Juni 2026

Woche vom 11. Juni 2026 bis 17. Juni 2026


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Fr 12.6. - So 14.6. 16.00 Uhr Großer Saal
Meine Freundin Conni 2 - Abenteuer mit Kranich Klaus
D 2026 Regie: Dirk Hampel
78 Minuten Kinderkino ohne Altersbeschränkung
Im Haus der Klawitters herrscht Aufbruchsstimmung. Die Eltern fahren mit ihrem Bruder zu Onkel Albert. Conni wäre nur zu gerne mitgefahren, aber dann würde sie Semires Geburtstagsparty verpassen. Natürlich bleiben Conni und Kater Mau nicht allein zu Hause, denn Opa Willi ist gekommen und Anna und Simon dürfen sogar bei ihr übernachten. Doch dann landet ein verletzter Kranich bei ihnen und braucht ihre Hilfe. Denn nicht nur die Verletzung macht Kranich Klaus zu schaffen, auch der spießige Nachbar Herr Oswald, der seinen astrein gepflegten Rosengarten in Gefahr sieht, ist hinter Klaus her.

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Do 11.6. - Mi 17.6. 18.00 Uhr Großer Saal
Vivaldi und ich
Frankreich, Italien 2025 Regie: Damiano Michieletto
111 Minuten Tipp
Das Drama ist nicht nur klug ausgedacht und mit teils wunderschönen Bildern aus dem alten Venedig in Szene gesetzt, sondern es erzählt auch eine Geschichte, die Ihren Reiz immer stärker durch das Zusammenwirken von Handlung und Musik entfaltet. Es geht um ein junges Mädchen im Venedig des 17. Jahrhunderts: Cecilia wurde als Violinistin im Waisenhaus ausgebildet und findet mit Antonio Vivaldi als Lehrmeister zu ihrer wahren Bestimmung. - Ein kluges, sinnliches Drama mit viel Musik und einer faszinierenden Hauptfigur, nur scheinbar eine zerbrechliche, zarte Elfe, die sich schließlich sogar gegen ihren eigenen Lehrmeister auflehnt.

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Do 11.6. - So 14.6. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Kommunist
D 2026 Regie: Lutz Pehnert
90 Minuten
Nicht nur als letzter Generalsekretär der SED ging Egon Krenz in die Geschichte ein, auch den umstrittenen Begriff Wende prägte der inzwischen 89jährige, vor allem aber war er mitverantwortlich für die Mauertoten, saß deswegen auch Jahre im Gefängnis. In „Kommunist“ versucht sich Lutz Pehnert an einer differenzierten Annäherung, die bisweilen erstaunlich, vielleicht auch befremdlich, wohlwollend ausfällt. Gleichzeitig richtet die Dokumentation den Blick auf den Zerfall der DDR und die Biografien jener Menschen, die innerhalb des Systems sozialisiert wurden.

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Do 11.6. - So 14.6. 20.30 Uhr Großer Saal
Mother Mary
USA, D 2025 Regie: David Lowery
110 Minuten Do in OmdtU
Dem unter dem Künstlerinnennamen Mother Mary bekannten Pop-Megastar (Anne Hathaway) geht durch die Zeit im permanenten Rampenlicht langsam die Kraft aus. Mary will endlich mal raus aus dem Hamsterrad und taucht deshalb bei einer einstigen Freundin, der Modedesignerin Sam Anselm (Michaela Coel), in London unter. Doch das Wiedersehen der beiden steht unter keinem besonders guten Stern. Denn es gibt durchaus Gründe, warum die Freundinnenschaft der beiden einst zerbrochen ist. Doch Mary wünscht sich von Sam ein Kleid für das große Abschlusskonzert ihrer Musikerinnenkarriere. Also beginnen die beiden mit der Arbeit – am Outfit, sich selbst und ihrer Beziehung zueinander. - Eine der Hauptinspirationen für Regisseur und Drehbuchautor David Lowery war wiederum Taylor Swifts Tournee zu „Reputation“, sicher nicht ganz zufällig ein Album, das sich als Rückeroberung und Umdeutung des eigenen Bildes lesen lässt.
Do in OmdtU.

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Mo 15.6. - Mi 17.6. 20.30 Uhr Großer Saal
Extrawurst
D 2025 Regie: Marcus H. Rosenmüller
105 Minuten Wunschfilm
Eigentlich meint Melanie es beim Treffen des örtlichen Tennis-Clubs nur gut, als sie vorschlägt, aus Rücksicht auf das einzige türkische Mitglied einen zweiten Grill anzuschaffen, damit er seinem Glauben gemäß eben Würstchen essen kann, die nicht aus Schwein sind und nicht neben Schweinewürstchen liegen mussten. Das ist die Ausgangslage von „Extrawurst“, der Verfilmung des erfolgreichen Theaterstücks. Ein vergnüglicher Film der stakkatoartig kommenden Pointen, immer zielgenau, durchaus auch frech und derart, dass von den Pedanten über die Woken und Toleranten bis zu den Integrierten wirklich alle ihr Fett abbekommen. Ein Film mit spritzigen Dialogen und vielen prominenten Darstellern: Hape Kerkeling, Christoph Maria Herbst u.a.

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Mo 15.6. - Mi 17.6. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Ich verstehe Ihren Unmut
D 2026 Regie: Kilian Armando Friedrich
93 Minuten
Schwer zu ertragen wirkt Kilian Armando Friedrichs Debütfilm, der in der Panorama-Sektion der diesjährigen Berlinale gezeigt wurde, und genau deswegen kann man das Drama nur empfehlen. Denn Friedrich wirft einen ungeschönten, harschen, aber immer humanistischen Blick auf das Leben im Niedriglohnsektor, also die Basis der Gesellschaft, an der immer mehr gespart wird, zum Schaden aller, aber besonders der Menschen, die in diesem Bereich arbeiten.

Woche vom 18. Juni 2026 bis 24. Juni 2026


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Do 18.6. - So 21.6. 18.00 Uhr Großer Saal
Mo 22.6. - Mi 24.6. 20.30 Uhr Großer Saal
LOL 2.0
Frankreich 2026 Regie: Lisa Azuelos
105 Minuten
Es liegt im Trend, Hits von einst eine verspätete Fortsetzung folgen zu lassen. So ist das nun auch bei „LOL 2.0“, der den 2008 erschienenen „LOL“ fortsetzt. Das Interessante an diesem neuen Film ist, dass zwar (auch) Sophie Marceau wieder im Fokus steht, diesmal aber die jüngste Tochter in den Fokus der Geschichte rückt. Entwickelt wurde die Geschichte von Regisseurin Lisa Azuelos, aber auch von Thaïs Alessandrin, die beim ersten Teil noch keine zehn Jahre alt war. Im neuen Film ist ihre Figur 25 Jahre alt.

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Do 18.6. - So 21.6. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Solo Mio
USA 2026 Regie: Dan Kinnane /Charles Francis Kinnane
97 Minuten
Kevin James ist ein versierter Komiker, selbst in Actionfilmen hat er eine gute Figur gemacht, aber ernsthafte Rollen sind nichts, das man unbedingt mit ihm in Verbindung bringt. Auch nicht eine Romcom. Wobei: „Solo Mio“ ist mehr als nur eine Romcom. Dies ist auch eine Geschichte über Verlust, über die Angst allein zu sein und über zweite Chancen, die sich immer bieten können, am meisten sogar dann, wenn man gar nicht danach sucht.

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Do 18.6. - So 21.6. 20.30 Uhr Großer Saal
Mo 22.6. - Mi 24.6. 18.00 Uhr Großer Saal
Guru
Frankreich 2025 Regie: Yann Gozlan
126 Minuten
Der Lebensweg von Matt Vasseur steht ganz im Zeichen des Erfolgs! Der einstige Schulabbrecher steht heute als Coach auf der Bühne und propagiert vor tausenden von Menschen Selbstliebe und Selbstvertrauen. Riesigen Menschenmengen hängen an seinen Lippen, feiern ihn wie einen Erlöser und wollen seinem Vorbild folgen – auf der Suche nach Liebe, Erfolg und Glück. Doch als sich Matt vor einer Regierungskommission unbequemem Fragen zu seinem Geschäfts-Model stellen muss und einer seiner Anhänger ihm gefährlich nahekommt, drohen Matts sorgfältig aufgebautes Business-Imperium und sein gesamtes Leben zu zerbrechen.

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Mo 22.6. - Mi 24.6. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Future Council – Komm an Bord
Australien, Niederlande 2024 Regie: Damon Gameau
82 Minuten
Damon Gameau unternimmt mit acht Schulkinder eine Klassenfahrt durch Europa auf der Suche nach Lösungen für die Klimakrise. Ihr Ziel: Die Zentralen der mächtigsten Konzerne der Welt - von globalen Energiekonzernen bis hin zu Lebensmittelgiganten. In diesem "Rat der Zukunft" nehmen die jungen Menschen kein Blatt vor den Mund und konfrontieren CEOs und Spitzenmanager direkt mit der Frage, wie sie die Welt hinterlassen wollen. Ein inspirierender, humorvoller und tief berührender Dokumentarfilm, der zeigt, was passiert, wenn die nächste Generation nicht mehr nur vor der Tür protestiert, sondern direkt im Konferenzraum Platz nimmt. Ein kraftvolles Plädoyer für Generationengerechtigkeit und ein Roadmovie, das Mut macht, die Welt mit neuen Augen zu sehen.

Woche vom 25. Juni 2026 bis 1. Juli 2026


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Do 25.6. - So 28.6. 18.00 Uhr Großer Saal
Michael
USA 2026 Regie: Antoine Fuqua
128 Minuten Do in OmdtU
Der junge Michael Jackson wird als achtes von zehn Kindern unter der strengen
Führung seines Vaters Joe früh für eine Musikkarriere gedrillt wird. Mit der
Familienband Jackson Five feiert er erste Erfolge, im Alter von 13 Jahren
startet er bereits die Solokarriere. Auch im Erwachsenenalter ist sein Leben von
der Musik dominiert. Ende der 1970er-Jahre lernt er bei Filmarbeiten Diana Ross
und den Produzenten Quincy Jones kennen, was seine musikalische Ausrichtung
grundlegend verändert. Das von Jones produzierte Album "Off the Wall" (1979)
wird ein großer Erfolg, der 1982 durch die bahnbrechende und meistverkaufte
Platte "Thriller" noch übertroffen wird. Parallel zu diesem Aufstieg kommt es
zum Bruch mit seinem Vater Joe.
Do in OmdtU.

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Do 25.6. - So 28.6. 20.45 Uhr Großer Saal
Mo 29.6. - Mi 1.7. 20.00 Uhr Großer Saal
Good Boy - Wir wollen nur dein Bestes
GB, Polen 2025 Regie: Jan Komsa
111 Minuten Do in OmdtU
Das Leben des 19 Jahre alten Tommy ist eine einzige Eskalation. Nicht nur hat er sich der Kriminalität hingegeben, er zieht auch noch ein enormes Maß an Vergnügen daraus, seine Kumpels zu immer exzessiverer Gewalt anzustacheln und sich dann wiederum selbst auf Social Media dafür zu feiern. Doch eines Nachts wird Tommy der Gewaltspirale entrissen und entführt. Als er wieder das Bewusstsein erlangt, findet er sich in Ketten in einem Keller einer Familie wieder. Diese Familie hat sich in den Kopf gesetzt, Tommy zu „retten“ und einen „braven Jungen“ aus ihm zu machen. Also nimmt die psychische Tortur ihren Lauf und Tommy sieht sich schon bald mit widersprüchlichen Gefühlen konfrontiert... Do in OmdtU.

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Do 25.6. - So 28.6. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Das Sommerbuch
USA, GB, Finnland 2025 Regie: Charlie McDowell
95 Minuten
Die neunjährige Sophia hat noch ihr ganzes Leben vor sich. Ihre Oma (Glenn Close) hingegen nähert sich ihrem Lebensende. Die beiden verbringen mit Sophias Vater den Sommer auf einer kleinen unberührten Insel im Finnischen Meerbusen. Sie erkunden das Eiland, sprechen über das Leben, die Natur, nur nicht über ihre Gefühle zum Tod von Sophias Mutter und ihre Liebe zueinander. Die gemeinsamen Tage spiegeln ein enges Miteinander wider und zeigen Momente voller Nähe, Beobachtungen der Natur und alltäglicher Gespräche, die das Leben auf der Insel prägen. Und am Ende des Sommers sind sie sich näher als je zuvor.

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Mo 29.6. - Mi 1.7. 17.45 Uhr Großer Saal
Das Flüstern der Wälder
Frankreich 2025 Regie: Vincent Munier
93 Minuten Tipp
Nach der mit einem César ausgezeichneten Natur-Doku „Der Schneeleopard“ gelingt es dem französischen Wildtierfotograf Vincent Munier, nicht nur die visuelle Pracht, sondern auch die poetischen Klänge des Waldes einzufangen. Sein Film ist eine Ode an Flora und Fauna der Vogesen, ein Brückenschlag zwischen Vater, Sohn und Enkel, zwischen Mensch und Natur, zwischen Fotografie und Film, zwischen Tag und Nacht.

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Mo 29.6. - Mi 1.7. 19.30 Uhr Kleiner Saal
Hallo Betty
Schweiz 2025 Regie: Pierre Monnard
110 Minuten
In der Schweiz gilt Betty Bossi seit Ende der 50er Jahre bis heute als „Köchin und Hausfrau der Nation“. Dabei existiert Betty gar nicht wirklich, sie war die geniale Idee einer Werbetexterin, die auf diesem Weg den Speiseöl-Umsatz eines Kunden erhöhen wollte. Weil immer mehr Menschen ihre Betty lieben, muss die zurückhaltende Werbetexterin die erdachte Fake-Figur real verkörpern. Das neue Leben als ruhmreiche Koch-Ikone im Rampenlicht hat freilich so seine Schattenseiten. Humorvoll gewürzt und mit nostalgischem Retro-Charme serviert, zeichnet diese wahre Emanzipationsgeschichte ein bewegendes Sittengemälde jener Zeit. Kino und Kochen sind seit jeher ein gutes Rezept für Unterhaltung der bekömmlichen Art.