Woche vom 8. Januar 2026 bis 14. Januar 2026

Fr 9.1. - So 11.1. 15.45 Uhr Großer Saal
Pumuckl und das große Missverständnis
D 2025 Regie: Marcus H. Rosenmüller
98 Minuten Kinderkino ohne Altersbeschränkung
Eine unerwartete Reise aufs Land, ein Geburtstag bei Nachbar Lothar Hermann Burke und eine neugierige Schildkröte – der Sommer bei Pumuckl (Stimme: Maximilian Schafroth; mittels KI verwandelt in die Stimme von Pumuckls Original-Sprecher Hans Clarin) und Florian Eder steckt voller Abenteuer! Doch die vielen Ereignisse bringen auch ihre Freundschaft langsam aber sicher an ihre Grenzen.

Do 8.1. - So 11.1. 18.00 Uhr Großer Saal
Mo 12.1. - Mi 14.1. 20.30 Uhr Großer Saal
Bon Voyage - Bis hierher und noch weiter
Frankreich 2025 Regie: Enya Baroux
97 Minuten
Eine 80-jährige Frau, unheilbar an Krebs erkrankt, will Sterbehilfe in der Schweiz in Anspruch nehmen. Ihrer Familie erzählt sie jedoch etwas von einer Erbschaft und bringt damit Sohn und Enkelin dazu, sie zu begleiten. In einem alten Wohnmobil, gelenkt von einem jungen Pfleger, brechen sie zu einem speziellen Road-Trip auf. - Über ein so ernstes Thema wie den krankheitsbedingten Freitod eine wirklich vergnügliche Komödie zu inszenieren, erfordert viel Mut und Einfühlungsvermögen. Das gelingt Regisseurin Enya Baroux mit leichter Hand – dank einer wunderbaren Hauptdarstellerin und einem originellen Drehbuch.

Do 8.1. - Fr 9.1. + So 11.1. 20.15 Uhr Großer Saal
Mo 12.1. - Mi 14.1. 18.00 Uhr Großer Saal
Sorry, Baby
USA 2025 Regie: Eva Victor
104 Minuten Tipp
Die in Sundance uraufgeführte Tragikomödie erzählt auf vielschichtige, ebenso humorvolle wie eindringliche Weise von einer Missbrauchserfahrung. Kann man einen sexuellen Übergriff und dessen Nachwirkungen wirklich mit den Mitteln der Komik fassen? Man kann, und wie! „Sorry, Baby“ zeigt restlos überzeugend, dass ein sensibles Thema durch lustige Momente keineswegs eine Trivialisierung erfahren muss. Mit traumwandlerischer Sicherheit gelingt es Eva Victor, auch verantwortlich für das prämierte Skript, die richtige Balance zu finden. In einer gerechten Welt sollte ein Film wie dieser auch bei den großen Industrie-Preisen – sprich: den Oscars – mit Anerkennung überschüttet werden.

Sa 10.1. 20.30 Uhr Großer Saal
Lonig & Havendel
D 2025 Regie: Claudia Tuyét Scheffel
116 Minuten
Das Spielfilmdebüt der in Chemnitz geborenen und in Annaberg-Buchholz aufgewachsenen Regisseurin Claudia Tuyét Scheffel. Die Produktion der HFBK Hamburg wurde durch die Chemnitzer Filmwerkstatt unterstützt und erfolgte im Erzgebirge. - Um Schnee zu sehen und Deutsch zu lernen, zieht die junge Vietnamesin Trúc Lâm in einen kleinen Ort mitten im Erzgebirge. Bei einem Ausflug in ein Bergwerk verirrt sie sich auf die andere Seite des Berges. Diese Welt gleicht der alten – jedoch sind die Personen ausgetauscht. In der Kleinstadt auf der anderen Seite lernt sie Duc kennen, den Sohn einer vietnamesischen Familie, die einen Asia-Imbiss betreiben. Um zurück in ihre Welt zu finden, nimmt sie die Hilfe eines Geistes an. - In Anwesenheit der Regisseurin.

Do 8.1. - 11.1. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Zwei Staatsanwälte
Frankreich/Niederlande/D 2025 Regie: Sergei Loznitsa
110 Minuten
In einem sowjetischen Gefängnis in Brjansk werden 1937 tausende Gesuche von Häftlingen verbrannt, die unschuldig ins Gefängnis geworfen wurden und Gerechtigkeit verlangen. Entgegen aller Erwartung landet ein Schreiben aber jedoch beim jungen, neu berufenen Staatsanwalt Alexander Kornew. Der nimmt den Brief ernst und setzt alles daran, den Gefangenen zu treffen. Sein Streben nach Gerechtigkeit führt ihn nach Moskau, zum Generalstaatsanwalt Andrei Wyschinski. Eine kafkaeske Parabel über das Zeitalter der stalinistischen Säuberungen, mit großer visueller Kraft und außergewöhnlichen Schauspielern inszeniert.

Mo 12.1. - Mi 14.1. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Ein Tag ohne Frauen
Island / USA 2025 Regie: Pamela Hogan
71 Minuten Wunschfilm
Am 24. Oktober 1975 legten 90 Prozent der isländischen Frauen ihre Arbeit nieder, verließen ihre Häuser und weigerten sich, zu arbeiten, zu kochen oder sich um die Kinder zu kümmern. Damit brachten sie das ganze Land zum Stillstand und sorgten dafür, dass Island als „bester Ort der Welt, um eine Frau zu sein“ bekannt wurde. Pamela Hogan erzählt in diesem Dokumentarfilm über diesen historischen Tag zum ersten Mal aus der Perspektive der beteiligten Frauen, begleitet von spielerischen Animationen und einer humorvollen Note.
Woche vom 15. Januar 2026 bis 21. Januar 2026

Fr 16.1. - So 18.1. 15.15 Uhr Großer Saal
Bibi Blocksberg – Das große Hexentreffen
D 2025 Regie: Gregor Schnitzler
89 Minuten Kinderkino ohne Altersbeschränkung
Die Junghexe Bibi freut sich riesig: Der Hexenkongress findet dieses Mal auf dem Blocksberg statt – direkt vor ihrer Haustür. Doch kaum treffen die ersten Hexen ein, geraten die Ereignisse außer Kontrolle. Inmitten des Durcheinanders stehen die drei Junghexen vor einer großen Herausforderung. Mit Einfallsreichtum, Zusammenhalt und einer Portion Mut setzen sie alles daran, das drohende Chaos zu bändigen und den Hexenkongress zu retten.

Do 15.1. - So 18.1. 17.30 Uhr Großer Saal
Mo 19.1. - Mi 21.1. 20.00 Uhr Großer Saal
Der Medicus 2
D 2025 Regie: Philipp Stölzl
143 Minuten
Im 11. Jahrhundert flieht ein Medicus aus Persien in sein Heimatland England und landet in London. Als er dort seine medizinischen Fähigkeiten einsetzen will, stößt er bei den Eliten auf großen Widerstand. Erst als der englische König ihn bittet, dessen vom Wahnsinn heimgesuchte Tochter zu behandeln, beginnt er, sich mit Seelenheilung und der menschlichen Psyche auseinanderzusetzen. Doch nur weil das der Wille des Königs ist, heißt das noch lange nicht, dass Rob freie Bahn hat. Im Königshaus werden mal wieder Intrigen gesponnen. - Fortsetzung zu „Der Medicus“, basierend auf dem Roman von Noah Gordon.

Do 15.1. - So 18.1. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Dann passiert das Leben
D 2015 Regie: Neele Leana Vollmar
123 Minuten Tipp
Hans (Ulrich Tukur) ist Schuldirektor kurz vor seinem Ruhestand. Doch während seine Pensionierung immer näher rückt, empfinden er und seine Frau Rita (Anke Engelke) statt Freude einfach nur die pure Angst. Nach 35 Jahren Ehe stehen sie vor der Herausforderung, sich mit ihrer einst leidenschaftlichen, aber mittlerweile eingefahrenen Beziehung auseinanderzusetzen. Der gemeinsame Sohn hat das Nest schon lange verlassen, Hans und Rita sind nun also wirklich die ganze Zeit alleine miteinander. Besonders Rita kommt mit dieser Umstellung nicht so gut klar. Dann passiert auch noch ein tragischer Unfall, der sowieso alles verändert und den Blick in die Zukunft trübt...

Do 15.1. - So 18.1. 20.30 Uhr Großer Saal
Sentimental Value
Frankreich, Norwegen, D 2025 Regie: Joachim Trier
Nach dem Tod ihrer Mutter stehen die Schwestern Nora und Agnes vor der Herausforderung, sich mit ihrem entfremdeten Vater Gustav (Stellan Skarsgård) auseinanderzusetzen – einem einst gefeierten, inzwischen weitgehend in Vergessenheit geratenen Regisseur. Auf einer Retrospektive seiner Filme in Frankreich sieht Gustav eine letzte Gelegenheit, sich seinen Töchtern wieder anzunähern und das zerrüttete Familienverhältnis zu heilen. - Vor allem die beiden Stars Renate Reinsve und Stellan Skarsgård überzeugen als Tochter-Vater-Gespann, dem es gelingt, seine langjährige Entfremdung auch mit Hilfe der Kunst zu überwinden.
Cannes 2025 – Großer Preis der Jury

Mo 19.1. - Mi 21.1. 17.00 Uhr Großer Saal
In die Sonne schauen
D 2024 Regie: Mascha Schilinski
159 Minuten
Ein abgeschiedener Vierseitenhof im Norden von Sachsen-Anhalt. Hier wuchsen vier Frauen aus unterschiedlichen Epochen auf, deren Leben auf unheimliche Weise miteinander verwoben sind: Alma (1910er-Jahre), Erika (1940er-Jahre), Angelika (1980er-Jahre) und Nelly (2020er-Jahre). Jede von ihnen erlebt ihre Kindheit oder Jugend auf diesem Hof. Während sie durch ihre jeweilige Gegenwart streifen, offenbaren sich ihnen Spuren der Vergangenheit – unausgesprochene Ängste, verdrängte Traumata, verschüttete Geheimnisse. Als sich ein tragisches Ereignis auf dem Hof wiederholt, geraten die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart ins Wanken. Eine meisterhafte und mitreißende Meditation über den (weiblichen) Schmerz, der sich im Laufe von 100 Jahren in einem Vierseitenhof in der Altmark ansammelt. Ein so grandios wie radikal inszenierter Film, der gleichermaßen verstört wie fasziniert.

Mo 19.1. - Mi 21.1. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Ostpreußen – Entschwundene Welt
D 2025 Regie: Hermann Pölking
100 Minuten Der besondere Film
Warum kommt in diesen Zeiten ein Film über Ostpreußen in die Kinos? Die Dokumentation bietet kein Futter für Revanchisten. Und ihr Urheber ist ideologisch unverdächtig. Sein Film hat nichts romantisch Verklärendes an sich. Also eher kein schönes, als „kein schöner Land“. Die ersten Bilder des ansonsten chronologisch erzählten Films stammen aus dem letzten Kapitel der Geschichte: dem Ostpreußen im Jahr 1944 mit der Flucht vor der anrückenden Roten Armee. Danach zeigt er dann Aufnahmen von der Landung eines Luftschiffs in Königsberg. Und am Ende stehen schöne und friedliche Bilder von einem herrlichen Sommertag im Jahr 1944. Bald danach gab es Ostpreußen nicht mehr.
Woche vom 22. Januar 2026 bis 28. Januar 2026

Fr 23.1. - So 25.1. 15.30 Uhr Großer Saal
Zoomania II
USA 2025 Regie: Byron Howard
108 Minuten Kinderkino ab 6 Jahren
Ex-Gauner-Fuchs Nick Wilde und Polizeianfänger-Häsin Judy Hopps haben gemeinsam den bis dato größten Fall in der Geschichte von Zoomania gelöst und wollen ihre ungewöhnliche Zusammenarbeit nun als frischgebackene Partner fortsetzen. Die Giftschlange Gary De’Snake taucht in der tierischen Metropole auf und sorgt für Chaos und Panik, schließlich wurde ein solches gefährliches Reptil seit vielen Jahren nicht mehr in der Stadt gesichtet.

Do 22.1. - So 25.1. 18.00 Uhr Großer Saal
Mo 26.1. - Mi 28.1. 17.30 Uhr Großer Saal
Die progressiven Nostalgiker
Frankreich 2025 Regie: Vinciane Millereau
103 Minuten
Hier ist die Freiheit immer nur einen Flügelschlag von der guten alten Zeit entfernt. Mit rotzfrechem Humor, präzisem Sarkasmus und herrlicher Situationskomik nimmt der Film die Heilsversprechen unserer Gegenwart aufs Korn und erzählt von der wunderbaren Relativität der Geschichte.- Ein Familien-Idyll im Frankreich der 1950er Jahre: Michel, mittelmäßig, ist Bankangestellter und Ernährer, seine bessere Hälfte Hélène, mit Dauerwelle, aber aufsässig, kümmert sich um Haushalt und Kinder. Das patriarchale Paradies scheint perfekt, bis ein Kurzschluss der gerade eingezogenen Waschmaschine die beiden ins Jahr 2025 katapultiert. Plötzlich sind die Rollen neu verteilt. Während sich Hélène aller Ahnungslosigkeit zum Trotz erstaunlich gut als karriere-intensive Powerfrau schlägt, muss sich Michel als Hausmann im Smart-Home abmühen. - Frisch freche Komödie aus Frankreich.

Do 22.1. - So 25.1. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Im Schatten des Orangenbaums
D, Palästina, USA 2025 Regie: Cherien Dabis
144 Minuten
Als sich der palästinensische Teenager Noor bei einer Demonstration im Westjordanland israelischen Soldaten gegenüberstellt, eskaliert die Lage und Noor wird schwer verletzt. Für Noors Mutter, Hanan scheint das nur ein folgerichtiges Kapitel in der entbehrungsreichen Geschichte ihrer Familie zu sein. Sie beginnt zu erzählen – vom Krieg, von ihrem Bruder Salim und von ihrem Großvater Sharif, der sich 1948 mit aller Kraft weigerte, das alte Jaffa und damit sein Haus und seinen Orangenhain zu verlassen, letztlich aber doch vertrieben wurde. - Trotz einer klar pro-palästinensischen Haltung ist Dabis‘ epische Familiensaga ein filmisches Friedensangebot.

Do 22.1. - So 25.1. 20.00 Uhr Großer Saal
Stromberg – Wieder alles wie immer
D 2025 Regie: Arne Feldhusen
95 Minuten
Zwanzig Jahre sind vergangen, seit Bernd Stromberg (Christoph Maria Herbst) und sein Team von der Schadensregulierung der CAPITOL-Versicherung die deutsche Büro-Kultur auf den Kopf gestellt haben. Damals dominierten flapsige Sprüche, fragwürdige Umgangsformen und Kantinenessen ohne vegane Optionen. Nun steht ein Wiedersehen an, das klären soll, ob Stromberg und seine einstige Truppe sich ebenso verändert haben wie die moderne Arbeitswelt. Berthold „Ernie“ Heisterkamp (Bjarne Mädel), Tanja und Ulf Steinke (Diana Staehly und Oliver Wnuk) und Stromberg selbst treffen sich erneut – im Rahmen einer pompös inszenierten Reunion vor laufenden Kameras.

Mo 26.1. - Mi 28.1. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Leonora im Morgenlicht
D / GB 2025 Regie: Thor Klein
103 Minuten Wunschfilm
In den 1930er Jahren bricht Leonora Carrington mit den gesellschaftlichen Normen ihrer Zeit und tritt der surrealistischen Bewegung bei. In Paris trifft sie auf Künstlergrößen wie Salvador Dalí und André Breton, doch es ist ihre stürmische Liebesaffäre mit dem Maler Max Ernst, die sie auf eine Reise zu sich selbst führt. Zwischen Kunst, Leidenschaft und inneren Dämonen muss sich Leonora in einer Welt voller Umbrüche behaupten. Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs flieht sie nach Mexiko, wo sie ihre Freiheit und ihre eigene Stimme als Künstlerin findet.

Mo 26.1. - Mi 28.1. 20.00 Uhr Großer Saal
Silent Friend
D, Ungarn, Frankreich 2025 Regie: Ildiko Enyedi
147 Minuten Der besondere Film
In einem botanischen Garten einer alten Universitätsstadt in Deutschland steht ein mächtiger Ginkgobaum. Seit über hundert Jahren ist er stummer Zeuge dreier Lebensgeschichten, die sich über Generationen hinweg entfalten. 2020 beginnt ein Neurowissenschaftler (Tony Leung Chiu-wai) aus Hongkong ein unerwartetes Experiment mit dem Baum, während er den Ursprung des Bewusstseins bei Säuglingen erforscht. 1972 wird ein junger Student (Enzo Brumm) durch die stille Begegnung mit einer Geranie tief geprägt. 1908 entdeckt die erste Studentin (Luna Wedler) der Universität mithilfe der Fotografie verborgene Strukturen im Pflanzenreich – Muster, die auf eine tiefere Ordnung hinweisen. Drei tastende Annäherungen, jede fest verwurzelt im eigenen zeitlichen Kontext. Was sie verbindet, ist eine stille Kraft: das beharrliche, geheimnisvolle Wirken der Natur.
Woche vom 29. Januar 2026 bis 4. Februar 2026

Fr 30.1. - So 1.2. 15.30 Uhr Großer Saal
SpongeBob Schwammkopf: Piraten Ahoi
USA 2025 Regie: Derek Drymon
88 Minuten Kinderkino ohne Altersbeschränkung
Weil SpongeBob Mr. Krabs beweisen will, dass er wirklich ein ganz mutiger Schwamm ist, steigt er hinab in die tiefsten Tiefen des weiten Ozeans, um sich dort dem Geist des Fliegenden Holländers, einem legendären Piraten, zu stellen.

Do 30.1. - So 1.2. 17.30 Uhr Großer Saal
Song Sung Blue
USA 2025 Regie: Craig Brewer
133 Minuten
Wahre Geschichte um ein glückloses Musiker-Ehepaar, das eine Neil-Diamond-Tribute-Band gründet und zu lokalen Ikonen werden. Ein Wohlfühlfilm mit Mitheul-Garantie, Hugh Jackman und Kate Hudson brillieren als musikalisches Leinwand-Duo, das man so sehr ins Herz schließt, dass man (fast) genauso gerne auch mit ihnen mitleidet. - In der auf einer wahren Story basierenden Tragikomödie verkörpert der „X-Men“-Star einen Neil-Diamond-Imitator, der es immerhin zu lokaler Prominenz bringt. Jackman schafft es dabei, sehr nah an die Stimmfarbe und Phrasierung des „Sweet Caroline“- Sängers heranzukommen. Auch in Bezug auf sein Äußeres –von der Frisur bis zu den Koteletten! – nähert er sich dem Vorbild erstaunlich an.

Do 30.1. - So 1.2. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Die Farben der Zeit
Frankreich 2025 Regie: Cédric Klapisch
126 Minuten Wunschfilm Do in OmdtU
Durch die unerwartete Erbschaft eines verlassenen Hauses in der Normandie entdecken vier Cousins eine geheimnisvolle Familiengeschichte. Im Jahr 1895 verlässt eine 21-jährige Vorfahrin die Heimatstadt, um nach Paris zu reisen und ihre Mutter zu suchen. Sie entdeckt eine Stadt an der Schwelle zur Moderne, mit dem Aufkommen der Fotografie und der Geburt der impressionistischen Malerei. Schließlich verflechten sich die beiden Zeitlinien von 1895 und 2024 und prallen aufeinander. Und dafür gibt es augenzwinkernde Wiedersehen mit so ziemlich allem, was in Zeiten der französischen Avantgarde einen Namen hatte – egal ob in der Malerei, der Literatur oder auf der Bühne.
Do in OmdtU.