Das Clubkino ist seit dem 4.2.2022 wieder geöffnet.


Zur Öffnung am 4.2.22 besagt die Sächsische Corona-Notfall-Verordnung 2G + .

Bitte verfolgen Sie die aktuelle Berichterstattung bezüglich der konkreten Umsetzung und der Dauer der Maßnahmen.

Bis bald im Clubkino!

Woche vom 29.09. bis 05.10.2022


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Fr 30.9. - Mo 3.10. 16.15 Uhr Großer Saal
Mein Lotta-Leben 2 - Alles Tschaka mit Alpaka
D 2022 Regie: Martina Plura
95 Minuten Kinderkino ab 6 Jahren
Für Lotta geht es auf ihre erste Klassenfahrt! Pünktlich zu diesem Ausflug steht auch ihre Gefühlswelt völlig Kopf. Denn ihre Klasse hat Zuwachs bekommen: Rémi aus Frankreich ist neu in ihrer Klasse. Uncd dabei steht für das junge Mädchen diesmal alles auf dem Spiel: Ihre Freundschaften, ihre Klasse und ihre ganze Familie. Unterhaltsame Komödie für die ganze Familie.

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Do 29.9. - So 2.10. 18.30 Uhr Großer Saal
Mo 3.10. - Mi 5.10. 20.45 Uhr Großer Saal
Weinprobe für Anfänger
Frankreich 2022 Regie: Ivan Calberac
92 Minuten
Der geschiedene Jacques, ein ruppiger Typ, betreibt allein einen kleinen Weinkeller, der kurz vor dem Bankrott steht. Hortense die sich für gemeinnützige Zwecke engagiert und entschlossen ist, nicht ewig Single zu bleiben, betritt eines Tages seinen Laden und sofort ist klar, dass da etwas zwischen ihnen ist. Also beschließt Hortense, sich für einen Weinverkostungsworkshop anzumelden. Doch für Jacques geht das alles zu schnell und ein unterdrücktes Trauma sucht sich einen Weg zurück an die Oberfläche. - Romantische Komödie, nicht nur für Weinkenner.

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Do 29.9. - So 2.10. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Dancing Pina
D 2022 Regie: Florian Heinzen-Ziob
116 Minuten DOK
Der Filmemacher Florian Heinzen-Ziob versucht in seinem Dokumentarfilm herauszufinden, was vom Erbe der Tänzerin und Choreografin Pina Bausch übrig geblieben ist. Während in der Dresdner Semperoper die Ballettkompanie Pinas Tanz „Iphigenie auf Tauris“ probt, arbeiten im Senegal die Tänzer*innen an ihrem Ballett „Le Sacre du Printemps“. Dabei passiert etwas Erstaunliches: Denn während Bauschs revolutionäre Choreografien den modernen Tanz revolutionierten, verändert ihre Arbeit nun das Leben der Tänzerinnen und Tänzer. Während sie sich vorher im festen Gefüge von Streetdance, klassichen Ballett und traditionellen afrikanischen Tänzen bewegten, lernen sie nun, aus diesem Korsett auszubrechen.

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Do 29.9. - So 2.10. 20.45 Uhr Großer Saal
Mo 3.10. - Mi 5.10. 18.30 Uhr Großer Saal
Three Thousand Years of Longing
USA / Australien 2022 Regie: George Miller
108 Minuten Tipp Do in OmdtU
Eine Literaturwissenschaftlerin und ein Djinn treffen sich und beginnen, einander ihre Geschichten zu erzählen. Das ist die Basis von George Millers neuem Film „Three Thousand Years of Longing“, der auf wundersame Weise von der Macht und der Bedeutung des Geschichtenerzählens erzählt. Weil ein jeder eine Geschichte ist, und jede dieser Geschichten nur ein Steinchen in einem niemals endenden Mosaik. Einer Collage gleich, greift der Film Motive von Märchen auf, aber auch die Werke von Geoffrey Chaucer und William Shakespeare sowie das Epos von Gilgamesch wird aufgegriffen. - Darsteller: Tilda Swinton, Idris Elba - Do in OmdtU

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Mo 3.10. - Mi 5.10. 17.00 Uhr Kleiner Saal
Schocken – Ein deutsches Leben
Israel 2021 Regie: Noemi Schory
82 Minuten DOK
Unternehmer, Intellektueller, Büchermensch, Verleger, Mäzen, Ästhet – in ihrem Film spürt Noemi Schory dem Leben und Werk einer der visionärsten und kulturell engagiertesten Unternehmer-Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts nach. Exklusive Archivaufnahmen illustrieren eine historische Reise von Zwickau über Chemnitz, Crimmitschau und Berlin bis nach Jerusalem; Zeitzeugen und Schocken-Kenner berichten über die Bedeutung des großen Unternehmers für die jüdische Kulturgeschichte. Ein vielschichtiger Porträtfilm, der eine Brücke von frühen 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart schlägt. Für Chemnitzer ein „Pflichtfilm“!

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Mo 3.10. - Mi 5.10. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Heinrich Vogeler - Aus dem Leben eines Träumers
D 2022 Regie: Marie Noëlle
90 Minuten Der besondere Film
Heinrich Vogeler war einer der angesehenen Künstler des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Er sah die Schönheit seiner Umwelt und wollte sie in seiner Kunst einfangen, er war ein Handwerker, der sich die Hände gerne schmutzig machte, ein Künstler, wie er damals wohl als Solitär gelten musste. In diesem Jahr jährt sich Heinrich Vogelers Geburtstag zum 150. Mal. Der ideale Zeitpunkt für einen Film, der nach den Mustern einer Dokumentation erzählt, aber mit reichlich Spielszenen ausgestattet ist. Der Film ist so weder das eine, noch das andere, aber der vielleicht perfekte Ansatz, um den Künstler und den Zeiten im Umbruch, in denen er lebte, gerecht zu werden. - Darsteller: Florian Lukas, Anna Maria Mühe, Alice Dwyer

Woche vom 06.10. bis 12.10.2022


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Fr 7.10. - So 9.10. 15.45 Uhr Großer Saal
Mein Lotta-Leben 2 - Alles Tschaka mit Alpaka
D 2022 Regie: Martina Plura
95 Minuten Kinderkino ab 6 Jahren
Für Lotta geht es auf ihre erste Klassenfahrt! Pünktlich zu diesem Ausflug steht auch ihre Gefühlswelt völlig Kopf. Denn ihre Klasse hat Zuwachs bekommen: Rémi aus Frankreich ist neu in ihrer Klasse. Uncd dabei steht für das junge Mädchen diesmal alles auf dem Spiel: Ihre Freundschaften, ihre Klasse und ihre ganze Familie. Unterhaltsame Komödie für die ganze Familie.

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Do 6.10. - Sa 8.10. 18.00 Uhr Großer Saal
Der Gesang der Flusskrebse
USA 2022 Regie: Olivia Newman
125 Minuten
Der Roman „Der Gesang der Flusskrebse” war ein weltweites Bestseller-Phänomen, der Millionen Menschen in den Bann zog. Im Mittelpunkt steht das alleinlebende Sumpfmädchen Kya, das sich im Marschland North Carolinas selbst großzieht und von dem lebt, was die Natur hergibt. Die gleichnamige Verfilmung erweist sich als toll bebilderter, kraftvoll gespielter Mix aus Romanze, Natur-Drama, Thriller und Gerichtsfilm. - Kya lebt isoliert und auf sich allein gestellt im Marschland mit seinen Salzwiesen und Sandbänken. Als zwei junge Männer Jahre später auf die zu einer Schönheit herangewachsenen „Wilden“ aufmerksam werden, öffnet Kya sich einem neuen Leben – mit dramatischen Folgen. - Darsteller: Daisy Edgar-Jones, Taylor John Smith

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Do 6.10. - Sa 8.10. 20.45 Uhr Großer Saal
Mo 10.10. - Mi 12.10. 17.30 Uhr Großer Saal
Im Westen nichts Neues
D / USA / GB 2022 Regie: Edward Berger
148 Minuten FSK 16
Neuverfilmung des pazifistischen Romans von Erich Maria Remarque. - Der Teenager Paul Bäumer und seine Freunde schreiben sich während des Ersten Weltkrieges freiwillig in die deutsche Armee ein und reiten auf einer Welle patriotischen Eifers. Ernüchtert und schockiert müssen sie feststellen, dass der Kampf um Deutschland keineswegs eine rein ehrenhafte Sache ist, sondern ein tödliches Gemetzel. Sobald sich die jungen Soldaten den brutalen Realitäten des Lebens an der Front stellen, gehören Tod und Verlust zu den täglichen Schreckensszenarien. Pauls Vorurteile über den Feind, über Recht und das Unrecht des Konflikts fallen bald wie ein Kartenhaus in sich zusammen. - Immer wieder ein Plädoyer gegen den Krieg. Darsteller : David Striesow, Albrecht Schuch u.a.

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Do 6.10. - So 9.10. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Meine Stunden mit Leo
GB 2022 Regie: Sophie Hyde
97 Minuten Wunschfilm
Ein famos vergnügliches, umwerfend komisches und zugleich nachdenkliches Lehrstück in Sachen Frauenpower präsentiert die zweifache Oscar-Preisträgerin Emma Thomson in diesem Kammerstück über Sex, Lügen und Einsamkeit. Das Liebesleben der pensionierten Lehrerin fiel bislang denkbar bescheiden aus. Das will die Witwe nun nachholen mit Hilfe des titelgebenden Gigolos Leo Grande. Der attraktive Sexarbeiter erweist sich als redegewandter Frauenversteher. Seinem Charme erliegt die Pädagogin – und ebenso das Publikum. Der junge Ire Daryl McCormack und die erfahrene Emma Thompson liefern sich geschliffene Dialog-Duelle vom Feinsten sowie hübsch ausgespielte Situationskomik.

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So 9.10. 19.00 Uhr Großer Saal
Nacht der Premieren
90 Minuten
Ein Abend – drei Filmpremieren. Nach einer langen “Coronapause” präsentiert die Filmwerkstatt im Clubkino drei besondere Kurzfilme. Alle drei Werke entstanden in den letzten Jahren in Chemnitz, so auch „Karl“ von David N. Koch mit Charles Brauer in der Hauptrolle, der vielen noch als Tatort-Partner von Manfred Krug bekannt ist und als besonderer Gast bei der „Nacht der Premieren“ anwesend sein wird. „Open Doors“ von Becky Hellwig und „Phoebe“ von Kai Junge feiern ihre Uraufführung in Anwesenheit der Filmschaffenden. Im Anschluss kann traditionsgemäß mit einem Gläschen Sekt auf die Werke angestoßen werden.

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Mo 10.10. - Fr 14.10. Kleiner Saal
SCHLiNGEL @ Clubkino Siegmar
Internationales Filmfestival für Kinder und junges Publikum
 
Der Sommer war zu kalt, die Ferien zu kurz, ihr habt Fernweh und wollt mal etwas Abwechslung? Dann schnallt euch im Kinosessel an und geht mit dem Internationalen Filmfestival für Kinder und junges Publikum SCHLiNGEL auf Weltreise. Hier erlebt ihr Filme, die ihr sonst in Deutschland nicht zu sehen bekommt – ganz neu, ganz außergewöhnlich und vor allem sehenswert. Programm siehe Schlingel

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Mo 10.10. - Di 12.10. 20.30 Uhr Großer Saal
Reservoir Dogs
USA 1992 Regie: Quentin Tarantino
99 Minuten FSK 18
Wiederaufführung! Acht Männer sitzen in einem Café, jeder kennt nur den Spitznamen des anderen: Mr. White (Harvey Keitel), Mr. Orange (Tim Roth), Mr. Blonde (Michael Madsen), Mr. Pink (Steve Buscemi), Mr. Blue (Edward Bunker), Mr. Brown (Quentin Tarantino) und Nice Guy Eddie (Chris Penn). Sie sprechen über Madonnas "Like a Virgin" und über den Sinn oder Unsinn von Trinkgeldern. Als sie das Café verlassen, sehen sie aus wie die Men in Black, schwarze Anzüge, Sonnenbrillen, zu allem entschlossen. Sie machen einen Überfall, doch der Job geht schief - die Polizei war anwesend. Und der Verdacht kommt auf, dass unter den sechs Gangstern ein Verräter weilt...

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Mi 12.10. 20.30 Uhr Großer Saal
Moonage Daydream
USA 2022 Regie: Brett Morgen
140 Minuten Tipp DOK
Der ultimative David-Bowie-Trip. Ziggy Stardust, Thin White Duke, Major Tom. Das sind nur einige der Personas, die David Robert Jones, besser bekannt als David Bowie, im Laufe seiner Karriere verkörperte. 2016 starb der Künstler mit nur 69 Jahren und hinterließ ein enormes Archiv, die Rede ist von bis zu fünf Millionen (!) Dokumenten aller Art. Der Dokumentarfilmer Brett Morgen hat sich nun durch diese schiere Datenmasse gekämpft und aus einem Teil des Materials den sensationell guten „Moonage Daydream“ geformt. Ein Dokumentarfilm, aber keine trockene Biographie, sondern eine expressive Kollage aus Bildern und Musik, Gedanken und Inspirationen, in der fast nur David Bowie selbst zu Wort kommt. Wer vor dem Film noch kein Bowie-Fan ist, wird es spätestens nach den 140 Minuten garantiert sein.

Woche vom 13.10. bis 19.10.2022


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Fr 14.10. - Mi 19.10. 15.45 Uhr Großer Saal
Der junge Häuptling Winnetou
D 2022 Regie: Mike Marzuk
103 Minuten Kinderkino ohne Altersbeschränkung
Ein Prequel der alten Karl-May-Filme um den Apachen-Häuptling Winnetou. Das Ganze als Kinderfilm. - Der junge Winnetou möchte sich vor seinem Vater beweisen, aber als er nachts auf das Lager aufpasst und den Pferdedieb Tom stellt, gehen dennoch alle Vorräte für den Winter in Flammen auf. Winnetous Vater ist enttäuscht, aber der junge Häuptling in spe möchte es wieder gut machen.

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Do 13.10. - So 16.10. 18.00 Uhr Großer Saal
Lieber Kurt
D 2022 Regie: Til Schweiger
140 Minuten
Basiert auf dem gleichnamigen Roman von Sarah Kuttner. - Nachdem sie sich trennten, haben Jana (Jasmin Gerat) und Kurt (Til Schweiger) beschlossen, sich das Sorgerecht für ihr gemeinsames Kind Kurt zu teilen. Eines Tages kommt der kleine Kurt bei einem Sturz ums Leben und hinterlässt eine Familie, die nicht weiß, wohin mit ihrer Trauer. Lena möchte Kurt mit seiner Trauer helfen, doch auch sie ist schwer getroffen vom Tod ihres Stiefsohnes. Die junge Beziehung steht vor einer harten Prüfung und niemand weiß so recht, wie es nun weitergehen soll.

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Sa 15.10. 17.15 Uhr Kleiner Saal
Sa 15.10. - So 16.10. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Die Küchenbrigade
Frankreich 2022 Regie: Louis-Julien Petit
97 Minuten
Die quirlige und im wahrsten Sinne des Wortes extrem appetitanregende Komödie kommt mit schönem Witz, beinahe noch mehr Herz, auf jeden Fall aber mit geballtem Charme daher – und dabei ist sie sogar noch (ein bisschen) realistisch: Die ehrgeizige, aber mittellose Köchin Cathy landet unerwartet als Kantinenchefin in einem Heim für junge Flüchtlinge. Die wunderbare Audrey Lamy spielt mit ganz erstaunlicher Dynymik die Hauptrolle, an ihrer Seite als Schulleiter der großartige François Cluzet mit unwiderstehlichem Lächeln sowie Chantal Neuwirth als Mädchen für alles. Die drei werden unterstützt von einer Mannschaft junger Amateurdarsteller, die mit viel Herzblut und Schwung für ordentlich Trubel in der Küche sorgen. Darsteller: Audrey Lamy, François Cluzet, Chantal Neuwirth

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Do 13.10.- So 16.10. 20.45 Uhr Großer Saal
Mo 17.10. - Mi 19.10. 18.00 Uhr Großer Saal
Triangle of Sadness
Schweden/Frankreich/D 2022 Regie: Ruben Östlund
147 Minuten
Nachdem er 2017 für „The Square“ in Cannes ausgezeichnet wurde, war es nun „Triangle of Sadness“, eine Art-Reichen-Satire, für die der Schwede Ruben Östlund mit der goldenen Palme prämiert wurde. - Viele reiche, weiße Menschen auf einer Luxusjacht, die den Service der oft dunkelhäutigen Besatzung genießen. Waffenbauer sind an Bord, dazu eine deutsche Frau (Iris Berben), die im Rollstuhl sitzt und nur einen Satz sagt: „In den Wolken.“ Der Kapitän des Schiffs (Woody Harrelson) ist Marxist, verachtet seine Gäste und trinkt wie ein Loch, selbst als ein Unwetter die Mägen der Gäste umdreht und zu einer kollektiven Kotzorgie führt. Etwas später überfallen Piraten das Schiff, die Überlebenden landen auf einer einsamen Insel, wo sich herausstellt, dass es ausgerechnet die philippinische Putzfrau ist, die als einzige zur Selbstversorgung in der Not fähig ist, in Umkehr der sozialen Verhältnisse, die noch an Bord herrschten.

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So 16.10. 17.00 Uhr Kleiner Saal
Mo 17.10. + Di 18.10. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Igor Levit: No Fear!
D 2022 Regie: Regina Schilling
118 Minuten DOK
Die Doku zeigt den deutschen Pianisten, der seine Musik mit Leib und Seele lebt und zugleich als politischer Aktivist tätigt ist. Der 32-jährige Igor Levit hat ein besonderes Verhältnis zur klassischen Musik. Sein vergleichsweise junges Alter wird zur Nebensache, wenn der Pianist sich ans Klavier setzt, denn dann entstehen unter seinen Fingern musikalische Erzählungen über Liebe und Trauer, Sieg und Niederlage.

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Mo 17.10. - Mi 19.10. 21.00 Uhr Großer Saal
Rimini
D / Österreich 2022 Regie: Ulrich Seidl
116 Minuten
Richie Bravo (Michael Thomas) ist ein ehemaliger Schlagsterstar, der sich mittlerweile im italienischen Urlaubsparadies Rimini über Wasser hält – mit Auftritten vor mit dem Reisebus herangekarrten Touristen und One-Night-Stands mit weiblichen Fans. Doch dann steht eines Tages seine erwachsene Tochter Tessa vor seiner Tür und fordert den Unterhalt ein, den er nie bezahlt hat... Diesmal entzaubert Seidl gleich doppelt – die glamouröse Welt der Schnulzenbarden und das titelgebende Urlaubsparadies an der italienischen Adriaküste. Allerdings tut das beim Zuschauen diesmal nicht mehr ganz so weh wie zum Beispiel noch in „Paradies: Liebe“

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Mi 19.10. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Die Verachtung
Frankreich 1965 Regie: Jean-Luc Godard
105 Minuten
Zum Tod von Jean-Luc Godard. - Als der Krimiautor Paul Javal (Michel Piccoli) das lukrative Angebot bekommt, Fritz Langs (gespielt von sich selbst) stockendes "Odyssee"-Projekt zu überarbeiten, denkt er nicht lange nach und nimmt die Möglichkeit eine Karriereschubs dankend an. Allerdings bahnen sich erste Spannungen an, als der selbstgefällige Produzent Javals bildschöne Ehefrau Camille (Brigitte Bardot) kennenlernt. Camille, zunächst sichtlich unangenehm berührt von Prokoschs Avancen, will den Gönner ihres Mannes allerdings auch nicht vergrätzen oder beleidigen. So entwickelt sich zunehmend ein zerstörerisches Spiel aus Liebe, Gedanken und der Macht der Eifersucht...

Woche vom 20.10. bis 26.10.2022


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Fr 21.10. - Mi 26.10. 16.15 Uhr Großer Saal
Die Schule der magischen Tiere 2
D 2022 Regie: Sven Unterwaldt
100 Minuten Kinderkino ohne Altersbeschränkung
Der erste Teil war im letzten Jahr der erfolgreichste deutsche Kinofilm – der zweite Teil war da schon abgedreht. Nur knapp ein Jahr später kommt er in die Kinos, und ihm gelingt das Kunststück, sogar etwas besser als der Vorgänger zu sein. Weil er klarer in seiner Erzählweise ist und die magischen Tiere zwar immer noch prominent einsetzt, nun ab den kindlichen Figuren mehr Entfaltungsspielraum lässt. Diesmal inszeniert die Klasse ein Musical zu Ehren des 250. Gründungstags der Schule.Darsteller: Nadja Uhl, Milan Peschel, Justus von Dohnányi

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Do 20.10. - So 23.10. 18.30 Uhr Großer Saal
Mo 24.10. - Mi 26.10. 20.30 Uhr Großer Saal
In einem Land, das es nicht mehr gibt
D 2022 Regie: Aelrun Goette
101 Minuten
Glanz und Elend eines untergehenden Systems: Der ungewöhnliche Blick zurück – nicht im Zorn, sondern mit trotziger Melancholie – zeigt die Undergroundszene der DDR kurz vor der Wende, als so vieles in Bewegung war und alles möglich schien. Er zeigt aber auch eine noch immer aktive Repressionsmaschinerie. Aelrun Goettes lang erwarteter neuer Spielfilm fängt perfekt den Zeitgeist ein. In der Geschichte von Suzie, die vom angepassten Mädchen zur Rebellin wird, verknüpft sie ihre eigene Autobiographie mit historischen Aspekten und mit dem Lifestyle der End-Achtziger-Jahre. Darsteller: Marlene Burow, David Schütter, Sabin Tambrea, Jördis Triebel

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Do 20.10. - So 23.10. 20.45 Uhr Großer Saal
Mo 24.10. - Mi 26.10. 18.30 Uhr Großer Saal
Was dein Herz dir sagt - Adieu ihr Idioten!
Frankreich 2020 Regie: Albert Dupontel
87 Minuten
Die durchgeknallte, schwarze Komödie erzählt die Geschichte eines völlig ungleichen Trios, bestehend aus der Friseurin Suze, dem Computernerd JB und dem blinden Archivar Mr. Blin. Die drei begeben sich auf eine ebenso unwahrscheinliche wie aufregende Suche nach Suzes Sohn, während sie selbst von der Polizei gejagt werden... Über zwei Millionen Besucher feierten in Frankreich das etwas andere Looser-Trio auf der großen Leinwand. Darsteller: Albert Dupontel , Virginie Efira

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Do 20.10. - So 23.10. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Corsage
Österreich /D/Frankreich 2022 Regie: Marie Kreutzer
113 Minuten Wunschfilm
Marie Kreutzer imaginiert in ihrem Film ein Bild der österreichischen Kaiserin Elisabeth, das oft mehr dem Zeitgeist als der Historie entspringt, aber dank einer herausragenden Vicky Krieps in der Hauptrolle jederzeit fesselt. - Am 24. Dezember 1877 wird Kaiserin Elisabeth von Österreich 40 Jahre alt. Kein Alter eigentlich, aber für die Monarchin dennoch eine Zeit des Zweifelns. Unweigerlich nagt der Zahn der Zeit auch an einer Kaiserin. Während ihr Gemahl den unaufhaltsamen Zerfall der K. und K. Doppelmonarchie verwaltet, macht sich Elisabeth auf eine Reise.

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Mo 24.10. - Mi 26.10. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Into the Ice
Dänemark, D 2022 Buch, Regie, Kamera: Lars Henrik Ostenfeld
85 Minuten DOK
Blaugrüne Eisströme in klaffenden Canyons, kalbende Gletscher, faszinierende Eishöhlen und eine Handvoll mutiger Menschen auf Expedition ins Unbekannte. Lars Henrik Ostenfelds Film ist ein grandioses visuelles Erlebnis, ebenso überwältigend wie nachdenkenswert –ein mitreißendes Kinoabenteuer über die noch immer weitgehend unerforschten Eiswelten und ihre Bedeutung für den Klimawandel. Das Tüpfelchen auf dem I ist die Stimme von Campino (“Die Toten Hosen”), der als Erzähler durch den Film führt.

Woche vom 27.10. bis 02.11.2022


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Fr 28.10. - So 30.10. 16.30 Uhr Großer Saal
Karlchen – Das große Geburtstagsabenteuer
D 2022 Regie: Michael Ekblad
75 Minuten Kinderkino ohne Altersbeschränkung
Die erfolgreiche Kinderbuchserie um Hase Karlchen bot sich natürlich auch für eine Verfilmung an. Die Geschichte vom enttäuschten Geburtstagskind, das aus Trotz den Eltern gegenüber zur Oma will, ist wohl auch etwas, mit dem sich der eine oder andere der jüngsten Zuschauer durchaus identifizieren kann. Zumal der Film mit seinen einfachen, aber schönen Animationen auch wunderbar in die Welt des kleinen Karlchens hineinzieht.

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Do 27.10. - So 30.10. 18.30 Uhr Großer Saal
Mo 31.10. - Mi 2.11. 18.00 Uhr Großer Saal
1000 Zeilen
D 2022 Regie: Michael Bully Herbig
93 Minuten Tipp
Starreporter Lars Bogenius (Jonas Nay) ist ein angesehener Journalist und weiß, wie er seine Leser und Kritiker mit emotionalen Reportagen begeistert. Gefühlvoll, realistisch und bewegend. Sein Verlagshaus ist dem außergewöhnlichen Journalisten dankbar, denn die Zahlen des Blattes sinken und werden unter anderem durch Bogenius' Reportagen aufgefangen. Alles klingt zu gut, um wahr zu sein - findet zumindest der freie Journalist Juan Romero (Elyas M'Barek), der sich den Ungereimtheiten annimmt und tiefer hinter die Recherchen und Reportagen von Bogenius blickt. Ein gefährlicher Plan, der mit zahlreichen Widerständen aufwartet. Doch was er entdeckt, entpuppt sich als der größte Journalismus-Skandal Deutschlands. - Basiert auf dem Buch „Tausend Zeilen Lüge“ von Juan Moreno, in dem er die Machenschaften des Spiegel-Reporters Claas Relotius aufdeckte.

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Do 27.10. - So 30.10. 20.45 Uhr Großer Saal
Freibad
D 2022 Regie: Doris Dörrie
102 Minuten
Sie zählt zu den erfolgreichsten Regisseurinnen der Republik. Anno 1985 gelang Doris Dörrie mit „Männer“ der Durchbruch. Nun gibt Doris Dörrie die Bademeisterin im gesellschaftlichen Mikrokosmos. In ihrem „Freibad“, zu dem Männer keinen Zutritt haben, steigen mit den Temperaturen die Konflikte unter den Besucherinnen. Vorurteile, Rassismus, Eitelkeiten, Schönheitsideale sind Themen dieser ziemlich klugen und wunderbar vergnüglichen Culture-Clash-Komödie jenseits der ausgelatschen Genre-Wege. Mit erfrischender Leichtigkeit verbindet sich da vordergründiger Klamauk mit hintersinniger Nachdenklichkeit. Burka-Verbot? Body-Bashing? Altersängste? Da geht’s schon ganz schön ans Eingemachte. Darsteller: Andrea Sawatzki, Maria Happel, Nilam Farooq

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Do 27.10. - Mi 2.11. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Rise up
D 2022 Regie:Marco Heinig
89 Minuten DOK
Das Grinsen der Trumps und Bolsonaros flackert immer wieder auf, während Bilder von brennenden Wäldern und überfüllten Flüchtlingscamps eine dystopische Zukunft zeichnen. Können die gewaltigen globalen Krisen noch bewältigt werden? Ob feministischer Kampf in Südamerika, der Kampf um Gerechtigkeit in der Bundesrepublik oder die ökonomische Emanzipation der afroamerikanischen US-Bürger: Jeder kann etwas dazu beitragen, dass unsere Welt ein besserer Ort wird. Jede Veränderung braucht nur einen, der den ersten Schritt geht und natürlich Menschen, die diesem Beispiel folgen, um gemeinsam gegen die Windmühlen der Ungerechtigkeit zu kämpfen.

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Mo 31.10. - Mi 2.11. 20.15 Uhr Großer Saal
Die Zeit die wir teilen
Frankreich, D 2022 Regie: Laurent Lariviere
101 Minuten Wunschfilm
Als die französische Verlegerin Joan Verra (Isabelle Huppert) nach Jahrzehnten ihre erste große Liebe wiedertrifft, beschließt sie aufgewühlt, Paris für eine Weile zu verlassen. Sie zieht sich in ihr Landhaus zurück, wo sie auf ihr bisheriges Leben und die Entscheidungen, die sie in all den Jahren getroffen hat, zurückblickt. Mit dem exzentrischen Autor Tim (Lars Eidinger) und ihrem Sohn Nathan an ihrer Seite begibt sie sich auf eine emotionale Reise in ihrer Vergangenheit, auf der ihre Erinnerungen zunehmenden zwischen Wunschvorstellung und Wirklichkeit verschwimmen.