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  KINOPLAN für Monat August 2016


Woche vom 04.
08. bis 10. 08. 2016



Do 4.8. - So 7.8. um 19.00 Uhr und
Mo 8.8. - Mi 10.8. um 21.00 Uhr Großer Saal


Birnenkuchen mit Lavendel    100 min.   

Frankreich 2015 Regie: Éric Besnard   Tipp

Ein Film, der glücklich macht! Wie ein frischer Frühlingswind trägt diese französische Komödie Leichtigkeit und gute Laune ins Kino. Mit Herz, Humor und Verstand präsentiert Éric Besnard (Buch und Regie) ein Stück feiner Filmkunst. Er erzählt die Geschichte einer Frau in Nöten, die einem hochintelligenten Mann mit Asperger- Syndrom begegnet. Eine romantische Komödie der besonderen Art vor einer überwältigend schönen Naturkulisse. Wer hier nicht mit wohligem Seufzen das Kino verlässt, braucht dringend … na, was wohl? - einen Urlaub in der Provence!




Do 4.8. - So 7.8. um 21.15 Uhr Großer Saal


Money Monster    96 min.   

USA 2016 Regie: Jodie Foster

Kritik am Kapitalismus ist auch in Hollywood salonfähig geworden – zumindest in Ansätzen. Das System als Ganzes für die Exzesse des Kapitalismus anzuklagen, so weit geht Jodie Fosters „Money Monster“ dann doch nicht, am Ende ist es nicht das System, sondern sind es Individuen, die Schuld tragen. Doch bis es soweit ist, inszeniert Foster eine flotte, starbesetzte Mischung aus Thriller und Satire. - Darsteller: George Clooney, Julia Roberts, Jack O`Connell, Dominic West




Do 4.8. - So 7.8. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Lou Andreas-Salomé    113 min.   

D, Österreich 2016 Regie: Cordula Kablitz-Post

Der immense Einfluss von Friedrich Nietzsche und Siegmund Freud auf die westliche Kulturlandschaft steht außer Frage. Allerdings wissen nur wenige, dass es eine Frau war, die das Schaffen dieser und anderer Denker wesentlich mitprägte: Lou Andreas-Salomé. Die Regisseurin Cordula Kablitz-Post widmet der Schriftstellerin, Lyrikerin und Philosophin nun eine Hommage, die mit einem starken Ensemble und erzählerischer Leichtigkeit überzeugt. - Als Rahmenhandlung der Filmbiographie dient ein Besuch des Linguisten Ernst Pfeiffer bei der gealterten Lou Andreas-Salomé in Göttingen, dem sie trotz Krankheit ihre bewegte Lebensgeschichte erzählt. Das Treffen findet im Jahr 1933 statt, kurz nach der Machtergreifung Hitlers und parallel zur den ersten Bücherverbrennungen der Nationalsozialisten. - Darsteller: Katharina Schüttler, Katharina Lorenz, Petra Morzé, Alexander Scheer




Mo 8.8. - Mi 10.8. um 18.30 Uhr Großer Saal


Das Tagebuch der Anne Frank    120 min.   

D 2015 Regie: Hans Steinbichler

Es ist eins der berühmtesten Dokumente über das Grauen des Holocausts: das Tagebuch der Anne Frank. Ihr Schicksal, als junges jüdisches Mädchen auf wenige Quadratmeter in einem Amsterdamer Hinterhaus über zwei Jahre versteckt vor den Nazis aufzuwachsen, berührt weltweit, immer noch und immer wieder, und insbesonders junge Menschen. In inhaltlicher und in filmischer Weise ein herausragender Kinofilm, bewegend gespielt, hochsensibel inszeniert. Ein würdiges filmisches Denk- und Mahnmal. Darsteller: Lea van Acken, Ulrich Noethen, Martina Gedeck




Mo 8.8. - Mi 10.8. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Die Ostsee von oben    85 min.   

D 2013 Regie & Buch: Silke Schranz und Christian Wüstenberg

Nach der „Nordsee von oben“ nun die Ostsee aus der Luft. Die beliebteste Urlaubsregion im Osten – schon immer! Nun spektakuläre Bilder aus einer neuen Perspektive. Mit den Worten „ein exotischer Heimatfilm“ wird die Dokumentation von Silke Schranz und Christian Wüstenberg beworben, die das phänomenale Filmerlebnis damit ziemlich auf den Punkt bringen. Ihnen geht es um das Besondere im Vertrauten. Die andere Perspektive auf Orte, welche für viele Deutsche seit Jahrzehnten zur liebgewonnem Ziel gepflegter Urlaubsroutine geworden sind. Und um das spektakuläre Festhalten von Bildern, die einem den ziemlich genauen Eindruck vermitteln, wie sich Ostsee-Möwen bei ihren Erkundungsflügen im Sommer fühlen müssen, wenn sie sachte durch die Lüfte schweben.





Woche vom 11.
08. bis 17. 08. 2016



Do 11.8. - So 14.8. um 18.15 Uhr und
Mo 15.8. - Mi 17.8. um 20.30 Uhr Großer Saal


Toni Erdmann    162 min.   

D , Österreich 2016 Regie: Maren Ade   Tipp

Zum Niederknien: Maren Ade puzzelt ihre feine Familiendramödie zu einer wunderbar intelligenten Geschichte. Die Story von der Karrierefrau Ines (Sandra Hüller) und ihrem einfallsreichen Vater (Peter Simonischek) ist nicht nur ungewöhnlich, sondern sie zeigt den Kampf der Generationen als liebevoll ironische Herausforderung für beide Seiten. Wie in einem schüchtern startenden Pas de deux kreisen Vater und Tochter umeinander, befehden sich und lieben sich doch. Das ist allerschönstes Kino – spannend, witzig und manchmal ein bisschen ergreifend! - "TONI ERDMANN ist eine Sensation. Eine feinsinnige Komödie über eine schwierige Vater-Tochter-Beziehung und die Plausibilität des Irrwitzigen."/DIE ZEIT




Do 11.8. - So 14.8. um 21.30 Uhr Großer Saal


Verräter wie wir    107 min.   

GB 2015 Regie: Susanna White

Geldwäsche, Gangster und Geheimdienst: Die neue, fesselnde John-le-Carré-Verfilmung nimmt die skrupellosen Machenschaften der Finanzszene unter die Lupe. Dabei knüpft der brisante Spionagethriller ein raffiniertes Netz, um das intellektuelle englische Paar Perry und Gail. Unversehens geraten die beiden zwischen Russenmafia und Geheimdienst. Regisseurin Susanna White inszeniert die Spionagewelt des 21. Jahrhunderts, in der die klaren Grenzen des Kalten Kriegs längst verwischt sind, wie einen virtuosen Agentenfilm der alten Schule. Trotzdem geizt ihr Roadmovie nicht mit Action und Schauwerten zwischen Marrakesch, Paris und London. Zudem überzeugt ihr Schauspielensemble aus talentierten Newcomern und Hollywoodgrößen wie Ewan McGregor, Stellan Skarsgård und Bond-Star Naomie Harris perfekt.




Do 11.8. - So 14.8. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Kill Billy    88 min.   

Norwegen 2014 Regie: Gunnar Vikene

Grollst du noch oder rächst du schon? Für den ehrenwerten Möbelhändler Harold Lunde bricht plötzlich seine Welt samt Lebenswerk zusammen, als direkt neben seinem 40 Jahre alten Traditionsgeschäft eine IKEA-Filiale öffnet. Komplett ruiniert hat der Alte nichts mehr zu verlieren – und plant die Entführung des berühmten IKEA-Gründers Ingvar Kamprad. Der schrullige Coup gelingt tatsächlich, doch die Geiselnahme verläuft dann etwas anders als geplant. Mit zartem, bisweilen bösem Humor erzählt die zauberhafte Dramödie von einem liebenswerten Senioren, der aufbricht, ein letztes Stückchen seiner Würde zu verteidigen. Mit bewährtem skandinavischem Charme entwickelt sich die kleine, feine Geschichte so unsentimental wie situationskomisch. Smarte Filmkunst der angenehm entspannten Art.




Mo 15.8. - Mi 17.8. um 18.00 Uhr Großer Saal


Grand Budapest Hotel    100 min.   

USA/D 2013 Regie: Wes Anderson

In der kunterbunten Nonsens-Komödie „Grand Budapest Hotel“ nimmt Regie-Star Wes Anderson („Die Tiefseetaucher“, „Moonrise Kingdom“) den Zuschauer mit auf eine skurrile, temporeiche und überaus kurzweilige Zeitreise in einen fiktiven osteuropäischen Kurort zwischen den Weltkriegen. Der diesjährige Eröffnungsfilm der Berlinale funktioniert als fantasievoll bebildertes Feel-Good-Märchen und beeindruckende Star-Revue. Neben vielen Weggefährten stand auch der Brite Ralph Fiennes erstmals in einem Wes- Anderson-Film vor der Kamera. Witz, Esprit und die für Anderson so typische Melancholie zeichnen die größtenteils in Deutschland abgedrehte Produktion aus. Darsteller: Ralph Fiennes, Jeff Goldblum, Adrien Brody, Tilda Swinton, Edward Norton, F. Murray Abraham, Willem Dafoe, Bill Murray - Mehrfach ausgezeichnet mit dem Oscar.




Mo 15.8. - Mi 17.8. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Renoir    101 min.   

Frankreich 2012 Regie: Gilles Bourdos   Wunschfilm

Zauberhaft melancholisch und mit großartigen Bildern – so präsentiert Gilles Bourdes seinen Film über Auguste Renoir und seine letzte Muse, die schließlich zu seinem Sohn Jean findet, der später als Filmregisseur weltberühmt werden wird. In der heiteren Landschaft der französischen Mittelmeerküste entwickelt sich die ruhig erzählte Geschichte zwischen dem alten Mann, seinem Sohn und der jungen Andrée, die als Renoirs Modell Eingang findet in die Welt des Künstlers, der wie ein absoluter Herrscher seinen Hofstaat aus Frauen regiert. Hier kann man so richtig schwelgen: in den Farben des ewigen Frühlings, von dem der alte Renoir nur noch träumen kann, und in der Schönheit der Jugend – verkörpert durch die elfenhaft zarte Andrée. Diese junge Frau ist ein ganz neuer Typ Frau: selbstbewusst, eigensinnig und alles außer angepasst. Der Film ist weit mehr als die Biographie eines bedeutenden Künstlers: eine Sinfonie betörender Bilder. Darsteller: Michel Bouquet, Christa Theret, Vincent Rottiers





Woche vom 18.
08. bis 24. 08. 2016



Do 18.8. - So 21.8. um 19.00 Uhr Großer Saal


Frühstück bei Monsieur Henri    98 min.   

F 2015 Regie: Ivan Calbérac

Mit dem Film adaptiert Regisseur Calbérac sein eigenes Boulevard-Theaterstück. Mit französischer Leichtigkeit und der zündenden Chemie zwischen dem französischen Altstar Claude Brasseur und der schweizerischen Newcomerin Noémie Schmidt gelingt eine leichte, dialogreiche Komödie, die charmante Unterhaltung bietet. - Monsieur Henri ist ein Griesgram, wie er im Buche steht. In einem fort echauffiert sich der verwitwete Rentner über Gott und die Welt, insbesondere über seinen Sohn Paul und dessen Frau Valérie, die er für eine dumme Gans hält. Weil Henri gesundheitlich nicht mehr ganz auf der Höhe und sein Pariser Apartment für eine Person viel zu groß ist, vermietet sein Sohn gegen den Willen des Alten eins der freien Zimmer. Als dann ausgerechnet die junge Studentin Constance an der Türschwelle steht, für Henri ein Inbegriff der unfähigen und verlotterten Jugend, lässt der ehemalige Buchhalter die junge Mitbewohnerin anfänglich nur zähneknirschend einziehen.




Do 18.8. - So 21.8. um 21.30 Uhr und
Mo 22.8. - Mi 24.8. um 18.30 Uhr Großer Saal


Ein ganzes halbes Jahr    110 min.   

USA 2016 Regie: Thea Sharrock

Die britische Regisseurin Thea Sharrock adaptiert den gleichnamigen Roman von Jojo Moyes als Wohlfühlromanze mit einer ernsten Note. Ein lebensmüder junger Mann, der seit zwei Jahren im Rollstuhl sitzt, will in der Schweiz Sterbehilfe in Anspruch nehmen – und das, obwohl sich zwischen ihm und seiner unkonventionellen Pflegerin Louisa, einer absoluten Frohnatur, romantische Gefühle entwickeln. - Die Grundkonstellation von „Ein ganzes halbes Jahr“ weist Parallelen zur französischen Erfolgstragikomödie „Ziemlich beste Freunde“ auf: Hier wie dort treffen zwei unterschiedliche Charaktere aufeinander, von denen der eine gelähmt ist und der andere eigentlich keine Qualifikation für die Betreuung eines Behinderten mitbringt. Und in beiden Fällen setzen die unorthodoxen Pflegekräfte auf ebenso unorthodoxe Methoden, um die Lebensgeister ihrer Schützlinge zu reanimieren. - Darsteller: Emilia Clarke, Sam Claflin, Janet McTeer




Do 18.8. - So 21.8. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Tomorrow - Die Welt ist voller Lösungen    118 min.   

Frankreich 2015 Regie: Cyril Dion & Mélanie Laurent

Umweltverschmutzung, Klimawandel, Bevölkerungswachstum, Ressourcenknappheit. Die Welt hat viele Probleme und die meisten sind uns allen bekannt. Weniger bekannt sind manche der Lösungsansätze, die vor Ort weit reichende Veränderungen anstoßen und ermöglichen. Die französische Schauspielerin Mélanie Laurent und der NGO-Aktivist Cyril Dion begeben sich auf die Spur solcher Initiativen. Ihr mit dem César als „Beste Dokumentation“ ausgezeichneter Film fordert nachdrücklich zum persönlichen Engagement auf – ehrlich, optimistisch, überzeugend. Eine engagierte, einfühlsame Doku!




Mo 22.8. - Mi 24.8. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Nur wir drei gemeinsam    102 min.   

Frankreich 2015 Regie: Kheiron

Grandios! Dieser Film ist viel, viel mehr als eine Flüchtlingsgeschichte, auch wenn er allein damit schon überzeugt. Denn hier kommt eine wunderbare Komödie, ein warmherziger Familienfilm, ein kämpferisches Sozialdrama – und das alles in feinster Cineastenqualität. Es geht um die wahre Geschichte von Hibat und seiner Frau Fereshteh. Sie entkommen der Verfolgung im Iran und bauen sich in Frankreich ein neues Leben auf. Immer mit dabei: ihr Sohn. Das Multitalent Kheiron erzählt die Biographie seiner eigenen Familie mit Witz, Verstand und Leidenschaft und macht daraus ein optimistisches Plädoyer für Liebe und Menschlichkeit.




Mo 22.8. - Mi 24.8. um 21.00 Uhr Großer Saal


The Assassin    105 min.   

Taiwan 2015 Regie: Hou Hsiao-Hsien

THE ASSASSIN ist vor allem hypnotisches, berückendes Bilderkino. Hous vielfach geschichtete Innenräume, in denen Vorhänge, Wandpaneele, Fenster, und Wimpel bis zu ein Dutzend Bildebenen bauen. Die Außenaufnahmen entführen in zauberhaft einsame Landschaften im Nordosten Chinas – lichte Birkenwälder, endlose Felder und gestaffelte Bergpanoramen in Grau-Blau, die in ihrer monochromen Farbigkeit an chinesische Tuschezeichnungen erinnern. Der ruhige, fast meditative Strom der Szenen wird immer wieder abrupt durch kurze, stakkatohafte, nahezu realistische Martial Arts-Sequenzen unterbrochen. - Im China des 9. Jahrhunderts soll die kaisertreue Auftragsmörderin Nie Yin-Niang ihren Cousin umbringen – den sie einst hätte heiraten sollen. Nie Yin-Niang muss zwischen ihren Gefühlen, ihrem politischen Gespür und ihrer Ehre als Profikillerin navigieren.





Woche vom 25.
08. bis 31. 08. 2016



Do 25.8. - So 28.8. um 19.00 Uhr und
Mo 29.8. - Mi 31.8. um 21.00 Uhr Großer Saal


Die fast perfekte Welt der Pauline    81 min.   

Frankreich 2015 Regie: Marie Belhomme

Sie könnte keiner Maus etwas zuleide tun, und doch erschreckt die als Alleinunterhalterin bei Kindergeburts- und Seniorennachmittagen ihren Lebensunterhalt verdienende Pauline, als Darth Vader verkleidet, eines Tages einen Mann derart, dass der in ein Koma fällt. Von Schuldgefühlen geplagt besucht sie ihn täglich im Krankenhaus, nistet sich in seiner Wohnung ein, übernimmt gar seinen Platz an einer Musikschule. Amüsant, charmant und ein kleines bisschen verrückt ist diese leichte Komödie von Regiedebütantin Marie Belhomme durchaus. Isabelle Carré wandelt darin als ewiger Tollpatsch.




Do 25.8. - So 28.8. um 21.00 Uhr Großer Saal


Erlösung    112 min.   

Dänemark, 2016 Regie: Hans Petter Moland

Keiner lehrt uns immer wieder so das Fürchten wie die Skandinavier. Die Krimis aus dem Norden haben nach wie vor Konjunktur. Erneut führt die fulminante Verfilmung des dritten Kult-Bands von Jussi Adler-Olsen den Zuschauer mitten hinein in die düstere Welt des Kopenhagener Kommissars Carl Mørck aus dem legendären Sonderdezernat Q, grandios gespielt von Nikolaj Lie Kaas („Illuminati“). In dem dicht inszenierten, rasanten Thriller ermitteln der wortkarge, impulsive Noir-Cop und sein genialer Assistent Assad im Umfeld religiöser Sekten, um entführte Kinder aufzuspüren. Mit Fares Fares als gewitzten, warmherzigen Assad bekommt der actionreiche Noir-Krimi streckenweise Züge eines Buddy-Movies.




Do 25.8. - So 28.8. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Peggy Guggenheim – Ein Leben für die Kunst    96 min.   

USA, Italien 2014 Regie: Lisa Immordino Vreeland

Peggy Guggenheim ist die vielleicht berühmteste Kunstsammlerin des 20. Jahrhunderts und leistete einen wertvollen Beitrag zur Kanonisierung moderner Kunstrichtungen wie Surrealismus, Kubismus oder Dadaismus. Für ihr Doku-Porträt machte die Filmemacherin Lisa Immordino Vreeland das verschollen geglaubte letzte Interview der 1979 verstorbenen Kunstmäzenin ausfindig. Mit dem neuen Material liefert Vreeland nicht nur exklusive Einblicke in das kuratorische Schaffen der Guggenheim, sondern insbesondere auch in ihre etlichen Männergeschichten. So zeichnet das Porträt Peggy Guggenheim als eine selbstbewusste Frau, bei der das Leben und die Kunst Hand in Hand gingen. - „Peggy Guggenheim – exzentrisch, zerrissen, süchtig nach Leben und Kunst. Jetzt kommen wir ihr so nahe wie selten zuvor.“ / ZDF heutejournal




Mo 29.8. - Mi 31.8. um 18.30 Uhr Großer Saal


Ein Mann namens Ove    100 min.   

Schweden 2015 Regie: Hannes Holm   Wunschfilm

Basierend auf dem gleichnamigen Roman seines Landsmanns Fredrik Backman nimmt Regisseur Hannes Holm einen Rentner in den Blick, der die tiefe Trauer um seine Frau in bärbeißigen Kommentaren und großer Streitlust auslebt. Eigentlich will er sich nur ganz in Ruhe das Leben nehmen - aber wo findet man noch Ruhe und Ordnung in dieser Welt? Wie in anderen Dramen ähnlicher Ausrichtung (etwa "About Schmidt") findet Ove Schritt um Schritt zurück ins Leben, und zwar mit Hilfe einer neuen Nachbarin aus Persien. Das ist gleichzeitig urkomisch und ernsthaft zu Herzen gehend. "Eine wunderbare Komödie aus Schweden, bei der man aus vollem Herzen lachen aber auch weinen kann. Und dankbar ist, im Kino diesen Mann namens Ove kennengelernt zu haben. - Prädikat besonders wertvoll."




Mo 29.8. - Mi 31.8. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Janis: Little Girl Blue    115 min.   

USA 2015 Regie: Amy Berg

Nach „Cobain: Montage of a Heck“ und „Amy“ kommt mit „Janis – Little Girl Blue“ innerhalb weniger Monate das dritte Doku-Porträt über eine Musiklegende ins Kino, die die Bühne des Lebens bereits in jungen Jahren verließ. Die Filmemacherin Amy Berg porträtiert die 27-jährig verstorbene Musikerin Janis Joplin anhand zahlreicher Archivmaterialien und durch die Verlesung persönlicher Dokumente und wirft in chronologischer Reihenfolge Schlaglichter auf den Lebensweg der Künstlerpersönlichkeit, ohne dem Zuschauer eine bestimmte Perspektive oder Lesart aufzudrängen. Mitwirkende: Cat Power, Janis Joplin