Woche vom 29.02. bis 06.03.2024


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Fr 1.3. - So 3.3. 15.45 Uhr Großer Saal
Wow
D 2023 Regie: Felix Binder
90 Minuten Kinderkino ab 6 Jahren
Billie und Dino glauben an Aliens. Sie haben auf dem Schrottplatz seines Vaters auch einen Funkturm errichtet, mit dem sie ein außerirdisches Signal empfangen haben. Glaubt ihnen erstmal keiner, aber als Billie an die ESA schreibt, werden die beiden Kids zu einem Raketenstart eingeladen. Natürlich nur zum Zusehen, aber die beiden geraten in die Rakete und fliegen ins All. Während man auf der Erde daran arbeitet, die beiden zurückzubringen, gibt es auch Saboteure. Denn es geht nicht nur um die Kinder, es geht um eine Entdeckung von immensem Ausmaß.

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Do 29.2. - So 3.3. 18.00 Uhr Großer Saal
Auf dem Weg
Frankreich 2023 Regie: Denis Imbert
95 Minuten
Nach einem schweren Unfall, der ihn körperlich nicht unversehrt zurückgelassen hat, beschließt ein Mann, ganz Frankreich zu durchwandern. Es ist seine Art, nach Heilung zu streben, und so begibt er sich auf eine Wanderschaft von mehr als 1.300 Kilometern. Der auf einem Roman basierende Film wartet mit schönen Bildern auf. Dort, wo Jean Dujardins Figur unterwegs ist, ist sonst fast niemand. Vor allem aber ist es eine Reise der Introspektion, in der er über sein Leben nachdenkt, darüber, was ihn an diesen Punkt brachte, und wie es von nun an weitergehen kann.

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Do 29.2. - So 3.3. 20.15 Uhr Großer Saal
Bob Marley: One Love
USA 2023 Regie: Reinaldo Marcus Green
110 Minuten Do in OmdtU
Biopic über den jamaikanischen Reggae-Künstler Bob Marley (Kingsley Ben-Adir). Der Film zeigt nicht nur Rückblicke auf sein frühes Leben, sondern soll sich vor allem auf die Entstehung des Albums Exodus konzentrieren, das 1977 veröffentlicht wurde und das er als Teil von Bob Marley and the Wailers aufnahm. Dieses Album ist deshalb von besonderer Bedeutung, weil es entstand, kurz nachdem der Musiker ein Attentat überlebt hat und aus seiner Heimat Jamaika nach England verbannt worden war. Do in OmdtU.

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Do 29.2. - So 3.3. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Callas, Paris 1958
Frankreich 2023 Regie: Tom Wolf
90 Minuten
Am 19. Dezember 1958 trat die Opern-Legende Maria Callas das erste Mal in Paris auf. Vor zahlreichen prominenten Gästen gab sie an der prachtvollen Pariser Opéra zahlreiche berühmte Nummern zum Besten. Dabei setzte sie auch optische Ausrufezeichen - unter anderem mit ihrer elegantesten Designer-Garderobe und Juwelen im Wert von einer Million Dollar, die sie bei dem Auftritt trug. Anlässlich ihres 100. Geburtstags kommt das einmalige Konzert nun in Farbe in die Kinos.

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Mo 4.3. - Mi 6.3. 18.00 Uhr Großer Saal
Perfect Days
D / Japan 2023 Regie: Wim Wenders
125 Minuten Oscarkandidat
Der neue Spielfilm von Wim Wenders. - Hirayama scheint mit seinem einfachen Leben als Toilettenreiniger in der japanischen Metropole Tokio vollkommen zufrieden zu sein. Außerhalb seines stark strukturierten Alltags genießt er seine Leidenschaft für Musik und Bücher. Er hört noch von alten Kassetten und liest aus abgegriffenen Taschenbüchern. Außerdem ist er fasziniert von Bäumen und hält besonders interessante Exemplare mit seiner Kamera fest. Eine Reihe unerwarteter Begegnungen enthüllt jedoch nach und nach mehr über seine Vergangenheit und die Gründe, warum die Einfachheit seines täglichen Lebens ihm das ersehnte Glück zu geben scheint.

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Mo 4.3. - Mi 6.3. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Klimt und der Kuss
NL 2023 Regie: Ali Ray
90 Minuten
Der Kuss von Gustav Klimt ist eines der bekanntesten und am häufigsten reproduzierten Bilder der Welt. Mit seinem geheimnisvollen Zauber, seiner Sinnlichkeit und seinen schillernden Farben hat das um 1908 in Wien gemalte Bild eines unbekannten, sich umarmenden Paares die Betrachter seit seiner Entstehung in seinen Bann gezogen. Aber was genau steckt hinter der Anziehungskraft dieses Gemäldes – und wer war der Künstler, der es geschaffen hat? Eine eingehende Analyse des Kunstwerks, die sich mit allen Details – von echtem Gold, dekorativen Mustern und Symbolismus bis hinzu knisternder Erotik – befasst, führt uns in das faszinierende Wien der Jahrhundertwende.

Woche vom 07.03. bis 13.03.2024


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Fr 8.3. - So 10.3. 15.45 Uhr Großer Saal
Raus aus dem Teich
USA 2023 Regie: Benjamin Renner
92 Minuten Kinderkino ohne Altersbeschränkung
Gleich mit ihrem ersten Animationsspielfilm landete die von Chris Meledandri gegründete Produktionsschmiede Illumination einen veritablen Hit. „Ich – Einfach unverbesserlich“ mit den Minions kam 2010 in die Kinos. Mit „Raus aus dem Teich“ findet ein neuer Illumination-Titel den Weg auf die große Leinwand. Ein optisch überzeugender Film rund um eine Entenfamilie auf Reisen.

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Do 7.3. 18.00 Uhr Großer Saal
Psychoanalyse trifft Film „Black Swan“
USA 2010 Regie: Darren Aronofsky
110 Minuten
Eine Veranstaltung des SWK Chemnitz - Der Film zeigt die Entwicklung einer von ihrer Mutter ehrgeizig behüteten Balletttänzerin Nina (Natalie Portman) zur Primaballerina, der die Doppelrolle der Neuinszenierung in Tschaikowskis „Schwanensee“ anvertraut werden soll. Sie ist als weißer Schwan apollinisch perfekt, allein die Umsetzung des leidenschaftlich-dionysischen schwarzen Schwans gelingt der überkontrolliert, einseitig lebensfern aufgewachsenen jungen Frau zunächst nicht und es droht ein Scheitern. Ein unter die Haut gehendes Filmerlebnis, das nicht nur Psychoanalytiker und Psychotherapeuten zwingt über Grundfragen des Lebens nachzudenken. Dazu lädt Sie Dr. Arndt Ludwig ein. - Eintritt: 10,-, erm 7,-€

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Do 7.3. - So 10.3. 20.30 Uhr Großer Saal
Anatomie eines Falls
Frankreich 2023 Regie: Justine Triet
152 Minuten Oscarkandidat
Der Film erhielt die Goldene Palme in Cannes 2023. - Sandra (Sandra Hüller), Samuel (Swann Arlaud) und ihr elfjähriger sehbehinderter Sohn Daniel leben seit einem Jahr weit weg von allem in den Bergen. Eines Tages wird Samuel tot am Fuße ihres Hauses aufgefunden. Es wird eine Untersuchung wegen des verdächtigen Todes eingeleitet. Sandra wird bald angeklagt, obwohl sie Zweifel hat: Selbstmord oder Mord? Ein Jahr später nimmt Daniel an der Gerichtsverhandlung gegen seine Mutter teil, bei der das Paar regelrecht seziert wird.

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Fr 8.3. - So 10.3. 18.00 Uhr Großer Saal
Mo 11.3. - Mi 13.3. 20.30 Uhr Großer Saal
Maria Montessori
Frankreich / Italien 2023 Regie: Lea Todorov
101 Minuten
Ein ungewöhnliches Biopic über eine ungewöhnliche Frau. Die Ärztin, Wissenschaftlerin und Anthropologin Maria Montessori, Jahrgang 1870, war eine der ersten Frauen, die in Italien Medizin studieren durften. Anfang des 20. Jahrhunderts revolutionierte sie die Pädagogik mit ihren Methoden einer auf Zuneigung und Aufmerksamkeit statt auf Disziplin und Gewalt aufbauenden Erziehung. Unter dem italienischen Faschismus und im deutschen Nationalsozialismus waren ihre Methoden verboten. Heute ist die Montessori-Pädagogik weltweit bekannt und anerkannt. Deutlich weniger bekannt als ihre Erziehungskonzepte ist hingegen Maria Montessoris Privatleben.

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Do 7.3. - So 10.3. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Joan Baez – I am a Noise
USA 2023 Regie: Miri Navasky, Karen O'Connor, Maeve O'Boyle
113 Minuten Wunschfilm
Sie ist Musikerin, Poetin, Illustratorin, Pazifistin und Bürgerrechtlerin. Und: Sie singt seit den 50er-Jahren für den Frieden. Die Rede ist von Joan Baez, die im Zentrum der akkurat recherchierten, informativen biographischen Doku „I am a Noise“ steht. Der Film verbindet Tonbandaufzeichnungen, Briefe und Tagebucheinträge der Künstlerin mit Interviews, jüngeren Live-Impressionen und Konzertszenen aus dem Archiv. Heraus kommt eine aufwendige Doku, die das künstlerische Wirken und Privatleben von Baez allumfassend aufarbeitet. Und Raum für intime Bekenntnisse sowie ehrliche Offenbarungen gewährt.

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Mo 11.3. - Mi 13.3. 17.00 Uhr Großer Saal
Oppenheimer
USA 2023 Regie: Christopher Nolan
181 Minuten Oscarkandidat
Als dem Physiker Julius Robert Oppenheimer (Cillian Murphy) während des Zweiten Weltkriegs die wissenschaftliche Leitung des Manhattan-Projekts übertragen wird, können er und seine Ehefrau Kitty (Emily Blunt) sich nicht vorstellen, welche Auswirkungen Oppenheimers Arbeit nicht nur auf ihr Leben, sondern auf die ganze Welt haben wird. Im Los Alamos National Laboratory in New Mexico soll er eine Nuklearwaffe entwickeln – was ihm auch gelingt. Oppenheimer wird zum „Vater der Atombombe“ ausgerufen, doch dass seine tödliche Erfindung bald folgenschwer in Hiroshima und Nagasaki eingesetzt wird, lässt Oppenheimer Abstand von dem Projekt nehmen. Als der Krieg zu Ende geht, setzt sich Robert Oppenheimer als Berater der US-amerikanischen Atomenergiebehörde, die von Lewis Strauss (Robert Downey Jr.) mitbegründet wurde, für eine internationale Kontrolle von Kernenergie und gegen ein nukleares Wettrüsten ein – und gerät ins Visier des FBI.

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Mo 11.3. - Mi 13.3. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Das Lehrerzimmer
D 2023 Regie: Ilker Çatak
94 Minuten Oscarkandidat
Willkommen in der Burn-out-Zone! Ein Film über eine engagierte Lehrerin, die an ihrem eigenen Anspruch zu scheitern droht, ist eine fesselnd erzählte Parabel über den Zustand unserer Gesellschaft – die Schule als Mikrokosmos und das Lehrerzimmer als der Ort, wo alle und alles zusammenkommen. Leonie Benesch zeigt in der Hauptrolle einmal mehr ihr herausragendes Können und macht aus dem spannenden Alltagsdrama eine sehr subtile, stimmungsvolle Charakterstudie. - Die junge Lehrerin Carla arbeitet mit viel Schwung und Idealismus in ihrem ersten Job an einem Hamburger Gymnasium. Ununterbrochen in Action schuftet sie wie ein Pferd, ist trotz allem gutgelaunt, hilfsbereit, kollegial und stets für alle ansprechbar, kurz: eine Pädagogin wie aus dem Bilderbuch. Eigentlich sollte sie ein Vorbild für alle anderen Lehrkräfte sein, aber stattdessen wird sie misstrauisch beäugt von den alten Häsinnen und Hasen im Kollegium, denen Carlas Engagement suspekt erscheint. - Darsteller: Leonie Benesch, Michael Klammer, Rafael Stachowiak, Eva Löbau

Woche vom 14.03. bis 20.03.2024


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Fr 15.3. - So 17.3. 15.45 Uhr Großer Saal
Ella und der schwarze Jaguar
Frankreich 2023 Regie: Gilles de Maistre
100 Minuten Kinderkino ab 6 Jahren
Der Abenteuerstreifen „Ella und der schwarze Jaguar“ von Tierfilmexperte Gilles de Maistre („Mia und der weiße Löwe“) möchte die Zerstörung des Amazonasdschungels und die Situation der indigenen Ureinwohner ins Blickfeld rücken, spinnt um diese relevanten Themen eine spannende Geschichte.

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Do 14.3. - So 17.3. 18.15 Uhr Großer Saal
Wunderland
D 2023 Regie: Sabine Howe
93 Minuten
Mit aufwendigen Cinemascope-Aufnahmen erwacht das Hamburger „Miniatur Wunderland“ in diesem Dokumentarfilm zum Leben. Die Zwillingsbrüder Frederik und Gerrit Braun verwirklichten im Jahr 2000 mit der Eröffnung des Wunderlands ihren bis dato gehegten Lebenstraum. Schnell entwickelte sich die riesige Anlage zur größten Modelleisenbahn der Welt und wurde mit 1,4 Millionen Besuchern im Jahr auch zu einer der größten Publikumsattraktionen Europas. Mit bisher unveröffentlichtem Archivmaterial und aufwendigen Animationen nimmt der Film mit auf eine Reise in die kleinste Welt der Welt, an der längst nicht mehr nur Frederik und Gerrit Braun arbeiten.

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Do 14.3.- So 17.3. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Der Zopf
Frankreich / Kanada 2023 Regie: Laetitia Colombani
121 Minuten
Laetitia Colombani hat mit „Der Zopf“ ihren eigenen Roman aus dem Jahr 2017 verfilmt. Sie erzählt die Geschichte dreier Frauen – einer in Indien, einer in Italien, einer in Kanada –, deren Leben nicht unterschiedlicher sein könnten, die aber etwas verbindet. Diese gibt es recht offensichtlich, wirkmächtiger ist jedoch das Gefühl einer geteilten menschlichen Erfahrung, die einfach jeden erfasst. - Darsteller: Kim Raver, Fotinì Peluso, Mia Maelzer

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Do 14.3.- Mi 20.3. 20.30 Uhr Großer Saal
Poor Things
USA 2023 Regie: Yorgos Lanthimos
141 Minuten Do in OmdtU
Längst hat sich Yorgos Lanthimos zu einem Regisseur entwickelt, bei dem jedes neue Werk heiß ersehnt wird – weil er filmisch in Abgründe führt und Geschichten erzählt, die weit abseits des Mainstreams sind. So auch die Romanverfilmung „Poor Things“, in der eine Art Frankenstein eine Frau zum Leben erweckt, die sich gegen das Korsett der Gesellschaft auflehnt. Ein delirierend schöner Film mit einer herausragenden Emma Stone in der Hauptrolle. Weitere Darsteller: Emma Stone, Willem Dafoe, Hanna Schygulla - Do in OmdtU.

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Mo 18.3. - Mi 20.3. 18.00 Uhr Großer Saal
Ein Fest fürs Leben
D 2023 Regie: Richard Huber
101 Minuten Tipp
Mittelpunkt ist eine Hochzeitsfeier in einer exklusiven Location mit genauso exklusiven Gästen mit noch exklusiveren Wünschen. Der Hochzeitsplaner Dieter (Christoph Maria Herbst) versucht mit der Hilfe von Fotografen, Sängern und einer Armee von Köchen und Kellnern es allen Recht zu machen. Mit diesem Auftrag will er seiner Karriere ein krönendes Ende gönnen, denn es reicht. Seine Kunden haben ihm über die Jahre die letzten Nerven geraubt. Doch dann kommt alles anders als geplant. - Hinweis für alle denen das bekannt vorkommt: Remake der französischen Komödie "Das Leben ein Fest“. Weitere Darsteller: Marc Hosemann, Cynthia Micas

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Mo 18.3. - Mi 20.3. 19.00 Uhr Kleiner Saal
Green Border
Polen/ Frankreich 2023 Regie: Agnieszka Holland
157 Minuten
Das, was an Europas Außengrenzen passiert ist ein Skandal. Agnieszka Hollands „Green Border“, zeigt in mal dokumentarischen, mal stilisierten Bildern, was an der polnisch-belarussischen Grenze passiert. - Oktober 2021. Eine syrische Familie sitzt im Flugzeug nach Minsk, der Hauptstadt von Belarus. Dessen autokratischer Herrscher Lukaschenko hat den Hilfssuchenden versprochen, dass sie von hier aus nach Polen weiterreisen können und damit in die EU. Eine Lüge, wie sich schnell herausstellt, denn die Flüchtlinge, stranden bald in einer Art Niemandsland zwischen Polen und Belarus, werden von den jeweiligen Grenzbeamten hin und her geschoben und harren in Kälte und Nässe auf Rettung.

Woche vom 21.03. bis 27.03.2024


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Fr 22.3. - So 24.3. 15.45 Uhr Großer Saal
Ella und der schwarze Jaguar
Frankreich 2023 Regie: Gilles de Maistre
100 Minuten Kinderkino ab 6 Jahren
Der Abenteuerstreifen „Ella und der schwarze Jaguar“ von Tierfilmexperte Gilles de Maistre („Mia und der weiße Löwe“) möchte die Zerstörung des Amazonasdschungels und die Situation der indigenen Ureinwohner ins Blickfeld rücken, spinnt um diese relevanten Themen eine spannende Geschichte.

Do 21.3. 18.00 Uhr Großer Saal
Karl-Marx-Stadt-EXQUISIT
120 Minuten
Wegen großer Nachfrage wieder im Programm! - Chemnitz als es Karl-Marx-Stadt war auf 16-mm- und auf 8-mm-Film in schwarz/weiß und in Farbe. Bisher unveröffentlichte private und semiprofesionelle historische Filmaufnahmen aus Chemnitz / Karl-Marx-Stadt aus den 1950er bis 1980er Jahren. Zusammengestellt zu einer neuen zweistündigen Film-Schau und Live kommentiert. Karl-Marx-Stadt in den 1950er Jahren, das Stadtzentrum in Farbfilmaufnahmen 1969, die Enthüllung des Karl-Marx-Monuments 1971 in Farbe, das Pressefest der Freien Presse 1975, ein Besuch im Tierpark Karl-Marx-Stadt 1986 und vieles mehr. Ein Filmabend mit vielen Erinnerungen.- Live kommentiert von Sandro Schmalfuß, mit Pause.

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Fr 22.3. - So 24.3. 18.15 Uhr Großer Saal
Mo 25.3. - Mi 27.3. 18.00 Uhr Großer Saal
Oh la la – Wer ahnt denn sowas?
Frankreich 2023 Regie: Julien Herve
91 Minuten
Die Familie Bouvier-Sauvage, ein altes französisches Aristokraten-Geschlecht, gerät ungeplant an die in viel bescheideneren Verhältnissen lebenden Martins. Der Grund: Alice Bouveier-Sauvage und François Martin haben sich verliebt und wollen heiraten. Zu diesem – jedenfalls für die beiden Turteltauben – freudigen Anlass, wollen Alice und François ihren Eltern einen DNA-Test schenken, der noch einmal die jeweiligen Familiengeschichten durchleuchten soll. Die völlig unerwarteten Ergebnisse schlagen ein wie eine Bombe und mischen die familiären Karten plötzlich neu... Komödie mit Christian Clavier – Monsieur Claude!!

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Do 21.3. - Fr 22.3. 19.30 Uhr Kleiner Saal
So 24.3. - Mi 27.3. 19.30 Uhr Kleiner Saal
The Zone of Interest
USA / GB / Polen 2023 Regie: Jonathan Glazer
105 Minuten Oscarkandidat
Hedwig Höß (Sandra Hüller) heißt ihre Mutter willkommen. Es ist deren erster Besuch in der stuckverzierten Villa, in der Hedwig zusammen mit ihren Kindern und ihrem Mann Rudolf (Christian Friedel) lebt. Die Sonne scheint, der Garten ist gepflegt, die Kinder planschen im Wasser. Die Familie Höß scheint in einer Bilderbuchidylle zu leben. Nur abseits der Grundstücksmauern wird klar, dass hier – am Rande des Vernichtungslagers Auschwitz – die Hölle auf Erden und SS-Obersturmbannführer Rudolf Höß der Teufel persönlich ist… Basiert auf dem gleichnamigen Roman von Martin Amis. - Ja und es wird auch mal sehr abstrakt und experimentell – aber deshalb kein bisschen weniger durchschlagskräftig!

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Do 21.3. - So 24.3. 20.30 Uhr Großer Saal
Mo 25.3. - Mi 27.3. 20.15 Uhr Großer Saal
Drive Away Dolls
GB / USA 2023 Regie: Ethan Coen
84 Minuten Do in OmdtU
Ein Tapetenwechsel muss her für Jamie, mal raus aus der eigenen Suppe kommen und eine andere Welt sehen. Ein Roadtrip nach Tallahassee in Florida soll es schließlich sein. Jamies eher spontaner Eingebung folgt auch die zurückhaltende Marian, die selbst nach einem Weg aus der Komfortzone sucht – und den finden beide schneller und vor allem anders als gedacht. Denn durch eine Verwechselung bekommen beiden den falschen Mietwagen. So müssen die ungleichen Freundinnen nicht nur erstmal miteinander klarkommen, sondern auch eine Lösung dafür finden, was sie mit ihren eher dilettantischen Verfolgern umgehen sollen. Do in OmdtU.

Woche vom 28.03. bis 03.04.2024


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Fr 29.3. - Mi 3.4. 16.15 Uhr Großer Saal
Sowas von super!
Norwegen 2023 Regie: Rasmus A. Sivertsen
77 Minuten Kinderkino ohne Altersbeschränkung
Die elfjährige Hedvig ist ein ganz normales Mädchen von nebenan. Sie liebt Videospiele und träumt davon, einmal eine Superheldin zu werden. Ihr Vater ist der stadtbekannte Superlöwe. Er kann es mit jedem aufnehmen und ist Hedvigs größtes Vorbild. Nur leider ist Hedvig weder athletisch noch besonders geschickt und durch ihre Tollpatschigkeit geschieht es, dass sie aus Versehen den Superheldenanzug ihres Vaters schrumpft. Als ihr Vater sich daraufhin dafür entscheidet, ihren Cousin Adrian zum nächsten Superhelden zu ernennen, will Hedvig unbedingt beweisen, was in ihr steckt und dass man keinen Anzug braucht, um ein Superheld zu sein.

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Do 28.3. - So 31.3. 18.15 Uhr Großer Saal
Die Herrlichkeit des Lebens
D / Österreich 2023 Regie: Georg Maas
99 Minuten Tipp
Es ist 1923 als sich Franz Kafka und Dora Diamant durch einen Zufall an der Ostseeküste kennenlernen. Die beiden scheinen verschiedener nicht sein zu können: Er ist der Literat von Welt, der viel Zeit in seinen Gedanken verbringt, sie eine bodenständige Tänzerin. Aber die vermeintlichen Unterschiede hindern die beiden nicht daran, sich auf die gemeinsame Liebe einzulassen. Doch das noch junge Glück wird schon früh mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum versehen, denn Kafkas Gesundheitszustand ist sehr angeschlagen. So bleibt den beiden nur ein gemeinsames Jahr, bis Kafkas Körper aufgibt, er daraufhin stirbt und Dora zurücklässt. - Ganz und gar nicht kafkaesk – und das ist auch gut so! Basierend auf den gleichnamigen, 2011 erschienen Roman von Michael Kumpfmüller.

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Do 28.3. - So 31.3. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Die Unschuld
Japan 2023 Regie: Hirokazu Kore-eda
127 Minuten
Drei Mal werden die selben Ereignisse gezeigt, allerdings aus unterschiedlichen Perspektiven, bis sich am Ende die Wahrheit offenbart. - Eine alleinerziehende Mutter, die sich über das zunehmend rätselhafte Verhalten ihres Sohnes wundert. Mal schneidet der sich seine Haare ab, mal kommt er mit nur einem Schuh nach Hause. In der Schule jedoch findet sie keine Antworten, die Direktorin weicht den besorgten Fragen der Mutter aus und der Lehrer deutet an, das er seinen Mitschüler schlecht behandelt.

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Do 28.3. - So 31.3. 20.30 Uhr Großer Saal
Dune: Part Two
USA 2023 Regie: Denis Villeneuve
166 Minuten
Nach „Dune“ von 2021 der zweite Teil von Denis Villeneuves Verfilmung von Frank Herberts "Der Wüstenplanet". Do in OmdtU.