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  KINOPLAN für Monat Juli 2017


Woche vom 29.
06. bis 05. 07. 2017



Do 29.6. - So 2.7. um 18.30 Uhr Großer Saal


Ein Kuss von Béatrice    117 min.   

Frankreich, Belgien 2017 Regie: Martin Provost

In der Tragikomödie treffen zwei Frauen aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die eine: eine glamouröse, egozentrische Diva. Die andere: eine selbstlose, herzensgute Hebamme. Es geht um unterdrückte Wut, Vergangenheitsbewältigung und den Tod. „Ein Kuss von Béatrice“ lebt vom nuancenreichen, umwerfenden Spiel der beiden Hauptdarstellerinnen Catherine Frot und Catherine Deneuve. - Das Leben der zuvorkommenden Hebamme Claire verläuft zwar in nicht gerade spannenden, aber dafür geregelten Bahnen. Das ändert sich, als sie zwei unerwartete Neuigkeiten verdauen muss: zum einen steht ihre Entbindungsstation, kurz vor der Schließung. Und dann eröffnet ihr auch noch ihr studierender Sohn, dass er Vater wird. Mitten in dieses Chaos platzt auch noch ein Anruf von Béatrice, die ehemalige Geliebte von Claires Vater. Langsam aber sicher nähern sich die beiden konträren Frauen einander an, allerdings nicht ohne Turbulenzen und Missverständnisse.




Do 29.6. - So 2.7. um 21.00 Uhr Großer Saal


Das Ende ist erst der Anfang    98 min.   

Frankreich/Belgien 2015 Regie: Bouli Lanners

Die belgisch-französische Landschaft so abgeritten wie in einem schäbigen Western aussehen zu lassen, das hat der belgische Schauspieler und nun auch wieder als Regisseur hinter der Kamera stehende Bouli Lanners schon in seinen vorangegangenen Filmen wie etwa „Eldorado“ (2008) großartig hinbekommen. Er selbst ist in „Das Ende ist erst der Anfang“ einer von zwei Kopfgeldjägern, die auf der Suche nach einem Handy in absurde Abenteuer geraten und unter anderem auf ein aus einer Psychiatrie ausgebrochenes Paar treffen. Obwohl Weltuntergangsstimmung herrscht, geht’s im dystopischen Plot insbesondere doch auch um die Liebe und Mitmenschlichkeit. - Darsteller: Bouli Lanners, Albert Dupontel, Max von Sydow




Do 29.6. - So 2.7. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Ganz große Oper    92 min.   

D 2017 Regie: Toni Schmid

Ganz großes dokumentarisches Kino. Regisseur Toni Schmid begibt sich hinter die Kulissen der renommierten Bayerischen Staatsoper. Er sprach mit Intendanten, Tänzern, Sängern, Maskenbildnern und Kulissenbauern. Zudem begleitete er die Proben zu drei Opern. So erhält man einen facettenreichen, umfassenden Eindruck vom Innenleben des Opernhauses. Der Film veranschaulicht, wie Oper funktioniert und wie sie gemacht wird – mit Hilfe eleganter Schnitte, geschickter Montage und dank eines kundigen Regisseurs, der die behandelte Materie „Oper“ so gut kennt wie nur wenige. Darsteller: Jonas Kaufmann, Anja Harteros, Kirill Petrenko, Ivor Bolton, Zubin Mehta





Woche vom 06.
07. bis 12. 07. 2017



Do 6.7. - So 9.7. um 18.30 Uhr Großer Saal


Kundschafter des Friedens    90 min.   

D 2016 Regie: Robert Thalheim

Eine Art Altherren-James-Bond ist die vergnügliche, selbstironische Komödie. Henry Hübchen wird als früherer ostdeutscher Top-Spion aus dem Ruhestand geholt. Gemeinsam mit seinem nicht mehr ganz taufrischen Ex-Team soll er dem BND dabei helfen, einen entführten BND- Mitarbeiter, seinen ehemaligen Gegenspieler, aufzuspüren. Die deutsche Agentenkomödie nimmt sich selbst nicht allzu ernst und funktioniert gerade deshalb wunderbar als selbstironischer, ungezwungener Unterhaltungsfilm. Darüber hinaus verfügt das Werk, das fast schon in Richtung Spionagefilm-Parodie geht, mit Henry Hübchen über einen famosen, ideal besetzten Hauptdarsteller. An seiner Seite alte Haudegen wie Michael Gwisdek, Thomas Thieme und als Spionage-Romeo Winfried Glatzeder. Ein herzhaftes Vergnügen!




Do 6.7. - So 9.7. um 20.45 Uhr und
Mo 10.7. - Mi 12.7. um 18.30 Uhr Großer Saal


In Zeiten des abnehmenden Lichts    100 min.   

D 2017 Regie: Matti Geschonneck   Tipp

Die Agonie eines Staates und noch viel mehr einer Idee beschreibt Matti Geschonnek in seinem Film ( nach dem Roman von Eugen Ruge). Angesiedelt am Geburtstag eines unverbesserlichen Stalinisten, im Herbst 1989, erzählt das von Wolfgang Kohlhaase geschriebene Kammerspiel auf vielschichtige Weise vom Ende der DDR. - 90 Jahre wird Wilhelm Powileit (Bruno Ganz) an diesem Tag im Herbst des Jahres 1989 alt und alle kommen zu Besuch: Neben zahlreichen Abgeordneten der Partei, die Wilhelm für seine langjährigen Verdienste einen weiteren Orden verleihen, ist auch Kurts Schwiegertochter Melitta zu Gast, allein ihr Mann Sascha (Alexander Fehling) fehlt: Er hat in der Nacht Republikflucht begangen und die sich auflösenden Grenzen des Ostblocks genutzt, um sich in den Westen abzusetzen. Wie ein Damoklesschwert hängt die Flucht Saschas über den Feierlichkeiten und mit ihr, das nahende Ende eines ganzen Staates. - "Großartig besetzt und liebevoll ausgestattet. Eine gelungene Kino-Adaption des Erfolgsromans." /ARD




Do 6.7. - So 9.7. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Nur fliegen ist schöner    105 min.   

Frankreich 2015 Regie: Bruno Podalydès   Wunschfilm

Wer träumt nicht davon, aus dem Alltag auszubrechen, sich aufzumachen in die Natur, in die Freiheit? Weg zu fliegen, weg zu fahren. Oder: weg zu paddeln - so wie der etwas steife 50jährige Michel in dieser liebevollen französischen Komödie. Im Kopf macht er sich öfter auf zu kleinen Fluchten, aber so wirklich traut er sich nicht. Bis er sich eines Tages, halb geschubst von seiner Frau, mit einem Kayak auf einen neuen Fluss des Lebens begibt. Wirklich weit kommt er nicht - und doch viel weiter, als er sich je erträumt hat. Autor, Regisseur und Hauptdarsteller Bruno Podalydès erzählt eine charmante Geschichte vom Ausbruch aus den Zwängen, ganz unaufgeregt und doch sehr witzig, ganz schräg und doch wahrhaftig und liebenswert. Viel charmanter können Fluchten aus dem Alltag nicht sein. / Darsteller: Bruno Podalydès, Agnès Jaoui, Vimala Pons, Sandrine Kiberlain




Mo 10.7. - Mi 12.7. um 20.45 Uhr Großer Saal


Wilde Maus    103 min.   

Österreich 2016 Regie: Josef Hader

Er ist der Thermomix des Komischen. Josef Hader beherrscht diese Genre so grandios wie kaum ein anderer. Seine Kabarett-Programme sind hochkarätig und mit allen wichtigen Preisen geadelt. Die Auftritte als knautschiger Ermittler Brenner in den vier Verfilmungen der bitterbösen Wolf-Haas-Krimis haben unbestrittenen Kult-Faktor. Nach dem Ausflug ins große Charakterfach mit „Vor der Morgenröte“ präsentiert der Österreicher nun sein Regiedebüt - und landete prompt im Bären-Rennen der Berlinale. Nach eigenem Drehbuch spielt Hader den tragikomischen Helden, der seinen Job als Musikkritiker verliert und sich an seinem Chef rächen will. Famose Figuren, starke Situationskomik samt funkelnder Dialoge. Hier stimmen nicht nur sämtliche Pointen, sondern einfach alles: Gut. Besser. Hader! - Darsteller: Josef Hader, Pia Hierzegger, Jörg Hartmann, Nora von Waldstätten




Mo 10.7. - Mi 12.7. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Zwischen den Stühlen    102 min.   

D 2016 Regie: Jakob Schmidt

Drei junge Lehrer werden ins kalte Wasser des Schulalltags geworfen und lernen, zu schwimmen oder unterzugehen. Jakob Schmidt begleitet das Referendariat von Katja, Ralf und Anna. Aus ihren Erfahrungen hat er eine unterhaltsame Dokumentation gebaut, in der trotz der leichten Stimmung auch die Grundprobleme deutlich werden: Wer in Deutschland unterrichtet, braucht mehr als den Wunsch, Wissen weiterzugeben, nämlich Nerven wie Drahtseile, eine schafsähnliche Geduld und ein großes Herz. Davon erzählt der empfehlenswerte, kleine Film, der sehr viel Spaß macht. Vielleicht wird er sogar zum offenen Geheimtipp für Pauker?





Woche vom 13.
07. bis 19. 07. 2017



Do 13.7. - So 16.7. um 18.45 Uhr und
Mo 17.7. - Mi 19.7. um 21.00 Uhr Großer Saal


Zum Verwechseln ähnlich    95 min.    Bundesstart

Frankreich 2017 Regie: Lucien Jean-Baptiste

Ein schwarzes Paar adoptiert ein weißes Baby. Das ist die Ausgangskonstellation der Komödie die auf amüsante Weise von Vorurteilen, Toleranz und der sich verändernden Gesellschaft erzählt. - Gerade haben sich Salimata und Paul den Traum vom eigenen Blumenladen erfüllt, da bekommen sie den Anruf, der ihr Glück perfekt machen soll: Endlich ist ein Baby gefunden, dass das kinderlose Paar adoptieren kann. Gespannt sitzen sie kurz darauf in der Adoptionsstelle und sehen ein Foto des kleinen Benjamin. Ein schönes Kind, nur leider weiß. Während das Paar sich nach kurzem Wundern voller Begeisterung über das nun vollkommene Familienglück ist, reagiert ihre Umwelt erwartbar irritiert: Salimantas Mutter ist entsetzt, allein schon der Name Benjamin ist für die aus dem Senegal stammende Familie ein Unding, die Hautfarbe kommt da noch hinzu. Doch es gibt auch andere Stimmen im Umfeld: Pauls bester Freund Manu etwa, ist begeistert, was allerdings auch daran liegen mag, dass er meist bekifft durchs Leben läuft.




Do 13.7. - So 16.7. um 21.00 Uhr Großer Saal


Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt    130 min.   

D 2017 Regie: Patrick Allgaier, Gwendolin Weisser

Sie wollen ihr Zuhause verlassen, um zu entdecken, was Heimat für andere bedeutet: Das junge Paar Patrick und Gwen zieht mit dem Rucksack gen Osten und weiter bis um die Welt. Die zwei versuchen dabei auch, sich in Verzicht zu üben. Das Ziel ist es, nicht mehr als fünf Euro am Tag auszugeben – und nicht zu fliegen. Jeder zurückgelegte Meter soll mit allen Sinnen wahrgenommen, Grenzen sollen ausgetestet und neben dem Verzicht soll auch der Genuss gelernt werden. Bei jedem Schritt wollen Patrick und Gwen spontan und neugierig bleiben. Die beiden sind drei Jahre und 110 Tage unterwegs, bewegen sich ausschließlich als Anhalter fort, ob mit Bus, Zug oder Schiff. Am Ende kommen fast 100.000 Kilometer durch Europa, Asien sowie Nord- und Zentralamerika zusammen. Sie kehren zu dritt zurück.




Do 13.7. - So 16.7. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Frühstück bei Monsieur Henri    98 min.   

F 2015 Regie: Ivan Calbérac   Wunschfilm

Mit französischer Leichtigkeit und der zündenden Chemie zwischen dem französischen Altstar Claude Brasseur und der schweizerischen Newcomerin Noémie Schmidt gelingt eine Komödie, die charmante Unterhaltung bietet. - Monsieur Henri ist ein Griesgram, wie er im Buche steht. In einem fort echauffiert sich der verwitwete Rentner über Gott und die Welt, insbesondere über seinen Sohn Paul und dessen Frau Valérie, die er für eine dumme Gans hält. Weil Henri gesundheitlich nicht mehr ganz auf der Höhe und sein Pariser Apartment für eine Person viel zu groß ist, vermietet sein Sohn gegen den Willen des Alten eins der freien Zimmer. Als dann ausgerechnet die junge Studentin Constance an der Türschwelle steht, für Henri ein Inbegriff der unfähigen und verlotterten Jugend, lässt der ehemalige Buchhalter die junge Mitbewohnerin anfänglich nur zähneknirschend einziehen.




Mo 17.7. - Mi 19.7. um 18.15 Uhr Großer Saal


Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott    133 min.   

USA 2016 Regie: Stuart Hazeldine   Wunschfilm

Mackenzie „Mack“ ist Familienvater. Während eines Ausflugs wird seine jüngste Tochter Missy entführt, Indizien in einer verlassenen Berghütte nicht weit von dem Campingplatz, auf dem die Familie wohnte, deuten auf die Ermordung des Mädchens hin. Vier Jahre nach Missys Verschwinden bekommt Mack, der seit ihrem Tod in Trauer und Schuldgefühlen versunken ist, einen Brief, der nur mit „Papa“ unterzeichnet ist. Der Absender möchte sich mit Mack in der Hütte treffen – aber wer ist diese fremde Person? Mack hat unterschiedliche Theorien: Kommt das Schreiben von seinem Vater? Stammt es von dem Mörder? Oder hat es gar Gott verfasst, den Macks Frau Nan „Papa“ nennt? In der Hütte angekommen, trifft Mack tatsächlich auf eine Frau, die behauptet, Gott zu sein...




Mo 17.7. - Mi 19.7. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Embrace – Du bist schön    90 min.   

D, Kanada, Frankreich 2016 Regie: Taryn Brumfitt

„Embrace“ folgt der Body-Image-Aktivistin Taryn Brumfitt auf ihrer Weltreise. Sie will herausfinden, warum so viele Frauen mit ihrem Körper unzufrieden sind. Die Initialzündung war ihr eigener Foto-Post bei Facebook, der auf große Resonanz stieß. Ein mutiger, engagierter Film, der sich für ein positiveres Körperbild einsetzt. Zudem versteht er sich als Plädoyer für mehr Selbstakzeptanz. Er verkommt dabei aber nicht zum deprimierenden Tränendrücker-Machwerk, sondern vermittelt seine Botschaften unterhaltsam, frisch und mit Hilfe kreativer visueller Einfälle.





Woche vom 20.
07. bis 26. 07. 2017



Do 20.7. - So 23.7. um 18.30 Uhr Großer Saal


Lion - Der lange Weg nach Hause    118 min.   

Australien 2016 Regie: Garth Davis

Die Geschichte vom Inder Saroo Brierley, der als Kind verloren ging und sein Heimatdorf 20 Jahre später via Google Earth-Recherche wieder fand. Sein 2014 veröffentlichter autobiographischer Bestseller „A Long Way Home“ dient nun dem eindringlichen Drama „Lion“ als Vorlage, das nach der Premiere beim Toronto Filmfestival 2016 vier Golden Globe- Nominierungen. "Lion" ist ein berührender, angenehm klischeefreier und hervorragend besetzter Film über einen Menschen auf der Suche nach seinen Wurzeln. - Darsteller: Dev Patel, Rooney Mara, Nicole Kidman, David Wenham




Do 20.7. - So 23.7. um 21.00 Uhr und
Mo 24.7. - Mi 26.7. um 18.45 Uhr Großer Saal


Wilson – Der Weltverbesserer    94 min.   

USA 2017 Regie: Craig Johnson

Dieser Mann lässt einen weder in Ruhe pinkeln noch alleine Zug fahren. Mit anderen Worten: Wilson ist eine Nervensäge. Um nach dem Tod seines Vaters seiner Einsamkeit zu entfliehen, sucht er seine verflossene Liebe wieder auf. Und erfährt, dass er Vater einer 17-jährigen Tochter ist. Ein filmischer und sehr lustiger Schelmenroman mit drei höchst komplizierten Charakteren, die nach Nähe, Liebe und einem Platz im Leben suchen. Woody Harrelson hat in der Titelrolle sichtlich Spaß an dem Unfug, den er auf Kosten anderer treiben darf. Die Leute reagieren auf seine spitzen, ungehobelten Bemerkungen mal natürlich, mal überrascht, mal abwehrend, mal irritiert. Seine brutale Ehrlichkeit führt dabei zu amüsanten Dialogen, die immer auch eine Erkenntnis für den Zuschauer bereithalten.- Darsteller: Woody Harrelson, Laura Dern, Isabella Amari





100 Jahre Clubkino   

2017 besteht das Clubkino 100 Jahre. Gebaut vor 1917 als „Koppes Lichtspielhaus“, wurde es 1937 zum „Capitol“ erweitert und 1982 als „Clubkino“ in der DDR neueröffnet und besteht bis heute erfolgreich in der Form der Clubkino-Variante mit Drehsesseln und Tischen und einer Bar im Großen Saal. Dieses Jubiläum nehmen wir zum Anlass um einige wichtige Filme aus der Kinogeschichte nochmals aufzuführen. Dazu zeigen wir eine Reihe mit Filmemacher aus unserer Region die überregionale Berühmtheit erlangt haben. Im Juli zeigen wir ein kleines Porträt von Jürgen Böttcher, einem großen Regisseur der DEFA, geboren in Frankenberg/ Sachsen.




Do 20.7. + Fr 21.7. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Jahrgang 45    94 min.    100 Jahre Clubkino

DDR / DEFA 1965 / 1990 Regie: Jürgen Böttcher

Al und Li kommen nicht mehr zurecht. Beide empfinden die Ehe als Zwang – neben anderen bedrückenden Zwängen. Vor allem Alfred ist es gegeben, eine spielerische Freiheit des Daseins auszukosten, die von seiner Umgebung nicht verstanden und als Flucht vor Verantwortung zurückgewiesen wird. - Eine genaue Beobachtung einer Trennung und Sichwiederfinden eines jungen Paares. Darsteller : Monika Hildebrand, Rolf Römer, Paul Eichbaum, Holger Mahlich Der Film wurde bereits in der Rohfassung zurückgezogen und erst 1990 fertiggestellt und ins Kino gebracht.




Sa 22.7. + So 23.7. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Jürgen Böttcher Strawalde – Kurzfilme    ca. 95 min.    100 Jahre Clubkino

DDR / DEFA 1962 -85 Regie: Jürgen Böttcher

Zur derzeitigen Ausstellung mit Malerei von Jürgen Böttcher Strawalde im Morgner-Archiv auf der Agricolastraße, zeigen wir einige seiner besten kurzen Dokumentarfilme. Dabei sind: „Kurzer Besuch bei Herrmann Glöckner“ - gibt Einblicke in die Arbeitsweise Hermann Glöckners: „Frau am Klavichord“ - zeigt Böttcher beim übermalen von Postkarten; „Rangierer“ und „Ofenbauer“ geben Einblicke in das Arbeitsleben.




Mo 24.7. - Mi 26.7. um 21.00 Uhr Großer Saal


Willkommen bei den Hartmanns    116 min.   

D 2016 Regie: Simon Verhoeven

Der Familie Hartmann stehen turbulente Zeiten bevor, als Mutter Angelika (Senta Berger) nach dem Besuch eines Flüchtlingsheims beschließt, gegen den Willen ihres Mannes Richard (Heiner Lauterbach) mit Diallo (Eric Kabongo) einen der dortigen Bewohner bei sich aufzunehmen. Und bald füllt sich das Haus noch weiter. Denn Tochter Sophie (Palina Rojinski), eine ziellose Dauerstudentin auf der Flucht vor einem Verehrer, und der Burnout-gefährdete Sohn Philipp (Florian David Fitz) samt Enkel Basti (Marinus Hohmann) ziehen wieder zuhause ein. Während der Nachwuchs bald feststellen muss, dass es in der Ehe seiner Eltern kräftig kriselt, durchlebt die Familie durch die ungewohnte Situation in ihrem Haus lauter Wirrungen und Turbulenzen - da geht es den Hartmanns wie dem Rest des Landes.




Mo 24.7. - Mi 26.7. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Born to be Blue    97 min.    O.m.dt.U.

Kanada, UK, 2016 Regie: Robert Budreau

Er galt als „James Dean des Jazz“ und „King of the Cool“: Der weiße Trompeter und Sänger Chet Baker. Inbegriff des Hipsters, der nur für die Musik lebt. Doch der Meister des lyrisch-melancholischen Tons kämpfte sein Leben lang gegen Dämonen. Seine Karriere eine Achterbahnfahrt, geprägt von Gefängnisaufenthalten, Ausweisungen, Comebacks und zahllosen Affären. Der ideale Filmstoff. Einen Ausschnitt dieses bewegenden Lebens vom Tiefpunkt zu erneutem Ruhm bringt der kanadische Regisseur und Drehbuchautor Robert Budreau grandios auf die Leinwand. Meisterhaft verkörpert dabei Ethan Hawke mit zurückhaltendem Charme diesen verletzlichen Cowboy aus Oklahoma, den es in die rauchigen Nachtclubs der Großstädte verschlug.





Woche vom 27.
07. bis 02. 08. 2017



Do 27.7. - So 30.7. um 18.45 Uhr und
Mo 31.7. - Mi 2.8. um 18.30 Uhr Großer Saal


Der wunderbare Garten der Bella Brown    101 min.   

GB/USA 2016 Regie: Simon Aboud   Tipp

Ein Zauber liegt über diesem Film – als würde eine keltische Amelie ihr Feenreich entdecken. Doch Bella Brown hat außer der Frisur und dem träumerischen Blick wenig mit der fabelhaften Kultfigur gemeinsam. Zum Beispiel muss sie innerhalb von vier Wochen ihren verwilderten Garten kultivieren, sonst droht der Rausschmiss. Für ein Mädchen, das panische Angst vor der Natur hat, ist das eine echte Herausforderung. Doch glücklicherweise findet sie Helfer in der Not. Und manchmal werden aus Feinden sogar Freunde…Das ist pures Kinovergnügen: Die märchenhafte Komödie von der Einzelgängerin, die das Leben lieben lernt, ist einfach entzückend! Darsteller: Jessica Brown Findlay, Tom Wilkinson, Andrew Scott




Do 27.7. - So 30.7. um 21.00 Uhr und
Mo 31.7. - Mi 2.8. um 20.45 Uhr Großer Saal


Small Town Killers    90 min.   

Dänemark 2017 Regie: Ole Bornedal

In Sachen schräger Storys sowie schwarzem Humor bestehen skandinavische Komödien gemeinhin jeden Elch-Test souverän. So auch diese fies-fröhliche Farce um zwei Freunde, die spontan beschließen, ihrem eingerosteten Eheleben ein Ende mit Schrecken zu setzen. Statt teurer Scheidung wollen sie die Gattinnen kostengünstig durch einen Auftragskiller aus dem Weg räumen lassen. Doch da hat das Duo die Rechnung ohne die einfallsreichen Ehefrauen gemacht. Die rabenschwarze „Szenen zweier Ehen“-Variante überzeugt durch flottes Erzähltempo, lässige Situationskomik, politisch unkorrekte Pointen mit cleveren Widerhaken sowie exzellente Darsteller. Im Lego-Land Dänemark wird selbst Furz-Humor putzig präsentiert: Mit einem mürrischen Mops, dem auch skrupellose Verbrecher kaum widerstehen können!




Do 27.7. - So 30.7. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Jahrhundertfrauen    118 min.   

USA 2016 Regie: Mike Mills

Ein vergnüglich-verspielter neuer Streich des amerikanischen Independent-Filmers Mike Mills, dem mit „Thumbsucker“ einst ein cleveres Kinodebüt gelang. Annette Bening gibt großartig wie gewohnt die alleinstehende Mama mit Erziehungssorgen. Den fehlenden Vater- Ersatz sollen fortan zwei Freundinnen bieten. Nach anfänglichem Widerstand findet der sensible Teenager die geballte Frauen-Power gar nicht so übel. Neben der gekonnt erzählten Coming-of-Age-Geschichte - das Drehbuch war auch für den Oscar nominiert - wird ein zauberhaftes Zeitgeist-Kaleidoskop der späten 70er Jahre geboten samt pfiffiger Dialoge. Originelles Indie-Kino für Herz und Kopf! - Darsteller: Annette Bening, Greta Gerwig, Elle Fanning, Lucas Jade Zumann, Billy Crudup




Mo 31.7. - Mi 2.8. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Florence Foster Jenkins    110 min.   

GB , Frankreich 2016 Regie: Stephen Frears   Wunschfilm

1944: Eigentlich könnte sich die Millionärin Florence Foster Jenkins (Meryl Streep) zurücklehnen, ihren Reichtum genießen und in Saus und Braus leben, doch sie fühlt sich zu Höherem berufen und strebt deswegen eine Karriere als Opernsängerin an. Zunächst tritt sie nur bei privaten Konzerten an der Seite des talentierten Pianisten Cosmé McMoon und fernab von unabhängigen Kritikern auf. Das Publikum besteht ausschließlich aus ihr wohlgeneigten Menschen – und das aus gutem Grund: Jenkins singt, obgleich sie das nicht so sieht, furchtbar. Und sie hat einen Traum, der ihrem Manager und Ehemann St. Clair Bayfield (Hugh Grant) ob der zu befürchtenden Blamage Kopfzerbrechen bereitet: Florence Foster Jenkins möchte in der berühmten Carnegie Hall beweisen, dass sie die beste Opernsängerin der Welt ist und verschenkt deswegen tausend Eintrittskarten an Kriegsveteranen… Biopic über Florence Foster Jenkins, die als eine der untalentiertesten und schlechtesten Sängerinnen in die Geschichte der Oper einging.