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  KINOPLAN für Monat April 2018


Woche vom 29.
03. bis 04.04.2018



Do 29.3. - So 1.4. um 16.15 Uhr Großer Saal


Die kleine Hexe    103 min.     ohne Altersbeschränkung

D 2017 Regie: Michael Schaerer   Kinderkino

Vor 60 Jahren erschien Otfried Preußlers Kinderbuchklassiker „Die kleine Hexe“, die nun fürs Kino verfilmt wurde. - Die jährliche Walpurgisnacht naht und die kleine Hexe (Karoline Herfurth) ist wütend: Immer noch nicht darf sie am wichtigsten Ereignis im Hexenkalender teilnehmen, denn sie ist mit ihren 127 Jahren einfach noch zu jung. Gegen den Rat ihres treuen Freunds, dem Raben Abraxas macht sie sich dennoch auf den Weg zum Blocksberg und tanzt mit – bis sie von ihrer Tante, der Wetterhexe Rumpumpel erwischt wird. - Wunderbar handgemachtes Kinderkino.




Do 29.3. - So 1.4. um 18.45 Uhr und
Mo 2.4. - Mi 4.4. um 18.00 Uhr Großer Saal


Das Leuchten der Erinnerung    113 min.    

Italien, Frankreich 2016 Regie: Paolo Virzì

Wegen großer Nachfrage nochmals im Programm.- Das klassische Roadmovie widmet sich meist jugendlicher Sehnsucht nach Freiheit, Identität und selbstbestimmten Leben. Der italienische Regisseur Paolo Virzi dagegen schickt ein altes Ehepaar auf die letzte Reise. Die beiden rebellieren mit ihrem Ausbruchsversuch gegen Bevormundung und Pflegeheim. Ihr Ziel: Das Abenteuer Leben. Seine beiden Hauptdarsteller Helen Mirren, als patente Ehefrau und Donald Sutherland, als demenzkranker Literaturprofessor, erweisen sich dabei als Glücksgriff. Die Schauspiellegenden meistern diesen Trip mit Bravour. Vor allem die Britin überzeugt mit unnachahmlicher Schlagfertigkeit und emotionaler Tiefe.




Do 29.3. - So 1.4. um 21.15 Uhr Großer Saal


Docteur Knock - Ein Arzt mit gewissen Nebenwirkungen    113 min.    

Frankreich 2017 Regie: Lorraine Levy

Mit der Tragikomödie „Ziemlich beste Freunde“, dem erfolgreichsten französischem Film aller Zeiten, avancierte Omar Sy zum Weltstar und machte sich auf nach Hollywood. Doch immer wieder kehrt das sympathische Multitalent der Glitzerwelt den Rücken. In der skurrilen Satire um einen geschäftstüchtigen Landarzt arbeitet er erneut unter französischer Regie. Als gewiefter Mediziner und Filou wird seine Praxis dank Schwindeleien und Intrigen zu einer sprudelnden Geldquelle. Regisseurin Lorraine Levy verwandelt die Romanvorlage des französischen Klassikers von Jules Romains in eine lichtdurchflutet, schwarzhumorige Feelgood-Komödie. Darsteller: Omar Sy, Alex Lutz, Ana Girardot, Sabine Azéma, Pascal Elbé




Do 29.3. - Mi 4.4. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Die Anfängerin    99 min.    

D 2017 Regie: Alexandra Sell

Noch mit Ende 50 steht die Ärztin Annebärbel (Ulrike Krumbiegel) ganz im Schatten ihrer dominanten Mutter (Annekathrin Bürger). Aus deren Ansprüchen, aber auch aus der eigenen Verbitterung befreit sie sich erst, als sie nach Jahrzehnten wieder mit dem Eiskunstlaufen beginnt. Regisseurin Alexandra Sell erzählt die Geschichte einer späten Selbstfindung vor dem Hintergrund der Berliner Eiskunstlaufszene. Dass dieses prägnante Portrait einer Frau, die noch einmal neu beginnt, nie ins Rührselige abdriftet dafür sorgen die kurzen Dialoge, in denen viel Sarkasmus und ironische Boshaftigkeiten stecken. Nicht nur in der Besetzung, auch in den Sets und im Gastauftritt der früheren Eiskunstlaufweltmeisterin Christine Errath klingen etliche Bezüge zur DDR und ihrer ambivalenten Sportgeschichte an.




Mo 2.4. - Mi 4.4. um 20.30 Uhr Großer Saal


Monsieur Pierre geht online    96 min.    

D, Frankreich 2017 Regie: Stéphane Robelin   Wunschfilm

Regisseur Stéphane Robelin sorgt mit seiner neuen Liebes- und Verwechslungskomödie für gute Laune jenseits aller Altersgrenzen. Vor allem sein Hauptdarsteller Pierre Richard („Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh“) ist ein wahrer Glücksgriff. Der Grandseigneur wandelt sich bei seinem Datingabenteuer in der Internetwelt vom griesgrämigen Witwer zum agilen Best-Ager auf Freiersfüßen. Ein heiterer, warmherziger Film mit einer präzisen Inszenierung und jeder Menge unverbrauchter Pointen. - Darsteller: Pierre Richard, Yaniss Lespert, Fanny Valette





Woche vom 05.
04. bis 11.04.2018



Fr 6.4. - So 8.4. um 16.30 Uhr Großer Saal


Wendy 2 - Freundschaft für immer    96 min.    

D 2018 Regie: Hanno Olderdissen   Kinderkino

Ein Schnauben und Wiehern ertönt auf deutschen Kinoleinwänden, denn wohl nie seit der „Winnetou“-Ära starteten so viele Pferdefilme wie aktuell. Dass Wendy bei der aktuellen Pferdewelle mitmischt, verwundert nicht, denn immerhin steht das Titelmädchen der Pferdezeitschrift gleichen Namens quasi stellvertretend für alle Reitermädchen. Der neue Film erfindet das Genre zwar keineswegs neu, überzeugt aber mehr mit erzählerischem Witz.




Do 5.4. - So 8.4. um 18.45 Uhr und
Mo 9.4. - Mi 11.4. um 21.00 Uhr Großer Saal


Die Verlegerin    115 min.    

USA 2017 Regie: Steven Spielberg   Tipp

Noch vor „Watergate“ deckte die „Washington Post“ einen anderen Skandal auf: die „Pentagon Papers“. Gleich vier US-Präsidenten äußerten darin ihre Zweifel, ob der Vietnamkrieg überhaupt zu gewinnen sei. Hat die Presse das Recht, solche hochgeheimen Informationen publik zu machen? Genau darum geht es im neuen Film von Steven Spielberg mit Meryl Streep in der Titelrolle, der 1971 spielt und doch mit mehr als gutem Timing unsere „Fake-News“-Gegenwart spiegelt. Mit seinem Engagement und seiner packenden Erzählung steht er in der Tradition großer Journalistenfilme wie „Network“ und „Die Unbestechlichen“. Darsteller: Meryl Streep, Tom Hanks, Alison Brie




Do 5.4. - So 8.4. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Eine bretonische Liebe    100 min.     Publikumsliebling

Frankreich 2017 Regie: Carine Tardieu

Familien bergen manchmal ganz verzwickte Geschichten, vor allem, wenn die Wahrheit über die Verbindungen ihrer Mitglieder untereinander lange nicht auf dem Tisch liegt. Tut sie’s dann, folgt oft ein großer Knall. Nicht von ungefähr ist die zentrale Figur dieser charmanten und schwungvollen, in der Bretagne spielenden Komödie eine, die sich mit dem Entschärfen von Explosivmaterial auskennt, gespielt von einem extrem gelassenen François Damiens. Doch auch die restlichen Rollen sind perfekt besetzt. - Darsteller: François Damiens, Cécile de France, Guy Marchand




Do 5.4. - So 8.4. um 21.00 Uhr und
Mo 9.4. - Mi 11.4. um 18.30 Uhr Großer Saal


I Tonja    120 min.    

USA 2017 Regie: Craig Gillespie

Tonya Harding wurde von ihrer harschen Mutter schon früh auf eine Karriere im Eiskunstlaufen vorbereitet. Zwar hat es die junge Sportlerin mit ihrem aggressiven Auftreten, ihren selbstgenähten Kostümen und ihrer unkonventionellen Technik nicht leicht, doch ihr Talent ist unbestreitbar. Als sich Tonya langsam dem Höhepunkt ihrer Karriere nähert, wird ihre Konkurrentin Nancy Kerrigan bei einem Attentat verletzt und muss aus den amerikanischen Meisterschaften ausscheiden. Wie sich herausstellt, hat Hardings Mann Jeff Gillooly den Angriff beauftragt. Tonya wird der gerade gewonnene Titel aberkannt, ihre Karriere ist vorbei und sie durch die Medien plötzlich als „Eishexe“ bekannt… Do 5.4. in O.m.dt.U.!




Mo 9.4. - Mi 11.4. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Hannah - Ein buddhistischer Weg zur Freiheit    89 min.    

GB 2014 Regie: Marta György-Kessler, Adam Penny

Als Special Interest-Film ebenso interessant und spannend wie als Biopic. Die Geschichte, wie der Buddhismus nach dem 2. Weltkrieg in den Westen kam, ist einer Frau zu verdanken, die praktisch ihr ganzes Leben dem Buddhismus und seiner Verbreitung widmete: Hannah Nydahl. Im Mittelpunkt des vielfach preisgekrönten Films, für den die Crew rund um die Erde gereist ist, steht die Spurensuche nach dieser ganz besonderen Frau und ihrer Berufung.





Woche vom 12.
04. bis 18.04.2018



Fr 13.4. - So 15.4. um 16.30 Uhr Großer Saal


Biene Maja - Die Honigspiele    85 min.     ohne Altersbeschränkung

D 2017 Regie: Alexs Stadermann & Noel Cleary   Kinderkino

In ihrem zweiten neuen Kinoabenteuer erlebt die Biene Maja zusammen mit ihrem besten Freund Willi erneut aufregende Abenteuer, bei denen das Überleben ihres Stammes auf dem Spiel steht. Erst als Maja lernt, sich weniger egoistisch zu verhalten und an die Gruppe zu denken, können „Die Honigspiele“ erfolgreich bewältigt werden. Hübsch bunt ist dieser deutsche Animationsfilm, moralisch und eine gelungene Modernisierung des Klassikers.




Do 12.4. - So 15.4. um 18.45 Uhr und
Mo 16.4. - Mi 18.4. um 18.00 Uhr Großer Saal


Die Sch'tis in Paris - Eine Familie auf Abwegen    107 min.    

Frankreich 2018 Regie: Dany Boon

Mit Dany Boon, Laurence Arné, François Berléand Valentin (Dany Boon) ist aktuell der größte Star der Pariser Architektur- und Kunstszene. Mit seiner Frau Constance (Laurence Arné) verkehrt er in der High Society der französischen Hauptstadt. Doch in Wahrheit macht Valentin seinen Bewunderern und Freunden schon seit langem etwas vor: Er behauptet, vom iranischen Schah abzustammen, doch tatsächlich kommt er aus dem Arbeitermilieu des ärmlichen Norden Frankreichs – er ist, mit anderen Worten, ein Sch’ti. Valentins Bruder Gustave hat finanzielle Probleme und da soll Valentin ihm aushelfen und so lotst er die ganze Familie unter einem Vorwand nach Paris. Da ist das Chaos natürlich vorprogrammiert… Neue Komödie um die Sch'ti.




Do 12.4. - So 15.4. um 21.15 Uhr und
Mo 16.4. - Mi 18.4. um 20.30 Uhr Großer Saal


Arthur und Claire    100 min.    

Österreich, D Regie: Miguel Alexandre

Selbstmord als Sujet für eine Tragikomödie? Kein Problem, wenn die Vorlage stimmt und Hauptdarsteller und Star-Kabarettist Josef Hader ebenso wie Regisseur Miguel Alexandre mit einem Gespür für trockenen Humor, leicht makabren Pointen und menschlicher Wärme gesegnet sind. Und so trifft Angst vor dem Tod auf Angst vor dem Leben. Die wunderbare Begegnung zweier Lebensmüder erzählt mit schwarzem Humor, wie sich Tragik in Hoffnung verwandelt. Der 50jährige Arthur und Claire, Anfang 30, werden unerwartet zur Schicksalsgemeinschaft, als sie gemeinsam in der pulsierenden Nacht Amsterdams den Wert des Lebens neu erfahren. Eine perfekte schwarzhumorige wie warmherzige Komödie!




Do 12.4. - So 15.4. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Nur fliegen ist schöner    105 min.     Publikumsliebling

Frankreich 2015 Regie: Bruno Podalydès

Wer träumt nicht davon, aus dem Alltag auszubrechen, sich aufzumachen in die Natur, in die Freiheit? Weg zu fliegen, weg zu fahren. Oder: weg zu paddeln - so wie der etwas steife 50jährige Michel in dieser liebevollen französischen Komödie. Im Kopf macht er sich öfter auf zu kleinen Fluchten, aber so wirklich traut er sich nicht. Bis er sich eines Tages, halb geschubst von seiner Frau, mit einem Kayak auf einen neuen Fluss des Lebens begibt. Wirklich weit kommt er nicht - und doch viel weiter, als er sich je erträumt hat. Autor, Regisseur und Hauptdarsteller Bruno Podalydès erzählt eine charmante Geschichte vom Ausbruch aus den Zwängen, ganz unaufgeregt und doch sehr witzig, ganz schräg und doch wahrhaftig und liebenswert. Viel charmanter können Fluchten aus dem Alltag nicht sein. / Darsteller: Bruno Podalydès, Agnès Jaoui, Vimala Pons, Sandrine Kiberlain




So 15.4. um 15.00 Uhr Großer Saal


Kinder im Krieg – Chemnitzer Erinnerungen    ca. 60 min.     Matinee

Chemnitz 2018 Regie: René Kaestner

Der Film "Kinder im Krieg" widmet sich der Geschichte von vier Chemnitzern in den 1930er und 1940er Jahren bis zum schweren Bombenangriff auf die Stadt am 05.März 1945. Die Zeitzeugen erzählen in teils sehr intimen und ehrlichen Gesprächen, wie Kinder in Zeiten des Nationalsozialismus manipuliert wurden und die Jahre bis zum Kriegsende erlebt haben. Besonders bewegend ist die Geschichte des 92jährigen Justin Sonder, der 1943 als damals 17jähriger, wie viele andere Juden auch, von der Chemnitzer Hartmannstraße nach Auschwitz deportiert wurde, das Grauen aber überlebte. - Ein sehr spannendes Projekt, mit Archivmaterial und starken Persönlichkeiten, die uns interessant schildern, wie eine ganze Gesellschaft anfangs noch unbewusst ins Verderben schlitterte.




Mo 16.4. - Mi 18.4. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Die Grundschullehrerin    105 min.    

Frankreich 2017 Regie: Hélène Angel

Flo (Sara Forestier) geht ganz in ihrem Beruf als Lehrerin in einer französischen Grundschule auf: Sie unterrichtet sogar ihren Sohn und wohnt mit ihm im Schulgebäude. Doch die Begegnung mit einem schwierigen Kind, das sie unter ihre Fittiche nimmt, stellt ihr gesamtes Lebensmodell in Frage. Besonders schön an der turbulenten Dramödie übers Lehren und Lernen ist die positive Energie, die direkt von der Leinwand ins Publikum strömt. Dabei geht es nur auf den ersten Blick um Kinder und Schule - tatsächlich handelt der Film eher vom Beruf als Berufung. - „Die Grundschullehrerin ist eine heimliche Heldin des Alltags… Der Film ist feinfühlig und pointiert, ungemein authentisch…“/ Filmstarts





Woche vom 19.
04. bis 25.04.2018



Fr 20.4. - So 22.4. um 16.30 Uhr Großer Saal


Wendy 2 - Freundschaft für immer    96 min.    

D 2018 Regie: Hanno Olderdissen   Kinderkino

Ein Schnauben und Wiehern ertönt auf deutschen Kinoleinwänden, denn wohl nie seit der „Winnetou“-Ära starteten so viele Pferdefilme wie aktuell. Dass Wendy bei der aktuellen Pferdewelle mitmischt, verwundert nicht, denn immerhin steht das Titelmädchen der Pferdezeitschrift gleichen Namens quasi stellvertretend für alle Reitermädchen. Der neue Film erfindet das Genre zwar keineswegs neu, überzeugt aber mehr mit erzählerischem Witz.




Do 19.4. - So 22.4. um 18.45 Uhr und
Mo 23.4. - Mi 25.4. um 20.00 Uhr Großer Saal


Das etruskische Lächeln    100 min.    

USA 2017 Regie: Mihal Brezis

Der sechsfache Oscar-Gewinner und Produzentenlegende Arthur Cohn erzählt die bewegende Geschichte eines grantigen alten Mannes, der sich aus gesundheitlichen Gründen auf den Weg von seiner abgelegenen schottischen Insel zu seinem Sohn nach San Francisco macht. Bei einem Ausflug lernt er die bezaubernde Museumskuratorin Claudia (Rosanna Arquette) kennen. Das ist möglicherweise der Anfang eines besseren Lebens und einer Annäherung von Vater und Sohn. Sein Leben nimmt eine unerwartete Wendung, auch durch die Liebe zu seinem kleinen Enkel. Spät entdeckt er, worauf es im Leben wirklich ankommt … Darsteller: Brian Cox, JJ Feild, Thora Birch, Peter Coyote




Do 19.4. - So 22.4. um 21.00 Uhr Großer Saal


Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt    130 min.     Publikumsliebling

D 2017 Regie: Patrick Allgaier, Gwendolin Weisser

Sie wollen ihr Zuhause verlassen, um zu entdecken, was Heimat für andere bedeutet: Das junge Paar Patrick und Gwen zieht mit dem Rucksack gen Osten und weiter bis um die Welt. Die zwei versuchen dabei auch, sich in Verzicht zu üben. Das Ziel ist es, nicht mehr als fünf Euro am Tag auszugeben – und nicht zu fliegen. Jeder zurückgelegte Meter soll mit allen Sinnen wahrgenommen, Grenzen sollen ausgetestet und neben dem Verzicht soll auch der Genuss gelernt werden. Bei jedem Schritt wollen Patrick und Gwen spontan und neugierig bleiben. Die beiden sind drei Jahre und 110 Tage unterwegs, bewegen sich ausschließlich als Anhalter fort, ob mit Bus, Zug oder Schiff. Am Ende kommen fast 100.000 Kilometer durch Europa, Asien sowie Nord- und Zentralamerika zusammen. Sie kehren zu dritt zurück.




Do 19.4. - So 22.4. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Lucky    88 min.    

USA 2017 Regie: John Carroll Lynch

Grandios - eine Alterskomödie mit philosophischem Touch: Harry Dean Stanton ist Lucky, ein Cowboy vom alten Schlag, der allein in seinem Häuschen am Rand der Wüste von Arizona lebt. Witzig, lakonisch und erfüllt von bärbeißiger Romantik ist dieser liebenswert coole, alte Kerl. John Carroll Lynch setzt mit seinem Kinodebüt dem großen Menschendarsteller Harry Dean Stanton ein wunderbares Denkmal: ein humorvoller Film über das Altsein und das Glück zu leben. Darsteller: Harry Dean Stanton, David Lynch, Tom Skerritt, Ron Livingston




Mo 23.4. - Mi 25.4. um 18.30 Uhr Großer Saal


Zu Fuß über die Alpen    65 min.     letztmalig

Österreich 2015 Regie u. Kamera: Petra & Gerhard Zwerger-Schoner   Wunschfilm

Die Drei-Länder-Wanderung von München nach Venedig ist eine abwechslungsreiche Tour für leidenschaftliche Berggeher. In gut 30 Tagen führt die Strecke über fast 550 km und 22.000 Höhenmeter über die Bayerischen Voralpen, das Karwendel und die Zillertaler Alpen, bis nach Südtirol in die Dolomiten und die Piave Ebene nach Venedig. Der Film ist ein informatives und spannendes Portrait der Alpenüberquerung und enthüllt ein sehr persönliches Bild der beiden Wanderer, mit allen Höhen und Tiefen auf einer wochenlangen Wanderung, aber trotzdem mit einer Portion Humor.




Mo 23.4. - Mi 25.4. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Licht    97 min.    

D / Österreich 2017 Regie: Barbara Albert   Der besondere Film

Wien 1777. Die 18-jährige Klaviervirtuosin Maria Theresia Paradis (1759-1824) ist blind. Als sie bei einem mehrmonatigen Aufenthalt in der Kurklinik eines umstrittenen Arztes erste Bilder wahrzunehmen beginnt, muss sie zu ihrem Schrecken feststellen, dass sie ihre musikalischen Fähigkeiten verliert. Anspruchsvolles, perfekt ausgestattetes Kostümdrama, das vom Erwachsenwerden einer jungen Frau erzählt und gleichzeitig etwas über Klassenschranken in einer höfischen Gesellschaft zu sagen hat. In der Hauptrolle von Maria Dragus bravourös gespielt. Darsteller: Maria Dragus, Devid Striesow, Lukas Miko, Katja Kolm, Maresi Riegner





Woche vom 26.
04. bis 02.05.2018



Fr 27.4. - So 29.4. um 16.30 Uhr Großer Saal


Biene Maja - Die Honigspiele    85 min.     ohne Altersbeschränkung

D 2017 Regie: Alexs Stadermann & Noel Cleary   Kinderkino

In ihrem zweiten neuen Kinoabenteuer erlebt die Biene Maja zusammen mit ihrem besten Freund Willi erneut aufregende Abenteuer, bei denen das Überleben ihres Stammes auf dem Spiel steht. Erst als Maja lernt, sich weniger egoistisch zu verhalten und an die Gruppe zu denken, können „Die Honigspiele“ erfolgreich bewältigt werden. Hübsch bunt ist dieser deutsche Animationsfilm, moralisch und eine gelungene Modernisierung des Klassikers.




Do 26.4. - So 29.4. um 18.45 Uhr und
Mo 30.4. - Mi 2.5. um 21.00 Uhr Großer Saal


Das schweigende Klassenzimmer    111 min.    

D 2017 Regie: Lars Kraume

Eines dieser kaum zu glaubenden, wie fürs Kino geschriebenen historischen Ereignisse ist Vorlage für Lars Kraumes neuen Film „Das schweigende Klassenzimmer“. Genau dies tat 1956 eine Abiturklasse in Stalinstadt: Schweigen. Schweigen, um der Opfer des Ungarnaufstandes zu gedenken. Eigentlich keine große Sache, doch im DDR-System, wo Mut und Zivilcourage als konterrevolutionär eingestuft wurde, der Beginn kaum glaublicher Ereignisse, die Kraume mitreißend, berührend und souverän inszeniert. Eine kluge Geschichtsstunde und, um im Titel zu bleiben, ein Film von ganz großer Klasse! Darsteller: Leonard Scheicher, Tom Gramenz, Ronald Zehrfeld, Florian Lukas, Jördis Triebel, Michael Gwisdek, Burghart Klaußner




Do 26.4. - Fr 27.4. + So 29.4. um 21.15 Uhr und
Mo 30.4. - Mi 2.5. um 18.30 Uhr Großer Saal


The Death of Stalin    107 min.    

Frankreich/UK 2017 Regie: Armando Iannucci

Ein Todesfall im Kreml - und wer bekommt den freigewordenen Bürostuhl? Böse Polit-Satire mit präzisen, auf den Punkt geschriebenen Dialogen und köstlichen Darstellern, allen voran Steve Buscemi. Stalin ereilt ein Schlaganfall. Niemand kommt zu Hilfe – wer traut sich schon, Stalins Nachtruhe zu stören? Am nächsten Morgen ist der Diktator tot, und nun bringen sich die machthungrigen Mitglieder des Zentralkomitees in Stellung, um seinen Platz einzunehmen. Über die nun folgende Verschwörung mit wechselnden Allianzen, überraschenden Manövern, raschen Rückzügen und neuen Fronten soll gar nicht so viel verraten werden, zumal man sie auch in Geschichtsbüchern nachlesen kann. Darsteller: Steve Buscemi, Simon Russell Beale, Jeffrey Tambor, Michael Palin




Do 26.4. - Mi 2.5. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Vom Bauen der Zukunft - 100 Jahre Bauhaus    110 min.    

D 2017 Regie: Niels Bolbrinker, Thomas Tielsch   Tipp

Architektur im Dienste des Menschen mit Kunst, Design und Handwerk zu vereinen war Ziel der legendären Bewegung. Selbst die Nazis schafften es nicht, das Bauhaus und seine radikal gesellschaftlich künstlerische Utopie vollständig auszulöschen. Architektur und Stil blieben wegweisend für spätere Jahrzehnte. Mit ihrer inspirierenden Doku gelingt es den beiden Filmemacher Thomas Tielsch und Niels Bolbrinker anlässlich des im nächsten Jahr bevorstehenden 100jährigen Jubiläums für das Bauhaus-Erbe zu begeistern. Konsequent zeigen sie auf, dass unsere Gesellschaft gestaltbar ist. Fesselnd spannen sie den Bogen vom berühmten Bauhausgebäude in Dessau zu visionären Projekten in lateinamerikanischen Favelas, von den Kursen der Bauhaus-Meister Wassily Kandinsky, Paul Klee und Oskar Schlemmer zur skandinavische Schule ohne Klassenräume.




Sa 28.4. um 21.30 Uhr Großer Saal


Kurzfilmprogramm    80 min.    

Chemnitzer Filmwerkstatt e.V. 2018

Wir präsentieren an diesem Abend drei neue Kurzfilmproduktionen von Beate Düber, Jan Oechsner und David Hoffmann, die ihre Premiere in Chemnitz feiern werden. Außerdem im Programm der preisgekrönte "Die Mechanik oder: Wie man auf sich acht gibt" von Michael Chlebusch und "The Flight" von Viktoria Domnikova.