
SCHLINGEL
Internationale Filmfestival für Kinder und junges Publikum
 
Vom 12.-16. Oktober zeigt das Internationale Filmfestival für Kinder und junges Publikum SCHLINGEL neue und besondere Filme aus aller Welt. Einige Highlights aus den 250 diesjährigen Streifen laufen täglich bei uns im Kleinen Saal. Das genaue Programm gibt’s unter www.ff-schlingel.de

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Mo 12.9. - Mi 14.9. 20.30 Uhr Großer Saal
Rocketman
GB 2019 Regie: Dexter Fletcher
121 Minuten
In der Mitte der 1960er-Jahre lebt mit Reginald Dwight ein unscheinbarer, normaler Junge in einem Vorort von London. Etwas dick und viel zu schüchtern, fühlt er sich erst am Klavier so richtig wohl und kommt aus sich heraus. Später kommt er endlich zu seiner größten Leidenschaft: Dem Rock 'n' Roll. Kurzerhand benennt er sich in Elton John um und seinem kometenhaften Aufstieg steht nichts mehr im Wege, denn erst mal auf der Bühne ist vom schüchternen Reggie nicht mehr viel übrig. Innerhalb kürzester Zeit landet Elton John mit seinen Songs ganz weit oben in den Charts, schreibt einen Nummer-eins-Hit nach dem anderen und seine Kostüme werden mit jedem Auftritt exzentrischer. Doch Elton wird klar, dass er nicht auf ewig ein Rocketman sein kann, denn nach jedem steilen Aufstieg kann auch ein tiefer Fall kommen... Darsteller: Taron Egerton, Jamie Bell, Richard Madden --- Vorfilm der Woche: „Farewell Packets of Ten“ - Kurzspielfilm - IRE 2007 Regie: Ken Wardrop

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Mi 14.10. 18.00 Uhr Großer Saal
Wiedersehen mit Karl-Marx-Stadt
110 Minuten mit Pause
Das Programm von 2018 nochmals wegen großer Nachfrage. Mit Schmalfilmen auf Zeitreise in die Chemnitzer DDR der 1970er Jahre. Teil 1: Zwischen Rosenhof und Karl-Marx-Monument. Zum ersten Mal sind diese bisher unveröffentlichten Aufnahmen eines bewegten Jahrzehntes in einer zweiteiligen Veranstaltung zu sehen. Wir spazieren durch das damalige neue Stadtzentrum bei Tag und am Abend - sehen die Veränderungen im Stadtbild aus dem Blickwinkel verschiedener Schmalfilmamateure, erleben noch einmal die Leuchtreklamen in der Innenstadt und nehmen am Leben der Karl-Marx-Städter Bevölkerung teil. Ergänzt werden die Filmaufnahmen durch 120 digital restaurierte Fotografien. Live kommentiert von Sandro Schmalfuß.

Woche vom 15.10.2020 bis 21.10.2020


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Fr 16.10. - Mi 21.10. 16.15 Uhr Großer Saal
Max und die wilde 7
D 2020 Regie: Winfried Oelsner
87 Minuten Kinderkino ohne Altersbeschränkung
Weil seine Mutter Marion eine neue Stelle als Altenpflegerin antritt, zieht der neunjährige Max mit ihr auf die zum Altenheim umgewandelte Burg Geroldseck. Dort findet er unter den Altenheimbewohnern bald Freunde: die Schauspielerin Vera (Uschi Glas), den Fußballtrainer Horst (Thomas Thieme) und den Forscher Kilian (Günther Maria Halmer), zusammen besser bekannt als die Wilde 7. Da bemerkt Max, dass in den alten Gemäuern etwas Merkwürdiges vor sich geht: Ein mysteriöser Dieb, der tagsüber die Wertgegenstände aus den Zimmern der Bewohner stiehlt, scheint sein Unwesen zu treiben. Max tut sich mit Vera, Horst und Killian zusammen, um den wahren Kriminellen zu stellen...

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Do 15.10. - So 18.10. 18.30 Uhr Großer Saal
Mo 19.10. - Mi 21.10. 18.00 Uhr Großer Saal
David Copperfield
USA, GB 2019 Regie: Armando Iannucci
119 Minuten
Regisseur Armando Iannucci stürzte sich mit Feuereifer auf die Dickens- Geschichte von David Copperfield und macht einen bunten Reigen daraus, der schön anzusehen ist. Er inszeniert das Ganze enorm farbenfroh und wird der episodischen Struktur der Vorlage, die Dickens Kapitel für Kapitel in Zeitungen veröffentlich hat, mehr als gerecht. Denn jede neue Episode wird mit einem eigenen Titel eingeleitet. Der Übergang ist dabei oftmals ein Erlebnis, spielt Iannucci hier doch mit der Technik und der Form. Darsteller: Dev Patel, Hugh Laurie, Tilda Swinton, Ben Whishaw

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Do 15.10. - Sa 17.10. 21.00 Uhr Großer Saal
972 Breakdowns – Auf dem Landweg nach New York
D 2019 Regie: Daniel von Rüdiger
115 Minuten
Was früher der Dia-Abend war ist heute die private Reisedokumentation. Im Fall von „972 Breakdowns – Auf dem Landweg nach New York“ bedeutet das: Fünf Freunde bei ihrer Motorradtour zu begleiten, die allerdings nicht immer aus tatsächlicher Bewegung besteht, sondern – wie der Titel schon andeutet – auch aus der Reparaturen der Motorräder. In Halle lernten sie sich während ihres Kunststudiums kennen. Von Motorrädern haben sie zwar keine Ahnung, dennoch machte sich das Quintett nach dem Studium auf eine kleine Tour. Ural 650 Motorräder wurden gewählt, besonders einfach gebaute Räder, deren besondere Qualität vor allem darin liegt, dass sie keine speziellen Einzelteile benötigen, sondern sich auch durch Improvisation reparieren lassen. Auf dem Landweg nach New York soll es gehen, ein Vorhaben, bei dem jeder mit Geographie vertraute stutzen dürfte, denn zwischen den Kontinenten liegt bekanntermaßen die Beringstraße und die ist schon seit tausenden Jahren eisfrei. --- Vorfilm der Woche: „Big Bag“ - Animationsfilm - ( 1'55 min ) GB 2016

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Sa 17.10. - So 18.10. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Renoir
Frankreich 2012 Regie: Gilles Bourdos
101 Minuten Wunschfilm
Zauberhaft melancholisch und mit großartigen Bildern – so präsentiert Gilles Bourdes seinen Film über Auguste Renoir und seine letzte Muse, die schließlich zu seinem Sohn Jean findet, der später als Filmregisseur weltberühmt werden wird. In der heiteren Landschaft der französischen Mittelmeerküste entwickelt sich die ruhig erzählte Geschichte zwischen dem alten Mann, seinem Sohn und der jungen Andrée, die als Renoirs Modell Eingang findet in die Welt des Künstlers, der wie ein absoluter Herrscher seinen Hofstaat aus Frauen regiert. Hier kann man so richtig schwelgen: in den Farben des ewigen Frühlings, von dem der alte Renoir nur noch träumen kann, und in der Schönheit der Jugend – verkörpert durch die elfenhaft zarte Andrée. Diese junge Frau ist ein ganz neuer Typ Frau: selbstbewusst, eigensinnig und alles außer angepasst. Der Film ist weit mehr als die Biographie eines bedeutenden Künstlers: eine Sinfonie betörender Bilder. Darsteller: Michel Bouquet, Christa Theret, Vincent Rottiers

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So 18.10. 21.00 Uhr Großer Saal
Mo 19.10. - Di 20.10. 20.30 Uhr Großer Saal
Oeconomia
D 2020 Regie: Carmen Losmann
89 Minuten
Es ist eine einfache Frage, die den Grundstein dieses Dokumentarfilms bildet und einige Ökonomen vor die Schwierigkeit stellt, eine wirklich befriedigende Antwort zu geben: „Woher kommt das Geld eigentlich?“ In der Ultima Ratio ist die Antwort auch einfach: Es wird geschöpft. Oder anders: Es entsteht bei der Europäischen Zentralbank aus dem Nichts heraus. In ihrem Dokumentarfilm „Oeconomia“ betrachtet Carmen Losman unser Wirtschaftssystem und kommt zu einem erschreckenden Ergebnis. --- Vorfilm der Woche: „Big Bag“ - Animationsfilm - ( 1'55 min ) GB 2016

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Mo 19.10. - Mi 21.10. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Eine größere Welt
Frankreich/Belgien 2019 Regie: Fabienne Berthaud
100 Minuten
Geister, die den Körper verlassen und auf Reisen gehen, vielleicht sogar Verstorbene treffen? In einer westlichen, christlichen Gesellschaft mag einem das nicht ganz geheuer sein. Doch in der Mongolei spielt diese Fähigkeit, auch bekannt als Schamanismus, eine große Rolle. Und so erzählt der Film die wahre Geschichte der Französin Corine Sombrun, die nach dem viel zu frühen Tod ihres Mannes in die Mongolei reist, um ethnografische Tonaufnahmen zu sammeln. Sie nimmt an einer schamanischen Séance teil, verfällt dabei in Trance und muss sich dann – widerwillig zunächst – mit der Tatsache auseinander setzen, selbst eine Schamanin zu sein. Cécile de France ist in der Hauptrolle eine Wucht. Und dann ist da noch die atemberaubende Landschaft: weit, karg, schön und unberührt.

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Mi 21.10. 20.30 Uhr Großer Saal
Marianne & Leonard: Words of Love
USA 2019 Regie: Nick Broomfield
102 Minuten
Wegen großer Nachfrage nochmals im Programm. - Ein Porträt des legendären Leonard Cohen, aber noch mehr eine Ode an die 60er Jahre. Während die zweite Figur des Titels - Cohens zeitweilige Geliebte und Muse Marianne Ihlen - eher eine Randfigur bleibt. Das mag man bedauern oder sich an den stimmungsvollen Archivaufnahmen erfreuen - und der unsterblichen Musik Cohens. - „Now so long, Marianne“ singt Leonard Cohen in einem seiner schönsten Lieder, das er 1967 schrieb. Damals steckte der 1934 geborene Kanadier mitten in einer Affäre mit der Norwegerin Marianne Ihlen, die auf der griechischen Insel Hydra begann, auf der sich eine kleine Kolonie von Künstlern und Freidenkern zusammengefunden hatte, die unter der gleißenden Sonne und mit Hilfe von Alkohol, Tabak, Speed und LSD, das Leben und vor allem die freie Liebe genossen.

Woche vom 22.10.2020 bis 28.10.2020


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Do 22.10. - Mi 28.10. 16.00 Uhr Großer Saal
Jim Knopf und die wilde 13
D 2020 Regie: Dennis Gansel
109 Minuten Kinderkino ohne Altersbeschränkung
Ein neues Abenteuer für Jim Knopf und Lokführer Lukas. Ein Jahr nach den Ereignissen geht das Leben in Lummerland wieder seinen gewohnten Gang. Doch es ziehen dunkle Wolken über der beschaulichen Insel auf: Die Piratenbande „Die Wilde 13“ hat erfahren, dass Frau Malzahn besiegt wurde, und will dafür nun Rache nehmen. Um Lummerland zu beschützen, machen sich die Helden gemeinsam mit den Dampflokomotiven Emma und Molly auf den Weg in ein gefährliches Abenteuer. - Fortsetzung zum 2018 erschienenen Kinofilm „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer”, der auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Michael Ende basiert.

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Do 22.10. - So 25.10. 18.30 Uhr Großer Saal
Mo 26.10. - Mi 28.10. 20.30 Uhr Großer Saal
Gott, du kannst ein Arsch sein
D 2020 Regie: Andre Erkau
98 Minuten
Gerade 16 geworden, erfährt Steffi, dass sie Krebs hat. Die Heilungschancen stehen nicht gut, sie hat nicht mal mehr ein Jahr zu leben. Damit fällt auch die Klassenfahrt mit ihren Freunden nach Paris flach. Das mag für ein Mädchen mit dieser Diagnose zwar das kleinste Übel sein, doch hatte sie sich fest vorgenommen, auf der Reise das erste Mal mit ihrem Freund Fabi zu schlafen. Ihre Eltern Eva (Heike Makatsch) und Frank (Til Schweiger) hoffen hingegen immer noch auf ein Wunder und wollen ihre Tochter zu einer Chemotherapie bewegen. Doch Steffi denkt gar nicht daran. Sie reißt aus und lernt dabei den Zirkusjungen Steve kennen, der vor seinem strengen Vater (Jürgen Vogel) flüchtet und sie in einem geklauten Auto mit auf die abenteuerliche Reise nach Frankreich nimmt. --- Mo 26.10. - Mi 28.10.: Vorfilm der Woche: „Felix... “ - Kurzspielfilm - D 2011 Regie: Anselm Belser

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Do 22.10. - So 25.10. 20.45 Uhr Großer Saal
Enfant Terrible
D 2020 Regie: Oskar Roehler
134 Minuten
Man kann sich niemand anderen als Oskar Roehler vorstellen, um einen Film über Rainer Werner Fassbinder zu drehen, den wichtigsten deutschen Regisseur der Nachkriegsära. Zusammen mit einem brillanten Oliver Masucci in der Hauptrolle, gelingt Roehler mit „Enfant Terrible“ ein biographischer Film, der auf kongeniale Weise dem Exzess, der Tragik und der Zärtlichkeit Fassbinders gerecht wird. Darsteller: Oliver Masucci, Hary Prinz, Anton Rattinger, Katja Riemann, Erdal Yildiz, Jochen Schropp, Eva Mattes, Sunnyi Melles, André Hennicke, Alexander Scheer --- Vorfilm der Woche: „Felix... “ - Kurzspielfilm - D 2011 Regie: Anselm Belser

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Do 22.10. - So 25.10. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Schlingensief – In das Schweigen hineinschreien
D 2020 Regie: Bettina Böhler
124 Minuten Dokfilm
Schreien, laut sein, provozieren: Das war für viele die Essenz von Christoph Schlingensief. Dass der vor zehn Jahren viel zu jung verstorbene Regisseur und Künstler mit zunehmender Bekanntheit auch immer häufiger nur als Pausenclown wahrgenommen wurde ist eine Tragik, die in Bettina Böhlers Porträt mitschwingt, der sehr persönlichen Würdigung eines vielschichtigen, suchenden, streitbaren Menschen.

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Mo 26.10. - Mi 28.10. 18.00 Uhr Großer Saal
I Still Believe
USA2020 Regie: Andrew und Jon Erwin
115 Minuten
Es ist eine wahre Geschichte, die in dem Melodram erzählt wird. Die eines jungen Sängers und seiner Freundin, die einander lieben, aber von einem schweren Schicksalsschlag getroffen werden. Dem begegnen sie mit Hoffnung, aber auch ihrem Glauben an den Herrn. Das Ergebnis ist ein Film, wie es sie gerade in den USA häufig gibt – Glaubensfilme, die von der Größe Gottes zeugen. In Europa tut man sich mit derlei Filmen allerdings schwer.

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Mo 26.10. - Mi 28.10. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Komm und sieh
UdSSR 1985 Regie: Elem Klimow
144 Minuten
Elem Klimows surreales Kriegsfilm-Meisterwerk in neuer Restauration.- Weißrussland, 1943: Florja, noch mehr Kind als Jugendlicher, buddelt am Strand nach alten Gewehren, um endlich Partisan werden zu können. Als er fündig wird, lässt er sich trotz Flehens seiner Mutter rekrutieren und zieht stolz in den Kampf. Der kindliche Traum von Heldentaten und Abenteuer zerplatzt allerdings schon bei der Ankunft im Truppenlager, denn der Kommandant will ihn beim Einsatz nicht dabeihaben. Und so beginnt für ihn auf seinem Rückweg eine Odyssee, die ihn in nur wenigen Tagen mitten in die Hölle des Zweiten Weltkriegs führt. - Ein Meisterwerk des Sowjetkinos und eindringlichster Kriegsfilm der Kinogeschichte.

Woche vom 29.10.2020 bis 04.11.2020


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Fr 30.10. - So 1.11. 16.15 Uhr Großer Saal
Lassie - Eine abenteuerliche Reise
D 2020 Regie: Hanno Olderdissen
100 Minuten Kinderkino ohne Altersbeschränkung
15 Jahre nach der letzten „Lassie“-Adaption wagt sich mit Hanno Olderdissen nun ein Experte auf dem Gebiet des Familienkinos an die berühmte Vorlage und verlagert das Schicksal rund um die clevere Collie-Hündin nach Deutschland. Das Ergebnis ist ein ganz starker Beitrag des deutschen Familienkinos. Darsteller: Sebastian Bezzel, Anna Maria Mühe, Nico Marischka

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Do 29.10. - So 1.11. 18.30 Uhr Großer Saal
Es ist zu deinem Besten
D 2020 Regie: Marc Rothemund
92 Minuten Tipp
Arthur (Heiner Lauterbach) ist ein konservativer, wohlhabender Wirtschaftsanwalt, Kalle (Jürgen Vogel) ein zu Wutausbrüchen neigender Bauarbeiter und Yus (Hilmi Sözer) ein harmoniebedürftiger Physiotherapeut. So unterschiedlich die drei Männer auch sein mögen, es eint sie der Missmut über ihre potenziellen Schwiegersöhne: Arthurs Tochter Antonia will den linken Weltverbesserer Alex heiraten, Kalles Tochter Luna liebt den deutlich älteren Aktfotografen Ernesto und Yus‘ Tochter Sophie schwänzt die Schule, um mit dem Drogendealer Andi rumzuhängen. Die selbst ernannten „Super- Schwäger“ wollen ohne das Wissen ihrer Frauen und Töchter versuchen, die Schwiegersöhne in spe loszuwerden – komme was wolle... Komödie in Starbesetzung.

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Do 29.10. - So 1.11. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Die Rückkehr der Wölfe
2019 Regie: Thomas Horat
90 Minuten Dokfilm
Kaum ein Tier in Europa ist so umstritten wie der Wolf, der in vielen Ländern fast ausgestorben war, nun aber langsam zurückkommt. In eindrucksvollen Bildern schildert der Schweizer Regisseur Thomas Horat in seiner Dokumentation „Die Rückkehr der Wölfe“, auf welch unterschiedliche Weise mit dem Wolf umgegangen wird, wie er verdammt und verehrt wird.

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Do 29.10. - So 1.11. 20.45 Uhr Großer Saal
Und morgen die ganze Welt
D, Frankreich 2020 Regie: Julia von Heinz
111 Minuten
Luisa (Mala Emde) ist 20 Jahre alt, stammt aus gutem Haus, studiert Jura im ersten Semester. Und sie will, dass sich etwas verändert in Deutschland. Alarmiert vom Rechtsruck im Land und der zunehmenden Beliebtheit populistischer Parteien, tut sie sich mit ihren Freunden zusammen, um sich klar gegen die neue Rechte zu positionieren. Schnell findet sie Anschluss bei dem charismatischen Alfa und dessen besten Freund Lenor: Für die beiden ist auch der Einsatz von Gewalt ein legitimes Mittel, um Widerstand zu leisten. Bald schon überstürzen sich die Ereignisse. Und Luisa muss entscheiden, wie weit zu gehen sie bereit ist – auch wenn das fatale Konsequenzen für sie und ihre Freunde haben könnte. - Mala Emde wurde auf den Filmfest in Venedig für ihre Darstellung ausgezeichnet. --- Vorfilm der Woche: „Gefahr im Wald “ - Dokumentarfilm - D 1998 Regie: Jürgen Prediger