Woche vom 26.01. bis 01.02.2023


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Do 26.1. - So 29.1. 18.15 Uhr Großer Saal
Mo 30.1. - Mi 1.2. 20.15 Uhr Großer Saal
Oskars Kleid
D 2022 Regie: Hüseyin Tabak
102 Minuten
Eine Komödie. Über ein Transmädchen. Gleich vorab: Nein, der Kinofilm ist keine Happy-Hochglanzkomödie, welche die sensible Thematik auf die leichte Schulter nimmt und seinen Humor aus dem Umstand zieht, dass ein Junge ein Kleid trägt. Stattdessen geht Florian David Fitz in seinem Skript für eine Mainstream-Komödie erstaunlich ehrlich vor – und spielt eben nicht den strahlenden Helden, der allen zeigt, wie man so eine Situation richtig managt, sondern den Zweifler, der an der Herausforderung fast zugrunde geht. - Seit Ben in Trennung lebt, fernab von seiner Ex-Frau Mira und den gemeinsamen Kindern Oskar und Erna, ist er nur noch ein Schatten seiner selbst. Als die hochschwangere Mira für einige Zeit ins Krankenhaus muss, sieht Ben seine Chance gekommen, allen zu beweisen, dass er ein guter Vater und Lilli nur eine Phase ist…

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Do 26.1. - Mi 1.2. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Ein Triumph
Frankreich 2020 Regie: Emmanuel Courcol
105 Minuten
Eine Komödie mit viel Herz und Humor, die trotz ihres hohen Unterhaltungswerts und bei allem Amüsement ziemlich anspruchsvoll ist: Es geht um die Auseinandersetzung mit Kunst, Kultur und ihre Bedeutung – das Ganze erzählt am Beispiel eines engagierten Theatermannes und einer Gruppe von Häftlingen, die gemeinsam „Warten auf Godot“ von Samuel Beckett auf die Bühne bringen. Der mehrfach preisgekrönte Film (u. a. Europäischer Filmpreis für die beste Komödie) lief in Frankreich sehr erfolgreich und kommt nun endlich auch in die deutschen Kinos. - Darsteller: Kad Merad, David Ayala

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Mo 30.1. - Mi 1.2. 18.00 Uhr Großer Saal
Ticket ins Paradies
USA 2022 Regie: Ol Parker
104 Minuten Wunschfilm
Vor 25 Jahren brachte das Schicksal Georgia (Julia Roberts) und David (George Clooney) zusammen und bescherte ihnen das größte Geschenk: Ihre Tochter Lily (Kaitlyn Dever). Ihre Ehe war nicht von Dauer und von der einstigen Zuneigung ist nicht mehr viel übrig. Mittlerweile können sie auch gar nicht mehr nachvollziehen, warum sie überhaupt einmal zusammen waren. Als Lily ihren großen Tag feiert und ihren Abschluss an der Universität von Chicago macht, lassen es sich Georgia und David nicht nehmen, an der Zeremonie teilzunehmen - auch wenn sie dafür in Kauf nehmen müssen, dem jeweils anderen zu begegnen. Romatische Komödie mit viel Schmalz.

Woche vom 02.02. bis 08.02.2023


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Fr 3.2. - So 5.2. 16.15 Uhr Großer Saal
Belle & Sebastian - Ein Sommer voller Abenteuer
Frankreich 2023 Regie: Pierre Core
97 Minuten Kinderkino ab 6 Jahren
Neuadaption des französischen Kinderbuchklassikers von Cecile Aubry um die Freundschaft eines Jungen mit einer Hündin in den französischen Alpen. - Sebastian hat so gar keine Lust, die Ferien bei seiner Tante und der schroffen Großmutter in den französischen Alpen zu verbringen. Schließlich ist da gar nichts los, was für einen 10-Jährigen spannend sein könnte. Doch dann begegnet Sebastian der Hündin Belle, die von ihrem Besitzer schlecht behandelt wird. Schnell werden die Beiden zu unzertrennlichen Freunden, die gemeinsam durch Dick und Dünn gehen und spannende Abenteuer in den Bergen erleben.

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Do 2.2. - So 5.2. 18.30 Uhr Großer Saal
Mittagsstunde
D 2022 Regie: Lars Jessen
93 Minuten
Ein Film über Familie, Heimat und Zuhause. Im Mittelpunkt der Verfilmung des Bestsellers von Dörte Hansen steht das Dorf Brinkebüll in Nordfriesland. Ingwer Feddersen ist hier geboren und aufgewachsen, und nun, mit Ende 40, kehrt er aufs Land zurück, um seine Großeltern zu pflegen. Dabei begegnet er noch einmal seiner Kindheit. Lars Jessen hat einen sehr sehenswerten Film von beinahe zärtlicher Ruppigkeit geschaffen, mit dem großartigen Charly Hübner in der Hauptrolle: so knorrig, so schweigsam… und so liebenswert.

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Do 2.2. - So 5.2. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Aftersun
GB 2022 Regie: Charlotte Wells
101 Minuten
Aus echten und imaginierten Erinnerungen formt Charlotte Wells in ihrem Debütfilm das melancholische Bild eines Sommerurlaubs, den eine zwölfjährige einst mit ihrem Vater verbracht hat. Ein atmosphärischer Film, dem es gelingt mit Leerstellen und Auslassungen vom Moment des Erwachsenwerdens zu erzählen. In einem Ressort in der Türkei verbrachten Vater und Tochter ein paar Tage, er war damals vielleicht 30, sie zwölf. Es war einer der wenigen Momente, an denen Vater und Tochter viel Zeit miteinander verbringen konnten, denn im Alltag lebte Sophie bei ihrer Mutter in Glasgow, während Calum in London zu Hause ist.

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Do 2.2. - So 5.2. 20.45 Uhr Großer Saal
Mo 6.2. - Mi 8.2. 20.00 Uhr Großer Saal
The Banshees of Inisherin
Irland, USA, GB 2022 Regie: Martin McDonagh
109 Minuten Tipp Do in OmdtU
Ganz große Filmkunst – vielleicht eine der gemeinsten, auf jeden Fall aber eine der schwärzesten Komödien aller Zeiten und abgesehen davon mit sehr viel irischem Fluidum. Martin McDonagh („Three Billboards outside Ebbing, Missouri“, „Brügge sehen … und sterben?“) erzählt in wunderschönen Bildern eine bitterböse Geschichte. Es geht um Pádraic und Colm, zwei Männer, die gute Freunde waren. Bis gestern. Doch heute ist alles anders. Pádraic, der wie immer an Colms Tür klopft, um mit ihm in den Pub zu gehen, muss erfahren, dass Colm nicht mehr mit ihm befreundet sein will. Aber Pádraic sucht verzweifelt nach Gründen für Colms Verhalten. Daraus entwickelt sich eine Situation, die bald eskaliert und die Beteiligten in einen Strudel überraschender Ereignisse hineinreißt. - Darsteller: Colin Farrell, Brendan Gleeson, Kerry Condon, Barry Keoghan – Do in OmdtU

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Mo 6.2. - Mi 8.2. 17.30 Uhr Großer Saal
Hallelujah: Leonard Cohen, A Journey, A Song
USA 2022 Regie: Daniel Geller, Dayna Goldfine
118 Minuten Wunschfilm
Leonard Cohens wohl bekanntester Song „Hallelujah“ hat eine lange Entstehungsgeschichte hinter sich. Der Komponist saß fünf Jahre lang an dem Lied und schrieb dafür mindestens 150 Verse - erst dann war er mit seinem Magnus Opus zufrieden. „Hallelujah“ ging seinen ganz eigenen Weg und wurde mithilfe von Coverversionen von Bob Dylan, John Cale oder Jeff Buckley zur Nummer eins auf den Billboard Charts. Bis heute ist das Lied ein Dauerbrenner und darf in keiner Castingshow fehlen und wird gerne als Hochzeitssong oder bei Trauerfeiern verwendet. Die Regisseure Dan Geller und Dayna Goldfine haben mittels unveröffentlichten Archiv- und Interviewmaterials ein umfangreiches Porträt von Leonard Cohen gezeichnet.

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Mo 6.2. - Mi 8.2. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Westwood: Punk, Ikone, Aktivistin
GB 2018 Regie: Lorna Tucker
83 Minuten Der besondere Film
Zum Tod von Vivienne Westwood!! Zu Beginn ihrer Karriere war die von der Londoner Subkultur der 1960er inspirierte Modedesignerin Vivienne Westwood eine Außenseiterin im Mode-Business. Über die Jahre eroberte die Britin jedoch die Laufstege und gewann renommierte Designpreise. Im klassisch aufgebauten Doku-Porträt „Westwood: Punk, Ikone, Aktivistin“ rekapituliert die Filmemacherin Lorna Tucker die biographischen Stationen Westwoods, spricht mit Weggefährt/innen und der Protagonistin selbst.

Woche vom 09.02. bis 15.02.2023


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Fr 10.2. - Mi 15.2. 15.45 Uhr Großer Saal
Der gestiefelte Kater – Der letzte Wunsch
USA 2022 Regie: Joel Crawford
102 Minuten Kinderkino ab 6 Jahren
Der gestiefelte Kater bemerkt, dass seine Abenteuerlust ihren Tribut gefordert hat: Acht seiner neun Leben sind verbraucht! Also begibt er sich auf eine abenteuerliche Reise, um den geheimnisvollen letzten Wunsch zu finden, mit dem er seine neun Leben wiedererlangen kann. Der Legende nach befindet sich der mystische Stern, der die Leben reaktiveren soll, in dem sagenumwobenen Schwarzen Wald. Ein Ort, den der Kater nur mit der Unterstützung von Kitty Samtpfote und seinem Begleiter Perro erreichen kann.

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Do 9.2. - Mi 15.2. 18.00 Uhr Großer Saal
Der Geschmack der kleinen Dinge
Japan / Frankreich 2022 Regie: Slony Sow
105 Minuten Tipp
Kochen und Kino hat gemeinhin Gelinggarantie. Japan erweist sich zudem als zuverlässige Story-Zutat. Bei diesem Komödien-Menü macht sich ein frustrierter, französischer Sternekoch auf die Suche nach dem Geheimnis von Umami, jener mysteriösen fünften Geschmacksnote aus Fernost. Ganz nebenbei entdeckt der verlassene Familienvater, wie schön das Leben sein kann, wenn man sich an kleinen Dingen erfreut. Serviert wird dieses Soufflé von einem Gérard Depardieu in Bestform. Als Sahnehäubchen gibt es ein Wiedersehen mit dem Kult-Mimen Pierre Richard. Eine cineastische Delikatesse: Bon appétit!

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Do 9.2. - Fr 10.2. + So 12.2. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Unruh
Schweiz 2022 Regie: Cyril Schäublin
93 Minuten Der besondere Film
Man staunt nicht schlecht: In einem beschaulichen Schweizer Bergdorf anno 1877 schwärmen die Arbeiterinnen einer Uhrenfabrik vom internationalen Anarchismus und solidarisieren sich wie selbstverständlich mit Streikenden aus Amerika. Wie aus einem Füllhorn purzeln Komparsen, bisweilen ein Kuh, in die Bild-Tableaus, um Hinter- und den Vordergrund zu füllen, derweil die Akteure irgendwo dazwischen mit atemberaubender Langsamkeit durch diese phänomenale Polit-Lovestory der poetischen Art führen. Rigorose Filmkunst, so präzise wie ein Schweizer Uhrwerk und so überraschend wie eine Wundertüte: „Clockwork Suprise“!

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Do 9.2. - Sa 11.2 20.30 Uhr Großer Saal
So 12.2. - Mi 15.2. 20.15 Uhr Großer Saal
Babylon – Rausch der Ekstase
USA 2022 Regie: Damien Chazelle
189 Minuten Do in OmdtU
Schon in „La La Land“ huldigte Damien Chazelle der Traumfabrik Hollywood, jetzt setzt er noch einen drauf: „Babylon – Rausch der Ekstase“ zeigt in ausufernden, überbordenden drei Stunden, wie sich Hollywood Ende der 20er, Anfang der 30er Jahre veränderte, badet in Exzess, beweist, das mehr nicht notwendigerweise besser sein muss, und ist am Ende doch eine oft mitreißende, hingebungsvolle Ode an die Magie des Kinos. Darsteller: Margot Robbie, Brad Pitt, Diego Calva, Li Hun Li, Jean Smart, Eric Roberts, Jovan Adepo - Do in OmdtU

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Mo 13.2. - Mi 15.2. 19.00 Uhr Kleiner Saal
Verlorene Illusionen
Frankreich 2021 Regie: Xavier Giannoli
149 Minuten
Ein stürmischer Nachwuchsdichter vom Land sucht sein literarisches Glück in Paris – und wird Teil eines Intrigenspiels aus Lug und Trug. Mit „Verlorene Illusionen“ legt Regisseur Xavier Giannoli die erste Spielfilmadaption des Romans von Honoré de Balzac vor, der um 1840 entstanden ist. - Im Paris des frühen 19. Jahrhunderts will der junge Schöngeist Lucien Chardon Dichter werden. Schnell lernt er, wie man sich in der Stadt über Wasser hält. Mit boshaften Glossen und Kritiken pflegt er Allianzen und Feindschaften, wird Teil des Spektakels und vergisst seine eigentliche Ambition - Darsteller: André Marcon, Benjamin Voisin, Cécile de France, Gérard Depardieu, Xavier Dolan

Woche vom 16.02. bis 22.02.2023


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Fr 17.2. - Mi 22.2. 16.00 Uhr Großer Saal
Die drei ??? – Erbe des Drachen
D 2023 Regie: Tim Dünschede
100 Minuten Kinderkino ab 6 Jahren
Zwei Verfilmungen gab es schon. Seitdem sind einige Jahre ins Land gezogen. Mit „Die drei ??? – Erbe des Drachen“ gibt es nun einen Neustart, der allerdings nicht auf einer existenten Geschichte basiert, sondern ganz eigene Wege geht. Justus, Peter und Bob schrecken vor keinem Geheimnis und vor keinem Fall zurück. Als sie mit Peters Vater nach Rumänien fliegen, um dort ein Praktikum bei der Produktion eines neuen Dracula-Films zu absolvieren stellen sich schnell Ungereimtheiten ein. Was sind die merkwürdigen Geräusche im Schloss, in dem einst Vlad Draculea lebte? Wieso schrie eine der Bediensteten, dass Vlad zurück ist? Fragen über Fragen, denen die drei Fragezeichen nachgehen, auch wenn längst nicht jeder von drei Jungs darauf erpicht ist.

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Do 16.2. - So 19.2. 18.30 Uhr Großer Saal
Mo 20.2. - Mi 22.2. 20.15 Uhr Großer Saal
Akropolis Bonjour
Frankreich 2022 Regie: François Uzan
95 Minuten Tipp
Eine wonnige und sonnige Gute-Laune-Komödie. Eine Geschichte vom Familienvater, der seine Ehe retten will, indem er versucht, durch die Wiederholung einer Griechenlandreise die Uhr zurückzudrehen, ist eine sehr witzige, aber immer liebenswerte Komödie mit vielen Gags, zahllosen Missverständnissen und einem Hauch von Nostalgie und Melancholie. Trotz aller Widrigkeiten kommt so etwas Ähnliches wie Urlaubsstimmung bei den Hamelins auf. Doch bald häufen sich die kleinen und großen Krisen und Katastrophen, und es sieht so aus, als würde der schöne Plan von der Rückeroberung seiner Frau im Chaos untergehen.

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Do 16.2. - So 19.2. 20.45 Uhr Großer Saal
Mo 20.2. - Mi 22.2. 18.00 Uhr Großer Saal
Caveman
D 2021 Regie: Laura Lackmann
100 Minuten
Eigentlich sollte Bobby (Moritz Bleibtreu) seinen großen Tag feiern. Schon als Kind wollte der erfolglose Autoverkäufer unbedingt als Comedian aktiv werden – und nun hat er beim lokalen Comedyclub endlich die Chance, sein Talent auf der Bühne zu beweisen. Das perfekte Thema für sein Programm hat Bobby auch schon parat: Vor kurzem ist ihm nämlich der Caveman – ein imaginärer Freund aus der Steinzeit – begegnet. Seitdem tauscht sich Bobby regelmäßig mit dem Höhlenmenschen aus und glaubt, den Unterschied zwischen Männern und Frauen besser verstehen zu können, als alle anderen. Es beginnt ein wilder Ritt, der sich vor allem mit der Frage beschäftigt: Ist Bobby ein Vollidiot oder erleuchtet?

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Do 16.2. - So 19.2. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Was man von hier aus sehen kann
D 2022 Regie: Aron Lehmann
103 Minuten
Basierend auf den gleichnamigen Roman von Mariana Leky, der im Juli 2017 erschien. - Selma (Corinna Harfouch) wohnt schon immer im Westerwald, doch eines unterscheidet sie von den anderen Leuten im Ort: Sie kann den Tod voraussehen. Jedes Mal, wenn Selma im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Dabei ist jedoch nicht vorauszusehen, wen es treffen wird. Demzufolge befürchten die Einwohner des Ortes für die nächsten Stunden das Schlimmste, wagen aber auch mal etwas, gestehen ihre Geheimnisse oder verschwinden auf einmal. Weitere Darsteller: Karl Markovics, Luna Wedler, Rosalie Thomass

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Mo 20.2. - Mi 22.2. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Passagiere der Nacht
Frankreich 2022 Regie: Mikhaël Hers
111 Minuten
In den 80er Jahren. Der Film beschreibt das Leben einer Frau und ihrer zwei Kinder, in loser Form, mäandernd, impressionistisch. Weniger durch einen dichten Plot überzeugt das melancholische Drama, als durch seine Atmosphäre ohne dabei in Nostalgie zu verfallen. Ein unverwechselbar französischer Film, nicht nur wegen seiner Hauptdarstellerin Charlotte Gainsbourg.

Woche vom 23.02. bis 01.03.2023


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Fr 24.2. - So 26.2. 15.45 Uhr Großer Saal
Die Schule der magischen Tiere 2
D 2022 Regie: Sven Unterwaldt
100 Minuten Kinderkino ohne Altersbeschränkung
Der erste Teil war im letzten Jahr der erfolgreichste deutsche Kinofilm – der zweite Teil war da schon abgedreht. Nur knapp ein Jahr später kommt er in die Kinos, und ihm gelingt das Kunststück, sogar etwas besser als der Vorgänger zu sein. Weil er klarer in seiner Erzählweise ist und die magischen Tiere zwar immer noch prominent einsetzt, nun ab den kindlichen Figuren mehr Entfaltungsspielraum lässt. Diesmal inszeniert die Klasse ein Musical zu Ehren des 250. Gründungstags der Schule.Darsteller: Nadja Uhl, Milan Peschel, Justus von Dohnányi

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Fr 24.2. - So 26.2. 18.00 Uhr Großer Saal
Mo 27.2. - Mi 1.3. 20.15 Uhr Großer Saal
Ein Mann Namens Otto
USA 2022 Regie: Marc Forster
126 Minuten
Otto (Tom Hanks) ist ein mürrischer, isolierter Witwer mit festen Prinzipien, strengen Routinen und einer kurzen Zündschnur, der jedem in seiner Nachbarschaft das Leben schwer macht, da er sie wie ein Falke überwacht. Dabei dient seine launische Art vor allem einem Zweck: Zu kaschieren, dass er nach dem Tod seiner Frau keinen Sinn mehr im Leben sieht. Gerade als es scheint, als hätte er das Leben endgültig aufgegeben, entwickelt sich eine unwahrscheinliche und widerwillige Freundschaft mit seiner neuen Nachbarin Marisol. Nach und nach macht Otto eine subtile Veränderung durch ... aber ist er wirklich fähig, sich zu verändern?

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Do 23.2. - So 26.2. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Die Insel der Zitronenblüten
Spanien, Luxemburg 2022 Regie: Benito Zambrano
122 Minuten Wunschfilm
Eine Familiengeschichte, spannend wie ein Krimi und dabei sehr berührend. Mit großer Sensibilität erzählt er von den beiden Schwestern Marina und Anna, die sich nach vielen Jahren wiedersehen und einem Familiengeheimnis nachspüren. Nach dem gleichnamigen Bestseller-Roman von Cristina Campos ist ein warmherziger, emotionaler Film entstanden, der zwar auf Mallorca spielt, aber nichts mit Bettenburgen, Remmidemmi und Touristenfallen zu tun hat. Hier geht es um das ursprüngliche Mallorca … und um starke Frauen. Eine Geschichte, in der es um eine Backstube geht, um große und kleine Geheimnisse, um Intrigen und Streitigkeiten, aber auch um Liebe, Verständnis, neue Chancen und das beste Rezept für Zitronenkuchen mit Mohn.

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Do 23.2. - So 26.2. 20.45 Uhr Großer Saal
Rache auf Texanisch
USA 2022 Regie: B.J. Novak
109 Minuten
Ben Manalowitz (B.J. Novak) ist ein aufstrebender New Yorker Podcaster auf der Suche nach einer Story. Als die Leiche einer Frau, mit der er eine Affäre hatte, in einem westtexanischen Ölfeld entdeckt wird, stolpert er über genau die Art von True-Crime-Geschichte, die seiner Karriere den erhofften Schwung geben könnte. Zusammen mit der erfolgreichen Produzentin Eloise nimmt er die Ermittlungen zum Tod der Frau auf und schon kurz darauf findet sich Ben in einer für ihn völlig fremden Kultur wieder. - Eine schwarzhumorige Komödie aus dem heißen Süden der USA.

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Mo 27.2. - Mi 1.3. 18.00 Uhr Großer Saal
In einem Land, das es nicht mehr gibt
D 2022 Regie: Aelrun Goette
101 Minuten
Glanz und Elend eines untergehenden Systems: Der ungewöhnliche Blick zurück – nicht im Zorn, sondern mit trotziger Melancholie – zeigt die Undergroundszene der DDR kurz vor der Wende, als so vieles in Bewegung war und alles möglich schien. Er zeigt aber auch eine noch immer aktive Repressionsmaschinerie. Aelrun Goettes lang erwarteter neuer Spielfilm fängt perfekt den Zeitgeist ein. In der Geschichte von Suzie, die vom angepassten Mädchen zur Rebellin wird, verknüpft sie ihre eigene Autobiographie mit historischen Aspekten und mit dem Lifestyle der End-Achtziger- Jahre. Darsteller: Marlene Burow, David Schütter, Sabin Tambrea, Jördis Triebel

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Der Engländer, der in den Bus stieg und bis ans Ende der Welt fuhr
GB 2021 Regie: Gillies MacKinnon
86 Minuten Wunschfilm
Am Ende seines Lebens unternimmt ein 90-jähriger Mann eine Reise mittels Bussen des öffentlichen Fahrverkehrs von einem Ende des Landes zum anderen – und wird, ohne dass er es merkt, zu einer viralen Sensation. Timothy Spall spielt den alten Mann – mit Würde, Durchsetzungsvermögen und hoher Moral. Ein zu Herzen gehender Film über den Verlust und das Trauern. - Nach dem Tod seiner Frau macht sich Tom auf den Weg und benutzt seinen Fahrausweis, der es ihm erlaubt, kostenlos die Busse des Nahverkehrs zu nutzen. Auf seiner Reise trifft er die unterschiedlichsten Menschen – und sie sind gespannt, was er am Ziel seiner Reise machen wird.