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  KINOPLAN für Monat Oktober 2017


Woche vom 28.
09. bis 04. 10. 2017



So 1.10. - Mi 4.10. um 16.30 Uhr Großer Saal


The Boss Baby    90 min.    ab 6 Jahren

USA 2017 Regie: Tom McGrath   Kinderkino

Das Leben des siebenjährigen Tim gerät völlig aus den Fugen, als seine Eltern eines Tages mit seinem neuen kleinen Bruder nach Hause kommen. Das Baby genießt in der Familie fortan nicht nur die ganze Aufmerksamkeit, sondern entpuppt sich bald auch als sprechendes und Anzug tragendes Business-Kind. Während seine Eltern davon jedoch nichts mitkriegen, muss sich Tim mit den verborgenen Seiten seines abgebrühten Bruders herumschlagen. Obwohl sich die Geschwister nicht ausstehen können, raufen sie sich schließlich zusammen, um dem dubiosen Geschäftsmann Francis E. Francis das Handwerk zu legen.




Do 28.9. - So 1.10. um 18.45 Uhr und
Mo 2.10. - Mi 4.10. um 21.00 Uhr Großer Saal


Das Pubertier    91 min.   

D 2017 Regie: Leander Haußmann   Tipp

Pures Vergnügen und Spaß für die ganze Familie bietet Leander Haußmanns neuer Komödienstreich. Das Drehbuch nach dem Buch von Jan Weiler ist ein einziges überdrehtes Gagfeuerwerk, dabei angenehm intelligent und sogar einfühlsam. Die Darsteller, angeführt von Jan Josef Liefers, sind in bester Spiellaune, und dazu geht es um ein Problem von beständig hoher Relevanz: um die Pubertät. Hier aus Sicht eines Vaters, der mit ansehen muss, wie aus seiner goldigen kleinen Prinzessin ein launisches Pubertier wird.- Darsteller: Jan Josef Liefers, Heike Makatsch, Harriet Herbig-Matten, Detlev Buck, Monika Gruber, Justus von Dohnányi




Do 28.9. - Mi 4.10. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Kedi – Von Katzen und Menschen    79 min.   

Türkei, USA 2016 Regie: Ceyda Torun

Katzen-Videos garantieren in den sozialen Netzwerken stets beste Quoten. Nun sollen die Samtpfoten auch die Leinwand erobern. Die Doku-Idee ist so schlicht wie genial: Die Kamera folgt sieben verschiedenen Katzen in ihrem Biotop Istanbul. Es handelt sich dabei um keine Stuben-, sondern Straßen-Tiger, schließlich gilt die türkische Metropole als El Dorado solcher schnurrenden Streuner. Bei den Einwohnern sind die freiheitsliebenden Vierbeiner traditionell beliebt. Dank der unterschiedlichen Charaktere dieser pelzigen glorreichen Sieben entwickeln sich hübsche, kleine Geschichten aus der Großstadt. Präsentiert werden sie mit putzigen Bildern der anmutigen Tiere, die auf der großen Leinwand einen ganz besonderen Charme entwickeln, dem Internet-Videos kaum Konkurrenz bieten können.




Do 28.9. - So 1.10. um 21.00 Uhr Großer Saal


On the Milky Road    125 min.   

Serbien, USA, GB 2016 Regie: Emir Kusturica

Um den vielfach preisgekrönten serbischen Regisseur Emir Kusturica war es fast zehn Jahre still. Nun entfesselt der fabulierende Geschichtenerzähler mit überbordendem Einfallsreichtum erneut die furiose Bilderflut eines modernen Märchens. Bizarr, burlesk und von balkanischer Beschwingtheit übernimmt er als Milchmann, der im Bürgerkrieg des ehemaligen Jugoslawien die Fronten durchbricht, gleich selbst die Hauptrolle. Dabei verliebt er sich in eine rätselhafte italienische Schönheit. Die „liaison dangereuse“ mit der wunderbaren Schauspielerin Monica Belluci beschert dem Paar auf der Flucht vor schwer bewaffneten Soldaten eine Fülle von Abenteuern.




Mo 2.10. - Mi 4.10. um 18.30 Uhr Großer Saal


Der Wein und der Wind    115 min.   

Frankreich 2017 Regie: Cédric Klapisch   Wunschfilm

Spätsommer im Burgund: Es gilt, den Wein zu ernten – und weil sein Vater kurz vorm Tod steht, kehrt der dreißigjährige Jean aufs idyllische Familienweingut zurück, um seinen Geschwistern Juliette (Ana Girardot) und Jérémie (François Civil) zu helfen, zu denen er jahrelang keinen Kontakt hatte. Doch die drei Geschwister merken schnell, dass manche Wunden auch nach Jahren noch offen sind und noch wehtun. Eine harte Entscheidung steht bevor: Soll die Familientradition fortgesetzt werden? - Mit Komödien wie „L`Auberge Espagnole“ oder “So ist Paris” konnte sich Regisseur Cedric Klapisch bereits fest in der französischen Filmlandschaft etablieren. Um den Beruf des Winzers in “Der Wein und der Wind” möglichst realistisch darzustellen, hat Klapisch die Dreharbeiten auf ein ganzes Jahr ausgedehnt. Nur so konnten die unterschiedlichen Phasen der Weinernte authentisch im Bild festgehalten werden.





Woche vom 05.
10. bis 11. 10. 2017



Fr 6.10. - Mi 11.10. um 16.30 Uhr Großer Saal


Ich - Einfach unverbesserlich 3    90 min.    ohne Altersbeschränkung

USA 2017 Regie: Pierre Coffin   Kinderkino

Der einstmals finstere Gru hat sich im zweiten Teil in Agentin Lucy Wilde verguckt und aus Liebe zu ihr und seinen drei Adoptivtöchter Margo, Edith und Agnes die Seiten gewechselt: Gemeinsam mit seiner Angetrauten bekämpft er nun Bösewichte. Zu diesen gehört auch Balthazar Bratt, ein Super-Bösewicht und 80er-Jahre-Fan mit Schulterpolstern und Vokuhila, der hinter einem riesigen rosa Diamanten her ist. Unterhaltsames Familienkino mit den Minions.




Do 5.10. - So 8.10. um 18.45 Uhr und
Mo 9.10. - Mi 11.10. um 21.00 Uhr Großer Saal


Wie die Mutter, so die Tochter    94 min.   

Frankreich 2017 Regie: Noemie Saglio

Mado (Juliette Binoche) ist 47 Jahre alt, emotional aber Teenagerin geblieben. Ihre Tochter Avril (Camille Cottin) ist mit ihren 30 Jahren deutlich weiter als die Mutter, in ihrem Job bei einer Parfum-Firma andererseits aber auch komplett überarbeitet. Es ist Avrils Stresspegel nicht zuträglich, dass sie und ihr Schlaffi von Freund Louis, der immer noch an seiner Abschlussarbeit sitzt, ein Kind erwarten. Platz jedenfalls ist keiner da – denn Mama Mado, eine Ex-Tänzerin ohne Einkommen und Job, lebt mit Avril und Louis unter einem Dach. Und diese Situation sorgt auch so schon für genug Ärger, wann immer es zum Beispiel ums Geld geht. Der Spaß geht so richtig los, als Mado ebenfalls schwanger wird. Mutter und Tochter erwarten zur selben Zeit Nachwuchs.




Do 5.10. - So 8.10. um 21.00 Uhr und
Mo 9.10. - Mi 11.10. um 18.45 Uhr Großer Saal


Magical Mystery    111 min.   

D 2017 Regie: Arne Feldhusen

Mit Techno-Musik bringt man Sven Regener, Frontmann der Band „Element of Crime“ und inzwischen noch erfolgreicher als Verfasser autobiographischer Romane nicht wirklich in Verbindung, doch genau darum geht es in „Magical Mystery.“ Eine um eine Tour durch Deutschland aufgebaute Handlung, die von pointierten, humorvollen Momenten aufgebrochen wird. Ein Film über Techno, Drogen und Freundschaft, ebenso warmherzig wie schräg - und mit einem überragenden Charly Hübner und einem tollen Detlev Buck in den Hauptrollen. - „Lebensfreude und witzige Dialoge - ein echter Kinospaß. Sehenswert.“ / WDR




Do 5.10. - So 8.10. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Western    120 min.   

D / Bulgarien 2017 Regie: Valeska Griesebach

Bulgarien nahe der griechischen Grenze: Eine Gruppe deutscher Bauarbeiter kommt im Niemandsland an, um ein Kraftwerk zu bauen, für das ein Fluss umgeleitet werden muss. Die Männer um Vorarbeiter Vincent können weder Englisch, noch Bulgarisch. Einer von den Neuankömmlingen ist Meinhard, der wie seine Kollegen in einer frisch errichteten Bauarbeitersiedlung wohnt. Meinhard, der in den Bergen ein Pferd gefunden hat, ist ein bisschen anders als die anderen: Während die keinen Kontakt zu den Bulgaren wollen, reitet er ins Dorf, wo er Einheimische kennenlernt. - Souverän verbindet der in grandiosen Naturlandschaften schwelgende, eindrucksvoll von Laiendarstellern gespielte Film, Mythen des Western-Genres mit dem Blick auf Möglichkeiten menschlichen Miteinanders.




Mo 9.10. - Mi 11.10. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Frühstück bei Monsieur Henri    98 min.   

F 2015 Regie: Ivan Calbérac   Wunschfilm

Mit französischer Leichtigkeit und der zündenden Chemie zwischen dem französischen Altstar Claude Brasseur und der schweizerischen Newcomerin Noémie Schmidt gelingt eine Komödie, die charmante Unterhaltung bietet. - Monsieur Henri ist ein Griesgram, wie er im Buche steht. In einem fort echauffiert sich der verwitwete Rentner über Gott und die Welt, insbesondere über seinen Sohn Paul und dessen Frau Valérie, die er für eine dumme Gans hält. Weil Henri gesundheitlich nicht mehr ganz auf der Höhe und sein Pariser Apartment für eine Person viel zu groß ist, vermietet sein Sohn gegen den Willen des Alten eins der freien Zimmer. Als dann ausgerechnet die junge Studentin Constance an der Türschwelle steht, für Henri ein Inbegriff der unfähigen und verlotterten Jugend, lässt der ehemalige Buchhalter die junge Mitbewohnerin anfänglich nur zähneknirschend einziehen.





Woche vom 12.
10. bis 18. 10. 2017



Do 12.10. - So 15.10. um 16.15 Uhr Großer Saal


Ostwind 3 – Aufbruch nach Ora    110 min.    ohne Altersbeschränkung

D 2017 Regie: Katja von Garnier   Kinderkino

Im Therapiezentrum Kaltenbach ist Mika als Pferdeflüsterin zu einer regelrechten Berühmtheit geworden, was ihr allerdings ein wenig zu viel wird. Sie will endlich ihre Freiheit zurück! Deshalb schnappt sich Mika ihr Pferd Ostwind und gemeinsamen brechen sie nach Andalusien auf, wo vermutlich Ostwinds Wurzeln liegen. Dort landet sie auf der Hacienda von Pedro, wo sie, sobald sie unbeaufsichtigt ist, durch die Gegend reitet. Doch die Heimat wird bedroht, denn Pedro hat das Land an einen ausbeuterischen Unternehmer verkauft. So schmiedet Mika einen Plan zur Rettung der Pferde, indem sie eine uralte Tradition wieder aufleben lassen will: das Rennen von Ora...




Do 12.10. - So 15.10. um 18.45 Uhr und
Mo 16.10. - Mi 18.10. um 20.45 Uhr Großer Saal


Der Stern von Indien    106 min.   

GB 2016 Regie: Gurinder Chadha   Tipp

Die britisch-bengalische Regisseurin Gurinder Chadha („Bend it like Beckham“) verfilmt mit ihrem opulenten, erhellenden Historienepos über die blutige Teilung Indiens nicht nur bewegend ihre Familiengeschichte. Ihr spannendes, sinnliches Erzählkino blickt hinter die Kulissen. Klar zeigt ihr Gesellschaftsporträt das skrupellose Ränkespiel im Auftrag Churchills, der dem Empire mit der willkürlichen Grenzziehung in einen Hindu- und einen Muslimstaat den Zugang zum Öl der Golfstaaten sichern wollte. Geschichtsschreibung von unten, die sich gegen offizielle Versionen auflehnt.




Do 12.10. - So 15.10. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Barfuss in Paris    83 min.   

Frankreich 2016 Regie: Dominique Abel & Fiona Gordon   Der besondere Film

Als einen der Ursprünge des Kinos mag man die Pantomime betrachten, das Vermitteln von Emotionen nur durch Gestik und Mimik, das gerade in Frankreich auch über die Anfänge des Kinos Tradition hat. In dieser bewegt sich auch das Duo Abel & Gordon in seinem neuen Film „Barfuß in Paris“, einer leichten, flüchtigen Geschichte über die Stadt und ihre Menschen. Ein warmherziges Märchen für Erwachsene, das mitreißend den Glauben an die Macht des Lachens und der Mitmenschlichkeit beschwört. Darsteller: Fiona Gordon, Dominique Abel, Emmanuelle Riva, Pierre Richard




Do 12.10. - So 15.10. um 21.00 Uhr Großer Saal


Valerian - Die Stadt der tausend Planeten    137 min.   

Frankreich / USA / D 2017 Regie: Luc Besson   3D

Im 28. Jahrhundert sorgen der Spezialagent Valerian und seine Kollegin Laureline für Recht und Ordnung in der Galaxis. Gerade haben sie ein wertvolles kleines Alien sichergestellt (einen Transmulator, der Gegenstände kopiert), da führt der Weg der ungleichen Gesetzeshüter in die gigantische Weltraum-Metropole Alpha, wo unzählige verschiedene Spezies friedlich zusammenleben. Die Bewohner haben ihr Wissen vereint und nutzen es zum Vorteil für alle. Doch auf der riesigen Weltraumstation stimmt etwas nicht. Kommandant Arun Filitt glaubt, dass sie von einem Virus zerfressen wird – Valerian und Laureline sollen herausfinden, was los ist.- Mit der Verfilmung eines Sci-Fi-Comics hat sich Luc Besson einen Kindheitstraum erfüllt und die mit 180 Millionen Dollar bisher teuerste europäische Produktion gedreht. Mit Dane DeHaan, Cara Delevingne, Clive Owen




Mo 16.10. - Mi 18.10. um 18.30 Uhr Großer Saal


Der wunderbare Garten der Bella Brown    101 min.   

GB/USA 2016 Regie: Simon Aboud   Wunschfilm

Ein Zauber liegt über diesem Film – als würde eine keltische Amelie ihr Feenreich entdecken. Doch Bella Brown hat außer der Frisur und dem träumerischen Blick wenig mit der fabelhaften Kultfigur gemeinsam. Zum Beispiel muss sie innerhalb von vier Wochen ihren verwilderten Garten kultivieren, sonst droht der Rausschmiss. Für ein Mädchen, das panische Angst vor der Natur hat, ist das eine echte Herausforderung. Doch glücklicherweise findet sie Helfer in der Not. Und manchmal werden aus Feinden sogar Freunde…Das ist pures Kinovergnügen: Die märchenhafte Komödie von der Einzelgängerin, die das Leben lieben lernt, ist einfach entzückend! Darsteller: Jessica Brown Findlay, Tom Wilkinson, Andrew Scott




Mo 16.10. - Mi 18.10. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Eine fantastische Frau    100 min.   

Chile 2017 Regie: Sebastián Lelio

Vor vier Jahren begeisterte der Chilene Sebastián Lelio mit „Gloria“, in diesem Jahr sorgte er im Wettbewerb der Berlinale erneut für eines der Highlights: „Una Mujer Fantastica“ stellt eine Frau in den Mittelpunkt, die einst ein Mann war und nun versucht, ein ganz normales Leben zu führen. Doch wie schwierig das Leben als transsexuelle Person ist, beschreibt Lelio in seinem herausragenden Film.





Woche vom 19.
10. bis 25. 10. 2017



Fr 20.10. - So 22.10. um 16.30 Uhr Großer Saal


The Boss Baby    90 min.    ab 6 Jahren

USA 2017 Regie: Tom McGrath   Kinderkino

Das Leben des siebenjährigen Tim gerät völlig aus den Fugen, als seine Eltern eines Tages mit seinem neuen kleinen Bruder nach Hause kommen. Das Baby genießt in der Familie fortan nicht nur die ganze Aufmerksamkeit, sondern entpuppt sich bald auch als sprechendes und Anzug tragendes Business-Kind. Während seine Eltern davon jedoch nichts mitkriegen, muss sich Tim mit den verborgenen Seiten seines abgebrühten Bruders herumschlagen. Obwohl sich die Geschwister nicht ausstehen können, raufen sie sich schließlich zusammen, um dem dubiosen Geschäftsmann Francis E. Francis das Handwerk zu legen.




Do 19.10. + Fr 20.10. um 18.30 Uhr Großer Saal


Immer noch eine unbequeme Wahrheit – Die Zeit läuft    100 min.    16. Chemnitzer Dokfilmwoche

USA 2016 Regie: Bonni Cohen, Jon Shenk

Gut zehn Jahre sind seit „Eine unbequeme Wahrheit“ vergangen, jener Dokumentation, die dem ehemaligen amerikanischen Vizepräsidenten Al Gore als Trostpreis für die gestohlene Präsidentschaft den Oscar einbrachte. Damals wie heute versucht Gore auf die Gefahren des Klimawandels aufmerksam zu machen, eine Mission, die Gore mit fast klerikalem Eifer rund um die Welt führt, eine endlose Reise, die diese Dokumentation beschreibt.




Do 19.10. + Fr 20.10. um 20.45 Uhr Großer Saal


I am not your Negro    93 min.    16. Chemnitzer Dokfilmwoche

Frankreich, USA 2017 Regie: Raoul Peck

Beseelt vom gerechten Zorn über die Verhältnisse und gepaart mit kraftvoller Lust an Aufklärung gelingt Regisseur Raoul Peck ein brennend aktueller Essayfilm. Sein brillant komponierter Rückblick auf die Ära der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung sowie das Leben und Werk des verstorbenen afroamerikanischen Schriftstellers James Baldwin erschüttert. Das Oscar nominierte Meisterwerk des politischen Kinos kommt zu einem Zeitpunkt, da der Rassismus in den USA so virulent ist, wie vielleicht seit den sechziger Jahren nicht mehr. Darsteller: Samuel L. Jackson, James Baldwin




Do 19.10. + Fr 20.10. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Daniel Hope    102 min.    16. Chemnitzer Dokfilmwoche

D 2017 Regie: Nahuel Lopez

Er ist Musiker mit Sinn und Gefühl für Außergewöhnliches. Der Weltklasse-Geiger Daniel Hope zählt zu den spannendsten Persönlichkeiten des internationalen Musiklebens. Leidenschaftliche künstlerische Neugier, Intensität und Menschlichkeit zeichnen sein Musizieren aus. Dass sich Klassik für jeden lohnt, sein Credo. Mit der einfühlsamen, facettenreichen biographischen Musikdoku über den 43jährigen Ausnahmekünstler liefert Regisseur Nahuel Lopez den besten Beweis dafür. Die Geschichte des umjubelten Stars ist aber auch eine von Flucht und Vertreibung. Nicht umsonst zieht sich das Thema Exil wie ein roter Faden durch den Film.




Sa 21.10. + So 22.10. um 18.30 Uhr Großer Saal


The End of Meat    96 min.    16. Chemnitzer Dokfilmwoche

D 2017 Regie: Marc Pierschel

Die Erkenntnis, das Massentierhaltung und unvermindert hoher Konsum von Fleischprodukten problematisch ist, setzt sich zumindest in der westlichen Welt zunehmend durch. Ob die Alternative allerdings wirklich ein veganes Leben sein kann oder soll, so wie es Marc Pierschel in seinem Film „The End of Meat“ propagiert, steht auf einem anderen Blatt.




Sa 21.10. + So 22.10. um 20.45 Uhr Großer Saal


Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt    130 min.    16. Chemnitzer Dokfilmwoche

D 2017 Regie: Patrick Allgaier, Gwendolin Weisser   Wunschfilm

Sie wollen ihr Zuhause verlassen, um zu entdecken, was Heimat für andere bedeutet: Das junge Paar Patrick und Gwen zieht mit dem Rucksack gen Osten und weiter bis um die Welt. Die zwei versuchen dabei auch, sich in Verzicht zu üben. Das Ziel ist es, nicht mehr als fünf Euro am Tag auszugeben – und nicht zu fliegen. Jeder zurückgelegte Meter soll mit allen Sinnen wahrgenommen, Grenzen sollen ausgetestet und neben dem Verzicht soll auch der Genuss gelernt werden. Bei jedem Schritt wollen Patrick und Gwen spontan und neugierig bleiben. Die beiden sind drei Jahre und 110 Tage unterwegs, bewegen sich ausschließlich als Anhalter fort, ob mit Bus, Zug oder Schiff. Am Ende kommen fast 100.000 Kilometer durch Europa, Asien sowie Nord- und Zentralamerika zusammen. Sie kehren zu dritt zurück.




Sa 21.10. + So 22.10. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

The Happy Film    93 min.    16. Chemnitzer Dokfilmwoche

USA 2016 Regie: Stefan Sagmeister & Ben Nabors

Kaum eine Frage treibt den modernen Menschen so sehr um wie der Weg zum Glück. Was macht glücklich? Wie kann man Sorgen überwinden und ein gelasseneres Leben führen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der österreichische Grafikdesigner Stefan Sagmeister seit Jahren in Büchern, einer Ausstellung und Vorträgen und nun auch einem Film, der mit hübschen grafischen Elementen durchzogen ist.




Mo 23.10. - Di 24.10. um 18.30 Uhr Großer Saal


Können + Wollen statt Müssen + Sollen - Das Bedingungslose Grundeinkommen in Europa    90 min.    16. Chemnitzer Dokfilmwoche

D 2017 Regie: Nicki A. Brock

Der Film dokumentiert das bedingungslose Grundeinkommen in Europa und vergleicht Modelle in Afrika und Indien. Interviewpartner aus verschiedenen Bereichen geben dazu ihre Meinungen ab. Sie stellt das aktuell laufende finnische Projekt vor und erläutert außerdem den Schweizer Versuch, das Bedingungslose Grundeinkommen per Volksabstimmung zu realisieren. Darüber hinaus hinterfragt sie die Sachlage in Deutschland. Ist der Mensch bereit für so ein Experiment?




Mo 23.10. - Mi 25.10. um 20.45 Uhr Großer Saal


Expedition Happiness    100 min.    16. Chemnitzer Dokfilmwoche

D 2016 Regie: Felix Stark

Mit seiner Fahrrad-Dokumentation „Pedal The World“ wurde er berühmt, nun geht Felix Starck erneut auf Reisen. Doch anstatt auf zwei Rädern geht es dieses Mal in einem alten Schulbus auf Tour, den Starck und seine Freundin Selima Taibi eigens für die Reise zu einer Art Wohnmobil umgebaut haben. Nachdem sie einmal quer durch Kanada gereist sind, wollen sie nun den amerikanischen Kontinent vom höchsten Norden bis zum südlichsten Zipfel hinunterfahren – von Alaska bis Argentinien soll die neue Reise mit dem umgebauten Schulbus gehen.




Mo 23.10. + Di 24.10. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

From Business to Being    89 min.    16. Chemnitzer Dokfilmwoche

D 2016 Regie: Hanna Henigin & Julian Wildgruber

Von Entschleunigung, Nachhaltigkeit und Achtsamkeit ist inzwischen oft die Rede, immer mehr finden solche, früher oft skeptisch betrachteten Konzepte auch Einzug in die Wirtschaft. Wie Unternehmen versuchen, ihre Mitarbeiter zu größerem Bewusstsein anzuleiten, zeigen Hanna Henigin und Julian Wildgruber in ihrer Dokumentation „From Business to Being“, die viele Ansätze dazu zeigt.




Mi 25.10. um 18.30 Uhr Großer Saal


Zwischen den Stühlen    102 min.    16. Chemnitzer Dokfilmwoche

D 2016 Regie: Jakob Schmidt   Wunschfilm

Drei junge Lehrer werden ins kalte Wasser des Schulalltags geworfen und lernen, zu schwimmen oder unterzugehen. Jakob Schmidt begleitet das Referendariat von Katja, Ralf und Anna. Aus ihren Erfahrungen hat er eine unterhaltsame Dokumentation gebaut, in der trotz der leichten Stimmung auch die Grundprobleme deutlich werden: Wer in Deutschland unterrichtet, braucht mehr als den Wunsch, Wissen weiterzugeben, nämlich Nerven wie Drahtseile, eine schafsähnliche Geduld und ein großes Herz. Davon erzählt der empfehlenswerte, kleine Film, der sehr viel Spaß macht. Vielleicht wird er sogar zum offenen Geheimtipp für Pauker?




Mi 25.10. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Ü-100    85 min.    16. Chemnitzer Dokfilmwoche

D 2016 Regie: Dagmar Wagner

Um dem Älterwerden ein Schnippchen zu schlagen, wird heutzutage alles optimiert, wer in die Jahre kommt, will gefälligst nicht danach aussehen. Dabei ist das Alter kein Makel. Hier kommen acht über Hundertjährige zu Wort, die über ihre aktuelle Lebenswirklichkeit plaudern. Fünf von ihnen wohnen im Seniorenheim, drei jedoch noch fast gänzlich selbstständig zu Hause. Witzig und weise geben sie dabei Einblicke in ihren Alltag. Kamera führte Thomas Beckmann, ehemals Chemnitzer Filmwerkstatt.





Woche vom 26.
10. bis 01. 11. 2017



Fr 27.10. - So 29.10. um 16.30 Uhr Großer Saal


Bob der Baumeister    63 min.    ohne Altersbeschränkung

GB 2017 Regie: Stuart Evans   Kinderkino

Bob der Baumeister und seine treuen Helfer Baggi, Buddel und Heppo haben einen neuen Auftrag und zwar einen so großen, wie sie noch nie zuvor übernommen haben: Ein alter, leerstehender Steinbruch soll in einen Stausee verwandelt und mit einem riesigen Staudamm versehen werden. Doch sie müssen diese Aufgabe nicht alleine bewältigen, denn an ihrer Seite stehen Baumeister Conrad und die Mega-Maschinen Ace, Rumms und Kracher.




Do 26.10. - So 29.10. um 18.30 Uhr und
Mo 30.10. - Mi 1.11. um 21.00 Uhr Großer Saal


Vorwärts immer    98 min.   

D 2017 Regie: Franziska Meletzky

1989, Ost-Berlin: Anne will sich für ihre illegale Ausreise aus der DDR einen gefälschten Westpass besorgen und reist dafür zur Montagsdemonstration nach Leipzig. Sie tut das gegen den Willen ihres Vaters Otto Wolf einem berühmten DDR-Staatsschauspieler und begnadeten Honecker-Imitator. Der erfährt zufällig, dass ausgerechnet beim nächsten Aufmarsch Panzer gegen die Demonstranten eingesetzt werden sollen. Als Honecker verkleidet schmuggelt er sich ins Zentralkomitee und will den Schießbefehl zurücknehmen, doch durch unglückliche Umstände landet er in Wandlitz bei Margot Honecker, vor der er sich nun weiter als ihr Mann ausgeben muss. Jetzt braucht Otto die Hilfe seiner Schauspiel-Kollegen, um mit heiler Haut aus dem Schlamassel rauszukommen… Komödie über das Ende der DDR mit Jörg Schüttauf.




Do 26.10. - So 29.10. um 20.45 Uhr und
Mo 30.10. - Mi 1.11. um 18.30 Uhr Großer Saal


Schloss aus Glas    120 min.   

USA 2017 Regie: Destin Cretton

Im Glashaus wächst die Familie Walls nur sprichwörtlich auf, denn die Behausungen der Eltern und ihrer vier Kinder sind eher baufällig und heruntergekommen. Von diesem Elend haben sich die Kinder nach und nach emanzipiert und das dennoch etwas aus ihnen geworden ist - Jeannette Walls etwa wurde Journalistin und schrieb die Vorlage zum Film „Schloss aus Glas“ - deutet eine etwas andere Lesart dieser ungewöhnlichen Familienkonstruktion an. - 1989. Jeannette Walls lebt in New York und ist erfolgreiche Klatschkolumnistin. Bald soll sie einen reichen Banker heiraten, allein ihre Herkunft ist ihr ein Dorn im Auge, zumal ihre Eltern Rex und Rose Mary ihr immer wieder auf den Straßen Manhattans begegnen, bzw. präziser gesagt, in den Gassen der Metropole, wo sie Abfalleimer nach Essbarem durchforsten, denn von ihrem Nomadenleben haben sie nie gelassen. Darsteller: Brie Larson, Woody Harrelson, Naomi Watts




Do 26.10. - Mi 1.11. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Hampstead Park    103 min.   

GB 2017 Regie: Joel Hopkins

Die exzentrische Emily Walters (Diane Keaton) stammt aus den USA, lebt nun aber schon mehrere Jahre im Londoner Nobelviertel Hampstead. Dort fühlt sie sich zunehmend fehl am Platz. Da beobachtet sie eines Tages zufällig, wie eine Gruppe von Schlägern auf den kauzigen Donald Horner (Brendan Gleeson) losgeht, der bereits seit vielen Jahren in einer selbstgebauten Hütte im weitläufigen Park wohnt. Die brutalen Männer, so stellt Emily bald fest, sollten den Einsiedler vertreiben, damit seine Hütte abgerissen werden kann, stattdessen soll an der Stelle nämlich ein Luxusbauprojekt begonnen werden. Zur großen Verwunderung ihrer affektierten Freunde und Bekannten stellt sich Emily an Donalds Seite und kämpft mit ihm für den Erhalt seines Zuhauses. - Auf der wahren Figur eines Sonderlings beruhende romantische Komödie über die Schönheit des „einfachen“ Lebens.