Hinweis - Aktuell gilt die 3G-Regel im Clubkino


Seit Mittwoch, 6. Oktober - gelten in Chemnitz die Regelungen der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung für eine Inzidenz über 35 - d.h. für den Zugang zu Kultur-Veranstaltungen im Innenbereich gilt weiterhin die Pflicht zur Kontakterfassung, die Maskenpflicht abseits vom eigenen Sitzplatz sowie nun auch die "3G-Regel".


Zutritt zum Clubkino Siegmar kann demnach nur erhalten wer keine einschlägigen Krankheitssymtome aufweist und einen gültigen Impf-, Genesenen- oder negativen Test-Nachweis vorlegen kann.


Genauer heißt das: siehe 3G-Regel


Das Team vom Clubkino



Woche vom 30.09.2021 bis 06.10.2021


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Do 30.9. - So 3.10. 18.45 Uhr Großer Saal
Mo 4.10. - Mi 6.10. 20.15 Uhr Großer Saal
Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull
D 2021 Regie: Detlev Buck
117 Minuten
Thomas Manns Roman wurde schon mehrfach verfilmt, besonders die Version aus dem Jahr 1957 mit Horst Buchholz in der Hauptrolle gilt als fast unerreichbarer Klassiker. Detlev Buck ließ sich davon aber nicht abschrecken und machte sich – zusammen mit Erfolgsschriftsteller Daniel Kehlmann als Co-Autor - daran, eine neue Version der Geschichte eines jungen Mannes und Frauenschwarms, der für den gesellschaftlichen Aufstieg fast alles tut, abzuliefern. Darsteller: Jannis Niewöhner, David Kross, Liv Lisa Fries, Joachim Król

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Do 30.9. - So 3.10. 21.15 Uhr Großer Saal
Promising Young Woman
USA, GB 2020 Regie: Emerald Fennell
113 Minuten
Provokativ und makaber geht es zu in Emerald Fennells Regie-Debüt, in dem sich eine ehemalige Medizinstudentin an Männern rächt, die Frauen in Not ausnutzen. In der Hauptrolle brilliert Carey Mulligan („Drive“) als traumatisierte, ein Doppelleben führende Femme Fatale, die dem männlichen Geschlecht den Spiegel vorhält. Die wild-ungezügelte Thriller-Dramödie ist ein erfrischend unalltäglicher filmischer Rachetrip, der mit seiner auffallenden Farbgebung berauscht.

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Do 30.9. - So 3.10. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Gunda
Norwegen, USA 2020 Regie: Viktor Kossakovsky
93 Minuten Der besondere Film
Ferkel im Glück – und ein Bauernhof als friedliche Heimat: Viktor Kossakowsky zeigt in fein komponierten meditativen Schwarzweiß-Bildern das Landleben aus Sicht von Haus- und Hoftieren. Es gibt weder Musik noch Kommentare, und Menschen spielen keine Rolle. Der scheinbare Minimalismus formt sich schnell zu einer verblüffenden und enorm wirkungsvollen Bildsprache, die einerseits visuelle Meisterschaft und andererseits die starke Zuwendung zu den gezeigten Tieren und generell zum Leben offenbart. Ganz ohne offenen Appell und ohne direkte Ansprache wird der Film auf diese Weise zum Bekenntnis für die friedliche Koexistenz zwischen Mensch und Natur. - Ausgezeichnet beim 28. Filmfest Hamburg im Herbst 2020 mit dem Publikumspreis.

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Mo 4.10. - Mi 6.10. 18.00 Uhr Großer Saal
Mein Liebhaber, Der Esel & Ich
F 2020 Regie: Caroline Vignal
95 Minuten Wunschfilm
Kaum bekommt die schwer verliebte Lehrerin vom verheirateten Geliebten einen schnöden Korb, sinnt Madame Antoinette auf Rache. Spontan folgt sie Vladimir bei dessen Wanderurlaub mit der Familie. Im Eifer des Gefechts lässt sich die eifersüchtige Heldin für die Trekking-Tour einen Begleit-Esel aufschwatzen. Nach einem störrischen Start entwickelt sich das eigenwillige Grautier zum Lasttier des Vertrauens. Der Wanderweg wird zunehmend zum Ziel der Erkenntnis für Antoinette. Nicht ohne Grund avancierte die quirlig charmante Komödie in ihrer Heimat Frankreich zum Publikumsliebling.

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Mo 4.10. - Mi 6.10. 19.00 Uhr Kleiner Saal
The Painted Bird
Tschechien/Slowakei/Ungarn 2019 Regie: Václav Marhoul
169 Minuten Der besondere Film
Kino als Durchhaltetest. Ein wenig mutet Václav Marhouls „The Painted Bird“ wie ein Versuch an, den Zuschauer mit einer schier endlosen Aneinanderreihung von kaum vorstellbaren Grausamkeiten auf die Probe zu stellen. Basierend auf dem Roman von Jerzy Kosinski beschreibt Marhoul die Grauen, die ein jüdischer Junge während des Zweiten Weltkriegs durchleidet, stilistisch brillant, aber oft schwer zu ertragen. - Darsteller: Petr Kotlár, Udo Kier, Stellan Skarsgård, Harvey Keitel, Julian Sands, Barry Pepper

Woche vom 07.10.2021 bis 13.10.2021


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Fr 8.10. - So 10.10. 16.15 Uhr Großer Saal
Catweazle
D 2021 Regie: Sven Unterwaldt
96 Minuten Kinderkino ab 0 Jahren
Für sein neuestes Projekt hat Otto Waalkes sich etwas ausgesucht, das er vor gut 50 Jahren wohl selbst gerne gesehen hat: eine Adaption der britischen Serie „Catweazle“. In der verschlägt es einen Magier aus dem Mittelalter in die Moderne, die für ihn wie reinste Magie anmutet. Die Serie war in den 1970er Jahren so etwas wie ein Straßenfeger, heutzutage werden wohl eher wenige damit vertraut sein. Das erlaubt es Otto, sich Catweazle zu eigen zu machen – und das durchaus mit Erfolg.

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Do 7.10. - So 10.10. 18.30 Uhr Großer Saal
The Father
GB 2020 Regie: Florian Zeller
98 Minuten Tipp
Anthony ist ein 80 Jahre alter Mann, der an fortschreitender Demenz leidet. Doch er will keine Hilfe annehmen und weigert sich, sein Schicksal anzuerkennen. Das Drama „The Father“ schildert schmerzhaft ehrlich und beeindruckend wahrhaftig, was Demenz mit den Opfern und Angehörigen macht. Der besondere Coup des Films ist die gewählte Perspektive, die das Geschehen konsequent aus Sicht des Erkrankten zeigt. Ein beeindruckendes, aufschlussreiches filmisches Erlebnis, in dem vor allem der nachdrücklich aufspielende Anthony Hopkins Akzente setzen kann. - Darsteller: Anthony Hopkins, Olivia Colman

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Do 7.10. - So 10.10. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Die Unbeugsamen
D 2020 Regie: Torsten Körner
99 Minuten
Die spannende und bewegende Chronik westdeutscher Politik von 1950 bis zur Wiedervereinigung ist ein Dokumentarfilm, wie er hellsichtiger und aktueller nicht sein könnte. Obwohl die Geschichte der Frauen in der Bonner Republik ein historisches Zeitdokument ist, wirft dieser unbedingt sehenswerte Rückblick in Zeiten von MeToo um Machtmissbrauch und sexuelle Gewalt ein Schlaglicht auf das immer wieder zurückgedrängte Thema Emanzipation und Feminismus. Die stimmigen Interviews und historischen Aufnahmen zeigen, wie sehr sich die Politikerinnen jedweder Coleur die Teilhabe am demokratischen Prozess im Bonner Parlament gegen ignorante Männer erkämpfen mussten. Grosses politisches Kino, denn Bilder und Fakten, die Regisseur Torsten Körner aufbereitete, um der männerzentrierten Geschichtsschreibung etwas entgegenzusetzen, sprechen für sich.

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Do 7.10. - So 10.10. 20.45 Uhr Großer Saal
Mo 11.10. - Mi 13.10. 20.30 Uhr Großer Saal
Dune
USA 2021 Regie: Denis Villeneuve
155 Minuten
Wegen der Pandemie musste man fast ein Jahr länger auf Denis Villeneuves „Dune“ warten. Nun ist die Verfilmung von Frank Herberts Roman hier – zumindest der erste Teil. Denn man entschied sich früh, aus dem umfangreichen Roman einen Zweiteiler zu machen. Im ersten erlebt man nun mit, wie die neuen Herrscher zum Wüstenplaneten kommen und wie der Herrschersohn Paul Atreides beginnt, seinem Schicksal zu folgen. Eingehüllt ist das alles in großer Bildgewalt. Darsteller: Timothee Chalamet, Josh Brolin, Oscar Isaac, Jason Momoa, Zendaya - Do in OmdtU

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Mo 11.10. - Mi 13.10. 18.00 Uhr Großer Saal
Nahschuss
D 2021 Regie: Franziska Stünkel
111 Minuten
Autorin und Regisseurin Franziska Stünkel hat sich mit „Nahschuss“ eines Stücks deutsch-deutscher Geschichte angenommen, das so bekannt nicht ist. Sie hat die Geschichte eines Mannes fiktionalisiert, der unversehens für die Staatssicherheit der DDR tätig wird, aber an diesem System zerbricht, sie basiert aber schon auf realen Hintergründen – dem Leben von Dr. Werner Teske, der 1981 der letzte Mensch in der DDR war, der zur Todesstrafe verurteilt wurde. Sehenswert - nicht nur wegen Lars Eidingers intensiver Darstellung der Hauptfigur! Darsteller: Lars Eidinger, Devid Striesow, Luise Heyer

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11.10. - 15.10. Kleiner Saal
Int. Filmfestival Schlingel
 
Internationales Filmfestival für Kinder und junges Publikum SCHLiNGEL @ Clubkino Siegmar Der Sommer war zu kalt, die Ferien zu kurz, ihr habt Fernweh und wollt mal etwas Abwechslung? Dann schnallt euch im Kinosessel an und geht mit dem Internationalen Filmfestival für Kinder und junges Publikum SCHLiNGEL auf Weltreise. Hier erlebt ihr Filme, die ihr sonst in Deutschland nicht zu sehen bekommt – ganz neu, ganz außergewöhnlich und vor allem sehenswert. Programm siehe ff-schlingel.de

Woche vom 14.10.2021 bis 20.10.2021


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Fr 15.10. - Mi 20.10. 16.00 Uhr Großer Saal
Paw Patrol
USA 2020 Regie: Cal Brunker
86 Minuten Kinderkino ab 0 Jahren
Schon oft hat die Paw Patrol die Abenteuerbucht und die umgebenden Gebiete vor Gefahren beschützt, die Bewohner und Bewohnerinnen gerettet. Da erreicht Ryder und seine sechs Hunde eines Tages ein Hilferuf aus der Abenteuerstadt: Besserwisser wurde dort zum Bürgermeister gewählt und droht die Metropole ins Chaos zu stürzen. Der Fiesling will eine Maschine zur Wetterkontrolle in Betrieb nehmen, was total schiefzugehen droht. Kurzerhand reisen die Helfer auf vier Pfoten in die Abenteuerstadt.

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Do 14.10. - So 17.10. 18.00 Uhr Großer Saal
Mo 18.10. - Mi 20.10. 18.00 Uhr Großer Saal
Schachnovelle
D 2020 Regie: Philipp Stölzl
110 Minuten
Von den vielen berühmten Texten, die Stefan Zweig verfasst hat, ist „Schachnovelle“ wohl der bekannteste, über eine Millionen Mal verkauft und dank seiner Kürze beliebter Stoff im Deutsch-Leistungskurs. Dort könnten bald die Unterschiede in der filmischen Adaption herausgearbeitet werden, die Philipp Stölzl zu einem gediegenen und vor allem schauspielerisch überzeugenden Film formt. -Wien, 1938. Der Anschluss Österreichs an Nazi-Deutschland steht kurz bevor, der Notar Josef Bartok versucht mit seiner Frau Anna, die Gefahr einfach weg zu tanzen, denn solange Wien tanzt, kann die Welt nicht untergehen. Doch das insistieren eines Freundes macht ihm Sorge, in seiner Kanzlei vernichtet er gerade noch Papiere, bevor er verhaftet wird. - Darsteller: Oliver Masucci, Albrecht Schuch, Birgit Minichmayr

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Sa 16.10. - So 17.10. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Mitgefühl
Dänemark, D 2021 Regie: Louise Detlefsen
96 Minuten
Pflegeheime für Alte und Demente mögen sich noch so sehr bemühen: Oft bleiben sie Verwahrstätten für vereinsamte Menschen. Richtig gute Heime suchen die Kinder der Betroffenen wie eine Nadel im Heuhaufen. Der dänische Dokumentarfilm von Louise Detlefsen muss ihnen daher wie ein Märchen vorkommen.

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Do 14.10. - So 17.10. 20.30 Uhr Großer Saal
Kaiserschmarrndrama
D 2019 Regie: Ed Herzog
96 Minuten
Hollywood in Bayern und der stets lässig grantelnde Dorfsheriff Franz Eberhofer avanciert endgültig zum bayrischen James Bond. Was will der Fan der Kultkrimis nach der Vorlage von Bestsellerautorin Rita Falk noch mehr. Auch in der siebten Verfilmung begeistert das brillante österreichisch-bayerische Dreamteam mit unwiderstehlich derbem Charme und schrägem Witz. Sex und Crime in Niederkaltenkirchen halten den launigen Antiheld auf Trab. Eberhofer alias Sebastian Bezzel steht vor pikanten Ermittlungen. Denn zum Kreis der Verdächtigen zählen diesmal seine alten Spezln Simmerl und Flötzinger. Seinem geliebten Saustall droht die Abrissbirne. Ein Leben im Doppelhaus samt verhasstem Bruder Leopold gleicht für ihn einem Alptraum. Darsteller: Sebastian Bezzel, Simon Schwarz, Lisa Maria Potthoff, Enzi Fuchs, Eisi Gulp, Nora Waldstätten

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Mo 18.10. - Mi 20.10. 20.30 Uhr Großer Saal
Generation Beziehungsunfähig
D 2021 Regie: Helena Hufnagel
80 Minuten
Der Film erfindet das Rad nicht, wenn er davon erzählt, wie ein überzeugter Single dann doch an der Liebe interessiert ist, sein weibliches Pendant aber so gar keine Lust darauf hat. Amüsant ist das Ganze aber schon, und mit Frederick Lau und Luise Heyer auch sehr gut besetzt.- Die Art, wie die beiden Hauptfiguren umeinanderkreisen, ist süß. Weil keiner von beiden zugeben will, dass sie mehr als nur Sex wollen. Das nutzt der Film natürlich zum typischen Romcom-Verlauf mit dem Ende der „Beziehung“ und dem Finale, das dann das Happyend zelebriert.

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Mo 18.10. - Mi 20.10. 19.00 Uhr Kleiner Saal
Doch das Böse gibt es nicht
Iran 2020 Regie:Mohammad Rasoulof
152 Minuten Der besondere Film
Vier Geschichten über Menschen, die mit dem iranischen System der Todesstrafe zu tun haben: Heshmat, ein vorbildlicher Ehemann und Vater, fährt jeden Morgen sehr früh zur Arbeit – aber wohin eigentlich genau? Für Pouya ist es unvorstellbar, einen anderen Menschen zu töten. Nun hat er aber den Auftrag dazu bekommen. Gibt es jetzt noch einen Ausweg für ihn? Javad möchte seiner Freundin Nana einen Heiratsantrag machen, aber an diesem Tag passiert Überraschendes. Und der Arzt Bahram darf nicht praktizieren. - Weltpremiere war im Berlinale-Wettbewerb 2020 (wo es anschließend auch die Auszeichnung mit dem Goldenen Bären gab). Der Film ist nicht nur eine Anklage an das iranische System, sondern erstaunlicherweise auch eine berührende Liebeserklärung an sein Heimatland und dessen Bewohner.

Woche vom 21.10.2021 bis 27.10.2021


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Fr 22.10. - Mi 27.10. 16.00 Uhr Großer Saal
Tom und Jerry
USA 2021 Regie: Tim Story
101 Minuten ab 0 Jahren
Seit knapp 80 Jahren gibt es Tom und Jerry nun schon. Man setzte auf klassischen Zeichentrick, wenn Tom und Jerry in einem Hotel für Tohuwabohu sorgen, während eine junge Frau versucht, eine Hochzeit zu organisieren und sich damit einen Job zu sichern. Das Ergebnis ist ein amüsanter Familienfilm.

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Do 21.10. - So 24.10. 18.15 Uhr Großer Saal
Mo 25.10. - Mi 27.10. 18.00 Uhr Großer Saal
Töchter
D 2020 Regie: Nana Neul
122 Minuten
Martha (Alexandra Maria Lara) ist verzweifelt. Ihr schwerkranker Vater Kurt (Josef Bierbichler) will Sterbehilfe beanspruchen und sie soll ihn dafür in die Schweiz begleiten. Daher bittet sie ihre beste Freundin Betty (Birgit Minichmayr) um Hilfe – auch weil sich Martha seit einem traumatisierenden Unfall nicht mehr ans Steuer setzt. Also in Kurts alten klapprigen Golf gestiegen und auf gen Süden. Doch der Road-Trip nimmt unerwartete Wendungen, als Kurt um einen Zwischenstopp am Lago Maggiore bittet, wobei sich herausstellt, dass er über den Grund der Reise gelogen hat.

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Do 21.10. - So 24.10. 21.00 Uhr Großer Saal
Titane
Frankreich 2021 Regie: Julia Ducournau
108 Minuten
Einerseits völlig überraschend, angesichts des Zeitgeists aber auch vollkommen konsequent gewann Julia Ducournaus „Titane“ in diesem Jahr die Goldene Palme in Cannes. Die wichtigste Trophäe des Weltkinos ging damit an einen Film, der von einer Serienkillerin erzählt, die dank einer Titanplatte im Kopf zu einem Zwischenwesen mutiert und Sex mit Autos hat; ein wilder Genremix, der sich für vielfältige Lesarten anbietet. - Alexia arbeitet als Tänzerin auf Autoshows, räkelt sich verführerisch auf den Motorhauben ebenso verführerischer Autos, nimmt danach gerne einen lechzenden Zuschauer zum Sex mit – und tötet ihre Lover mit dem Stich einer langen Haarnadel direkt ins Gehirn.

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Do 21.10. - So 24.10. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Ich bin dein Mensch
D 2021 Regie: Maria Schrader
105 Minuten
Der Film wurde als deutscher Beitrag für den Oscar nominiert. - Die Vorteile von Technik statt menschlichem Kontakt - in der Partnerschaft. Die romantische Komödie konfrontiert die sehr eigenständige Forscherin Alma mit einem humanoiden Roboter als Partner. Ein kluger Film über eine unabhängige Frau von heute.- „Wie ein gelungener Flirt, keine Szene, keine Geste ist ohne Bedeutung, und ständig gibt es etwas zu lachen.“ (SZ) "Es ist ein Gedankenspiel, das mit Witz und Charme von allzu Menschlichem erzählt. Raffiniert hinterfragt dieser Film unsere ganz realen Beziehungsmuster, hält uns Menschen den Spiegel vor. Ein Kunstgriff, der den Spieß einmal umdreht und den Mann zum Objekt macht, ganz auf weibliche Bedürfnisse eingestellt." (heute journal) Darsteller: Maren Eggert, Dan Stevens, Sandra Hüller

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So 24.10. 11.00 Uhr Großer Saal
Endlich Tacheles
D 2020 Regie: Jana Matthes & Andrea Schramm
104 Minuten Matinee
Was hat der Holocaust mit mir zu tun? Liegen die Gräueltaten in den Vernichtungslagern nicht schon viel zu lange zurück? Und kann man die Vergangenheit nicht endlich ruhen lassen? All diese Fragen stellt sich der jüdische Berliner Yaar, der davon träumt Computerspiele zu entwickeln. Mit dem Judentum fühlt er sich nicht verbunden – bis er zu einer Reise aufbricht, die ihm die schmerzliche Geschichte seiner Familie offenbart. Die emotional gewichtige Doku „Endlich Tacheles“ kommt seinen Figuren sehr nah und ist von erzählerischer Ruhe geprägt. Sie zeigt drei Generationen von Menschen, die alle ihren ganz persönlichen Umgang mit den Traumata der Vergangenheit suchen. In Anwesenheit der Regisseurin Andrea Schramm.

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Mo 25.10. - Mi 27.10. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Parfum des Lebens
Frankreich 2019 Regie: Grégory Magne
100 Minuten Wunschfilm
Die aufkeimende Freundschaft und Sympathie zwischen einem gebeutelten Chauffeur und seiner eigenwilligen Kundin in lebensnaher Manier, die trotz ruhigem Erzählfluss und vieler alltäglicher Szenen in ihren Bann zieht. So ist „Parfum des Lebens“ weit subtiler als der blumige deutsche Verleihtitel befürchten lässt. Eine ganz und gar unaufgeregte Dramödie, in die man sich erst ein wenig reingucken muss, bevor sie einen nach und nach schier unwiderstehlichen Charme entwickelt.

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Mo 25.10. - Mi 27.10. 20.30 Uhr Großer Saal
Der Rausch
Dänemark 2020 Regie: Thomas Vinterberg
117 Minuten Tipp
Alkohol - nicht nur in Deutschland die Volksdroge Nummer 1, auch in Dänemark wird Bier, Wein und Schnaps gerne genossen. Welche Folgen das haben kann, sowohl positive, als auch negative, davon erzählt der dänische Regiestar Thomas Vinterberg ("Das Fest") in seinem Film “Der Rausch“, der es wagt, sein Thema nicht moralinsauer zu verhandeln. Im Mittelpunkt steht ein Mann um die 40, dargestellt von Dänemarks Schauspielstar Mads Mikkelsen, der sich die Welt schön trinkt. - Ausgezeichnet mit 4 EUROPÄISCHEN FILMPREISEN 2020: Bester Film, Beste Regie, Bester Schauspieler (Mads Mikkelsen), Bestes Drehbuch

Woche vom 28.10.2021 bis 03.11.2021


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Fr 29.10. - So 31.10. 16.00 Uhr Großer Saal
Ostwind – Der große Orkan
D 2020 Regie: Lea Schmidbauer
95 Minuten Kinderkino ab 0 Jahren
Eigentlich sollte der fünfte und letzte Film der Pferde-Reihe - "das große Finale" - noch vor dem gleichnamigen Roman in die Kinos kommen, die Corona-Krise hat dem jedoch einen Strich in die Rechnung gemacht. Nun konnten Fans doch zuerst lesen, wie es mit ihren Lieblingen weiterging. In „Ostwind – Der große Orkan“ ist Mika erneut eher eine Hauptfigur, während die kleine Ari auf Ostwind aufpassen soll, aber in ihrer Hilfsbereitschaft einen großen Fehler macht.

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Do 28.10. - So 31.10. 18.15 Uhr Großer Saal
Mo 1.11. - Mi 3.11. 20.15 Uhr Großer Saal
Resistance – Widerstand
UK/FR/DE/USA 2020 Regie: Jonathan Jakubowicz
120 Minuten
Marcel Marceau war zu Lebzeiten ein von seinem Publikum hochgeschätzter Pantomime. Er trat dem französischen Widerstand bei, um sich, einzig mit seiner Kunst bewaffnet, dem Schrecken des Krieges entgegenzustellen. - Autor und Regisseur Jonathan Jakubowicz macht ihn in seinem bewegenden Drama „Resistance – Widerstand“ zum Dreh- und Angelpunkt einer aufsehenerregenden Befreiungsaktion und lässt dabei nicht nur Jesse Eisenberg in der Hauptrolle triumphieren, sondern überraschenderweise auch Matthias Schweighöfer. Darsteller: Jesse Eisenberg, Clémence Poésy, Matthias Schweighöfer, Félix Moati, Ed Harris

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Do 28.10. - So 31.10. 21.00 Uhr Großer Saal
Mo 1.11. - Mi 3.11. 18.00 Uhr Großer Saal
Es ist nur eine Phase, Hase
D 2020 Regie: Florian Gallenberger
102 Minuten
In der Bestseller-Verfilmung stecken Christoph Maria Herbst und Christiane Paul als langsam in die Jahre kommende Eheleute mitten in der „Alterspubertät“. Die Haare werden weniger, die Libido ebenso. Hinzu kommen die großen Sinn- und Lebensfragen: War’s das? Was habe ich verpasst? Und bleibt etwas vom Leben, wenn die Kinder groß sind? Die überzeugend gespielte Midlife-Crisis-Komödie sorgt mit ihrer hohen Gag-Dichte und den vielen bizarren Gastauftritten für Kurzweil und gute Unterhaltung. Bisweilen übertreibt der Film es jedoch mit seinem infantilen, makabren Humor. Darsteller: Christoph Maria Herbst, Christiane Paul, Jürgen Vogel, Peter Jordan, Emilia Nöth

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Do 28.10. - So 31.10. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Ottolenghi und die Versuchungen von Versailles
USA 2020 Regie: Laura Gabbert
75 Minuten
Der Starkoch Yotam Ottolenghi ist ein Selfmademan, jemand, der nicht nur Essen und die Zubereitung, sondern auch die Historie dahinter liebt. Ottolenghi, dessen Bücher sich millionenfach verkauft haben und er ist fast so etwas wie ein Guru der kulinarischen Kunst, erhält von der Met den Auftrag, das Dessertbuffet zu kreieren, passend zur Ausstellung über Versailles. Der Film zeichnet den nicht immer leichten Weg nach, Desserts zu erschaffen, die dem Thema der Ausstellung gerecht werden.