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  KINOPLAN für Monat Januar 2020


Woche vom 26.
12. bis 01.01.2020



Fr 27.12. - Mo 30.12. + Mi 1.1. um 16.30 Uhr Großer Saal


Der kleine Rabe Socke 3 - Die Suche nach dem verlorenen Schatz    73 min.     ohne Altersbeschränkung

D 2019 Regie: Verena Fels, Sandor Jesse   Kinderkino

In seinem bereits dritten Leinwandabenteuer begibt sich der freche Rabe Socke gemeinsam mit zwei Freunden auf eine abenteuerliche Schatzsuche, um anschließend der König des Waldes zu werden. Auch in der dritten Runde überzeugt der kindgerechte Animationsfilm mit viel Herz und erlesener Bilderbuchoptik.




Fr 27.12. - So 29.12. um 18.30 Uhr und
Mi 1.1.2020 um 16.00 Uhr Großer Saal


Pavarotti    114 min.    

GB, USA 2019 Regie: Ron Howard

Mit seiner einzigartigen Stimme begeisterte Luciano Pavarotti Millionen. Wie kein Zweiter brachte der legendäre italienische Tenor aus Modena den Menschen die Magie der Oper nahe. Regisseur und Oscar-Gewinner Ron Howard setzt dem charismatischen Künstler ein großartiges, filmisches Denkmal, das nicht nur Opernfans begeistern wird. Ganz im Sinne des Maestros, der nicht umsonst den Spitznamen „Tenor des Volkes“ trug, zeigt sein feinfühliges Porträt, dass er die Grenzen der klassischen Musik und Gesangskunst sprengte. Das beweisen nicht zuletzt die mitreißenden Aufnahmen der „drei Tenöre“ und die emotionalen Konzertausschnitte mit Pop-Künstlern wie Bono. Aber auch den großzügigen Menschen hinter dem gefeierten Weltstar macht die einmalige Doku sichtbar. - Darsteller: Luciano Pavarotti, Bono, Lang Lang, Plácido Domingo, Zubin Mehta, Lorenza Pavarotti, Giuliana Pavarotti, José Carreras, Prinzessin Diana u.v.m.




Fr 27.12. - Sa 29.12. um 21.00 Uhr und
Mo 30.12. + Mi 1.1. 2020 um 18.30 Uhr Großer Saal


Der geheime Roman des Monsieurs Pick    111 min.    

Frankreich 2018 Regie: Rémi Bezançon

Dass es sich auch hier um eine Komödie handelt, wird schnell klar, denn der Beginn ist eine Verkettung von Zufällen, die sehr direkt den Weg ins kreativ komische Chaos weisen:In der „Bibliothek der abgelehnten Bücher“ entdeckt eine ehrgeizige, junge Verlagslektorin ein Manuskript, das sie umgehend veröffentlichen lässt. Es wird zum Bestseller, doch ein misstrauischer Literaturkritiker wittert Betrug. Hat der verstorbene Pizzabäcker Henri Pick den Erfolgsroman tatsächlich selbst geschrieben? Die Komödie lebt vor allem von Fabrice Luchini, der den Kritiker spielt. Insgesamt ist die Komödie mit Krimitouch unterhaltsam bis amüsant und eher liebenswert als boshaft.




Fr 27.12. - Mo 30.12. + Mi 1.1. 2020 um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Alles außer gewöhnlich    114 min.    

F 2019 Regie: Olivier Nakache & Éric Toledano

Vor acht Jahren landete das Regie-Duo mit „Ziemlich beste Freunde“ einen Riesenhit. In Struktur und Intention ähnelt nun auch ihr neuer Film diesem Erfolg, ist dabei aber vor allem als notwendige Anklage an das Gesundheitssystem überzeugend. - Bruno (Vincent Cassel) ist Leiter einer privaten Hilfseinrichtung, in der Menschen mit schwerem Autismus geholfen wird. Auch wenn sie nicht offizieller Teil des französischen Gesundheitssystems ist, ist Brunos Einrichtung letzte Anlaufstelle für Menschen, denen an anderen Orten nicht geholfen werden kann. Nicht nur, weil ihr Autismus so stark ausgeprägt ist, sondern weil das System es finanziell nicht rentabel macht, ihnen zu helfen. Ein schwieriger Fall ist der junge Valentin, der dazu neigt mit dem Kopf gegen die Wand zu rennen und sich und andere zu verletzen. Doch langsam kommt auch Bruno an seine Grenzen.




Mo 30.12. + Mi 1.1. 2020 um 21.00 Uhr Großer Saal


Lara    100 min.    

D 2019 Regie: Jan-Ole Gerster

Sieben Jahre ließ Jan-Ole Gerster sich Zeit, bevor er mit diesem Mutter-Sohn-Drama seinen Zweitling, nach „Oh Boy“ präsentiert. „Boy“-Bube Tom Schilling ist wieder mit dabei, abermals schwer sensibel. Als nervöser Pianist Viktor steht er vor der Premiere seines großen Konzertes. Die besorgte Mama (Glanzrolle für Caroline Harfouch!) kauft vorsorglich die Karten auf. Die Fassade ihrer Fürsorglichkeit bekommt jedoch Risse. Ist sie so eiskalt, wie einstige Kollegen behaupten? So unbarmherzig ehrgeizig, wie der Ex- Ehemann klagt? Je mehr das Puzzle dieser Lara Jenkins sich zusammensetzt, desto geheimnisvoller gerät dieses Psychogramm. Atmosphärisch dicht, visuell verspielt sowie bestens besetzt bis in die Nebenrollen, entsteht ein packend intensives Drama, das ein Klassiker-Thema mit erstaunlicher Leichtigkeit samt gelungener Wendungen.





Woche vom 02.
01. bis 08.01.2020



Fr 3.1. - So 5.1. um 16.00 Uhr Großer Saal


Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer    105 min.     ohne Altersbeschränkung

D 2018 Regie: Dennis Gansel   Kinderkino

Im Zuge der Neu- und Erstverfilmungen deutscher Kinder- und Jugendbuchklassiker kommt nun auch „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ in einer Realverfilmung ins Kino. Dennis Gansels Film ist dabei deutlich dem Geist der Augsburger Puppenkiste treu, deren Version der Geschichte ganze Generationen prägte. Eine gute Entscheidung, die zum Charme dieser Verfilmung beiträgt.- Darsteller: Henning Baum, Solomon Gordon, Annette Frier, Uwe Ochsenknecht, Milan Peschl, Christoph Maria Herbst, Rick Kavanian




Do 2.1. - So 5.1. um 18.30 Uhr und
Mo 6.1. - Mi 8.1. um 20.45 Uhr Großer Saal


Das perfekte Geheimnis    110 min.    

D 2019 Regie: Bora Dagtekin

Komödie um sieben Freunde - drei Frauen und vier Männer – sie treffen sich zum Abendessen. Jeder soll sein Handy auf den Tisch legen. Egal, welche Nachricht reinkommt - jeder darf sie lesen und die Telefonate mit anhören. Das führt allerdings zu einer Menge Chaos. Darsteller: Jessica Schwarz, Karoline Herfurth, Jella Haase, Elyas M'Barek, Florian David Fitz, Frederick Lau und Wotan Wilke Möhring




Do 2.1. - So 5.1. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Miles Davis: Birth of the Cool    115 min.    

USA 2019 Regie: Stanley Nelson

Kaum ein Musiker des 20. Jahrhunderts war auch über sein Genre so einflussreich wie der Jazz-Trompeter Miles Davis. Wie seine Versuche, die Grenzen des Jazz zu überwinden, spätere Generationen beeinflusste, ist einer der vielen Aspekte von Stanley Nelsons, durch das zusammengetragene Material herausragende Dokumentation. Fast hätte Miles Davis die Violine gespielt. Seine Mutter wollte dem 13jährigen dieses klassische Instrument schenken, doch der Vater bestand auf einer neuen Trompete und der Rest ist Geschichte. Diese Episode ist eine von vielen, die das zwar nicht sehr lange – Davis starb 1991 mit nur 65 Jahren – aber enorm abwechslungsreiche, vielfältige, von Erfolgen und Krisen geprägte Leben des Musikers säumte.




Do 2.1. - So 5.1. um 21.00 Uhr Großer Saal


Der Leuchtturm    110 min.     Do in OmdtU

USA 2019 Regie: Robert Eggers

Wie Einsamkeit langsam zu Wahnsinn führt beschreibt Robert Eggers in seinem spektakulären Film „Der Leuchtturm“, in dem Willem Dafoe und Robert Pattinson mit ganzen Körpereinsatz agieren. Gefilmt in fast quadratischem schwarz-weiß Format wirkt die Schauergeschichte wie ein Relikt aus vergangenen Zeiten, mystisch, wild und exzessiv. - Auf eine sturmumtosten, abgelegenen kleinen Insel, vor der Küste Neuenglands, treten in den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts, zwei Leuchtturmwärter ihren Dienst an: Der erfahrene Thomas Wake (Willem Dafoe) und sein Lehrling Ephraim Winslow (Robert Pattinson). Wochen müssen sie gemeinsam auf dem Außenposten verbringen und dafür sorgen, dass der Leuchtturm seinen Zweck erfüllt, sich das gleißende Licht im Turm dreht und die Schiffe warnt. Do in OmdtU




Mo 6.1. - Mi 8.1. um 18.00 Uhr Großer Saal


Die zwei Päpste    126 min.    

USA 2019 Regie: Fernando Meirelles   Tipp

Kardinal Bergoglio (Jonathan Pryce) ist von der Leitung der katholischen Kirche enttäuscht und bittet Papst Benedikt (Anthony Hopkins) um die Erlaubnis, 2012 in den Ruhestand zu treten. Stattdessen beruft der nachdenkliche Papst Benedikt seinen schärfsten Kritiker und zukünftigen Nachfolger nach Rom, um ein Geheimnis preiszugeben, das die Grundfeste der katholischen Kirche erschüttern würde. Hinter den Mauern des Vatikans beginnt ein Kampf zwischen Tradition und Fortschritt, Schuld und Vergebung, da diese beiden sehr unterschiedlichen Männer sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen, um Gemeinsamkeiten zu finden und eine Zukunft für eine Milliarde Anhänger auf der ganzen Welt zu schmieden. Der Argentinier wird Nachfolger des Deutschen Benedikt XVI., hegte aber zunächst Zweifel, ob er das Amt übernehmen soll.




Mo 6.1. - Mi 8.1. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Bernadett    110 min.    

USA 2019 Regie: Richard Linklater

Maria Semples Roman „Wo steckst du, Bernadette?“ entwickelte sich 2012 zum Erfolg. Für den Film benötigte man eine Künstlerin, die nichts mehr erschafft und dadurch zu einer „Bedrohung für die Gesellschaft“ wird, wie es im Film so schön heißt. Richard Linklater musste sich der Herausforderung stellen, einen Film aus einem Roman zu machen, der nur aus Briefen und E-Mails besteht. Die Umsetzung ist ihm sehr schön gelungen. Der Film konzentriert sich auf Bernadette und offeriert Cate Blanchett einmal mehr eine jener schrägen und schrulligen Rollen, in denen sie so gut ist. Entsprechend ist es pure Freude, ihr zuzusehen, wie sie sich mit den Nachbarn anlegt, von der Welt abkapselt und nur in ihrer eigenen Blase lebt. Das ist oftmals witzig, manchmal aber auch mit einem Hauch Tragik versehen, weil Bernadette ein schöpferischer Geist ist, der in all der Tristesse und Banalität des normalen Lebens unterzugehen droht. Darsteller: Cate Blanchett, Billy Crudup, Kristen Wiig, Emma Nelson, Laurence Fishburne





Woche vom 09.
01. bis 15.01.2020



Fr 10.1. - So 12.1. um 16.30 Uhr Großer Saal


Der kleine Rabe Socke 3 - Die Suche nach dem verlorenen Schatz    73 min.     ohne Altersbeschränkung

D 2019 Regie: Verena Fels, Sandor Jesse   Kinderkino

In seinem bereits dritten Leinwandabenteuer begibt sich der freche Rabe Socke gemeinsam mit zwei Freunden auf eine abenteuerliche Schatzsuche, um anschließend der König des Waldes zu werden. Auch in der dritten Runde überzeugt der kindgerechte Animationsfilm mit viel Herz und erlesener Bilderbuchoptik.




Do 9.1. - So 12.1. um 18.30 Uhr und
Mo 13.1. - Mi 15.1. um 18.00 Uhr Großer Saal


The Peanut Butter Falcon    97 min.    

USA 2019 Regie: Tyler Nilson, Michael Schwartz   Tipp

So putzig verwunderlich der Titel, so bezaubernd und bewegend gerät diese amüsante Feelgood-Geschichte um Freundschaft, um Träume und weshalb man nicht zum Arzt sollte, wenn man Visionen hat - sondern bisweilen besser zu einem abgehalfterten Wrestling-Star! Nur mit einer großen Unterhose bekleidet begibt sich der 22-jährige Zak eines Nachts auf die Flucht. Zufällig trifft er auf den lokalen Outlaw Tyler, die zwei gehen gemeinsam ein Stück des Weges. Normal sind beide nicht. Der eine ist Mensch mit Down-Syndrom. Den anderen werfen alte Schuldgefühle aus der Bahn. Außenseiter haben im Kino traditionell das Zeug zu Publikumslieblingen und Oscar-Aspiranten. So auch hier! An solchen Buddys und ihren Abenteuern hätte gewiss auch Mark Twain seine Freude gehabt. Darsteller: Shia LaBeouf, Zack Gottsagen, Dakota Johnson




Do 9.1. - So 12.1. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Nur die Füße tun mir leid    90 min.    

D 2019 Regie: Gabi Röhrl

Am Fuße der Pyrenäen beginnt die Reise von Gabi Röhrl. Wie für viele andere Wanderer auch, beginnt ihr Weg in St. Jean Pied de Port, einem kleinen südfranzösischen Städtchen. Von dort aus geht es nach Spanien. Im Norden des Landes schlängelt sich eine 800 Kilometer lange Strecke Richtung Westen bis nach Santiago de Compostela entlang, der sogenannte „Französische Weg“. Das, worauf viele Pilger hinfiebern, ist der „Jakobsweg“. Seit über 1000 Jahren wandern die Menschen bis zur spanischen Stadt, um dort in der Kathedrale das Grab des Apostel Jakobus zu besuchen. Doch viel wichtiger als das Ziel ist bekanntlich der Weg dorthin. Die Filmemacherin Gabi Röhrl hat ihre Wanderung in diesem unterhaltsamen Dokumentarfilm festgehalten.




Do 9.1. - So 12.1. um 20.45 Uhr Großer Saal


Joker    118 min.     Do in OmdtU

USA 2019 Regie: Todd Phillips

Schon im letzten Jahr rockte Todd Phillips als Produzent den Lido mit seiner Wiederverfilmung von „A Star is born“. Damals ‘außer Konkurrenz’, stellte er sich in diesem Jahr dem Wettbewerb und überflügelte die Konkurrenz wie selten zuvor ein Film es tat. JOKER ist tatsächlich auf allen Ebenen ein Meisterwerk. Die Story als Prequel angelegt, das Art-Design beeinflusst vom New York der siebziger Jahre, ein origineller Soundtrack und bewegende Tanz-Choreographien werden noch getoppt von der sensationellen schauspielerischen Leistung von Joaquin Phoenix, die schon jetzt nach einem Oscar schreit. Mit Joaquin Phoenix, Robert De Niro, Marc Maron, Zazie Beetz, Shea Whigham u.a. Do in OmdtU.




Mo 13.1. - Mi 15.1. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Marianne & Leonard: Words of Love    102 min.    

USA 2019 Regie: Nick Broomfield

Wegen großer Nachfrage nochmals im Programm. - Ein Porträt des legendären Leonard Cohen, aber noch mehr eine Ode an die 60er Jahre. Während die zweite Figur des Titels - Cohens zeitweilige Geliebte und Muse Marianne Ihlen - eher eine Randfigur bleibt. Das mag man bedauern oder sich an den stimmungsvollen Archivaufnahmen erfreuen - und der unsterblichen Musik Cohens. - „Now so long, Marianne“ singt Leonard Cohen in einem seiner schönsten Lieder, das er 1967 schrieb. Damals steckte der 1934 geborene Kanadier mitten in einer Affäre mit der Norwegerin Marianne Ihlen, die auf der griechischen Insel Hydra begann, auf der sich eine kleine Kolonie von Künstlern und Freidenkern zusammengefunden hatte, die unter der gleißenden Sonne und mit Hilfe von Alkohol, Tabak, Speed und LSD, das Leben und vor allem die freie Liebe genossen.




Mo 13.1. - Mi 15.1. um 20.30 Uhr Großer Saal


Winterland    75 min.    

USA 2019 Regie: Todd Jones, Steve Jones, Jon Klaczkiewicz

Abenteuerliche Abfahrten, unglaubliche Natur und Extremsportler, die die eigenen physischen wie psychischen Grenzen ausloten. In „Winterland“ versammeln sich die weltbesten Wintersportler zum Freestyling auf ihren Skiern und Snowboards. Mit ihrer bildgewaltigen Adventure-Doku zollen Todd Jones, Steve Jones und Jon Klaczkiewicz der Ski- und Snowboardkultur ihren Tribut. Für ein interessiertes Publikum und Schneeliebhaber in jedem Fall empfehlenswert.





Woche vom 16.
01. bis 22.01.2020



Fr 17.1. - So 19.1. um 16.00 Uhr Großer Saal


Maleficent 2: Mächte der Finsternis    120 min.     ab 12 Jahren

USA 2019 Regie: Joachim Ronning   Kinderkino

Prinzessin Aurora ist kein kleines Mädchen mehr, sondern eine erwachsene Frau, die bald Prinz Philipp von Ulstead heiraten soll. Zusammen mit der Fee Maleficent (Angelina Jolie) pflegt und schützt sie die magischen Moore und kümmert sich um das Waldkönigreich, um es so zu erhalten, wie es immer war. Als allerdings Königin Ingrith (Michelle Pfeiffer), Auroras zukünftige Schwiegermutter, ins Leben von Maleficent tritt, ist das friedliche Miteinander im Königreich in Gefahr. Denn es besteht zwischen den Menschen und den Feen noch immer Konfliktpotenzial. Maleficent und Aurora steht ein großer Kampf bevor, der alles zerstören könnte, was sie sich aufgebaut haben… Fortsetzung der Dornröschen-Realverfilmung „Maleficent - Die dunkle Fee“.




Do 16.1. - So 19.1. um 18.30 Uhr und
Mo 20.1. - Di 21.1. um 18.00 Uhr Großer Saal


Judy    118 min.    

GB 2019 Regie: Rupert Goold   Tipp

Renée Zellweger darf als Judy Garland alles geben und zeigt mit einer oscarreifen Leistung, was sie kann: Sie schlüpft in die Persönlichkeit des Stars, streift sich Judy Garlands Geschichte über und wird ihr beinahe gespenstisch ähnlich. Rupert Goolds Biopic ist ein gelungenes Melodram, das ohne jeden Kitsch auskommt und dennoch ans Herz geht. Das liegt vor allem an der Musik, wunderbar interpretiert von Renée Zellweger selbst, in der sich das Leben des Stars zu spiegeln scheint. Somewhere over the Rainbow…




Do 16.1. - So 19.1. um 21.00 Uhr Großer Saal


A Rainy Day in New York    92 min.     Do in OmdtU

USA 2019 Regie: Woody Allen

Woody Allen schickt das Kinopublikum ins moderne New York und präsentiert ein einerseits vergnügliches und gelegentlich melancholisch angehauchtes Märchen um junge Menschen und die Liebe … und natürlich über die Stadt seiner Träume. Das New York in Woody Allens Filmen hat nie existiert - alle seine Werke zeigen über die Jahrzehnte viele einzelne Facetten der Stadt, immer wieder neu und faszinierend. Hier kommt eine weitere hinzu, und sie ist so bittersüß wie ein Manhattan-Cocktail. Darsteller: Timothée Chalamet, Elle Fanning, Selena Gomez, Jude Law, Liev Schreiber Do in OmdtU.




Do 16.1. - So 19.1. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Vom Gießen des Zitronenbaums    92 min.    

Palästina / Frankreich 2019 Regie: Elia Suleiman

Auf den Nahost-Konflikt, auf das Leid des palästinensischen Volkes, gibt es viele unterschiedliche Reaktionen. Elia Suleiman wählt in seinen Filmen das distanzierte Staunen, blickt mit verblüffter Verwunderung auf die Absurdität der Lage in Palästina. In seinem neuen, in Cannes ausgezeichnetem Film erweitert er nun seinen Blick - um am Ende doch in seiner Heimat einen Funken Hoffnung zu finden.- In Nazareth lebt der Regisseur Elia allein in einem Haus mit Garten, der langsam von einem Nachbarn übernommen wird. Während in seiner Heimat der Nahost-Konflikt zum Alltag geworden ist, verrückte Menschen auf den Straßen rumlaufen, israelische Soldaten wie selbstverständlich Gefangene durch die Gegend fahren, versucht Elia einen neuen Film auf die Beine zu stellen. Darsteller: Elia Suleiman, Gael Garcia Bernal




Mo 20.1. - Mi 22.1. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

But Beautiful    119 min.    

D 2019 Regie: Erwin Wagenhofer

„Wo bleibt das Positive?“, wurde einst Erich Kästner genervt. Filmemacher Erwin Wagenhofer ging auf die Suche. Nach seinen streitbaren Filmen „We Feed The World“, „Let’s Make Money“ und „Alphabet“ widmet sich der Regisseur Menschen, die sich auf den Weg gemacht haben, um eine zukunftsfähige Welt zu gestalten. Seine poetische Hommage vermittelt Zuversicht und motiviert. Der Zuschauer erlebt Frauen ohne Schulbildung, die Solaranlagen für Dörfer auf der ganzen Welt bauen, Permakultur-Visionäre auf La Palma, die Ödland in neues Grün verwandeln und einen österreichischen Förster, der die gesündesten Häuser der Welt entwickelt hat. Und bei allen aufgezeigten Perspektiven fehlt nicht die inspirierende Macht.




Mo 20.1. - Mi 22.1. um 20.30 Uhr Großer Saal


Marriage Story    137 min.    

USA 2019 Regie: Noah Baumbach

Regisseur Charlie (Adam Driver) und Schauspielerin Nicole (Scarlett Johansson) waren zehn Jahre lang das Traumpaar der New Yorker Theaterszene, haben sich mittlerweile aber kaum mehr etwas zu sagen - es ist Zeit für die Trennung. Nicole möchte zurück zu ihrer Familie nach Los Angeles ziehen und hat dort bereits eine Rolle in einer TV-Pilotfolge angenommen. Insbesondere ihrem kleinen Sohn Henry (Azhy Robertson) zuliebe wollen die beiden die Trennung friedlich über die Bühne bringen. Aber dann kommen doch Anwälte ins Spiel - und aus dem nett zurechtgelegten Konsens wird ein erbitterter Streit über die Frage, wo Henry in Zukunft leben soll.




Mi 22.1. um 18.00 Uhr Großer Saal


Wiedersehen mit Karl-Marx-Stadt - Teil 2   

Vom Fritz-Heckert-Gebiet bis zum Betriebsvergnügen

Neues Programm! Mit Schmalfilmen auf Zeitreise in die 70er Jahre. Live kommentiert - zweimal 45 Minuten mit Pause. - Zurück in die 1970er Jahre als Chemnitz in der DDR lag und Karl-Marx-Stadt hieß. Wie haben wir damals in der DDR in Karl-Marx-Stadt gelebt? Als der Traum von der Neubauwohnung in Erfüllung ging, war die Schmalfilmkamera mit dabei. Wir erleben den Bau des Fritz-Heckert-Gebietes. Danach begleiten wir eine Familie beim Umzug. Wir sind bei der 1.Mai-Demonstration 1977 mit dabei und winken dort den Spielern vom FCK zu und wir hören im Originalton die Gesangsdarbietungen beim Bezirkssängertreffen des Handwerks 1972. Ergänzt werden die Filmaufnahmen durch 120 digital restaurierte Fotografien. Achtung. Dieser Film enthält Nacktheit.





Woche vom 23.
01. bis 29.01.2020



Fr 24.1. - So 26.1. um 16.00 Uhr Großer Saal


Maleficent 2: Mächte der Finsternis    120 min.     ab 12 Jahren

USA 2019 Regie: Joachim Ronning   Kinderkino

Prinzessin Aurora ist kein kleines Mädchen mehr, sondern eine erwachsene Frau, die bald Prinz Philipp von Ulstead heiraten soll. Zusammen mit der Fee Maleficent (Angelina Jolie) pflegt und schützt sie die magischen Moore und kümmert sich um das Waldkönigreich, um es so zu erhalten, wie es immer war. Als allerdings Königin Ingrith (Michelle Pfeiffer), Auroras zukünftige Schwiegermutter, ins Leben von Maleficent tritt, ist das friedliche Miteinander im Königreich in Gefahr. Denn es besteht zwischen den Menschen und den Feen noch immer Konfliktpotenzial. Maleficent und Aurora steht ein großer Kampf bevor, der alles zerstören könnte, was sie sich aufgebaut haben… Fortsetzung der Dornröschen-Realverfilmung „Maleficent - Die dunkle Fee“.




Fr 24.1. - So 26.1. um 18.30 Uhr und
Mo 27.1. – Mi 29.1. um 18.00 Uhr Großer Saal

Do 23.1. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Als Hitler das rosa Kaninchen stahl    119 min.    

D / Schweiz 2019 Regie: Caroline Link

Mit der eindrucksvollen Adaption des autobiografischen Jugendromans und Weltbestsellers von Judith Kerr gelingt Oscar-Preisträgerin Carolin Link erneut großes Erzählkino. Einfühlsam zeichnet Deutschlands erfolgreichste Regisseurin ein realistisches Bild vom Leben jüdischer Flüchtlinge im Exil. Ihr Talent, kraftvolle melodramatische und poetische Sequenzen zu entwickeln, ohne dabei in Sentimentalität oder gar Kitsch abzugleiten, ist einmalig. Unterstützt von einer brillanten Schauspielerriege, angefangen von der Newcomerin Riva Krymalowski über Oliver Masucci bis hin zu Ursula Werner, entsteht eine dichte, warmherzige Inszenierung. Zudem prägt sich die atmosphärisch sehr überzeugende Bilderwelt ihrer exzellenten Kamerafrau Bella Halben ein.




Fr 24.1. - So 26.1. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Nur fliegen ist schöner    105 min.     Kultfilm

Frankreich 2015 Regie: Bruno Podalydès   Wunschfilm

Wer träumt nicht davon, aus dem Alltag auszubrechen, sich aufzumachen in die Natur, in die Freiheit? Weg zu fliegen, weg zu fahren. Oder: weg zu paddeln - so wie der etwas steife 50jährige Michel in dieser liebevollen französischen Komödie. Im Kopf macht er sich öfter auf zu kleinen Fluchten, aber so wirklich traut er sich nicht. Bis er sich eines Tages, halb geschubst von seiner Frau, mit einem Kayak auf einen neuen Fluss des Lebens begibt. Wirklich weit kommt er nicht - und doch viel weiter, als er sich je erträumt hat. Autor, Regisseur und Hauptdarsteller Bruno Podalydès erzählt eine charmante Geschichte vom Ausbruch aus den Zwängen, ganz unaufgeregt und doch sehr witzig, ganz schräg und doch wahrhaftig und liebenswert. Viel charmanter können Fluchten aus dem Alltag nicht sein. / Darsteller: Bruno Podalydès, Agnès Jaoui, Vimala Pons, Sandrine Kiberlain




Fr 24.1. - So 26.1. um 21.00 Uhr Großer Saal


Doctor Sleeps Erwachen    151 min.    

USA 2019 Regie: Mike Flanagan

Der inzwischen erwachsene Danny Torrance (Ewan McGregor), der Sohn des verrückten Jack (Jack Nicholson) aus Teil eins ( „Shining“) , hat wie sein Vater eine Mordswut in sich und ist alkoholabhängig. Außerdem hat er die Fähigkeit Shining (auch bekannt als zweites Gesicht). Dadurch kann er die Gedanken anderer Menschen lesen und Visionen von zukünftigen und vergangenen Ereignissen empfangen. Danny arbeitet in einem Hospiz. Dort nutzt er seine besondere Kraft, um Sterbende kurz vor ihrem Tod zu trösten. Hier lernt er das Mädchen Abra Stone kennen, deren Shining viel stärker ist als seins. Zusammen gehen sie gegen die Sekte „Der Wahre Knoten“ vor. Denn diese sind ehemalige Shining-Nutzer und ernähren sich wie Vampire von der Lebenskraft (Steam) toter Kinder, die Shining besitzen.




Mo 27.1. - Mi 29.1. um 20.45 Uhr Großer Saal


Gundermann Revier    98 min.    

D 2019 Regie: Grit Lemke

Ein dokumentarisches Porträt des Liedermachers, Poeten und Baggerfahrers Gerhard Gundermann (1955-1998) – und zugleich eine Reminiszenz an die Industriestadt Hoyerswerda im Lausitzer Braunkohlenrevier. Mit Hilfe zahlreicher Archivaufnahmen gelingt ein eindrucksvoller biografischer Abriss des bekennenden Sozialisten, dessen Idealismus immer wieder mit der Parteibürokratie in der DDR kollidierte. Auch seine Stasi-Verstrickungen werden nicht ausgespart, sondern nach politischen und individuellen Motiven befragt. Die mit Gundermann befreundete Regisseurin setzt sich im poetisch-persönlichen Kommentar zu ihm und ihrer gemeinsamen Heimat in Beziehung. Starke atmosphärische Bilder wirken wie Metaphern für das Ende des Industriezeitalters.




Mo 27.1. - Mi 29.1. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

Gundermann    128 min.     Deutscher Filmpreis 2019

D 2018 Regie: Andreas Dresen

Bei Andreas Dresen ist man immer „mittendrin statt nur dabei“. Im Falle von „Gundermann“ erleben wir hautnah und ungekünstelt, was es bedeutet, seine Vergangenheit zu verdrängen und was passiert, wenn sie uns über Umwege doch heimsucht. Im Mittelpunkt der Erzählung: Alexander Scheer als Liedermacher und Ex-Stasi-Spitzel Gerhard Gundermann. - Gerhard „Gundi“ Gundermann ahnt noch nicht, dass er später einmal einer der prägendsten Künstler der Nachwendezeit sein wird. Als er in den Achtzigerjahren mit seinen Musikern durch die Clubs tourt, ist das Geldverdienen mit seiner Musik noch nicht einmal sein Hauptanliegen. Stattdessen möchte er seine einfühlsamen, oft auf echten Erlebnissen beruhenden Texte mit der Welt teilen. - Darsteller: Alexander Scheer, Anna Unterberger, Axel Prahl, Milan Peschel, Bjarne Mädel





Woche vom 30.
01. bis 05.02.2020



Fr 31.1. - 2.2. um 16.00 Uhr Großer Saal


Mein Lotta-Leben - Alles Bingo mit Flamingo    90 min.     ohne Altersbeschränkung

D 2019 Regie: Neele Leana Vollmar

Basierend auf der gleichnamigen Kinderbuchreihe von Alice Pantermüller und Daniela Kohl erscheint mit „Mein Lotta-Leben – Alles Bingo mit Flamingo“ nun der erste Film rund um die elfjährige Titelheldin Lotta, die ein aufregendes Abenteuer nach dem anderen erlebt. Mit viel Witz und Charme und der notwendigen Portion an Ernsthaftigkeit inszenierte „Rico, Oscar…“-Regisseurin Neele Leana Vollmar und schuf jetzt schon einen der besten deutschen Kinderfilme des Jahres. Schauspieler: Laura Tonke, Oliver Mommsen, Carolin Kebekus, Milan Peschel




Do 30.1. - So 2.2. um 18.15 Uhr Großer Saal


Lindenberg - Mach dein Ding    135 min.    

D 2019 Regie: Hermine Huntgeburth

Auch lange vor seinem großen Bühnendurchbruch 1973 in Hamburg, seinen 4,4 Millionen verkauften Tonträgern und erfolgreichen Songs wie „Mädchen aus Ost-Berlin“, „Andrea Doria“, erlebte der Rockmusiker Udo Lindenberg aus der westfälischen Provinz, der Mann mit den langen Haaren und dem Hut, schon so manches Abenteuer. Lindenberg, eigentlich chancenlos und so manchen Rückschlag gewohnt, trommelte als Jazz-Schlagzeuger in Bands, hatte einen höchtsgefährlichen Auftritt in einer US-amerikanischen Militärbasis mitten in der libyschen Wüste und glaubte immer daran, es bis nach ganz oben zu schaffen. Mit seinen Markenzeichen und seiner unvergleichlichen Art zog er ganz einfach sein Ding durch. - Darsteller: Jan Bülow, Detlef Buck, Max von der Groeben




Do 30.1. - So 2.2. um 19.30 Uhr Kleiner Saal

The Good Liar    109 min.    

USA 2019 Regie: Bill Condon

Die dritte Zusammenarbeit von Bill Condon und Ian McKellen, mit Helen Mirren in der weiblichen Hauptrolle und basierend auf dem erfolgreichen Roman von Nicholas Searle. Eine Geschichte um einen Gauner, der eine reiche Witwe ausnehmen will. Ein Film mit zwei grandiosen Hauptdarstellern. - Roy Courtnay (Ian McKellen) ist ein professioneller Betrüger. Da ist auch schon das nächste Opfer in Sicht: die Witwe Betty McLeish (Helen Mirren). Beide lernen sich online kennen, dann folgt ein erstes Date und es dauert nicht lange, bis Roy bei Helen eingezogen ist – sehr zum Missfallen ihres Enkels Steven, der Roy misstraut. Während Roy sich gebrechlich gibt, ist er eigentlich noch recht vital und treibt seine übrigen Geschäfte voran. Der große Coup soll aber Betty werden. So groß, dass Roy sich danach zur Ruhe setzen kann, aber kann er wirklich sicher sein, dass sie ihm nicht längst auf die Schliche gekommen ist?




Do 30.1. - So 2.2. um 21.00 Uhr Großer Saal


Die Wütenden - Les Misérables    102 min.    

Fr 2019 Regie: Ladj Ly

Keine Neuverfilmung von Victor Hugos berühmten Roman ist Lady Lys Debütfilm „Les Misérables“, sondern eine wuchtige, wütende Parabel über das Verhältnis der Klassen im Paris der Gegenwart. Angesiedelt in einem vor allem von Migranten besiedelten Banlieue zeigt Ly die Strukturen der Gewalt auf und ist immer dann besonders überzeugend, wenn er fast dokumentarisch beobachtet und nicht überhöht.- Im Osten von Paris liegt das Banlieue Les Bosquets, in dem vor allem Migranten aus dem Maghreb und arabischen Ländern leben. Beherrscht wird das Viertel von einem Mann, der sich „Der Bürgermeister“ nennt, der den Händlern auf dem Marktplatz Schutzgebühren abpresst und den Kontakt zur Polizei herstellt.