März 2026

Woche vom 19. März 2026 bis 25. März 2026


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Fr 20.3. - So 22.3. 15.30 Uhr Großer Saal
Checker Tobi 3 – Die heimliche Herrscherin der Erde
D 2026 Regie: Antonia Simm
93 Minuten Kinderkino ohne Altersbeschränkung
In seinem dritten Kinoabenteuer begibt sich Checker Tobi erneut auf eine abenteuerliche Wissensreise rund um den Globus. Der Film richtet sich in erster Linie wieder an Kinder und Familien, spricht aber auch Erwachsene an, die Unterhaltung mit Neugier, Humor und Bildungsanspruch verbinden möchten. Mit viel Herz und Tempo gelingt es dem liebevoll gemachten Dokumentarspielfilm, komplexe Zusammenhänge kindgerecht zu erklären und zugleich die Freude am Entdecken zu feiern.

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Do 19.3. 17.00 Uhr Großer Saal
Psychoanalyse trifft Film: „Riefenstahl“
D 2024 Regie: Andres Veiel
120 Minuten
Eine Veranstaltung des SWK – Chemnitz. Der Film ist eine Dokumentation über Leni Riefenstahl. Einerseits wird sie als begabte Filmproduzentin mit innovativen Ideen gezeigt, die aktuell Regisseure wie George Lucas anregte. Andererseits produzierte sie Propagandafilme über die Reichsparteitage der NSDAP in Nürnberg und den Olympia-Film. Eine Verantwortung für diese Filme übernahm sie im politischen Sinn nicht und sie will ebenso von den Gräueln des Krieges und der Konzentrationslager nichts gewusst haben. - Der Film widerspiegelt indirekt Folgen von fixierten Männerbildern und den negativen Animus des Persönlichkeitsmodells von C. G. Jung.
Zur anschließenden Filmdiskussion mit dem Freiberger Psychoanalytiker Arndt Sterba laden wir Sie herzlich ein.
Eintritt: 10€, Direktstudenten: 7€

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Do 19.3. - So 22.3. 20.30 Uhr Großer Saal
Mo 23.3. - Mi 25.3. 17.00 Uhr Großer Saal
Marty Supreme
USA 2026 Regie: Josh Safdie
149 Minuten Oscarkandidat
Marty ist zwar nur ein einfacher Schuhverkäufer, aber das hält ihn trotzdem nicht davon ab, im Traum die ganz großen Brötchen zu backen. Er fantasiert den lieben langen Tag davon, Weltmeister im Tischtennis zu werden. Oder viel mehr: Er ist bereits davon überzeugt, zu den weltweit besten Tischtennisspielern zu gehören. Seine große Chance sieht er in einem Turnier, für das Marty von New York City nach London fliegt. Im Finale unterliegt er. Doch beim nächsten Mal muss es mit dem Sieg klappen, sonst muss Marty womöglich wirklich bis in alle Ewigkeit im Schuladen seines Onkels versauern.- Fiebrig, nervenzerrend, voller chaotischer Energie und doch meisterhaft kontrolliert! Tischtennis so spannend wie einen Thriller. 149 Minuten Vollgas – und keine Sekunde davon fühlt sich vorhersehbar an. Mit: Timothée Chalamet, Gwyneth Paltrow u.a.

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Do 19.3. - So 22.3. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Die progressiven Nostalgiker
Frankreich 2025 Regie: Vinciane Millereau
103 Minuten Wunschfilm
Hier ist die Freiheit immer nur einen Flügelschlag von der guten alten Zeit entfernt. Mit rotzfrechem Humor, präzisem Sarkasmus und herrlicher Situationskomik nimmt der Film die Heilsversprechen unserer Gegenwart aufs Korn und erzählt von der wunderbaren Relativität der Geschichte.- Ein Familien-Idyll im Frankreich der 1950er Jahre: Michel, mittelmäßig, ist Bankangestellter und Ernährer, seine bessere Hälfte Hélène, mit Dauerwelle, aber aufsässig, kümmert sich um Haushalt und Kinder. Das patriarchale Paradies scheint perfekt, bis ein Kurzschluss der gerade eingezogenen Waschmaschine die beiden ins Jahr 2025 katapultiert. Plötzlich sind die Rollen neu verteilt. Während sich Hélène aller Ahnungslosigkeit zum Trotz erstaunlich gut als karriere-intensive Powerfrau schlägt, muss sich Michel als Hausmann im Smart-Home abmühen.
Frisch freche Komödie aus Frankreich.

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Fr 20.3. - So 22.3. 17.30 Uhr Großer Saal
Mo 23.3. - Mi 25.3. 20.00 Uhr Großer Saal
Wuthering Heights
GB / USA 2026 Regie: Emerald Fennell
136 Minuten
Eine sehr freie Adaption des klassischen Romans von Emily Brontë über die fatale Liebesgeschichte zwischen einer englischen Gutsbesitzertochter und einem von allen verachteten Außenseiter, der Rache schwört, als sie einen anderen heiratet.- Der wohlhabende Mr. Earnshaw nimmt das Waisenkind Heathcliff in seine Familie auf. Dieser wächst von nun an auf dem abgelegenen Anwesen Sturmhöhe auf und wird zwar geduldet, aber nicht akzeptiert. Nur zu Cathy, der Tochter des Hauses, kann er eine emotionale Beziehung aufbauen. Als Jahre später die erwachsenen Cathy sich schließlich aus gesellschaftlichem Kalkül dazu entschließt, den wohlhabenden Edgar Linton zu heiraten, zerbricht für Heathcliff die Welt. Er lässt Sturmhöhe hinter sich zurück – und kehrt Jahre später zurück, innerlich verhärtet und getrieben von einem Racheplan, den er über lange Zeit mit eiskalter Konsequenz verfolgt.
Darsteller: Margot Robbie, Jacob Elordi

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Mo 23.3. - Mi 25.3. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Triegel trifft Cranach - Malen im Widerstreit der Zeiten
D 2023 Regie: Paul Smaczny
111 Minuten
Dokumentarfilm über den Leipziger Maler Michael Triegel, der den im 16. Jahrhundert zerstörten Mittelteil des Cranach-Altars im Naumburger Dom neugestaltet. Über mehrere Jahre begleitet der Film den Künstler bei der Arbeit im Atelier und auf Reisen zu den Quellen der Renaissance. Dabei entsteht ein vielschichtiges Porträt eines Malers, der altmeisterliche Techniken bewusst als zeitgenössisches Ausdrucksmittel begreift. Zugleich thematisiert der Film die Kontroversen um Denkmalschutz, religiöse Bildtraditionen und den bedrohten UNESCO-Welterbestatus des Doms.

Woche vom 26. März 2026 bis 1. April 2026


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Fr 27.3. - So 29.3. 15.45 Uhr Großer Saal
Mein Freund Barry
D/Schweiz 2026 Regie: Markus Welter
100 Minuten Kinderkino ohne Altersbeschränkung
Ende des 18. Jahrhunderts strandet ein 12-Jähriger in der rauen Schweizer Bergwelt bei den Mönchen auf dem Großen Sankt-Bernhard-Pass. Sein einsames, neues Leben ändert sich, als er einen Hundewelpen vor dem Hungertod rettet und heimlich aufzieht. Als die Gefahr droht, seinen geliebten Gefährten zu verlieren, muss er beweisen, dass Mitgefühl und Entschlossenheit stärker sein können als jede Vorschrift.

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Do 26.3. - Mi 1.4. 18.00 Uhr Großer Saal
Ein fast perfekter Antrag
D 2026 Regie: Marc Rothemund
105 Minuten
40 Jahre nach einem ersten gescheiterten Versuch startet der mittlerweile verwitwete Rentner Walter eine neue Offensive zur Eroberung seiner Jugendliebe Alice. Walters Freizeit besteht aus Restaurantbesuchen und -bewertungen, Alice geht nach wie nach wie vor in ihrer Kunstprofessur auf. Sie stellt eine Bedingung: Erst wenn er echtes Interesse an ihrer Welt zeigt, bekommt er vielleicht eine zweite Chance. - Der Film hat den Finger am Puls der Zeit und erzählt mit Witz und Leichtigkeit eine erfrischende Liebesgeschichte über die zweite Liebe im Leben, die mit unwiderstehlichem Humor und Herz verzaubert. Darsteller: Heiner Lauterbach, Iris Berben

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Do 26.3. - So 29.3. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Gelbe Briefe
D/Frankreich/Türkei 2024 Regie: Ilker Çatak
129 Minuten
Ein Mann und eine Frau, die in der türkischen Theaterszene recht erfolgreich sind, leben mit ihrer 13-jährigen Tochter in Ankara. Nach der Premiere ihres jüngsten Stücks gerät ihr Leben aber vollkommen aus den Fugen. Aufgrund staatlicher Willkür verlieren sie praktisch über Nacht ihre Arbeit und damit ihre Existenzgrundlage. Die beiden haben sich anscheinend zu regierungskritisch geäußert. Sie müssen entweder ihre Überzeugungen hintanstellen, um ihre Karrieren zu retten, oder die Konsequenzen auf sich nehmen, wenn sie zu ihren Idealen stehen. Die Abwägung zwischen ihren Idealen und den Lebensnotwendigkeiten erweist sich als Herausforderung für ihre Ehe und stellt die Beziehung zu ihrer Tochter auf eine harte Probe.
Nach „Das Lehrerzimmer“ der neue Film von Ilker Çatak.

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Do 26.3. + Sa 28.3. - So 29.3. 20.30 Uhr Großer Saal
Mo 30.3. - Mi 1.4. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Nouvelle Vague
Frankreich / USA 2026 Regie: Richard Linklater
106 Minuten
Ein Film über die Entstehung von „Außer Atem“, eine Hommage an die Nouvelle Vague, gespickt mit Zitaten, Verweisen und Bezügen, gefilmt in schwarz-weiß, so wie damals auch bei Godard. Auch wenn sich ein Film über die Dreharbeiten von Jean-Luc Godards „Außer Atem“ wie harte Cineasten-Kost anhört, gelingt es Richard Linklater die Entstehung eines der einflussreichsten Filme der Filmgeschichte zu einer Hommage an rebellische Kunst zu machen, die sich nicht um Regeln schert und Neues wagt. Eine würdige Hommage an Godard und einen großen Klassiker des Kinos. Garantiert nicht nur für Insider! Und - einfach unfassbar unterhaltsam.
Darsteller: Guillaume Marbeck, Zoey Deutch, Aubry Dullin

Fr 27.3. 20.30 Uhr Großer Saal
Grönland – Leben mit den Inuit
D 2025 Regie und Kamera: Josefin Kuschela
100 Minuten
Aus aktuellem Anlass zeigen wir „Grönland – Leben mit den Inuit“ von Josefin Kuschela, der Chemnitzer Kamerafrau und Regisseurin. Für das ZDF hat sie eine vierteilige Doku-Serie über das Leben der Inuit gedreht. Sie wird im Anschluss für Fragen zum Film zur Verfügung stehen. - Der Dokumentarfilm zeigt den Alltag der Menschen in den abgelegenen Regionen Grönlands. Er begleitet Inuit-Familien durch die extremen klimatischen Bedingungen zwischen Eis, Meer und Tundra. Dabei stehen traditionelle Lebensweisen wie Jagd und Fischfang ebenso im Fokus wie moderne Herausforderungen. Der Film vermittelt eindrucksvoll, wie eng Kultur, Natur und Gemeinschaft miteinander verbunden sind.
Eintritt frei - Spenden erwünscht.

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Mo 30.3. - Mi 1.4. 17.00 Uhr Kleiner Saal
Folktales – Mit Schlittenhunden ins Leben
Norwegen / USA 2026 Regie: Heidi Ewing
106 Minuten
Eine Gruppe Teenager entscheidet sich für ein ungewöhnliches „Lückenjahr“ und erlernt das Führen von Hundeschlitten sowie das Überleben in der arktischen Wildnis. In der Hoffnung, in der modernen Welt Orientierung und Sinn zu finden, stellen sie sich den Herausforderungen der Natur. Geduldige Lehrkräfte und ein Hof voller Alaskan Huskies begleiten sie auf diesem Weg. Dabei entstehen enge Verbindungen zu den Tieren, zur Umgebung und zu den Menschen in ihrem Umfeld. Heidi Ewing und Rachel Grady folgen den Jugendlichen und zeigen, wie sie am Übergang ins Erwachsenenleben ihren Platz suchen – fernab der gewohnten Welt.

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Mo 30.3. - Mi 1.4. 20.15 Uhr Großer Saal
Dann passiert das Leben
D 2015 Regie: Neele Leana Vollmar
123 Minuten Wunschfilm
Hans (Ulrich Tukur) ist Schuldirektor kurz vor seinem Ruhestand. Doch während seine Pensionierung immer näher rückt, empfinden er und seine Frau Rita (Anke Engelke) statt Freude einfach nur die pure Angst. Nach 35 Jahren Ehe stehen sie vor der Herausforderung, sich mit ihrer einst leidenschaftlichen, aber mittlerweile eingefahrenen Beziehung auseinanderzusetzen. Der gemeinsame Sohn hat das Nest schon lange verlassen, Hans und Rita sind nun also wirklich die ganze Zeit alleine miteinander. Besonders Rita kommt mit dieser Umstellung nicht so gut klar. Dann passiert auch noch ein tragischer Unfall, der sowieso alles verändert und den Blick in die Zukunft trübt...