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  KINOPLAN für Monat Dezember 2017


Woche vom 30.
11. bis 06. 12. 2017



Fr 1.12. - So 3.12. um 16.30 Uhr Großer Saal


Die Reise der Pinguine 2    82 min.    ohne Altersbeschränkung

Frankreich 2016 Regie: Luc Jacquet   Kinderkino

Zwölf Jahre nach dem Oscar-prämierten Publikums-Erfolg „Die Reise der Pinguine“ begeben sich die Tiere wieder auf die Reise. Die Macher konzentrieren sich in der Fortsetzung auf den Pinguin-Nachwuchs, der sich allein auf den Weg zum Ozean macht. Dank Drohnen-Einsatz und modernster, hochauflösender Kameras verfügt „Die Reise der Pinguine 2“ über brillante, gestochen scharfe Bilder und spektakuläre Luftaufnahmen.




Do 30.11. - So 3.12. um 18.45 Uhr und
Mo 4.12. - Mi 6.12. um 20.30 Uhr Großer Saal


Gauguin    101 min.   

Frankreich 2017 Regie: Édouard Deluc

Ähnlich wie zuletzt die beiden Bildhauer-Filme „The Final Portrait“ über Alberto Giacometti und „Auguste Rodin“ konzentriert sich auch „Gauguin“ auf einen kleinen Ausschnitt im Leben eines bekannten Künstlers. Édouard Delucs Film stützt sich auf Reiseberichte, die Paul Gauguin (1848-1903) nach seinem ersten Aufenthalt auf Tahiti im Jahr 1893 geschrieben hat. Vincent Cassel überzeugt darin als ein von der Wildnis angezogener Maler, der trotz Einsamkeit und Armut, Hunger und Krankheit an seinem künstlerischen Lebenstraum festhält. Das vermeintliche Paradies wird da auch schon mal zur Hölle.




Do 30.11. - So 3.12. um 21.00 Uhr Großer Saal


Simpel    113 min.   

D 2017 Regie: Markus Goller

Ein berührendes Roadmovie-Drama mit Frederick Lau und David Kross als zwei ungleiche Brüder, frei nach dem Buch der Französin Marie-Aude Murail. Weil der eine behindert ist und ins Heim soll, nehmen sie Reißaus und begeben sich auf einen Roadtrip ins große Abenteuer des Lebens. Mit stimmungsvollen Bildern hat Regisseur Markus Goller ("Friendship", "Frau Ella") seine liebevolle Geschichte vom Zusammenhalt gekonnt zwischen Witz und Herz ausbalanciert. Getragen wird sie vom überragenden Spiel der beiden Hauptdarsteller, die sich damit schon jetzt für den nächsten Deutschen Filmpreis empfehlen. Weitere Darsteller: Axel Stein, Devid Striesow, Annette Frier




Do 30.11. - So 3.12. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Silly – Frei von Angst    113 min.   

D 2017 Regie: Sven Halfar

Allzu viel ist nicht geblieben von der DDR, was vielleicht auch den anhaltenden Erfolg der Band Silly erklärt, die seit 1978 existiert und seit gut zehn Jahren mit der Frontfrau Anna Loos an alte Erfolge anknüpft. Bei ihrer jüngsten Tour begleitete Sven Halfar die Band und wirft in seiner Dokumentation „Silly – Frei von Angst“ einen Blick auf Vergangenheit und Gegenwart eines Stücks DDR-Geschichte.




Mo 4.12. - Mi 6.12. um 18.00 Uhr Großer Saal


Birnenkuchen mit Lavendel    100 min.   

Frankreich 2015 Regie: Éric Besnard   Wunschfilm

Ein Film, der glücklich macht! Wie ein frischer Frühlingswind trägt diese französische Komödie Leichtigkeit und gute Laune ins Kino. Mit Herz, Humor und Verstand präsentiert Éric Besnard (Buch und Regie) ein Stück feiner Filmkunst. Er erzählt die Geschichte einer Frau in Nöten, die einem hochintelligenten Mann mit Asperger-Syndrom begegnet. Eine romantische Komödie der besonderen Art vor einer überwältigend schönen Naturkulisse. Wer hier nicht mit wohligem Seufzen das Kino verlässt, braucht dringend … na, was wohl? - einen Urlaub in der Provence!




Mo 4.12. - Mi 6.12. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Human Flow    140 min.   

D 2017 Regie: Ai Weiwei   Der besondere Film

Der chinesische Konzeptkünstler Ai Weiwei tritt seit jeher für Menschenrechte ein. Daher erscheint es nur folgerichtig, dass er mit dem in Venedig uraufgeführten „Human Flow“ eine dokumentarische Reflexion weltweiter Migrationsbewegungen vorlegt. Ai Weiwei nimmt keine rein europäische Perspektive ein, sondern bebildert so ziemlich alle gegenwärtigen Flüchtlingsströme rund um den Globus. Auf Erklärtexte aus dem Off verzichtet er ebenso wie auf eine gesellschaftspolitische Einordnung.





Woche vom 07.
12. bis 13. 12. 2017



Do 7.12. um 18.30 Uhr Großer Saal


Meine Schwestern    90 min.   

D 2013 Regie: Lars Kraume

Eine Veranstaltung des SWK Chemnitz. - Die drei Schwestern Linda (Jördis Triebel), Clara (Lisa Hagemeister) und Katharina (Nina Kunzendorf), die unterschiedlicher nicht sein könnten, starten zu einer gemeinsamen Reise. Sie werden die letzten Tage vor einer anstehenden komplizierten Herzoperation bei Linda miteinander verbringen, an der Nordsee, im Zug und in Paris. Wie wird dieses Experiment ausgehen? Lars Kraumes Berlinale-Beitrag gibt Antworten darauf. Es ist ein leiser, sehr berührender Film über Familie und Geschwisterverhältnisse und auch über den Umgang mit Krankheit in der Familie. Im Anschluss können Sie mit OA Dr. Jochen Meister, Kinderklinik Aue diskutieren. Eintrittspreise geändert: 10,- € ermäßigt: 6,-€




Fr 8.12. - So 10.12. um 16.00 Uhr und
Mo 11.12. um 18.00 Uhr Großer Saal


Maleika    106 min.    ab 6 Jahren

D 2017 Regie: Matto Barfuss

Der als „Gepardenmann“ bekannt gewordene Filmemacher und Fotograf Matto Barfuss begleitet eine Geparden-Mama und ihren Nachwuchs. Der Film bietet intensive Szenen von höchster Intimität ebenso wie Momente größter Gefahr, eingefangen in stimmungsvollen und anmutigen Naturaufnahmen.




Fr 8.12. - So 10.12. um 18.15 Uhr Großer Saal


Lion - Der lange Weg nach Hause    118 min.   

Australien 2016 Regie: Garth Davis

Die Geschichte vom Inder Saroo Brierley, der als Kind verloren ging und sein Heimatdorf 20 Jahre später via Google Earth-Recherche wieder fand. Sein 2014 veröffentlichter autobiographischer Bestseller „A Long Way Home“ dient nun dem eindringlichen Drama „Lion“ als Vorlage, das nach der Premiere beim Toronto Filmfestival 2016 vier Golden Globe- Nominierungen. "Lion" ist ein berührender, angenehm klischeefreier und hervorragend besetzter Film über einen Menschen auf der Suche nach seinen Wurzeln. - Darsteller: Dev Patel, Rooney Mara, Nicole Kidman, David Wenham




Do 7.12. - So 10.12. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Frühstück bei Monsieur Henri    98 min.   

F 2015 Regie: Ivan Calbérac   Wunschfilm

Mit französischer Leichtigkeit und der zündenden Chemie zwischen dem französischen Altstar Claude Brasseur und der schweizerischen Newcomerin Noémie Schmidt gelingt eine Komödie, die charmante Unterhaltung bietet. - Monsieur Henri ist ein Griesgram, wie er im Buche steht. In einem fort echauffiert sich der verwitwete Rentner über Gott und die Welt, insbesondere über seinen Sohn Paul und dessen Frau Valérie, die er für eine dumme Gans hält. Weil Henri gesundheitlich nicht mehr ganz auf der Höhe und sein Pariser Apartment für eine Person viel zu groß ist, vermietet sein Sohn gegen den Willen des Alten eins der freien Zimmer. Als dann ausgerechnet die junge Studentin Constance an der Türschwelle steht, für Henri ein Inbegriff der unfähigen und verlotterten Jugend, lässt der ehemalige Buchhalter die junge Mitbewohnerin anfänglich nur zähneknirschend einziehen.




Do 7.12. - So 10.12. um 21.00 Uhr Großer Saal


Schloss aus Glas    120 min.   

USA 2017 Regie: Destin Cretton

Im Glashaus wächst die Familie Walls nur sprichwörtlich auf, denn die Behausungen der Eltern und ihrer vier Kinder sind eher baufällig und heruntergekommen. Von diesem Elend haben sich die Kinder nach und nach emanzipiert und das dennoch etwas aus ihnen geworden ist - Jeannette Walls etwa wurde Journalistin und schrieb die Vorlage zum Film „Schloss aus Glas“ - deutet eine etwas andere Lesart dieser ungewöhnlichen Familienkonstruktion an. - 1989. Jeannette Walls lebt in New York und ist erfolgreiche Klatschkolumnistin. Bald soll sie einen reichen Banker heiraten, allein ihre Herkunft ist ihr ein Dorn im Auge, zumal ihre Eltern Rex und Rose Mary ihr immer wieder auf den Straßen Manhattans begegnen, bzw. präziser gesagt, in den Gassen der Metropole, wo sie Abfalleimer nach Essbarem durchforsten, denn von ihrem Nomadenleben haben sie nie gelassen. Darsteller: Brie Larson, Woody Harrelson, Naomi Watts




Di 12.12. - Mi 13.12. um 18.30 Uhr Großer Saal


Hurtigruten – Die schönste Seereise der Welt    60 min.   

D 2016 Regie: Volker Wischnowski

Die Reise-Doku "Hurtigruten" ist ein einmaliges Filmerlebnis in höchster technischer Qualität und mit persönlichem Kommentar des Filmemachers Volker Wischnowski. Eine Fahrt mit einem Schiff der Hurtigruten entlang der norwegischen Küste gilt als die schönste Seereise der Welt. Der Filmemacher hat die Tour im sonnigen Sommer in Norwegen unternommen, und die Landschaft und das Licht in faszinierenden Filmaufnahmen festgehalten. Mit dem Schiff von Bergen nach Kirkenes und wieder zurück, eine Filmreise in traumhaft schönen Aufnahmen, informativ und lebendig.




Mo 11.12. - Mi 13.12. um 20.15 Uhr Großer Saal


Vorwärts immer    98 min.   

D 2017 Regie: Franziska Meletzky

1989, Ost-Berlin: Anne will sich für ihre illegale Ausreise aus der DDR einen gefälschten Westpass besorgen und reist dafür zur Montagsdemonstration nach Leipzig. Sie tut das gegen den Willen ihres Vaters Otto Wolf einem berühmten DDR-Staatsschauspieler und begnadeten Honecker-Imitator. Der erfährt zufällig, dass ausgerechnet beim nächsten Aufmarsch Panzer gegen die Demonstranten eingesetzt werden sollen. Als Honecker verkleidet schmuggelt er sich ins Zentralkomitee und will den Schießbefehl zurücknehmen, doch durch unglückliche Umstände landet er in Wandlitz bei Margot Honecker, vor der er sich nun weiter als ihr Mann ausgeben muss. Jetzt braucht Otto die Hilfe seiner Schauspiel-Kollegen, um mit heiler Haut aus dem Schlamassel rauszukommen… Komödie über das Ende der DDR mit Jörg Schüttauf.




Mo 11.12. - Mi 13.12. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Körper und Seele    116 min.   

Ungarn 2017 Regie: Ildikó Enyedi   Der besondere Film

Liebe am Arbeitsplatz? Doch die gibt’s. Viele Paare kommen sich zwischen Büro und Teeküche näher. In einem Schlachthof aber scheinen Romanzen ganz unmöglich. Und doch erzählt die ungarische Regisseurin Ildikó Enyedi eine bezaubernde Liebesgeschichte – verhalten und doch romantisch, langsam und doch packend, märchenhaft und doch realistisch. Und das an einem Ort, wo Liebe gar nicht möglich scheint: in einem Schlachthof. Und gewann damit den Goldenen Bären der diesjährigen Berlinale. - Ein sensibel und fantasievoll erzählter Film über die Mühsal, sich anderen Menschen zu öffnen und die Schönheit, wenn es gelingt./ Spiegel.de





Woche vom 14.
12. bis 20. 12. 2017



Fr 15.12. - So 17.12. um 16.30 Uhr Großer Saal


Hexe Lilli rettet Weihnachten    99 min.    ohne Altersbeschränkung

D 2017 Regie: Wolfgang Groos   Kinderkino

Lilli hat die Nase gestrichen voll, denn immer steht ihr kleiner Bruder Leon im Mittelpunkt. Außerdem ist er wegen seiner Allergie schuld daran, dass Lilli kein Kaninchen als Haustier haben darf und als er dann auch noch ihr neues Teleskop kaputt macht, reißt bei Lilli der Geduldsfaden: Entgegen der Warnungen ihres kleinen Drachen Hektor zaubert sie Knecht Ruprecht (Jürgen Vogel) aus dem Mittelalter herbei, damit er Leon eine Lektion erteilen kann. Aber dann macht sich Ruprecht selbstständig und gerät völlig außer Kontrolle. Nur noch der Nikolaus kann ihn aufhalten! Lilli muss all ihren Mut zusammennehmen, um ihren Fehler wiedergutzumachen…




Do 14.12. - So 17.12. um 18.45 Uhr und
Mo 18.12. - Mi 20.12. um 20.30 Uhr Großer Saal


Mord im Orientexpress    115 min.   

USA 2017 Regie: Kenneth Branagh

Für die Rückreise von einem seiner Fälle nimmt Hercule Poirot (Kenneth Branagh) den legendären Orient-Express. An eine gemütliche Zugfahrt ist aber nicht lange zu denken, stattdessen hat der berühmte Meisterdetektiv bald wieder Arbeit: Ein Passagier wird ermordet und damit ist klar, dass einer der übrigen Reisenden der Täter sein muss. Die spanische Missionarin Pilar Estravados (Penélope Cruz), die Gouvernante Mary Debenham (Daisy Ridley), Professor Gerhard Hardman (Willem Dafoe), die Witwe Mrs. Hubbard (Michelle Pfeiffer) und der Doktor Arbuthnot (Leslie Odom Jr.) sind alle verdächtig. Doch bald wird Poirot klar, dass er den Fall nicht lösen wird, wenn er mehr über die möglichen Täter erfährt. Er muss mehr über das Opfer herausfinden – und sich beeilen, damit der Killer nicht nochmal zuschlägt…




Do 14.12. - So 17.12. um 21.15 Uhr Großer Saal


Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt    130 min.   

D 2017 Regie: Patrick Allgaier, Gwendolin Weisser

Sie wollen ihr Zuhause verlassen, um zu entdecken, was Heimat für andere bedeutet: Das junge Paar Patrick und Gwen zieht mit dem Rucksack gen Osten und weiter bis um die Welt. Die zwei versuchen dabei auch, sich in Verzicht zu üben. Das Ziel ist es, nicht mehr als fünf Euro am Tag auszugeben – und nicht zu fliegen. Jeder zurückgelegte Meter soll mit allen Sinnen wahrgenommen, Grenzen sollen ausgetestet und neben dem Verzicht soll auch der Genuss gelernt werden. Bei jedem Schritt wollen Patrick und Gwen spontan und neugierig bleiben. Die beiden sind drei Jahre und 110 Tage unterwegs, bewegen sich ausschließlich als Anhalter fort, ob mit Bus, Zug oder Schiff. Am Ende kommen fast 100.000 Kilometer durch Europa, Asien sowie Nord- und Zentralamerika zusammen. Sie kehren zu dritt zurück.




Do 14.12. - So 17.12. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Maudie    116 min.   

Kanada/ Irland 2016 Regie: Aisling Walsh   Tipp

Auf dem Leben der kanadischen Folk-Malerin Maud Lewis, die Zeit ihres Lebens von schwerer Arthritis geplagt war und mit ihrem Mann in ärmlichen Verhältnissen lebte, basiert Aisling Walshs Film „Maudie“. Gespielt wird dieses Paar von Sally Hawkins und Ethan Hawke, die gar nicht anders können als sympathisch sein, was der Geschichte lebensbejahenden Charme verleiht. -Unterschiedlicher könnten diese beiden Menschen kaum sein, doch die Not oder das Schicksal führen sie zusammen: Everett sucht eine Haushaltshilfe, Maud sieht in der Anstellung die Chance, endlich ein selbstständiges Leben zu führen. So zieht sie bei Everett ein, bewährt sich als Köchin und Putzfrau und geht nebenbei ihrer großen Leidenschaft nach: Dem Malen. Einfache Formen malt Maud erst auf die Wände des Hauses, bald auf kleine Holztafeln, Kunst, die im allgemeinen als naiv bezeichnet wird und die Maud Lewis zur nationaler Berühmtheit werden ließ.




Mo 18.12. - Mi 20.12. um 18.00 Uhr Großer Saal


Die Unsichtbaren – wir wollen leben    106 min.   

D 2016 Regie: Claus Räfle

Aufwühlend erzählt Regisseur Claus Räfle mit seinem außergewöhnlichen Dokudrama die wahre Geschichte von vier jüdischen Jugendlichen, die sich während des der NS-Zeit in Berlin erfolgreich ihrer Deportation widersetzten. Stilistisch verknüpft sein mutiges, hoch- emotionales Historienkino geschickt Interviews der überlebenden Zeitzeugen mit fesselnden Spielfilmszenen des wenig bekannten Kapitels jüdischen Widerstands. Unterstützt wird der Grimmepreisträger dabei von einer Riege von Nachwuchstalenten, angefangen von Max Mauff über Alice Dwyer, Aaron Altares bis hin zu Ruby O. Fee. Aber auch der Rest des Ensembles überzeugt.




Mo 18.12. - Mi 20.12. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Mathilde    110 min.   

Russland 2017 Regie: Alexei Uchitel

Die Geschichte einer überlebensgroßen Liebe – einer Liebe, die sich gegen alle Widerstände zu behaupten sucht und doch zum Scheitern verurteilt ist. Ein russischer Thronfolger, hin- und hergerissen zwischen zwei Frauen, gefangen zwischen Politik und Liebe. Lars Eidinger ist hier als russischer Zar Nikolaus II. zu sehen, der sich in eine schöne, lebenslustige Primaballerina verguckt, auf Geheiß des Hofes aber eine deutsche Prinzessin heiraten soll. Beeindruckendes Epos mit vielen Schauwerten und einer überlebensgroßen Liebesgeschichte.





Woche vom 21.
12. bis 27. 12. 2017



Fr 22.12. - Sa 23.12. um 16.30 Uhr Großer Saal


Hexe Lilli rettet Weihnachten    99 min.    ohne Altersbeschränkung

D 2017 Regie: Wolfgang Groos   Kinderkino

Lilli hat die Nase gestrichen voll, denn immer steht ihr kleiner Bruder Leon im Mittelpunkt. Außerdem ist er wegen seiner Allergie schuld daran, dass Lilli kein Kaninchen als Haustier haben darf und als er dann auch noch ihr neues Teleskop kaputt macht, reißt bei Lilli der Geduldsfaden: Entgegen der Warnungen ihres kleinen Drachen Hektor zaubert sie Knecht Ruprecht (Jürgen Vogel) aus dem Mittelalter herbei, damit er Leon eine Lektion erteilen kann. Aber dann macht sich Ruprecht selbstständig und gerät völlig außer Kontrolle. Nur noch der Nikolaus kann ihn aufhalten! Lilli muss all ihren Mut zusammennehmen, um ihren Fehler wiedergutzumachen…




Do 21.12. - Sa 23.12. um 18.45 Uhr Großer Saal


Meine schöne innere Sonne    94 min.   

Frankreich 2017 Regie: Claire Denis

Eine erfolgreiche Künstlerin um die 50, die nach der erfüllenden Liebe sucht: Juliette Binoche verkörpert diese Frau mit ihren Hoffnungen, ihrer Verletzlichkeit und ihrer Traurigkeit mit faszinierender Leinwandpräsenz. Fans von Juliette Binoche werden auch diesen Film mögen: Wenn die große französische Schauspielerin ihr betörendes Lächeln in Großaufnahme auf der Leinwand erstrahlen lässt, wer wollte sich davon nicht berühren lassen? In diesem Lächeln offenbart sich die fast kindliche Hoffnung der erfolgreichen Künstlerin Isabelle auf eine alles erfüllende Liebe. Eine Frau, angesehen und geschätzt unter Freunden und Kollegen, die doch eine große Einsamkeit umgibt. Den richtigen Mann hat sie nie gefunden. Und doch gibt sie den Mut nicht auf, weiter nach ihm zu suchen. Darsteller: Juliette Binoche, Xavier Beauvois, Philippe Katerine, Paul Blain, Gérard Depardieu




Do 21.12. - Sa 23.12. + Mi 27.12. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Lady Macbeth    89 min.   

GB 2016 Regie: William Oldroyd

Von Schottland via Russland in den Norden England geht es in „Lady Macbeth“, zumindest was die Einflüsse des lose auf Shakespeares Figur und ihrer russischen Interpretation basierenden Films angeht. Zur Machtgier und Verrat des Originalstoffes kommen in diesem bemerkenswerten Debütfilm Klassen- und Rassenfragen, die William Oldroyd zu einem dichten Geflecht spinnt.- Intensiv, elektrisierend und hochspannend- so hat man eine radikal liebende Frau schon lange nicht mehr im Kino gesehen. Die wunderbare Florence Pugh in der Titelrolle zeigt, was starker Wille wirklich ist.




Do 21.12. - Sa 23.12. um 21.00 Uhr Großer Saal


Nightmare before Christmas    77 min.    Weihnachtskult!

USA 1993 Regie: Tim Burton   3D

Wie jedes Jahr - seit nun schon 24 Jahren - der schönste Film zum Thema Weihnachtsmann!- Ein aufwendiger Puppentrickfilm, der weniger auf ein beschauliches Weihnachtsfest setzt, sondern eher die Geister beschwört. Denn die Geister des Helloween bringen die Vorbereitungen zum Fest gehörig durcheinander. Dieses Weihnachtsmärchen lädt ein zum Gruseln und zum Lachen. In 3D!




Mo 25.12. um 21.00 Uhr Großer Saal


Weihnachtsparty   

Wie jedes Jahr – seit 24 Jahren Weihnachtsparty! DJ's : Preller (detektor.fm, Atomino) + Donis ( Ilses Erika ) Einlass ab 21.00 Uhr / Karten zu 5,-€ im Vorverkauf ab 2.12. nur im Kino.




Mi 27.12. um 18.30 Uhr Großer Saal


Mord im Orientexpress    115 min.   

USA 2017 Regie: Kenneth Branagh

Für die Rückreise von einem seiner Fälle nimmt Hercule Poirot (Kenneth Branagh) den legendären Orient-Express. An eine gemütliche Zugfahrt ist aber nicht lange zu denken, stattdessen hat der berühmte Meisterdetektiv bald wieder Arbeit: Ein Passagier wird ermordet und damit ist klar, dass einer der übrigen Reisenden der Täter sein muss. Die spanische Missionarin Pilar Estravados (Penélope Cruz), die Gouvernante Mary Debenham (Daisy Ridley), Professor Gerhard Hardman (Willem Dafoe), die Witwe Mrs. Hubbard (Michelle Pfeiffer) und der Doktor Arbuthnot (Leslie Odom Jr.) sind alle verdächtig. Doch bald wird Poirot klar, dass er den Fall nicht lösen wird, wenn er mehr über die möglichen Täter erfährt. Er muss mehr über das Opfer herausfinden – und sich beeilen, damit der Killer nicht nochmal zuschlägt…




Mi 27.12. um 21.00 Uhr Großer Saal


The Square    142 min.   

Schweden 2017 Regie: Ruben Östlund

Am Ende war es nicht ganz überraschend, dass der schwedische Regisseur Ruben Östlund für seine bissige Satire „The Square“ beim Festival in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet wurde. Mit seiner Kritik an der zunehmenden Gleichgültigkeit moderner Gesellschaften, der Forderung nach Mitmenschlichkeit traf Östlund einen Nerv. Er erzählt von Christian, einen gut aussehenden, erfolgreichen und eloquenten Museumsdirektor, der bei der Vermarktung seiner neuen Ausstellung, aber auch privat mit der von ihm verlangten "political correctness" in Konflikt gerät. - „Eine lakonisch-beißende Gesellschaftskritik und ein intellektueller Spaß.“ / taz