Woche vom 26. Februar 2026 bis 4. März 2026

Fr 27.2. - So 1.3. 15.45 Uhr Großer Saal
Woodwalkers 2
D 2025 Regie: Sven Unterwaldt
102 Minuten Kinderkino ab 6 Jahren
Ein neues Schuljahr beginnt an der Clearwater High – doch Ruhe kehrt für Carag, Brandon, Holly und Lou damit noch lange nicht ein. Das an die Schule angrenzende Naturschutzgebiet, also die Heimat der Gestaltwandler, steht vor einer ziemlich ungewissen Zukunft. Carags einstiger Mentor Andrew Milling (Oliver Masucci) verfolgt nämlich einen gefährlichen Plan: Er will den Wald rund um das Internat veräußern. Gemeinsam mit Brandon, Holly und Lou stellt sich der Puma-Wandler also gegen das drohende Unheil.

Do 26.2. - So 1.3. 18.00 Uhr Großer Saal
Mo 2.3. - Mi 4.3. 17.45 Uhr Großer Saal
Die Ältern
D 2026 Regie: Sönke Wortmann
104 Minuten Tipp
In Sönke Wortmanns Dramödie zieht das Leben an einem alternden Schriftsteller (Sebastian Bezzel)vorbei. In der Ehe stimmt es nicht mehr, die Kinder werden viel schneller erwachsen, als ihm lieb ist. Während alles sich verändert, scheint er immer gleich zu bleiben. Auf zögerliche, oft unbeholfene Weise versucht er, sein Leben neu zu gestalten. Doch eine neue Bekanntschaft ermutigt ihn, aus seinem Schneckenhaus herauszukommen – mit oft komischen Ergebnissen. Die Ältern basiert auf dem gleichnamigen Buch von Jan Weiler.

Do 26.2. - So 1.3. 20.30 Uhr Großer Saal
Mo 2.3. - Mi 4.3. 20.15 Uhr Großer Saal
Father Mother Sister Brother
USA, Frankreich, D 2025 Regie: Jim Jarmusch
111 Minuten Do in OmdtU
Satte sechs Jahre nach seinem bis dato letzten Werk kehrt einer der größten Kult-Regisseure der 1980er und 1990er, Jim Jarmusch, endlich mit einem neuen Spielfilm in die Kinos zurück. - Nach langer Trennung treffen entfremdete Geschwister erneut aufeinander. Das Wiedersehen bringt alte Konflikte an die Oberfläche und zwingt sie, unausgesprochene Spannungen zu durchleben. Zugleich geraten ihre Beziehungen zu den emotional zurückhaltenden Eltern ins Wanken – eine Konfrontation mit der Vergangenheit, die neue Sichtweisen auf familiäre Bindungen eröffnet. Darsteller: Tom Waits, Adam Driver , Mayim Bialik, Cate Blanchett, Charlotte Rampling, Vicky Krieps
Do in OmdtU

Do 26.2. - So 1.3. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Ein Einfacher Unfall
Iran, Frankreich 2025 Regie: Jafar Panahi
105 Minuten
Jafar Panahi, einer der wichtigsten iranischen Filmemacher der Gegenwart, überrascht mit seinem neuen Film „Ein einfacher Unfall“: Aus einer Rachegeschichte, die an Ariel Dorfmans Bühnenstück „Der Tod und das Mädchen“ bzw. dessen Leinwandadaption von Roman Pola?ski erinnert, macht der in seiner Heimat lange Zeit mit einem Berufsverbot belegte Regisseur ein Roadmovie mit stark absurdem Einschlag. Auch wenn der in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnete Film immer wieder gewitzt Regimekritik übt, bleibt ein kleiner Beigeschmack: Sollte man ein aus Gefangenschaft und Folter erwachsendes Trauma wirklich so stark komödiantisch einfärben?

Mo 2.3. - Mi 4.3. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Stiller
D 2025 Regie: Stefan Haupt
99 Minuten Wunschfilm
Bei einer Zugreise durch die Schweiz wird der US-Amerikaner James Larkin White an der Grenze festgenommen. Der Vorwurf: Er sei der vor sieben Jahren verschwundene Bildhauer Anatol Stiller, der wegen seiner Verwicklung in eine dubiose politische Affäre gesucht wird. White bestreitet seine Schuld und beharrt darauf, nicht Stiller zu sein. Um ihn zu überführen, bittet die Staatsanwaltschaft Stillers Frau Julika um Hilfe. Aber auch sie vermag ihn nicht eindeutig zu identifizieren, in Erinnerungen wird aber mehr und mehr die Beziehung des Ehepaars offengelegt. Auch der Staatsanwalt hat eine überraschende Verbindung zu dem Verschwundenen. Was ist damals genau passiert und wer ist Stiller wirklich? Nach dem Roman von Max Frisch.
Darsteller: Albrecht Schuch , Paula Beer, Stefan Kurt
Woche vom 5. März 2026 bis 11. März 2026

Fr 6.3. - So 8.3. 15.30 Uhr Großer Saal
Zoomania II
USA 2025 Regie: Byron Howard
108 Minuten Kinderkino ab 6 Jahren
Ex-Gauner-Fuchs Nick Wilde und Polizeianfänger-Häsin Judy Hopps haben gemeinsam den bis dato größten Fall in der Geschichte von Zoomania gelöst und wollen ihre ungewöhnliche Zusammenarbeit nun als frischgebackene Partner fortsetzen. Die Giftschlange Gary De’Snake taucht in der tierischen Metropole auf und sorgt für Chaos und Panik, schließlich wurde ein solches gefährliches Reptil seit vielen Jahren nicht mehr in der Stadt gesichtet.

Do 5.3. - So 8.3. 18.00 Uhr Großer Saal
Mo 9.3. - Di 10.3. 20.15 Uhr Großer Saal
Monsieur Robert kennt kein Pardon
Frankreich 2026 Regie: Pierre-Francois Martin-Laval
80 Minuten
Nach mehr als drei Jahrzehnten im Schuldienst steht für Grundschullehrer Robert Poutifard der Ruhestand bevor. Statt sich auf ein entspanntes Leben zu freuen, beschäftigt ihn jedoch eine alte Rechnung: Drei frühere Schüler, die ihm einst besonders zusetzten und maßgeblich dazu beitrugen, dass er die Frau verlor, die er liebte. Anstatt mit der Vergangenheit abzuschließen, beschließt Robert, gezielt in das Leben der inzwischen erfolgreichen Erwachsenen einzugreifen. Sein Fokus liegt auf dem renommierten Sternekoch Anthony, den bekannten Influencer-Zwillingen sowie der Pop-Sängerin Audrey. - Neue französische Komödie mit „Monsieur Claude“ Darsteller Christian Clavier.

Do 5.3. - Sa 7.3. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Junge Mütter
Frankreich / Belgien 2025 Regie: Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne
105 Minuten Frauentagsfilmwoche
Vier junge Frauen leben in einem Heim für junge Mütter. Dort finden sie Unterstützung im Alltag und Raum, sich auf ihr neues Leben einzustellen. Als Teenager stehen sie vor der Herausforderung, Verantwortung zu übernehmen – für sich selbst und für ihr Kind. Trotz unterschiedlicher Hintergründe verbindet sie der Wunsch nach einem Neuanfang und der Hoffnung auf eine Zukunft jenseits der bisherigen Lebensumstände. -Das episodenhaft konzipierte, klare und einfach gehaltene Drama begleitet die Protagonistinnen fast dokumentarisch durch den Alltag und stellt eine große Nähe zu ihnen her. Die klug verknüpften Handlungsbögen vermitteln zwar auch Sozialkritik, vor allem aber Zärtlichkeit, Mitgefühl und Menschlichkeit.

Do 5.3. - So 8.3. 20.00 Uhr Großer Saal
No Other Choice
Korea 2026 Regie: Park Chan-Wook
139 Minuten Do in OmdtU
Meisterlich, wie Filmemacher Park Chan-wook aus einer eigentlich überschaubaren Geschichte ein cleveres Unterhaltungskunstwerk zaubert. Die Adaption von Donald E. Westlakes Roman „The Ax“ um einen wegrationalisierten Mann, der seinen Lebensstandard um jeden Preis erhalten will, bietet nicht nur köstliche Wendungen und bitterböse Komik, sondern ist auch formal ein Hochgenuss. Cineasten mit einem Faible fürs Absurde haben in Anspielung auf den Titel eigentlich keine andere Wahl, als diesen abgründigen Spaß auf der großen Leinwand zu bestaunen. Erinnerungen dürften dabei wachwerden an den Preisabräumer „Parasite“ von Bong Joon-ho aus dem Jahr 2019.
Do in OmdtU.

So 8.3. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Mein neues altes Ich - Eine Reise in das Mysterium der Menopause
D 2026 Regie: Louise Unmack Kjeldsen
77 Minuten Frauentagsfilmwoche
Trotz der Tatsache, dass etwa die Hälfte der Weltbevölkerung die Menopause durchlebt und viele Frauen unter teils stark belastenden Beschwerden leiden, ist diese Lebensphase weiterhin unzureichend erforscht. Internationale Forschungsteams versuchen nun, die Folgen des sinkenden Östrogenspiegels auf Körper und Gehirn besser zu verstehen. Zudem wird untersucht, wie Menopause-Symptome mit Depressionen und dem erhöhten Alzheimer-Risiko von Frauen zusammenhängen. Parallel dazu suchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach möglichen Ansätzen, um diesen Auswirkungen entgegenzuwirken.

Mo 9.3. - Mi 11.3. 18.00 Uhr Großer Saal
EPiC: Elvis Presley in Concert
USA 2026 Regie: Baz Luhrmann
96 Minuten
Baz Luhrmann widmet sich erneut dem Thema seines Films von 2022 und erzählt ausschließlich über neu aufgetauchtes Archivmaterial aus den frühen Tagen von Elvis Presley in Las Vegas. Die Aufnahmen zeigen den Beginn seiner Auftritte im Jahr 1969, die ursprünglich nur für wenige Wochen im Hotel vorgesehen waren, sich jedoch über Jahre hinweg fortsetzten. Der Film kombiniert Szenen aus Proben, in denen Presley konzentriert arbeitet und sich entspannt zeigt, mit Mitschnitten seiner Bühnenmomente in der Spielmetropole. So entsteht ein Bild des Künstlers während einer Phase, in der sein Aufenthalt in Las Vegas unerwartet zu einem zentralen Kapitel seiner Karriere wurde.

Mo 9.3. - Mi 11.3. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Ein Tag ohne Frauen
Island / USA 2025 Regie: Pamela Hogan
71 Minuten Frauentagsfilmwoche
Am 24. Oktober 1975 legten 90 Prozent der isländischen Frauen ihre Arbeit nieder, verließen ihre Häuser und weigerten sich, zu arbeiten, zu kochen oder sich um die Kinder zu kümmern. Damit brachten sie das ganze Land zum Stillstand und sorgten dafür, dass Island als „bester Ort der Welt, um eine Frau zu sein“ bekannt wurde. Pamela Hogan erzählt in diesem Dokumentarfilm über diesen historischen Tag zum ersten Mal aus der Perspektive der beteiligten Frauen, begleitet von spielerischen Animationen und einer humorvollen Note.

Mi 11.3. 20.00 Uhr Großer Saal
Prinzessin Mononoke
Japan 1997 Regie: Hayao Miyazaki
135 Minuten Wunschfilm
Ein Meilenstein des Animationsfilms, der auch in der westlichen Hemisphäre durchweg von den Kritikern gelobt, aber nur von einer kleinen Zuschauergemeinde wahrgenommen wurde.- Japan im frühen Mittelalter. Der junge Krieger Ashitaka tötet in Notwehr einen dämonischen Eber und wird darauf mit einem Fluch belegt. Auf der Suche nach Heilung durchstreift Ashitaka das Land und stößt schließlich nahe einer befestigten Hüttensiedlung, die sich tief in das einst idyllische Land um einen Heiligen Berg frisst, auf die von Wölfen großgezogene Kriegerin San, genannt Mononoke. Obwohl San einen Krieg für die Natur wider ihre Zerstörer führt, verliebt sie sich in Ashitaka.
Woche vom 12. März 2026 bis 18. März 2026

Fr 13.3. - So 15.3. 15.45 Uhr Großer Saal
Der letzte Walsänger
D / Tschechien 2025 Regie: Reza Memari
95 Minuten Kinderkino ab 6 Jahren
Ein kleiner Buckelwal trägt schwer am Tod seiner Eltern und zweifelt daran, dass er es seinem Vater nachtun und mit einem magischen Lied das Meer und seine Bewohner beschützen kann. Doch als der monströse Leviathan infolge der Erderwärmung aus seinem Eis-Gefängnis ausbricht und alles Leben unter Wasser bedroht, lässt sich der junge Wal darauf ein, zusammen mit seinen Freunden nach einer Lösung zu suchen. - Der an Filmreferenzen und mythischen Bezügen reiche Animationsfilm erzählt vom Erwachsenwerden inmitten einer von den Menschen bedrohten Natur mit magischen Szenen und buntleuchtender Schönheit.

Do 12.3. - So 15.3. 18.00 Uhr Großer Saal
Mo 16.3. - Mi 18.3. 17.30 Uhr Großer Saal
Hamnet
GB / USA 2025 Regie: Chloé Zhao
125 Minuten Oscarkandidat
Wir schreiben das Jahr 1580 und der im kleinen englischen Dorf Stratford-upon-Avon als Lateinlehrer arbeitende William Shakespeare verliebt sich in Agnes. Im Dorf wird hinter immer weniger vorgehaltener Hand vermutet, sie sei eigentlich gar keine Heilerin, sondern eine richtige Hexe. Aber das ist William egal. Die beiden stürzen sich Hals über Kopf in das gemeinsame Leben und bekommen auch schnell drei Kinder. Doch mit der Familie endet das Träumen zumindest für William noch nicht. Er will das Lehren endlich hinter sich lassen können und als Dramatiker arbeiten. Also geht er, ermutigt von Agnes, nach London. Erst ist die Familie als nur räumlich voneinander getrennt, dann pflügt die Pest durch das Land und tötet auch Sohn Hamnet mit gerade einmal elf Jahren. Das treibt William an, seinem Sohn zu Ehren ein Stück zu schreiben... Basiert auf dem gleichnamigen Roman von Maggie O’Farrell.

Do 12.3. - So 15.3. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Mein neues altes Ich - Eine Reise in das Mysterium der Menopause
D 2026 Regie: Louise Unmack Kjeldsen
77 Minuten Frauentagsfilmwoche
Trotz der Tatsache, dass etwa die Hälfte der Weltbevölkerung die Menopause durchlebt und viele Frauen unter teils stark belastenden Beschwerden leiden, ist diese Lebensphase weiterhin unzureichend erforscht. Internationale Forschungsteams versuchen nun, die Folgen des sinkenden Östrogenspiegels auf Körper und Gehirn besser zu verstehen. Zudem wird untersucht, wie Menopause-Symptome mit Depressionen und dem erhöhten Alzheimer-Risiko von Frauen zusammenhängen. Parallel dazu suchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach möglichen Ansätzen, um diesen Auswirkungen entgegenzuwirken.

Do 12.3. - So 15.3. 20.45 Uhr Großer Saal
Extrawurst
D 2025 Regie: Marcus H. Rosenmüller
105 Minuten
Eigentlich meint Melanie es beim Treffen des örtlichen Tennis-Clubs nur gut, als sie vorschlägt, aus Rücksicht auf das einzige türkische Mitglied einen zweiten Grill anzuschaffen, damit er seinem Glauben gemäß eben Würstchen essen kann, die nicht aus Schwein sind und nicht neben Schweinewürstchen liegen mussten. Das ist die Ausgangslage von „Extrawurst“, der Verfilmung des erfolgreichen Theaterstücks. Ein vergnüglicher Film der stakkatoartig kommenden Pointen, immer zielgenau, durchaus auch frech und derart, dass von den Pedanten über die Woken und Toleranten bis zu den Integrierten wirklich alle ihr Fett abbekommen. Ein Film mit spritzigen Dialogen und vielen prominenten Darstellern: Hape Kerkeling, Christoph Maria Herbst u.a.

Mo 16.3. - Mi 18.3. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Die Stimme von Hind Rajab
Tunesien / Frankreich 2026 Regie: Kaouther Ben Hania
90 Minuten Der besondere Film Oscarkandidat
Ein Notruf erreicht die freiwilligen Rettungskräfte des Roten Halbmonds Ende Januar 2024: Ein gerade einmal sechs Jahre altes Mädchen ist bei der Flucht aus Gaza-Stadt in einem von der israelischen Armee unter Beschuss geratenen Auto eingeschlossen. Mit im Fahrzeug saßen auch Onkel, Tanten und deren Kinder. Doch sie haben den Angriff nicht überlegt. Und so ist es nur der verzweifelte Hilferuf des Mädchens, der durch die Leitung zu den Rettungskräften durchdringt. Doch um dieses eine Leben zu retten, müssen sich die Helfer selbst in akute Lebensgefahr begeben. - Der Gazakrieg läßt kaum noch jemanden kalt – und ein so niederschmetterndes Zeugnis wie die insgesamt 70 Minuten umfassenden Notrufaufzeichnungen mit der sechsjährigen Hind Rajab, zieht einem endgültig den Boden unter den Füßen weg.

Mo 16.3. - Mi 18.3. 20.15 Uhr Großer Saal
Sentimental Value
Frankreich, Norwegen, D 2025 Regie:Joachim Trier
133 Minuten Oscarkandidat
Nach dem Tod ihrer Mutter stehen die Schwestern Nora und Agnes vor der Herausforderung, sich mit ihrem entfremdeten Vater Gustav (Stellan Skarsgård) auseinanderzusetzen – einem einst gefeierten, inzwischen weitgehend in Vergessenheit geratenen Regisseur. Auf einer Retrospektive seiner Filme in Frankreich sieht Gustav eine letzte Gelegenheit, sich seinen Töchtern wieder anzunähern und das zerrüttete Familienverhältnis zu heilen. - Vor allem die beiden Stars Renate Reinsve und Stellan Skarsgård überzeugen als Tochter-Vater-Gespann, dem es gelingt, seine langjährige Entfremdung auch mit Hilfe der Kunst zu überwinden.
Cannes 2025 – Großer Preis der Jury
Woche vom 19. März 2026 bis 25. März 2026

Fr 20.3. - So 22.3. 15.30 Uhr Großer Saal
Checker Tobi 3 – Die heimliche Herrscherin der Erde
D 2026 Regie: Antonia Simm
93 Minuten Kinderkino ohne Altersbeschränkung
In seinem dritten Kinoabenteuer begibt sich Checker Tobi erneut auf eine abenteuerliche Wissensreise rund um den Globus. Der Film richtet sich in erster Linie wieder an Kinder und Familien, spricht aber auch Erwachsene an, die Unterhaltung mit Neugier, Humor und Bildungsanspruch verbinden möchten. Mit viel Herz und Tempo gelingt es dem liebevoll gemachten Dokumentarspielfilm, komplexe Zusammenhänge kindgerecht zu erklären und zugleich die Freude am Entdecken zu feiern.

Do 19.3. 17.00 Uhr Großer Saal
Psychoanalyse trifft Film: „Riefenstahl“
D 2024 Regie: Andres Veiel
120 Minuten
Eine Veranstaltung des SWK – Chemnitz. Der Film ist eine Dokumentation über Leni Riefenstahl. Einerseits wird sie als begabte Filmproduzentin mit innovativen Ideen gezeigt, die aktuell Regisseure wie George Lucas anregte. Andererseits produzierte sie Propagandafilme über die Reichsparteitage der NSDAP in Nürnberg und den Olympia-Film. Eine Verantwortung für diese Filme übernahm sie im politischen Sinn nicht und sie will ebenso von den Gräueln des Krieges und der Konzentrationslager nichts gewusst haben. - Der Film widerspiegelt indirekt Folgen von fixierten Männerbildern und den negativen Animus des Persönlichkeitsmodells von C. G. Jung.
Zur anschließenden Filmdiskussion mit dem Freiberger Psychoanalytiker Arndt Sterba laden wir Sie herzlich ein.
Eintritt: 10€, Direktstudenten: 7€

Do 19.3. - So 22.3. 20.30 Uhr Großer Saal
Mo 23.3. - Mi 25.3. 17.00 Uhr Großer Saal
Marty Supreme
USA 2026 Regie: Josh Safdie
149 Minuten Oscarkandidat
Marty ist zwar nur ein einfacher Schuhverkäufer, aber das hält ihn trotzdem nicht davon ab, im Traum die ganz großen Brötchen zu backen. Er fantasiert den lieben langen Tag davon, Weltmeister im Tischtennis zu werden. Oder viel mehr: Er ist bereits davon überzeugt, zu den weltweit besten Tischtennisspielern zu gehören. Seine große Chance sieht er in einem Turnier, für das Marty von New York City nach London fliegt. Im Finale unterliegt er. Doch beim nächsten Mal muss es mit dem Sieg klappen, sonst muss Marty womöglich wirklich bis in alle Ewigkeit im Schuladen seines Onkels versauern.- Fiebrig, nervenzerrend, voller chaotischer Energie und doch meisterhaft kontrolliert! Tischtennis so spannend wie einen Thriller. 149 Minuten Vollgas – und keine Sekunde davon fühlt sich vorhersehbar an. Mit: Timothée Chalamet, Gwyneth Paltrow u.a.

Do 19.3. - So 22.3. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Die progressiven Nostalgiker
Frankreich 2025 Regie: Vinciane Millereau
103 Minuten Wunschfilm
Hier ist die Freiheit immer nur einen Flügelschlag von der guten alten Zeit entfernt. Mit rotzfrechem Humor, präzisem Sarkasmus und herrlicher Situationskomik nimmt der Film die Heilsversprechen unserer Gegenwart aufs Korn und erzählt von der wunderbaren Relativität der Geschichte.- Ein Familien-Idyll im Frankreich der 1950er Jahre: Michel, mittelmäßig, ist Bankangestellter und Ernährer, seine bessere Hälfte Hélène, mit Dauerwelle, aber aufsässig, kümmert sich um Haushalt und Kinder. Das patriarchale Paradies scheint perfekt, bis ein Kurzschluss der gerade eingezogenen Waschmaschine die beiden ins Jahr 2025 katapultiert. Plötzlich sind die Rollen neu verteilt. Während sich Hélène aller Ahnungslosigkeit zum Trotz erstaunlich gut als karriere-intensive Powerfrau schlägt, muss sich Michel als Hausmann im Smart-Home abmühen.
Frisch freche Komödie aus Frankreich.

Fr 20.3. - So 22.3. 17.30 Uhr Großer Saal
Mo 23.3. - Mi 25.3. 20.00 Uhr Großer Saal
Wuthering Heights
GB / USA 2026 Regie: Emerald Fennell
136 Minuten
Eine sehr freie Adaption des klassischen Romans von Emily Brontë über die fatale Liebesgeschichte zwischen einer englischen Gutsbesitzertochter und einem von allen verachteten Außenseiter, der Rache schwört, als sie einen anderen heiratet.- Der wohlhabende Mr. Earnshaw nimmt das Waisenkind Heathcliff in seine Familie auf. Dieser wächst von nun an auf dem abgelegenen Anwesen Sturmhöhe auf und wird zwar geduldet, aber nicht akzeptiert. Nur zu Cathy, der Tochter des Hauses, kann er eine emotionale Beziehung aufbauen. Als Jahre später die erwachsenen Cathy sich schließlich aus gesellschaftlichem Kalkül dazu entschließt, den wohlhabenden Edgar Linton zu heiraten, zerbricht für Heathcliff die Welt. Er lässt Sturmhöhe hinter sich zurück – und kehrt Jahre später zurück, innerlich verhärtet und getrieben von einem Racheplan, den er über lange Zeit mit eiskalter Konsequenz verfolgt.
Darsteller: Margot Robbie, Jacob Elordi

Mo 23.3. - Mi 25.3. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Triegel trifft Cranach - Malen im Widerstreit der Zeiten
D 2023 Regie: Paul Smaczny
111 Minuten
Dokumentarfilm über den Leipziger Maler Michael Triegel, der den im 16. Jahrhundert zerstörten Mittelteil des Cranach-Altars im Naumburger Dom neugestaltet. Über mehrere Jahre begleitet der Film den Künstler bei der Arbeit im Atelier und auf Reisen zu den Quellen der Renaissance. Dabei entsteht ein vielschichtiges Porträt eines Malers, der altmeisterliche Techniken bewusst als zeitgenössisches Ausdrucksmittel begreift. Zugleich thematisiert der Film die Kontroversen um Denkmalschutz, religiöse Bildtraditionen und den bedrohten UNESCO-Welterbestatus des Doms.
Woche vom 26. März 2026 bis 1. April 2026

Fr 27.3. - So 29.3. 15.45 Uhr Großer Saal
Mein Freund Barry
D/Schweiz 2026 Regie: Markus Welter
100 Minuten Kinderkino ohne Altersbeschränkung
Ende des 18. Jahrhunderts strandet ein 12-Jähriger in der rauen Schweizer Bergwelt bei den Mönchen auf dem Großen Sankt-Bernhard-Pass. Sein einsames, neues Leben ändert sich, als er einen Hundewelpen vor dem Hungertod rettet und heimlich aufzieht. Als die Gefahr droht, seinen geliebten Gefährten zu verlieren, muss er beweisen, dass Mitgefühl und Entschlossenheit stärker sein können als jede Vorschrift.

Do 26.3. - Mi 1.4. 18.00 Uhr Großer Saal
Ein fast perfekter Antrag
D 2026 Regie: Marc Rothemund
105 Minuten
40 Jahre nach einem ersten gescheiterten Versuch startet der mittlerweile verwitwete Rentner Walter eine neue Offensive zur Eroberung seiner Jugendliebe Alice. Walters Freizeit besteht aus Restaurantbesuchen und -bewertungen, Alice geht nach wie nach wie vor in ihrer Kunstprofessur auf. Sie stellt eine Bedingung: Erst wenn er echtes Interesse an ihrer Welt zeigt, bekommt er vielleicht eine zweite Chance. - Der Film hat den Finger am Puls der Zeit und erzählt mit Witz und Leichtigkeit eine erfrischende Liebesgeschichte über die zweite Liebe im Leben, die mit unwiderstehlichem Humor und Herz verzaubert. Darsteller: Heiner Lauterbach, Iris Berben

Do 26.3. - So 29.3. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Gelbe Briefe
D/Frankreich/Türkei 2024 Regie: Ilker Çatak
129 Minuten
Ein Mann und eine Frau, die in der türkischen Theaterszene recht erfolgreich sind, leben mit ihrer 13-jährigen Tochter in Ankara. Nach der Premiere ihres jüngsten Stücks gerät ihr Leben aber vollkommen aus den Fugen. Aufgrund staatlicher Willkür verlieren sie praktisch über Nacht ihre Arbeit und damit ihre Existenzgrundlage. Die beiden haben sich anscheinend zu regierungskritisch geäußert. Sie müssen entweder ihre Überzeugungen hintanstellen, um ihre Karrieren zu retten, oder die Konsequenzen auf sich nehmen, wenn sie zu ihren Idealen stehen. Die Abwägung zwischen ihren Idealen und den Lebensnotwendigkeiten erweist sich als Herausforderung für ihre Ehe und stellt die Beziehung zu ihrer Tochter auf eine harte Probe.
Nach „Das Lehrerzimmer“ der neue Film von Ilker Çatak.

Do 26.3. + Sa 28.3. - So 29.3. 20.30 Uhr Großer Saal
Mo 30.3. - Mi 1.4. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Nouvelle Vague
Frankreich / USA 2026 Regie: Richard Linklater
106 Minuten
Ein Film über die Entstehung von „Außer Atem“, eine Hommage an die Nouvelle Vague, gespickt mit Zitaten, Verweisen und Bezügen, gefilmt in schwarz-weiß, so wie damals auch bei Godard. Auch wenn sich ein Film über die Dreharbeiten von Jean-Luc Godards „Außer Atem“ wie harte Cineasten-Kost anhört, gelingt es Richard Linklater die Entstehung eines der einflussreichsten Filme der Filmgeschichte zu einer Hommage an rebellische Kunst zu machen, die sich nicht um Regeln schert und Neues wagt. Eine würdige Hommage an Godard und einen großen Klassiker des Kinos. Garantiert nicht nur für Insider! Und - einfach unfassbar unterhaltsam.
Darsteller: Guillaume Marbeck, Zoey Deutch, Aubry Dullin
Fr 27.3. 20.30 Uhr Großer Saal
Grönland – Leben mit den Inuit
D 2025 Regie und Kamera: Josefin Kuschela
100 Minuten
Aus aktuellem Anlass zeigen wir „Grönland – Leben mit den Inuit“ von Josefin Kuschela, der Chemnitzer Kamerafrau und Regisseurin. Für das ZDF hat sie eine vierteilige Doku-Serie über das Leben der Inuit gedreht. Sie wird im Anschluss für Fragen zum Film zur Verfügung stehen. - Der Dokumentarfilm zeigt den Alltag der Menschen in den abgelegenen Regionen Grönlands. Er begleitet Inuit-Familien durch die extremen klimatischen Bedingungen zwischen Eis, Meer und Tundra. Dabei stehen traditionelle Lebensweisen wie Jagd und Fischfang ebenso im Fokus wie moderne Herausforderungen. Der Film vermittelt eindrucksvoll, wie eng Kultur, Natur und Gemeinschaft miteinander verbunden sind.
Eintritt frei - Spenden erwünscht.

Mo 30.3. - Mi 1.4. 17.00 Uhr Kleiner Saal
Folktales – Mit Schlittenhunden ins Leben
Norwegen / USA 2026 Regie: Heidi Ewing
106 Minuten
Eine Gruppe Teenager entscheidet sich für ein ungewöhnliches „Lückenjahr“ und erlernt das Führen von Hundeschlitten sowie das Überleben in der arktischen Wildnis. In der Hoffnung, in der modernen Welt Orientierung und Sinn zu finden, stellen sie sich den Herausforderungen der Natur. Geduldige Lehrkräfte und ein Hof voller Alaskan Huskies begleiten sie auf diesem Weg. Dabei entstehen enge Verbindungen zu den Tieren, zur Umgebung und zu den Menschen in ihrem Umfeld. Heidi Ewing und Rachel Grady folgen den Jugendlichen und zeigen, wie sie am Übergang ins Erwachsenenleben ihren Platz suchen – fernab der gewohnten Welt.

Mo 30.3. - Mi 1.4. 20.15 Uhr Großer Saal
Dann passiert das Leben
D 2015 Regie: Neele Leana Vollmar
123 Minuten Wunschfilm
Hans (Ulrich Tukur) ist Schuldirektor kurz vor seinem Ruhestand. Doch während seine Pensionierung immer näher rückt, empfinden er und seine Frau Rita (Anke Engelke) statt Freude einfach nur die pure Angst. Nach 35 Jahren Ehe stehen sie vor der Herausforderung, sich mit ihrer einst leidenschaftlichen, aber mittlerweile eingefahrenen Beziehung auseinanderzusetzen. Der gemeinsame Sohn hat das Nest schon lange verlassen, Hans und Rita sind nun also wirklich die ganze Zeit alleine miteinander. Besonders Rita kommt mit dieser Umstellung nicht so gut klar. Dann passiert auch noch ein tragischer Unfall, der sowieso alles verändert und den Blick in die Zukunft trübt...