Woche vom 22. Januar 2026 bis 28. Januar 2026

Fr 23.1. - So 25.1. 15.30 Uhr Großer Saal
Zoomania II
USA 2025 Regie: Byron Howard
108 Minuten Kinderkino ab 6 Jahren
Ex-Gauner-Fuchs Nick Wilde und Polizeianfänger-Häsin Judy Hopps haben gemeinsam den bis dato größten Fall in der Geschichte von Zoomania gelöst und wollen ihre ungewöhnliche Zusammenarbeit nun als frischgebackene Partner fortsetzen. Die Giftschlange Gary De’Snake taucht in der tierischen Metropole auf und sorgt für Chaos und Panik, schließlich wurde ein solches gefährliches Reptil seit vielen Jahren nicht mehr in der Stadt gesichtet.

Do 22.1. - So 25.1. 18.00 Uhr Großer Saal
Mo 26.1. - Mi 28.1. 17.30 Uhr Großer Saal
Die progressiven Nostalgiker
Frankreich 2025 Regie: Vinciane Millereau
103 Minuten
Hier ist die Freiheit immer nur einen Flügelschlag von der guten alten Zeit entfernt. Mit rotzfrechem Humor, präzisem Sarkasmus und herrlicher Situationskomik nimmt der Film die Heilsversprechen unserer Gegenwart aufs Korn und erzählt von der wunderbaren Relativität der Geschichte.- Ein Familien-Idyll im Frankreich der 1950er Jahre: Michel, mittelmäßig, ist Bankangestellter und Ernährer, seine bessere Hälfte Hélène, mit Dauerwelle, aber aufsässig, kümmert sich um Haushalt und Kinder. Das patriarchale Paradies scheint perfekt, bis ein Kurzschluss der gerade eingezogenen Waschmaschine die beiden ins Jahr 2025 katapultiert. Plötzlich sind die Rollen neu verteilt. Während sich Hélène aller Ahnungslosigkeit zum Trotz erstaunlich gut als karriere-intensive Powerfrau schlägt, muss sich Michel als Hausmann im Smart-Home abmühen. - Frisch freche Komödie aus Frankreich.

Do 22.1. - So 25.1. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Im Schatten des Orangenbaums
D, Palästina, USA 2025 Regie: Cherien Dabis
144 Minuten
Als sich der palästinensische Teenager Noor bei einer Demonstration im Westjordanland israelischen Soldaten gegenüberstellt, eskaliert die Lage und Noor wird schwer verletzt. Für Noors Mutter, Hanan scheint das nur ein folgerichtiges Kapitel in der entbehrungsreichen Geschichte ihrer Familie zu sein. Sie beginnt zu erzählen – vom Krieg, von ihrem Bruder Salim und von ihrem Großvater Sharif, der sich 1948 mit aller Kraft weigerte, das alte Jaffa und damit sein Haus und seinen Orangenhain zu verlassen, letztlich aber doch vertrieben wurde. - Trotz einer klar pro-palästinensischen Haltung ist Dabis‘ epische Familiensaga ein filmisches Friedensangebot.

Do 22.1. - So 25.1. 20.00 Uhr Großer Saal
Stromberg – Wieder alles wie immer
D 2025 Regie: Arne Feldhusen
95 Minuten
Zwanzig Jahre sind vergangen, seit Bernd Stromberg (Christoph Maria Herbst) und sein Team von der Schadensregulierung der CAPITOL-Versicherung die deutsche Büro-Kultur auf den Kopf gestellt haben. Damals dominierten flapsige Sprüche, fragwürdige Umgangsformen und Kantinenessen ohne vegane Optionen. Nun steht ein Wiedersehen an, das klären soll, ob Stromberg und seine einstige Truppe sich ebenso verändert haben wie die moderne Arbeitswelt. Berthold „Ernie“ Heisterkamp (Bjarne Mädel), Tanja und Ulf Steinke (Diana Staehly und Oliver Wnuk) und Stromberg selbst treffen sich erneut – im Rahmen einer pompös inszenierten Reunion vor laufenden Kameras.

Mo 26.1. - Mi 28.1. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Leonora im Morgenlicht
D / GB 2025 Regie: Thor Klein
103 Minuten Wunschfilm
In den 1930er Jahren bricht Leonora Carrington mit den gesellschaftlichen Normen ihrer Zeit und tritt der surrealistischen Bewegung bei. In Paris trifft sie auf Künstlergrößen wie Salvador Dalí und André Breton, doch es ist ihre stürmische Liebesaffäre mit dem Maler Max Ernst, die sie auf eine Reise zu sich selbst führt. Zwischen Kunst, Leidenschaft und inneren Dämonen muss sich Leonora in einer Welt voller Umbrüche behaupten. Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs flieht sie nach Mexiko, wo sie ihre Freiheit und ihre eigene Stimme als Künstlerin findet.

Mo 26.1. - Mi 28.1. 20.00 Uhr Großer Saal
Silent Friend
D, Ungarn, Frankreich 2025 Regie: Ildiko Enyedi
147 Minuten Der besondere Film
In einem botanischen Garten einer alten Universitätsstadt in Deutschland steht ein mächtiger Ginkgobaum. Seit über hundert Jahren ist er stummer Zeuge dreier Lebensgeschichten, die sich über Generationen hinweg entfalten. 2020 beginnt ein Neurowissenschaftler (Tony Leung Chiu-wai) aus Hongkong ein unerwartetes Experiment mit dem Baum, während er den Ursprung des Bewusstseins bei Säuglingen erforscht. 1972 wird ein junger Student (Enzo Brumm) durch die stille Begegnung mit einer Geranie tief geprägt. 1908 entdeckt die erste Studentin (Luna Wedler) der Universität mithilfe der Fotografie verborgene Strukturen im Pflanzenreich – Muster, die auf eine tiefere Ordnung hinweisen. Drei tastende Annäherungen, jede fest verwurzelt im eigenen zeitlichen Kontext. Was sie verbindet, ist eine stille Kraft: das beharrliche, geheimnisvolle Wirken der Natur.
Woche vom 29. Januar 2026 bis 4. Februar 2026

Fr 30.1. - So 1.2. 15.30 Uhr Großer Saal
SpongeBob Schwammkopf: Piraten Ahoi
USA 2025 Regie: Derek Drymon
88 Minuten Kinderkino ohne Altersbeschränkung
Weil SpongeBob Mr. Krabs beweisen will, dass er wirklich ein ganz mutiger Schwamm ist, steigt er hinab in die tiefsten Tiefen des weiten Ozeans, um sich dort dem Geist des Fliegenden Holländers, einem legendären Piraten, zu stellen.

Do 30.1. - So 1.2. 17.30 Uhr Großer Saal
Song Sung Blue
USA 2025 Regie: Craig Brewer
133 Minuten
Wahre Geschichte um ein glückloses Musiker-Ehepaar, das eine Neil-Diamond-Tribute-Band gründet und zu lokalen Ikonen werden. Ein Wohlfühlfilm mit Mitheul-Garantie, Hugh Jackman und Kate Hudson brillieren als musikalisches Leinwand-Duo, das man so sehr ins Herz schließt, dass man (fast) genauso gerne auch mit ihnen mitleidet. - In der auf einer wahren Story basierenden Tragikomödie verkörpert der „X-Men“-Star einen Neil-Diamond-Imitator, der es immerhin zu lokaler Prominenz bringt. Jackman schafft es dabei, sehr nah an die Stimmfarbe und Phrasierung des „Sweet Caroline“- Sängers heranzukommen. Auch in Bezug auf sein Äußeres –von der Frisur bis zu den Koteletten! – nähert er sich dem Vorbild erstaunlich an.

Do 30.1. - So 1.2. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Die Farben der Zeit
Frankreich 2025 Regie: Cédric Klapisch
126 Minuten Wunschfilm Do in OmdtU
Durch die unerwartete Erbschaft eines verlassenen Hauses in der Normandie entdecken vier Cousins eine geheimnisvolle Familiengeschichte. Im Jahr 1895 verlässt eine 21-jährige Vorfahrin die Heimatstadt, um nach Paris zu reisen und ihre Mutter zu suchen. Sie entdeckt eine Stadt an der Schwelle zur Moderne, mit dem Aufkommen der Fotografie und der Geburt der impressionistischen Malerei. Schließlich verflechten sich die beiden Zeitlinien von 1895 und 2024 und prallen aufeinander. Und dafür gibt es augenzwinkernde Wiedersehen mit so ziemlich allem, was in Zeiten der französischen Avantgarde einen Namen hatte – egal ob in der Malerei, der Literatur oder auf der Bühne.
Do in OmdtU.