Woche vom 23. Juli 2026 bis 29. Juli 2026

Do 23.7. - So 26.7. 18.00 Uhr Großer Saal
Chéri, ich komme! Die Erfindung der Lust
Frankreich 2026 Regie: Reem Kherici
89 Minuten Tipp
Fanny (Alexandra Lamy) und Thomas (François Cluzet) sind seit 20 Jahren glücklich verheiratet, doch eines Tages kommt ein Geheimnis ans Licht: Fanny hatte noch nie einen Orgasmus. Tom, ein Ingenieur, beschließt, eine gewagte Herausforderung anzunehmen: Er will ein Gerät entwickeln, das die weibliche Lust revolutionieren wird. - Nach einer wahren Geschichte legt die Regisseurin Reem Kherici einen Komödienkracher hin, dem ein echter Coup gelingt: jenseits von Vulgarität erzählt der Film sehr empfindsam und dennoch voller Humor von der Erneuerungskraft der Liebe. Eine sehr bewegende und hinreißend witzige Geschichte über eine große Liebe, die sich traut, Fragen zu stellen – und ein Paar, das bereit ist, neue Antworten zu finden.

Do 23.7. - So 26.7. 19.30 Uhr Kleiner Saal
So klingt das Leben
Spanien 2026 Regie: Daniel Sánchez Arévalo
113 Minuten
Musik ist Trumpf im kleinen Fischerdorf A Guarda an der galicischen Atlantikküste. Dann gerät ein tragisches Schiffsunglück zum kollektiven Schicksalsschlag. Nach zwei Jahren Trauer versucht die Dorfgemeinschaft, die Tradition des gemeinsamen Rondalla-Tanzes wieder aufleben zu lassen. Nach einem etwas holprigen Start finden die Einwohner den richtigen Takt. Und sie finden Wege, mit ihrem Schmerz zurechtzukommen. Ein hübsch aufgestelltes Figurenkarussell sorgt für amüsante Konflikte und allerlei Liebschaften. Lakonischer Humor lockert das Drama um Verlust und Versöhnung gekonnt auf. Last but not least trommelt der Soundtrack mit Pauken und Trompeten für reichlich Feelgood-Stimmung.

Do 23.7. - So 26.7. 20.15 Uhr Großer Saal
The Piano Tuner
USA 2026 Regie: Daniel Roher
109 Minuten
Niki (Leo Woodall) ist ein junger, außergewöhnlich begabter Klavierstimmer, welcher in New York lebt, nachdem er seine musikalische Karriere aufgeben musste. Sein feines Gehör macht ihn nicht nur in der Musikwelt begehrt, sondern auch für Kriminelle, die ihn zum Öffnen von Safes einsetzen. Während er zwischen legaler Arbeit und gefährlichen Aufträgen hin- und hergerissen ist, verliebt er sich in eine junge Kompositionsstudentin.
In weiterer Rolle: Dustin Hoffman
Mo 27.7. - Mi 29.7. Großer Saal
Mo 27.7. - Mi 29.7. Kleiner Saal
keine Vorstellungen
Woche vom 30. Juli 2026 bis 5. August 2026

Do 30.7. - So 2.8. 17.30 Uhr Großer Saal
Nürnberg
USA, Ungarn 2025 Regie: James Vanderbilt
148 Minuten Wunschfilm
Am Ende des Zweiten Weltkriegs wird Reichsmarschall Hermann Göring verhaftet. Aufgrund der Größe des Verbrechens des Nazi-Regimes sollen die inhaftierten Parteigrößen aber nicht einfach exekutiert werden. Ein internationales Tribunal soll klarstellen, dass Staatenlenker für Verbrechen belangt werden können, für die es bis dahin keinen Tatbestand gab. Ein Psychologe soll die inhaftierten Nazis psychologisch evaluieren. Er entwickelt dabei eine besondere Beziehung zu Göring, einem Mann, den er als Narzissten einschätzt, der aber auch eine immense Menge Charme besitzt – bis der Moment kommt, da Kelley hinter die Fassade blickt und wirklich versteht, was das Böse eigentlich ist. - Der Film basiert auf dem Buch „Der Nazi und der Psychiater“ von Jack El-Hai.
Darsteller: Russell Crowe, Rami Malek

Do 30.7. - So 2.8. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Birnenkuchen mit Lavendel
Frankreich 2015 Regie: Éric Besnard
100 Minuten Kultfilm
Ein Film, der glücklich macht! Wie ein frischer Frühlingswind trägt diese französische Komödie Leichtigkeit und gute Laune ins Kino. Mit Herz, Humor und Verstand präsentiert Éric Besnard (Buch und Regie) ein Stück feiner Filmkunst. Er erzählt die Geschichte einer Frau in Nöten, die einem hochintelligenten Mann mit Asperger-Syndrom begegnet. Eine romantische Komödie der besonderen Art vor einer überwältigend schönen Naturkulisse. Wer hier nicht mit wohligem Seufzen das Kino verlässt, braucht dringend … na, was wohl? - einen Urlaub in der Provence!

Do 30.7. - So 2.8. 20.30 Uhr Großer Saal
H wie Habicht
GB, USA 2026 Regie: Philippa Lowthorpe
128 Minuten
Eine beliebte Cambridge-Dozentin wird durch den Tod des Vaters aus der Bahn geworfen. Trost sucht Helen in einem neuen Hobby als Falknerin. Die Ablenkung erwächst zur Obsession. Habicht Mabel bestimmt immer mehr das Leben der Professorin, die Job und Familie zunehmend vernachlässigt. Basierend auf einer wahren Geschichte entwickelt sich ein bewegendes Drama über Trauer und Hoffnung. Claire Foy und Brendan Gleeson präsentieren sich in Bestform. Habicht Mabel schießt freilich mit seinen Kunststückchen den Vogel ab. Wie die mit dem Golden Globe und dem Emmy gekrönte Claire Foy das majestätische Raubtier zu zähmen versteht, ist allemal beeindruckend. Nach dem autobiografischen Bestseller von Helen Macdonald. Ein Drama um Trauer, Schmerz und Hoffnung in ruhigem Tempo und mit stimmungsvollen Landschaftsaufnahmen.