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  KINOPLAN für Monat Januar 2018


Woche vom 28.
12. bis 03. 01. 2018



Fr 28.12. - Sa 30.12. + 1.1. um 16.30 Uhr Großer Saal


Die Pfefferkörner und der Fluch des schwarzen Königs    99 min.    ohne Altersbeschränkung

D 2017 Regie: Christian Theede   Kinderkino

Seit 1999 knacken die Hamburger Kinderdetektive „Pfefferkörner“ in der gleichnamigen Kinderserie des ZDF mysteriöse Fälle. Das Leinwanddebüt der schulpflichtigen Ermittler führt per Klassenfahrt von Hamburg in die Südtiroler Alpen, wo ein idyllisches Landgut scheinbar im Bann eines Fluchs steht. Regisseur Christian Theede verquirlt den kindgerechten Humor der Vorlage zum amüsanten Kinderabenteuer mit gesellschaftskritischen Untertönen.




Do 28.12. - Sa 30.12. um 18.45 Uhr und
Mo 1.1. - Mi 3.1. um 18.30 Uhr Großer Saal


Madame    90 min.   

Frankreich 2017 Regie: Amanda Sthers

Mehr Satire als RomKom ist diese toll besetzte Cinderella-Geschichte rund um die Pariser Hausangestellte Maria. Sie wird unverhofft zum Gast einer piekfeinen Dinnerparty, was zahlreiche Verwicklungen nach sich zieht - inklusive Love Story. Rossy de Palma, bekannt aus vielen Almodovar-Filmen, spielt mit viel Herz die Maria. Toni Collette ist als ihre Chefin, die Madame, von exquisiter Gemeinheit. An ihrer Seite spielt Harvey Keitel einen Ehemann in heimlichen Geldnöten. Amanda Sthers hat das alte Motiv aufgepeppt und entkitscht. Das Ergebnis ist eine boshafte Parabel auf eine Gesellschaft, die sich nur nach außen liberal präsentiert.




Do 28.12. - Sa 30.12. um 21.00 Uhr und
Mo 1.1. - Mi 3.1. um 20.45 Uhr Großer Saal


Zwischen zwei Leben    112 min.   

USA 2017 Regie: Hany Abu-Assad

Die Fotojournalistin Alex (Kate Winslet) und der Neurochirurg Ben (Idris Elba) kennen sich nicht, doch sie haben das gleiche Problem: Beide sitzen an demselben Flughafen fest, weil ihre Linienflüge wegen des schlechten Wetters gestrichen wurden, müssen aufgrund dringender Termine jedoch schnellstmöglich aufbrechen. Und so landen die beiden Fremden schließlich gemeinsam in einem kleinen Charterflugzeug – ihre einzige Möglichkeit, den Flughafen doch noch zu verlassen. Doch die drei stürzen in einem abgelegenen Bergmassiv ab. Nur die beiden Passagiere überleben den Absturz und merken schnell, dass das Warten auf Hilfe vergeblich ist – zu weit entfernt von jeglicher Zivilisation sind sie gestrandet. Also machen sie sich notgedrungen selbst auf den hunderte Kilometer langen Weg durch die verschneite Landschaft. Der Beginn eines intensiven Überlebenskampfes…




Mo 1.1. - Mi 3.1. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Django – Ein Leben für die Musik    117 min.   

Frankreich 2017 Regie: Etienne Comar

Von der Politisierung eines Künstlers erzählt Etienne Comar in seinem Filmdebüt: Django Reinhardt, der große Jazzgitarrist und Komponist, muss sich 1943 entscheiden, ob er mit den Nazis zusammenarbeitet. Reda Kateb spielt den auch heute noch geheimnisumwitterten Musiker mit melancholischem Touch und leicht düsterem Charme. Das Drama um Krieg, Verfolgung, Flucht und Widerstand bietet viel Diskussionsstoff, vor allem zur politischen Rolle der Kunst und zum Selbstverständnis der Künstler. Darsteller: Reda Kateb, Cécile de France, Bea Palya, Bimbam Merstein





Woche vom 04.
01. bis 10. 01. 2018



Fr 5.1. - So 7.1. um 16.30 Uhr Großer Saal


Ich - Einfach unverbesserlich 3    90 min.    ohne Altersbeschränkung

USA 2017 Regie: Pierre Coffin   Kinderkino

Der einstmals finstere Gru hat sich im zweiten Teil in Agentin Lucy Wilde verguckt und aus Liebe zu ihr und seinen drei Adoptivtöchter Margo, Edith und Agnes die Seiten gewechselt: Gemeinsam mit seiner Angetrauten bekämpft er nun Bösewichte. Zu diesen gehört auch Balthazar Bratt, ein Super-Bösewicht und 80er-Jahre-Fan mit Schulterpolstern und Vokuhila, der hinter einem riesigen rosa Diamanten her ist. Unterhaltsames Familienkino mit den Minions.




Do 4.1. - So 7.1. um 18.30 Uhr Großer Saal


Mord im Orientexpress    115 min.   

USA 2017 Regie: Kenneth Branagh

Für die Rückreise von einem seiner Fälle nimmt Hercule Poirot (Kenneth Branagh) den legendären Orient-Express. An eine gemütliche Zugfahrt ist aber nicht lange zu denken, stattdessen hat der berühmte Meisterdetektiv bald wieder Arbeit: Ein Passagier wird ermordet und damit ist klar, dass einer der übrigen Reisenden der Täter sein muss. Die spanische Missionarin Pilar Estravados (Penélope Cruz), die Gouvernante Mary Debenham (Daisy Ridley), Professor Gerhard Hardman (Willem Dafoe), die Witwe Mrs. Hubbard (Michelle Pfeiffer) und der Doktor Arbuthnot (Leslie Odom Jr.) sind alle verdächtig. Doch bald wird Poirot klar, dass er den Fall nicht lösen wird, wenn er mehr über die möglichen Täter erfährt. Er muss mehr über das Opfer herausfinden – und sich beeilen, damit der Killer nicht nochmal zuschlägt…




Do 4.1. - So 7.1. um 21.00 Uhr und
Mo 8.1. - Mi 10.1. um 18.30 Uhr Großer Saal


Lieber Leben    111 min.   

F 2016 Regie: Grand Corps Malade

Ein Unglück verändert das Leben eines jungen Mannes radikal. Aus einem angehenden Sportlehrer wird ein Pflegefall, der plötzlich im Rollstuhl sitzt. Der Film entwickelt aus diesem Szenario eine unerwartet humorvolle und einfühlsame Geschichte über Freundschaft, die mit ihren grandiosen Nachwuchsdarstellern für modernes französisches Kino steht. - Von einem Moment auf den nächsten ist nichts mehr wie es einmal war. Was sich nach einer Phrase anhört, wird für Ben zur bitteren Realität. Das aufrechte Sitzen muss Ben neu lernen. Als er schließlich im Rollstuhl sitzt, scheint das Glück für einen kurzen Moment perfekt. Ben lernt in der Klinik auch die bereits reha-erfahrenen Farid, Steeve und Toussaint kennen, mit denen er den oftmals eintönigen Alltag fortan zusammen meistert. Es entstehen neue Freundschaften. Und wenn er an die hübsche Samia denkt, könnte es sogar mehr sein.




Do 4.1. - So 7.1. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

The Bick Sick    120 min.   

USA 2017 Regie: Michael Showalter

„The Big Sick“ wirkt wie aus dem Leben gegriffen. Tatsächlich basiert das Drehbuch von Emily V. Gordon und Kumail Nanjiani auf einer wahren Liebesgeschichte, nämlich ihrer eigenen. Das verheiratete Autorenduo erzählt davon, wie eine mysteriöse Virusinfektion und Kumails konservative Einwandererfamilie den Beginn der Beziehung verkomplizierte. Im Film tritt der US-Komiker Kumail Nanjiani als er selbst auf, während Zoe Kazan die Rolle der Emily übernimmt. Mit viel Feingefühl für zwischenmenschliche Nuancen inszeniert Regisseur Michael Showalter das punktgenau verfasste Skript als tragikomische Culture-Clash-Romanze.




Mo 8.1. - Mi 10.1. um 21.00 Uhr Großer Saal


Monsieur Pierre geht online    99 min.   

D, Frankreich 2017 Regie: Stéphane Robelin   Wunschfilm

Regisseur Stéphane Robelin sorgt mit seiner neuen Liebes- und Verwechslungskomödie für gute Laune jenseits aller Altersgrenzen. Vor allem sein Hauptdarsteller Pierre Richard („Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh“) ist ein wahrer Glücksgriff. Der Grandseigneur wandelt sich bei seinem Datingabenteuer in der Internetwelt vom griesgrämigen Witwer zum agilen Best-Ager auf Freiersfüßen. Ein heiterer, warmherziger Film mit einer präzisen Inszenierung und jeder Menge unverbrauchter Pointen. - Darsteller: Pierre Richard, Yaniss Lespert, Fanny Valette




Mo 8.1. - Mi 10.1. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Zu Fuß über die Alpen    65 min.   

Österreich 2015 Regie u. Kamera: Petra & Gerhard Zwerger-Schoner

Die Drei-Länder-Wanderung von München nach Venedig ist eine abwechslungsreiche Tour für leidenschaftliche Berggeher. In gut 30 Tagen führt die Strecke über fast 550 km und 22.000 Höhenmeter über die Bayerischen Voralpen, das Karwendel und die Zillertaler Alpen, bis nach Südtirol in die Dolomiten und die Piave Ebene nach Venedig. Der Film ist ein informatives und spannendes Portrait der Alpenüberquerung und enthüllt ein sehr persönliches Bild der beiden Wanderer, mit allen Höhen und Tiefen auf einer wochenlangen Wanderung, aber trotzdem mit einer Portion Humor.





Woche vom 11.
01. bis 17. 01. 2018



Fr 12.1. - So 14.1. um 16.30 Uhr Großer Saal


Die Pfefferkörner und der Fluch des schwarzen Königs    99 min.    ohne Altersbeschränkung

D 2017 Regie: Christian Theede   Kinderkino

Seit 1999 knacken die Hamburger Kinderdetektive „Pfefferkörner“ in der gleichnamigen Kinderserie des ZDF mysteriöse Fälle. Das Leinwanddebüt der schulpflichtigen Ermittler führt per Klassenfahrt von Hamburg in die Südtiroler Alpen, wo ein idyllisches Landgut scheinbar im Bann eines Fluchs steht. Regisseur Christian Theede verquirlt den kindgerechten Humor der Vorlage zum amüsanten Kinderabenteuer mit gesellschaftskritischen Untertönen.




Do 11.1. - So 14.1. um 18.45 Uhr und
Mo 15.1. - Mi 17.1. um 20.45 Uhr Großer Saal


Aus dem Nichts    106 min.   

D 2017 Regie: Fatih Akin   Tipp

So gerne sich das deutsche Kino mit der Vergangenheit beschäftigt, kaum ein Aspekt des Dritten Reichs und inzwischen auch der DDR-Geschichte nicht filmisch behandelt wurde, so rar sind Darstellungen der politischen Gegenwart. Allein schon das Fatih Akin für seinen neuen Film „Aus dem Nichts“ als Ausgangspunkt den NSU-Anschlag in der Kölner Keupstraße nimmt, macht seinen Film, der zum Teil von unübersehbarer Wut geprägt ist, bemerkenswert. Für ihre überragende Darstellung der Frau, deren Angehörige Opfer eines Anschlages werden, erhielt Diane Kruger die Goldene Palme der Filmfestspiele 2017 als Beste Darstellerin.




Do 11.1. - So 14.1. um 21.15 Uhr und
Mo 15.1. - Mi 17.1. um 18.30 Uhr Großer Saal


Voll verschleiert    98 min.   

Frankreich 2017 Regie: Sou Abadi

Eine Satire über Islamismus, die Rolle der Frau im Islam und falsch verstandene Toleranz. Kann man sicherlich versuchen, das Thema ist zwar heikel, aber natürlich auch relevant. - Armands Eltern stammen aus dem Iran und flohen einst nach der islamischen Revolution nach Frankreich. Für Politik interessiert sich Armand nicht, dennoch ahnt er, dass seine Eltern wenig begeistert über seine Beziehung zu Leila sind, deren Herkunft der arabisch geprägte Maghreb ist. Doch nicht nur Armands Eltern könnten Probleme bereiten, vor allem Leilas Bruder Mahmoud steht der Beziehung im Weg. Sehr zum Unwillen der säkularisierten Leila, die sich bald in ihrer eigenen Wohnung eingesperrt sieht. Um sie dennoch besuchen zu können, fällt Armand ein gewagter Plan ein: In einem Ganzkörperschleier, der nur die Augen frei lässt, klopft er an Mahmouds Tür und stellt sich als Scheherazade vor.




Do 11.1. - So 14.1. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Kaffee mit Milch und Stress    103 min.   

Finnland 2014 Regie: Dome Karukoski

Ein alter Griesgram trauert den alten Zeiten nach. Als Männer das Haus der Familie noch selbst bauten und die Frauen die Kinder erzogen. Dementsprechend groß sind die Konflikte, als der Mann zur Familie seines Sohnes zieht. Und mit den Errungenschaften der modernen Welt konfrontiert wird. Die bissige, überzeugend gespielte Komödie arbeitet die Kluft zwischen Alt und Jung mittels eines bewusst überzogenen Humors heraus. Und vermittelt unterschwellig dennoch eine wichtige Botschaft: die gewaltige Anpassungsleistung, die heute von den „Älteren“ immerzu verlangt wird. In Finnland ein großer Kinoerfolg.




Mo 15.1. - Mi 17.1. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Fikkefuchs   

D 2017 Regie: Jan Henrik Stahlberg

Jan Henrik Stahlberg dreht Satiren der derberen Sorte und so ist auch sein neuer Film „Fikkefuchs“ nichts für zarte Gemüter. Um den Zustand der Männlichkeit in einer Zeit, in der viel von Feminismus und Gleichstellung der Geschlechter die Rede ist, geht es hier, voller pointierter, provozierender, peinlicher Momente. - Rocky ist wie Thorben stets auf der Jagd nach Frauen, besser gesagt: Auf Beutefang, denn mehr sind Frauen nicht für ihn. In Berlin wähnt er sich zunächst im Paradies, ist begeistert von der "Auswahl“, muss jedoch bald feststellen, dass seine Anmachsprüche keinen Anklang finden. So wird der scheinbar erfahrene Rocky zu seinem Lehrer und versorgt ihn mit Ratschlägen, von deren Erfolg er selbst fälschlicherweise überzeugt ist. Gemeinsam macht das Duo Berlin unsicher und lernt am Ende eine Lektion; zumindest eine kleine.





Woche vom 18.
01. bis 24. 01. 2018



Fr 19.1. - So 21.1. um 16.15 Uhr Großer Saal


Paddington 2    103 min.    ohne Altersbeschränkung

GB, Frankreich 2017 Regie: Paul King   Kinderkino

Er trägt Schlapphut, Dufflecoat und ist ziemlich behaart: Der liebenswerte Bär Paddington hat bei den Browns ein Zuhause gefunden. Als der 100. Geburtstag von Tante Lucy vor der Tür steht, sucht Paddington nach einem passenden Geschenk. Im Antiquitäten-Laden von Mr. Gruber findet er ein einzigartiges Pop-up-Bilderbuch, von dem er sofort angetan ist. Doch um sich das leisten zu können, muss der tollpatschige Bär ein paar Nebenjobs antreten, bei denen das Chaos nicht lange auf sich warten lässt.




Do 18.1. - So 21.1. um 18.45 Uhr und
Mo 22.1. - Mi 24.1. um 20.30 Uhr Großer Saal


Dieses bescheuerte Herz    107 min.   

D 2017 Regie: Marc Rothemund   Tipp

Kaum hat er den erfolgreichsten Pädagogen-Job der deutschen Kinogeschichte an den Nagel gehängt, muss Elyas M’Barek nun selbst Hausaufgaben machen. Als chronischer Faulpelz soll er sich plötzlich um einen Teenager kümmern, der unter einem schweren Herzfehler leidet. Das bewährte „Ziemlich beste Freunde“-Prinzip funktioniert abermals ziemlich prima! Eine bewegend traurige und befreiend komische Geschichte gleichermaßen - geschrieben vom wahren Leben, überzeugend inszeniert von Marc Rothemund sowie exzellent gespielt von Elyas M’Barek. Darsteller: Elyas M‘Barek, Philip Noah Schwarz, Nadine Wrietz




Do 18.1. - So 21.1. um 21.15 Uhr und
Mo 22.1. - Mi 24.1. um 18.00 Uhr Großer Saal


Alte Jungs    107 min.   

Luxemburg 2016 Regie: Andy Bausch

Was lange gärt, wird endlich Wut … die Bewohner eines Altenheims proben den Aufstand und beschließen, eine autonome WG zu gründen, in der alles erlaubt ist, was das Leben schöner macht. Die lebenslustige Seniorengang aus Luxemburg zeigt den Jüngeren, wo der Hammer hängt. Unter der Regie von Andy Bausch ist eine Komödie entstanden, die - passend zum Alter ihrer Protagonisten - eher bedächtig und nachdenklich daherkommt. Ein bisschen Melancholie darf auch dabei sein und sehr viel Lebensgefühl!




Do 18.1. - So 21.1. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Suburbicon    104 min.   

USA 2017 Regie: George Clooney

Ein nicht verfilmtes Drehbuch der Coen Brüder ist die Basis für George Clooneys neuen Film „Suburbicon“, der versucht, die Sensibilitäten völlig unterschiedlicher Filmemacher unter einen Hut zu bringen. Allzu deutlich sind die politischen Implikationen der Kleinstadt- Geschichte, die zwar in den biederen 50er Jahren spielt, aber vor allem von der Zerrissenheit des gegenwärtigen Amerikas erzählt. - Suburbicon: Eine makellose Kleinstadt, bewohnt von 60.000 Menschen, die sich allesamt für gute Amerikaner halten. Doch hinter der Idylle lauern – man ahnt es – Abgründe. Darsteller: Matt Damon, Julianne Moore




Mo 22.1. - Mi 24.1. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Forget about Nick    110 min.   

D 2017 Regie: Margarethe von Trotta

Ein echter „Frauenfilm“ von Margarethe von Trotta: angesiedelt im Edelambiente eines New Yorker Luxusappartements streiten zwei Frauen um und über den gemeinsamen (abwesenden) Ex- Mann. Regie führte Margarethe von Trotta („Rosa Luxemburg“) und in einer der beiden Hauptrollen tritt Katja Riemann auf. Keine schlechten Voraussetzungen für ein klug unterhaltendes Kinodrama. Es entstand eine ambivalente Hochglanzunterhaltung, bei der das Talent der Macherinnen nur durchscheint.





Woche vom 25.
01. bis 31. 01. 2018



Do 25.1. um 18.00 Uhr Großer Saal


Karl-Marx-Stadt - EXQUISIT    ca. 120 min.   

Chemnitz als es Karl-Marx-Stadt war auf 16-mm- und auf 8-mm-Film in schwarz/weiß und in Farbe. Bisher unveröffentlichte private und semiprofesionelle historische Filmaufnahmen aus Chemnitz / Karl-Marx-Stadt aus den 1950er bis 1980er Jahren. Zusammengestellt zu einer neuen zweistündigen Film-Schau und Live kommentiert. Karl-Marx-Stadt in den 1950er Jahren, das Stadtzentrum in Farbfilmaufnahmen 1969, die Enthüllung des Karl-Marx-Monuments 1971 in Farbe, das Pressefest der Freien Presse 1975, ein Besuch im Tierpark Karl-Marx-Stadt 1986 und vieles mehr. Ein Filmabend mit vielen Erinnerungen.




Fr 26.1. - So 28.1. um 16.15 Uhr Großer Saal


Ferdinand - Geht STIERisch ab!    106 min.   

USA 2017 Regie: Carlos Saldanha   Kinderkino

Bulle Ferdinand ist ein gemütlicher Typ und hat keine Lust, gegen blöde Matadoren in die Arena zu steigen. Viel lieber verbringt er Zeit mit seiner quirligen Ziegenfreundin Elvira und seiner jungen menschlichen Freundin Nina. So führt der Stier ein glückliches Leben auf einem Bauernhof irgendwo in Spanien. Doch dann wird der sanftmütige Ferdinand von einer Biene gestochen, was ihn für einen Moment aus der Fassung bringt und dafür sorgt, dass ihn alle für ein gefährliches Tier halten. Kurzerhand wird er nach Madrid verfrachtet, wo er am Stierkampf teilnehmen soll. Wie kommt er aus dieser Nummer bloß wieder raus? Nun, zum Beispiel mit seinen Freunden!




Fr 26.1. - So 28.1. um 18.45 Uhr und
Mo 29.1. - Mi 31.1. um 20.30 Uhr Großer Saal


Das Leuchten der Erinnerung    113 min.   

Italien, USA 2017 Regie: Paolo Virzi

Das klassische Roadmovie widmet sich meist jugendlicher Sehnsucht nach Freiheit, Identität und selbstbestimmten Leben. Der italienische Regisseur Paolo Virzi dagegen schickt ein altes Ehepaar auf die letzte Reise. Die beiden rebellieren mit ihrem Ausbruchsversuch gegen Bevormundung und Pflegeheim. Ihr Ziel: Das Abenteuer Leben. Seine beiden Hauptdarsteller Helen Mirren, als patente Ehefrau und Donald Sutherland, als demenzkranker Literaturprofessor, erweisen sich dabei als Glücksgriff. Die Schauspiellegenden meistern diesen Trip mit Bravour. Vor allem die Britin überzeugt mit unnachahmlicher Schlagfertigkeit und emotionaler Tiefe.




Do 25.1. - So 28.1. um 21.15 Uhr und
Mo 29.1. - Mi 31.1. um 18.00 Uhr Großer Saal


Der andere Liebhaber    107 min.   

Frankreich, Belgien 2017 Regie: François Ozon

Ein doppelbödiger, lustvoller Mix aus Suspense, Erotik-Thriller und Drama vom französischen Starregisseur Francois Ozon: Die attraktive Chloé geht eine Beziehung zu ihrem Psychologen Paul ein. Alles scheint perfekt, bis sie bemerkt, dass Paul etwas verheimlicht. Er hat einen Bruder, der ebenfalls Psychologe ist. Immer tiefer taucht Chloé fortan in deren dunkle Vergangenheit ein. Ozon gelingt mit seinem stilvollen, stylisch bebilderten Werk eine provokante, freizügige Genre-Mischung, die genussvoll über die Stränge schlägt – und hemmungslos mit Übertreibungen sowie Andeutungen spielt. Darsteller: Marine Vacth, Jérémie Renier, Jacqueline Bisset




Do 25.1. - So 28.1. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Eine bretonische Liebe    100 min.   

Frankreich 2017 Regie: Carine Tardieu

Familien bergen manchmal ganz verzwickte Geschichten, vor allem, wenn die Wahrheit über die Verbindungen ihrer Mitglieder untereinander lange nicht auf dem Tisch liegt. Tut sie’s dann, folgt oft ein großer Knall. Nicht von ungefähr ist die zentrale Figur dieser charmanten und schwungvollen, in der Bretagne spielenden Komödie eine, die sich mit dem Entschärfen von Explosivmaterial auskennt, gespielt von einem extrem gelassenen François Damiens. Doch auch die restlichen Rollen sind perfekt besetzt. - Darsteller: François Damiens, Cécile de France, Guy Marchand




Mo 29.1. - Mi 31.1. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Oper - L'opéra de Paris    110 min.   

Frankreich/ Schweiz 2017 Regie: Jean-Stéphane Bron

Gut anderthalb Jahre filmte Regiseur Bron in der Oper, von Januar 2015 bis Juli 2016, eine Zeit, in der sich die Pariser Oper in einer Zeit des Umbruchs befand. Dazwischen zeigt Jean- Stéphane Bron die Arbeitsweisen der Oper, ihrer Bürokratie, der Werkstätten, vor allem der Künstler, blickt mal mit sanfter Ironie, mal mit Gespür für das Pathos von Oper und Ballett auf die Funktionsweisen einer Institution, die ein Stolz der Nation ist, in der sich aber auch die sozialen Unterschiede und Ungerechtigkeiten Frankreichs in vielerlei Hinsicht aufzeigen lassen.