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  KINOPLAN für Monat Dezember 2019


Woche vom 28.
11. bis 04.12.2019



Fr 29.11. - So 1.12. um 16.15 Uhr Großer Saal


Angry Birds - 2    96 min.     ohne Altersbeschränkung

USA 2019 Regie: Thurop van Orman   Kinderkino

Drei Jahre nach dem Erfolg des ersten -Film kommt eine Fortsetzung ins Kino, die kaum noch etwas mit den Videospielen zu tun hat, die als Vorlage dienten. Doch das macht nichts, denn so bietet sich Gelegenheit, die originellen Charakterköpfe um den stets ärgerlichen Red in ein buntes, wildes Abenteuer zu schicken, das amüsant unterhält.




Do 28.11. - So 1.12. um 18.15 Uhr Großer Saal


Nurejew - The white Crow    122 min.    

GB 2019 Regie: Ralph Fiennes

In seiner dritten Regiearbeit erzählt der britische Schauspiel-Star Ralph Fiennes („Der englische Patient“) die wahre Geschichte des sowjetischen Ballett-Stars Rudolf Nurejew. „Das ist ein Angriff auf die Sowjetunion!“ - „Nein, es ist nur Tanz.“ Mit einer heftigen Diskussion über die Flucht des Tanz-Stars in den Westen beginnt das Biopic. Nach einem Gastspiel in Frankreich weigert sich der Tänzer nach Moskau zurückzukehren. Am Pariser Flughafen Le Bourget kommt es am 16. Juni 1961 zu einer spektakulären Flucht. Nurejew entkommt seinen Aufpassern vom KGB und bittet die Flughafen-Polizei um politisches Asyl. Statt linearer Erzählform entwickelt sich das Biopic über den exzentrischen Ballett- Egomanen mit Rückblenden. Beim dramatischen Flucht-Finale auf dem Flugplatz erreicht Fiennes fast Hitchcock-Qualitäten. Darsteller: Oleg Ivenko, Ralph Fiennes, Louis Hofmann, Adèle Exarchopoulos




Do 28.11. - So 1.12. um 21.00 Uhr Großer Saal


Joker    118 min.     Do in OmdtU

USA 2019 Regie: Todd Phillips

Schon im letzten Jahr rockte Todd Phillips als Produzent den Lido mit seiner Wiederverfilmung von „A Star is born“. Damals ‘außer Konkurrenz’, stellte er sich in diesem Jahr dem Wettbewerb und überflügelte die Konkurrenz wie selten zuvor ein Film es tat. JOKER ist tatsächlich auf allen Ebenen ein Meisterwerk. Die Story als Prequel angelegt, das Art-Design beeinflusst vom New York der siebziger Jahre, ein origineller Soundtrack und bewegende Tanz-Choreographien werden noch getoppt von der sensationellen schauspielerischen Leistung von Joaquin Phoenix, die schon jetzt nach einem Oscar schreit. Mit Joaquin Phoenix, Robert De Niro, Marc Maron, Zazie Beetz, Shea Whigham u.a. Do in OmdtU.




Do 28.11. - So 1.12. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Der Distelfink    150 min.    

USA 2019 Regie: John Crowley

Ein mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneter Roman verdient auch eine Verfilmung, die der Essenz des Werks nicht nur gerecht wird, sondern die Stärken des Mediums zu nutzen weiß. Wo Donna Tartts Roman „Der Distelfink“ Bilder vor dem geistigen Auge des Zuschauers entstehen lässt, schwelgt John Crowleys Film in magisch-schönen Bildern, die von Meister-Kameramann Roger Deakins, der häufig mit Sam Mendes, den Coen-Brüdern und Denis Villeneuve gearbeitet hat, prachtvoll umgesetzt wurden. Jedes Bild ist wie ein Gemälde komponiert und trägt die Geschichte eines jungen Mannes, der als Kind seine Mutter durch einen Bombenanschlag verliert und dessen Lebensweg aus der Bahn geworfen wird. Darsteller: Ansel Elgort, Finn Wolfhard, Nicole Kidman




Mo 2.12. - Mi 4.12. um 17.45 Uhr Großer Saal


Systemsprenger    119 min.    

D 2019 Regie: Nora Fingscheidt

Einen eindrucksvollen, intensiven Debütfilm zeigte Nora Fingscheidt im Wettbewerb der Berlinale und wurde dafür mit dem Alfred-Bauer-Preis ausgezeichnet. „Systemsprenger“ erzählt von der neunjährigen Benni, die durch ein früh erlittenes Trauma kaum zu bändigen ist, mit Folgen für alle Beteiligten, die die junge Helena Zengel in einer erstaunlichen Performance spürbar werden lässt. Benni ist neun, keineswegs dumm, aber oft nicht zu bändigen. Sie hasst es, im Gesicht berührt zu werden, eine Schwäche, die andere Kinder in der Schule oder den wechselnden Heimen, durch die Benni gereicht wird, auszunutzen verstehen. Kommt es zum Streit reicht eine Berührung und Bennis rastet aus. ( Sonderveranstaltungen auf Anfrage möglich. )




Mo 2.12. - Mi 4.12. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Marianne & Leonard: Words of Love    102 min.     18. Chemnitzer Dokfilmwoche

USA 2019 Regie: Nick Broomfield

Ein Porträt des legendären Leonard Cohen, aber noch mehr eine Ode an die 60er Jahre. Während die zweite Figur des Titels - Cohens zeitweilige Geliebte und Muse Marianne Ihlen - eher eine Randfigur bleibt. Das mag man bedauern oder sich an den stimmungsvollen Archivaufnahmen erfreuen - und der unsterblichen Musik Cohens. - „Now so long, Marianne“ singt Leonard Cohen in einem seiner schönsten Lieder, das er 1967 schrieb. Damals steckte der 1934 geborene Kanadier mitten in einer Affäre mit der Norwegerin Marianne Ihlen, die auf der griechischen Insel Hydra begann, auf der sich eine kleine Kolonie von Künstlern und Freidenkern zusammengefunden hatte, die unter der gleißenden Sonne und mit Hilfe von Alkohol, Tabak, Speed und LSD, das Leben und vor allem die freie Liebe genossen.





Woche vom 05.
12. bis 11.12.2019



Fr 6.12. - So 8.12. um 16.15 Uhr Großer Saal


Everest - Ein Yeti will hoch hinaus    97 min.     ab 6 Jahren

USA 2019 Regie: Jill Culton   Kinderkino

Als das Teenager-Mädchen Yi auf dem Dach ihrer Wohnung in Shanghai auf einen verängstigten Yeti trifft, kann sie ihren Augen kaum trauen. Doch nachdem sie sich das Vertrauen des magischen Geschöpfs erarbeiten konnte, tauft sie ihn schließlich auf den Namen Everest. Immerhin ist das gleichzeitig auch die Heimat der Kreatur - und genau dorthin will diese auch unbedingt wieder zurück. Gemeinsam mit ihren Freunden begeben sich Yi und Everest auf eine abenteuerliche Reise durch ganz China, um ihren neuen Gefährten wieder mit seiner Familie zu vereinen.




Do 5.12. um 18.00 Uhr Großer Saal


Systemsprenger    119 min.    

D 2019 Regie: Nora Fingscheidt

Eine Veranstaltung des SWK-Chemnitz. Einen eindrucksvollen, intensiven Debütfilm zeigte Nora Fingscheidt im Wettbewerb der Berlinale und wurde dafür mit dem Alfred-Bauer-Preis ausgezeichnet. „Systemsprenger“ erzählt von der neunjährigen Benni, die durch ein früh erlittenes Trauma kaum zu bändigen ist, mit Folgen für alle Beteiligten, die die junge Helena Zengel in einer erstaunlichen Performance spürbar werden lässt. Benni ist neun, keineswegs dumm, aber oft nicht zu bändigen. Sie hasst es, im Gesicht berührt zu werden, eine Schwäche, die andere Kinder in der Schule oder den wechselnden Heimen, durch die Benni gereicht wird, auszunutzen verstehen. Kommt es zum Streit reicht eine Berührung und Bennis rastet aus. Hier können sie im anschließenden Gespräch mit DM Natascha Unfried Kindeärztin und Psychotraumatologin in einen Dialog treten. ( Eintritt: 10,- erm 7,- Euro )




Do 5.12. um 21.15 Uhr und
Fr 6.12. - So 8.12. um 18.30 Uhr Großer Saal


Das perfekte Geheimnis    110 min.    

D 2019 Regie: Bora Dagtekin

Komödie um sieben Freunde - drei Frauen und vier Männer – sie treffen sich zum Abendessen. Jeder soll sein Handy auf den Tisch legen. Egal, welche Nachricht reinkommt - jeder darf sie lesen und die Telefonate mit anhören. Das führt allerdings zu einer Menge Chaos. Darsteller: Jessica Schwarz, Karoline Herfurth, Jella Haase, Elyas M'Barek, Florian David Fitz, Frederick Lau und Wotan Wilke Möhring




Mo 9.12. - Mi 11.12. um 18.00 Uhr Großer Saal


Das perfekte Geheimnis    110 min.    

D 2019 Regie: Bora Dagtekin

Komödie um sieben Freunde - drei Frauen und vier Männer – sie treffen sich zum Abendessen. Jeder soll sein Handy auf den Tisch legen. Egal, welche Nachricht reinkommt - jeder darf sie lesen und die Telefonate mit anhören. Das führt allerdings zu einer Menge Chaos. Darsteller: Jessica Schwarz, Karoline Herfurth, Jella Haase, Elyas M'Barek, Florian David Fitz, Frederick Lau und Wotan Wilke Möhring




Fr 6.12. - So 8.12. um 21.00 Uhr Großer Saal


Parasite    131 min.     Goldene Palme Cannes 2019

Südkorea 2019 Regie Bong Joon Ho

Nicht etwa ein Monsterfilm oder ein Science-Fiction-Thriller steckt hinter dem „Titel“ Parasite, sondern eine anfangs komische, später immer tragischere Satire. Wie so oft bedient sich der koreanische Regisseur Bong Joon Ho unterschiedlichster Genremuster, um von gesellschaftlichen Missständen zu erzählen. Einer der besten Filme des diesjährigen Wettbewerbs von Cannes, der verdient mit der Goldenen Palme ausgezeichnet wurde. - Familie Ki lebt in ärmlichen Verhältnissen ganz unten auf der sozialen Leiter. Im wahrsten Sinne des Wortes! Das Glück wendet sich als ein Freund Ki-woo eine Tutorenstelle am anderen Ende der Stadt, am anderen Ende der sozialen Leiter vermittelt. Es ist der Beginn einer parasitären Beziehung der beiden Familien, denn bald arbeiten alle Kis für die Parks: Die Tochter kümmert sich um den Sohn, der Vater wird Chauffeur, die Mutter schließlich Haushälterin. Das Schicksal scheint es endlich gut mit Familie Ki zu meinen.




Do 5.12. - So 8.12. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Land des Honigs    85 min.    

Mazedonien 2019 Regie: Tamara Kotevska, Ljubomir Stefanov

Beim Filmfestival von Sundance wurde „Land des Honigs“ 2019 als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet. Ein poetischer und fein beobachteter Dokumentarfilm. - Gegenwärtig wird viel über Honigbienen debattiert, weil die wichtige Funktion der Bienen als Bestäuber landläufig bekannt ist, eignen sie sich gut als Stellvertreterinnen für die immer stärker durchbrechende Erkenntnis, dass es höchst fahrlässig wäre, die Erde auszubeuten, zu verpesten, unbewohnbar zu machen. Dass die Menschheit in ihrer Gänze trotzdem weitermacht wie gehabt, daran kann der Dokumentarfilm „Land des Honigs“ freilich kaum etwas ändern. Aber der Film kann dafür sensibilisieren, dass die Verbindung der Menschen zur Natur kein Machtgefälle beinhalten muss, bei dem die Menschheit alles zu Kleinholz macht, sondern als Partnerschaft funktionieren kann, von der letztlich beide Seiten profitieren.




Mo 9.12. - Mi 11.12. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Ein Licht zwischen den Wolken    84 min.    

Albanien 2018 Regie: Robert Budina   Der besondere Film

Die Geschichte vom Hirten, der, ohne es zu wissen oder zu wollen, zum Propheten wird, bringt fein komponierte, sanfte Bilder von urwüchsiger Schönheit aus der Bergwelt Albaniens und bietet in feiner Beiläufigkeit einige unbequeme Wahrheiten zum Gesamtzustand der Menschheit – das Beste vom Besten für anspruchsvolle Kinofans: ein wunderschöner Film!




Mo 9.12. - Mi 11.12. um 20.30 Uhr Großer Saal


Midsommar    145 min.    

USA 2019 Regie: Ari Aster

Erst letztes Jahr legte Ari Aster mit „Hereditary – Das Vermächtnis“ ein bemerkenswertes Debüt vor, ein Horrorfilm mit ebenso viel Intelligenz wie visuellem Gestaltungswillen. Mit „Midsommar“ kommt nun schon der zweite Film des jungen Regisseurs ins Kino, der ein Beziehungsdrama mit einer phantastischen Story über heidnische Rituale zu verknüpft.- Eine Studentengruppe geht auf eine sommerliche Reise nach Schweden, wo sie zusammen die Heimatgemeinde ihres Kommilitonen besuchen wollen. Denn dort findet in diesen langen, sonnendurchfluteten Tagen der nordischen Mitsommertage ein traditionelles Ritual statt: Nur alle 90 Jahre versammeln sich die Mitglieder des Dorfes, das eher einer Kommune gleicht, für neun Tage, nehmen bewusstseinserweiternde Drogen und feiern in heidnischen Ritualen den Kreislauf des Lebens, ihre Fruchtbarkeit und auch ihre Vergänglichkeit.





Woche vom 12.
12. bis 18.12.2019



Sa 14.12. + So 15.12. um 16.15 Uhr Großer Saal


Everest - Ein Yeti will hoch hinaus    97 min.     ab 6 Jahren

USA 2019 Regie: Jill Culton   Kinderkino

Als das Teenager-Mädchen Yi auf dem Dach ihrer Wohnung in Shanghai auf einen verängstigten Yeti trifft, kann sie ihren Augen kaum trauen. Doch nachdem sie sich das Vertrauen des magischen Geschöpfs erarbeiten konnte, tauft sie ihn schließlich auf den Namen Everest. Immerhin ist das gleichzeitig auch die Heimat der Kreatur - und genau dorthin will diese auch unbedingt wieder zurück. Gemeinsam mit ihren Freunden begeben sich Yi und Everest auf eine abenteuerliche Reise durch ganz China, um ihren neuen Gefährten wieder mit seiner Familie zu vereinen.




Fr 13.12. - So 15.12. um 18.30 Uhr Großer Saal


Ich war noch niemals in New York    122 min.    

D 2019 Regie: Philipp Stölzl   Wunschfilm

Heutzutage führt der Weg zumeist vom Kino auf die Bühne. Zahlreiche Musicals am Broadway und im Londoner West End, aber auch in Deutschland basieren auf bereits existenten Stoffen. Eine andere Spielart ist, das musikalische Werk eines Künstlers zu nehmen und drum herum eine Geschichte zu entwickeln. „Mamma Mia“ wurde mit den Abba-Songs ein weltweiter Erfolg und „Ich war noch niemals in New York“ mit Songs von Udo Jürgens erwies sich in deutschsprachigen Landen auch als großer Publikumsmagnet. Nun gibt es die Verfilmung des beschwingten Musicals, die für gute Laune sorgt, aber auch ziemlich „quietschfidel und turbulent“ ist und zeigt, dass die gesanglichen Qualitäten der Schauspieler ziemlich dünn sind. Darsteller: Heike Makatsch, Uwe Ochsenknecht, Moritz Bleibtreu, Katharina Thalbach, Michael Ostrowski




Fr 13.12. - So 15.12. um 21.15 Uhr Großer Saal


Bohemian Rhapsody    134 min.    

USA 2018 Regie: Brian Singer

Im Jahr 1970 gründen Freddie Mercury (Rami Malek) und seine Bandmitglieder Brian May (Gwilym Lee), Roger Taylor (Ben Hardy) und John Deacon (Joseph Mazello) die Band Queen. Schnell feiern die vier Männer erste Erfolge und produzieren bald Hit um Hit, doch hinter der Fassade der Band sieht es weit weniger gut aus: Freddie Mercury, der mit bürgerlichem Namen Farrokh Bulsara heißt und aus dem heutigen Tansania stammt, kämpft mit seiner inneren Zerrissenheit und versucht, sich mit seiner Homosexualität zu arrangieren. Schließlich verlässt Mercury Queen um eine Solokarriere zu starten, doch muss schon bald erkennen, dass er ohne seine Mitstreiter aufgeschmissen ist. Obwohl er mittlerweile an AIDS erkrankt ist, gelingt es ihm, seine Bandmitglieder noch einmal zusammenzutrommeln und beim Live Aid einen der legendärsten Auftritte der Musikgeschichte hinzulegen…




Fr 13.12. - So 15.12. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Aretha Franklin: Amazing Grace    89 min.    

USA 2018 Regie: Alan Elliott, Sydney Pollack

Es ist die erfolgreichste Gospel-Platte aller Zeiten: „Amazing Grace“ ein Doppelalbum, dass die Soul-Legende Aretha Franklin 1972 aufnahm. Was viele nicht wussten: Die Aufnahmen in einer Kirche in Los Angeles wurden gefilmt, doch erst jetzt ist das vor allem historisch und musikalisch sehenswerte Material als „Aretha Franklin: Amazing Grace“ zu sehen.




Mo 16.12. + Di 17.12. um 18.30 Uhr Großer Saal


The Irishman    209 min.     OmdtU

USA 2019 Regie: Martin Scorsese

Verfilmung des Bestsellers von Charles Brandt über den Killer Frank "The Irishman" Sheeran und dessen zahlreichen Mafia-Morde. Mittels modernster Technik spielen die Schauspieler um Robert De Niro, Joe Pesci und Al Pacino ihre Figuren im Alter von 30, 50 und 70 Jahren. - Frank Sheeran arbeitet viele Jahre als Geldeintreiber und Problemlöser für den Mafiaboss Russell Bufalino. Vor seiner Zeit als Gangster fuhr Frank den Wagen einer Fleischerei und kämpfte davor im Zweiten Weltkrieg unter anderem in Sizilien gegen die Achsenmächte, wo er auch die italienische Sprache erlernte, nicht wissend, dass diese seine Eintrittskarte in die Welt des organisierten Verbrechens sein sollte. Großes Kino!




Mo 16.12. - Mi 18.12. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Die glitzernden Garnelen    100 min.    

F 2019 Regie: Maxime Govare, Cédric Le Gallo

Ein Profischwimmer fällt durch eine homophobe Äußerung während eines Fernsehinterviews in Ungnade und wird zur Strafarbeit verdonnert: um sich die Weste rein zu waschen und wieder an den Weltmeisterschaften teilnehmen zu dürfen, muss er erst ein homosexuelles Amateur-Wasserballteam trainieren: die glitzernden Garnelen. Klingt zwar nach der üblichen Transformation vom Saulus zum Paulus, entpuppt sich aber überraschenderweise als quirlig-flotte, einfallsreich inszenierte Roadmovie-Komödie, die das altbekannte Motiv des sich läuternden Griesgrams wunderbar variiert und beiläufig auch Queer-Klassikern wie„Priscilla - Queen of the Desert“ mit flatternden Gewändern ihren Tribut zollt.




Mi 18.12. um 19.00 Uhr Großer Saal


Expedition ABORA IV    ca. 140 min.    

Die Argonauten der Steinzeit

In seiner neuen Filmdokumendation präsentiert der Chemnitzer Experimentalwissenschaftler Dr. Dominique Görlitz Ergebnisse seiner letzten Reise mit seinem Papyrusboot Abora IV auf dem Schwarzen Meer. In einem Vortrag schildert er neueste Befunde der transdisziplinären Forschung und erläutert, warum die Seereise im Kielwasser Dr. Thor Heyerdahls 50 Jahre nach dem Start des Papyrusbootes RA I so wichtig ist. Er beleuchtet spanende Themen, wie z.B. den Bau der Großen Pyramide von Gizeh mit Hilfe von Eisenwerkzeugen. Dieses Eisen wurde laut Herodot mit großen Flottillen aus dem Schwarzmeergebiet Phasis ins Niltal transportiert. Zum anderen geht er auf die Überlieferungen von Herodot ein, der mit großer Überzeugung darlegte, dass neben den Ägyptern auch die ägäischen Kulturen ihre Rohstoffe, wie Zinn und Bernstein, über das Schwarzen Meer importierten. Mit anschließender Diskussion.





Woche vom 19.
12. bis 25.12.2019



Fr 20.12. - Mo 23.12. um 16.30 Uhr Großer Saal


Morgen, Findus, wird's was geben    77 min.     ohne Altersbeschränkung

D / Schweden 2005 Regie: Jorgen Lerdam   Kinderkino

Der alte Pettersson verspricht seinem Kater Findus, dass am heilig Abend der Weihnachtsmann persönlich die Geschenke überbringen wird. Doch damit hat er sich in eine Zwickmühle gebracht und enttäuschen will er den Kater auch nicht. Also entwirft er eine Weihnachtsmannmaschine, mit der beide allerdings eine Menge seltsamer Dinge erleben. - Eine Kinospaß für die gesamte Familie.




Do 19.12. - Mo 23.12. um 18.30 Uhr Großer Saal


Die schönste Zeit unseres Lebens    110 min.    

Frankreich 2019 Regie: Nicolas Bedos

Mit seinem zweiten Film „Die schönste Zeit unseres Lebens“ gelingt es Regisseur Bedos, die vielen originellen Ideen als flott-unterhaltsame Romanze mitsamt inszenierter Zeitreise umzusetzen. - Victor ist in seinem Leben gerade unglücklich - da hat er nur einen Wunsch: er will wieder 25 sein und den Tag in den 70ern erneut erleben, an dem er seine Frau kennengelernt hat. Er probiert prompt eine neue Geschäftsidee aus und lässt sich mittels Schauspielern und Kulissen genau dahin zurückversetzen. Doch es wird gefährlich, als die perfekte Illusion mit der Darstellerin Margot einfach zu schön wird, um sie wieder loszulassen. ... mit Daniel Auteuil, Fanny Ardant




Do 19.12. + Fr 20.12. um 21.00 Uhr Großer Saal


Die Wache    74 min.    

Frankreich 2018 Regie: Quentin Dupieux

Frankreichs wohl durchgeknalltester Regisseur, der in „Rubber“ einst schon einen Autoreifen (!) zum Serienmörder machte, gibt sich erneut die schräge Ehre. Diesmal erzählt Quentin Dupieux von einem leicht surrealen Verhör, bei dem der freundliche Verdächtige einen mürrischen Kommissar von seiner Unschuld überzeugen muss. Ein kafkaeskes Kammerspiel mit reichlich schwarzem Humor sowie überraschenden Wendungen der grotesken Art. - Darsteller: Benoît Poelvoorde, Grégoire Ludig




Do 19.12. - Mo 23.12. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Pferde stehlen    122 min.    

Norwegen/Schweden 2019 Regie: Hans Petter Moland

Eine Romanadaption voller wunderbar atmosphärischer Bilder. Hans Petter Moland inszeniert den schwedischen Charaktermimen, Stellan Skarsgård, als trauernden Witwer, den eine Begegnung vor seinem einsam gelegenen Haus mit seiner Vergangenheit konfrontiert. - Nach dem Unfalltod seiner Frau will Trond nur noch seine Ruhe haben und die Welt von seinem Leben ausschließen. Verschlagen hat es ihn in die norwegische Einöde, wo er abseits eines Dorfes am Waldrand haust – unbeeindruckt vom anstehenden Jahrtausendwechsel. Als der Einsiedler eines Abends zum ersten Mal auf seinen Nachbarn Lars trifft, erkennt er in diesem den Bruder eines Freundes aus Jugendtagen. Der ebenso ereignisreiche wie erschütternde Sommer 1948 ist plötzlich wieder sehr präsent und nimmt die Gedanken des betrübten Mannes immer stärker ein.




Sa 21.12. um 21.00 Uhr Großer Saal


Die Kurzfilmnacht am Kurzfilmtag!    90 min.    

Die Chemnitzer Filmwerkstatt e.V. präsentiert am kürzesten Tag des Jahres unter anderem Kurzfilmproduktionen von David Hoffmann “Exhibition”, Christoph Lehmann mit der Chemnitz Premiere seines Kurzfilms „CASTING ESCORT“ mit Samuel Finzi und “Hammerthal drei” von Olaf Held.




So 22.12. + Mo 23.12. um 21.00 Uhr Großer Saal


Nightmare before Christmas    77 min.     Weihnachtskult!

USA 1993 Regie: Tim Burton

Wie jedes Jahr - seit nun schon 26 Jahren - der schönste Film zum Thema Weihnachtsmann! - Ein aufwendiger Puppentrickfilm, der weniger auf ein beschauliches Weihnachtsfest setzt, sondern eher die Geister beschwört. Denn die Geister des Halloween bringen die Vorbereitungen zum Fest gehörig durcheinander. Dieses Weihnachtsmärchen lädt ein zum Gruseln und zum Lachen.




Mi 25.12. um 21.00 Uhr Großer Saal


Weihnachtsparty   

Wie jedes Jahr – nun doch nochmal – seit 26!! Jahren Weihnachtsparty! DJ's : Preller (detektor.fm, Atomino) + Donis ( Ilses Erika ) Einlass ab 21.00 Uhr Ende 2.00 Uhr/ Karten zu 5,-€ im Vorverkauf ab 1.12. nur im Kino.





Woche vom 26.
12. bis 01.01.2020



Fr 27.12. - Mo 30.12. + Mi 1.1. um 16.30 Uhr Großer Saal


Der kleine Rabe Socke 3 - Die Suche nach dem verlorenen Schatz    73 min.     ohne Altersbeschränkung

D 2019 Regie: Verena Fels, Sandor Jesse   Kinderkino

In seinem bereits dritten Leinwandabenteuer begibt sich der freche Rabe Socke gemeinsam mit zwei Freunden auf eine abenteuerliche Schatzsuche, um anschließend der König des Waldes zu werden. Auch in der dritten Runde überzeugt der kindgerechte Animationsfilm mit viel Herz und erlesener Bilderbuchoptik.




Fr 27.12. - So 29.12. um 18.30 Uhr und
Mi 1.1.2020 um 16.00 Uhr Großer Saal


Pavarotti    114 min.    

GB, USA 2019 Regie: Ron Howard

Mit seiner einzigartigen Stimme begeisterte Luciano Pavarotti Millionen. Wie kein Zweiter brachte der legendäre italienische Tenor aus Modena den Menschen die Magie der Oper nahe. Regisseur und Oscar-Gewinner Ron Howard setzt dem charismatischen Künstler ein großartiges, filmisches Denkmal, das nicht nur Opernfans begeistern wird. Ganz im Sinne des Maestros, der nicht umsonst den Spitznamen „Tenor des Volkes“ trug, zeigt sein feinfühliges Porträt, dass er die Grenzen der klassischen Musik und Gesangskunst sprengte. Das beweisen nicht zuletzt die mitreißenden Aufnahmen der „drei Tenöre“ und die emotionalen Konzertausschnitte mit Pop-Künstlern wie Bono. Aber auch den großzügigen Menschen hinter dem gefeierten Weltstar macht die einmalige Doku sichtbar. - Darsteller: Luciano Pavarotti, Bono, Lang Lang, Plácido Domingo, Zubin Mehta, Lorenza Pavarotti, Giuliana Pavarotti, José Carreras, Prinzessin Diana u.v.m.




Fr 27.12. - Sa 29.12. um 21.00 Uhr und
Mo 30.12. + Mi 1.1. 2020 um 18.30 Uhr Großer Saal


Der geheime Roman des Monsieurs Pick    111 min.    

Frankreich 2018 Regie: Rémi Bezançon

Dass es sich auch hier um eine Komödie handelt, wird schnell klar, denn der Beginn ist eine Verkettung von Zufällen, die sehr direkt den Weg ins kreativ komische Chaos weisen:In der „Bibliothek der abgelehnten Bücher“ entdeckt eine ehrgeizige, junge Verlagslektorin ein Manuskript, das sie umgehend veröffentlichen lässt. Es wird zum Bestseller, doch ein misstrauischer Literaturkritiker wittert Betrug. Hat der verstorbene Pizzabäcker Henri Pick den Erfolgsroman tatsächlich selbst geschrieben? Die Komödie lebt vor allem von Fabrice Luchini, der den Kritiker spielt. Insgesamt ist die Komödie mit Krimitouch unterhaltsam bis amüsant und eher liebenswert als boshaft.




Fr 27.12. - Mo 30.12. + Mi 1.1. 2020 um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Alles außer gewöhnlich    114 min.    

F 2019 Regie: Olivier Nakache & Éric Toledano

Vor acht Jahren landete das Regie-Duo mit „Ziemlich beste Freunde“ einen Riesenhit. In Struktur und Intention ähnelt nun auch ihr neuer Film diesem Erfolg, ist dabei aber vor allem als notwendige Anklage an das Gesundheitssystem überzeugend. - Bruno (Vincent Cassel) ist Leiter einer privaten Hilfseinrichtung, in der Menschen mit schwerem Autismus geholfen wird. Auch wenn sie nicht offizieller Teil des französischen Gesundheitssystems ist, ist Brunos Einrichtung letzte Anlaufstelle für Menschen, denen an anderen Orten nicht geholfen werden kann. Nicht nur, weil ihr Autismus so stark ausgeprägt ist, sondern weil das System es finanziell nicht rentabel macht, ihnen zu helfen. Ein schwieriger Fall ist der junge Valentin, der dazu neigt mit dem Kopf gegen die Wand zu rennen und sich und andere zu verletzen. Doch langsam kommt auch Bruno an seine Grenzen.




Mo 30.12. + Mi 1.1. 2020 um 21.00 Uhr Großer Saal


Lara    100 min.    

D 2019 Regie: Jan-Ole Gerster

Sieben Jahre ließ Jan-Ole Gerster sich Zeit, bevor er mit diesem Mutter-Sohn-Drama seinen Zweitling, nach „Oh Boy“ präsentiert. „Boy“-Bube Tom Schilling ist wieder mit dabei, abermals schwer sensibel. Als nervöser Pianist Viktor steht er vor der Premiere seines großen Konzertes. Die besorgte Mama (Glanzrolle für Caroline Harfouch!) kauft vorsorglich die Karten auf. Die Fassade ihrer Fürsorglichkeit bekommt jedoch Risse. Ist sie so eiskalt, wie einstige Kollegen behaupten? So unbarmherzig ehrgeizig, wie der Ex- Ehemann klagt? Je mehr das Puzzle dieser Lara Jenkins sich zusammensetzt, desto geheimnisvoller gerät dieses Psychogramm. Atmosphärisch dicht, visuell verspielt sowie bestens besetzt bis in die Nebenrollen, entsteht ein packend intensives Drama, das ein Klassiker-Thema mit erstaunlicher Leichtigkeit samt gelungener Wendungen.